978-3-86676-451-8
Andres Wißner
Sexuelle Devianz am Beispiel von BDSM sowie Fetisch und deren Bedeutung für die … Schriftenreihe Polizeiwissenschaftliche Analysen Diese wissenschaftliche Arbeit …
267 Seiten 29,90 €

Inhalt


978-3-86676-414-9
Clemens Lorei (Hrsg.)
Studien zur Eigensicherung: Neue Studien zur Polizei im Jagdfieber Polizeiwissenschaftliche Analysen, Band 27 Immer wieder wird das so genannte …
300 Seiten 28,90 €

Inhalt


978-3-86676-366-1
Hans Schneider
Studien zum Freiwilligen Polizeidienst in Hessen 2013 im Fokus: Migrationshintergrund Rund 20 % der in Hessen im Freiwilligen Polizeidienst Aktiven haben einen …
61 Seiten 12,80 €

Inhalt


978-3-86676-372-2
Heinrich Mörtl (Hrsg.)
Heinrich-Mörtl-Forschungspreis: Interdisziplinäre Arbeiten zur Inneren Sicherheit 2013 Polizeiwissenschaftliche Analysen, Band 26 …
230 Seiten 24,90 €

Inhalt


978-3-86676-353-1
Jana Möbius
Weibliche Homosexualität in der Polizeiorganisation Polizeiwissenschaftliche Analysen, Band 24 Die sexuelle Orientierung ist eine Frage …
78 Seiten 16,80 €

Inhalt


978-3-86676-352-4
Jana Möbius
Personalentwicklung unter der Perspektive der geschlechtsspezifischen … Polizeiwissenschaftliche Analysen, Band 23 Chancengleichheit von Männern und Frauen …
87 Seiten 16,80 €

Inhalt


978-3-86676-279-4
Clemens Lorei (Hrsg.)
Studien zum Schutzwaffeneinsatz: Schießen Lieferung nur an Polizeidienststellen (Polizei, Bundespolizei, Zoll, etc.) und …
197 Seiten 24,90 €

Inhalt


978-3-86676-301-2
Heinrich Mörtl (Hrsg.)
Heinrich-Mörtel-Forschungspreis: Interdisziplinäre Arbeiten zur Inneren Sicherheit 2012 Vorwort Zum achten Mal erfolgte im Jahr 2012 mit Hilfe der beim PP Westhessen in …
176 Seiten 24,90 €

Inhalt


Andres Wißner

Sexuelle Devianz am Beispiel von BDSM sowie Fetisch und deren Bedeutung für die polizeiliche Praxis

ISBN 978-3-86676-451-8
Schriftenreihe Polizeiwissenschaftliche Analysen

Diese wissenschaftliche Arbeit beleuchtet die Grenzen zwischen sexueller Devianz und Kriminalität innerhalb der BDSM/Fetisch Szene und in diesem Zusammenhang ob diese Grenze überschritten wird. Ebenso wird sich mit dem Informationsstand der hessischen Polizeibeamten_innen bzgl. BDSM/Fetisch beschäftigt. Sind die Polizeibeamten_innen des Landes Hessen in Bezug auf BDSM/Fetisch ausreichend aus- und fortgebildet?

Eine weitere Themenstellung dieser Arbeit ist die Frage, ob sich BDSMler_innen/Fetischisten_innen in der heutigen Gesellschaft benachteiligt fühlen bzw. sich Benachteiligungen ausgesetzt sehen. Inwiefern werden solche sexuellen Präferenzen vom Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz geschützt?

Ergänzend dazu werden theoretische Grundlagen dargestellt, um beim interessierten Leser_in die Basis zum Verständnis der Erkenntnisse herzustellen. Als Methodik für die Erlangung neuer Erkenntnisse wurde die Empirie in Form von zwei Befragungen innerhalb der BDSM/Fetisch-Szene sowie der hessischen Polizei gewählt. Es konnten über 2.000 Interviews generiert und ausgewertet werden.
267 Seiten
29,90 €

Inhalt

Inhalt:

1 Einleitung

2 Fachlich-definitorische und rechtliche Grundlagen

2.1 Paraphilien
2.1.1 Diagnosemanuale
2.1.2 Unproblematische und eher problematische/gefahrvolle Paraphilien
2.2 Die BDSM/Fetisch-Szene
2.2.1 Organisationsplattformen
2.2.2 Vereine, Stammtische, Partys
2.2.3 Sicherheitsmechanismen, Verhaltensmodelle
2.2.4 Outing
2.2.5 Abgrenzung der professionellen von der privaten Szene
2.3 Rechtliche Grundlagen
2.3.1 Allgemeines Gleichbehandlungsgesetz
2.3.2 Relevante Straftatbestände
2.3.3 Einwilligung
2.3.4 Sittenwidrige Körperverletzungen
2.3.5 Verstoß gegen die Grundrechte?
2.3.6 Mittelbare Täterschaft des Bottom beim inklinierenden BDSM/Fetisch

3 Untersuchungsgegenstand (wissenschaftliche Fragestellungen und Hypothesen)
3.1 Benachteiligungen und Anzeigeverhalten
3.2 Aufklärung innerhalb der Polizei und der BDSM/Fetisch-Szene
3.2.1 Problematik der Grenze zwischen Devianz und Kriminalität bei inklinierendem BDSM/Fetisch
3.2.2 Fehlende Verstandsreife und Urteilsfähigkeit
3.2.3 Verstoß gegen die guten Sitten bei einer Körperverletzung
3.2.4 Fortbestehen der Einwilligungserklärung bei der Tatausführung
3.2.5 Risiko-Einwilligung
3.2.6 Grenzüberschreitungen/ Tabubrüche bei inklinierendem BDSM/Fetisch
3.2.7 Unerlaubtes Mitmachen Dritter

4 Untersuchungsmethode
4.1 Studienablauf
4.2 Vorstellung der Fragebögen
4.2.1 Fragebogen der Polizei
4.2.2 Fragebogen der BDSM/Fetisch-Szene

5 Untersuchungsergebnisse
5.1 Fragebogen der Polizei
5.2 Fragebogen der BDSM/Fetisch-Szene
5.3 Gegenüberstellung der Ergebnisse beider Fragebögen

6 Diskussion
6.1 Fragebogen der Polizei
6.2 Fragebogen der BDSM/Fetisch-Szene
6.3 Reflexion

7 Zusammenfassung der wichtigsten gewonnenen Erkenntnisse
7.1 Benachteiligungen und Anzeigeverhalten
7.2 Aufklärung innerhalb der Polizei und der BDSM/Fetisch-Szene
7.3 Problematik der Grenze zwischen Devianz und Kriminalität bei inklinierendem BDSM/Fetisch

8 Fazit und Handlungsempfehlung

9 Weitere Forschungsansätze

10 Anhang

Literatur- und Quellenverzeichnis



Clemens Lorei (Hrsg.)

Studien zur Eigensicherung: Neue Studien zur Polizei im Jagdfieber

ISBN 978-3-86676-414-9
Polizeiwissenschaftliche Analysen, Band 27

Immer wieder wird das so genannte „Jagdfieber“, der „Jagdtrieb“ oder auch der „Jagdinstinkt“ als Erklärung herangezogen, wenn polizeiliches Handeln übertrieben oder unverhältnismäßig erscheint und zu Schäden und Unfällen führt. Damit ist jedoch nichts erklärt. Es wird höchstens ein Phänomen benannt, welches tödliche Konsequenzen haben kann: Verfolgungsfahrten enden in schweren Verkehrsunfällen mit Verletzten oder sogar Toten, Festnahmen in Gewaltexzessen oder Verfolgungen zu Fuß in der Tötung von Polizisten enden. Um Erklärungen zu finden und Gegenmaßnahmen zu erarbeiten, wurde bereits eine Forschungsreihe durchgeführt. Durch Rückmeldungen dazu wurde das Forschungsinteresse weiter verstärkt und die Motivation intensiviert, noch mehr über das spezielle polizeiliche Einsatzverhalten zu erfahren. Entsprechend wurden dann in Ansätzen bereits behandelte Aspekte wiederholt oder modifiziert betrachtet und neue Perspektiven in den Forschungsfokus genommen. Diese Studien werden im hier vorliegenden Sammelband vorgestellt und der fachlichen Diskussion angeboten.
300 Seiten
28,90 €

Inhalt

Inhalt:

Vorwort

Clemens Lorei, Heinz Walter Müller & Peter Faesel
Polizeiliche Verhaltensunterschiede zwischen Auftrags- und Befehlstaktik
Eine erste empirische Annäherung


Clemens Lorei & Peter Faesel
Der Einfluss der Auftrags- und Befehlstaktik auf das polizeiliche Jagdfieber – Ergebnisse einer Replikation

Clemens Lorei
Der Effekt von vor dem Einsatz formulierten Abbruchkriterien auf das polizeiliche Jagdfieber – Wiederholung eines Ansatzes zur überwindung des Jagdfiebers

Clemens Lorei
Reanalyse einer Jagdfieberstudie hinsichtlich eines möglichen Einsatzabbruches bzw. Rückzuges

Clemens Lorei & Wolfgang Spöcker
Der Einfluss von Distanz auf das polizeiliche Jagdfieber

Josephine Jellen & Clemens Lorei
Reanalyse von Jagdfieberstudien - Nachträgliche Bewertung des Einsatzverlaufs und deren Begründungsstruktur

Clemens Lorei, Rudi Heimann & Josephine Jellen
Einsatzbewertung in Abhängigkeit des Ausganges oder der Handlungen

Clemens Lorei, Max Hermanutz, Wolfgang Spöcker & Sven Litzcke
Cop-Culture und Jagdfieber

Clemens Lorei, Sven Litzcke, Max Hermanutz & Wolfgang Spöcker
Jagdfieber – Ein Vergleich von Polizisten mit Nicht-Polizisten

Clemens Lorei & Julia Hartmann
Der Einfluss von ‚Ego-Depletion’ auf das Einsatzverhalten

Clemens Lorei & Peter Faesel
Der Einfluss von versunkenen Kosten (‚Sunk Costs’) auf das polizeiliche Jagdfieber

Clemens Lorei & Peter Faesel
Zielerreichungsnähe und Jagdfieber

Clemens Lorei
Zusammenfassung und Fazit



Hans Schneider

Studien zum Freiwilligen Polizeidienst in Hessen 2013 im Fokus: Migrationshintergrund

ISBN 978-3-86676-366-1
Rund 20 % der in Hessen im Freiwilligen Polizeidienst Aktiven haben einen Migrationshintergrund. Die sprachlichen und kulturellen Kompetenzen, die im Rahmen des Dienstes in der Begegnung mit Mitbürgerinnen und Mitbürgern gleichen Migrationshintergrundes bzw. dem verbindenden Element „Migrationshintergrund zu haben“, zur Verfügung stehen und abgerufen werden können, sind der Projektphilosophie „Präsenz zeigen – mit Bürgern sprechen – Beobachten – Melden“ besonders dienlich. Viele Fallschilderungen – von Koordinatoren und Polizeihelfern – konnten von Situationen berichten, in denen Sprachkenntnisse, Wissen um Einstellungen, Mentalitäten genutzt werden konnten, um diese Situationen zu entspannen, Missverständnisse aufzulösen, Zugänge für Lösungen zu öffnen und als Mittler zur hessischen Polizei zu dienen; dies vor allem auch deshalb, weil das Bild von Polizei bei Personen mit Migrationshintergrund und Ausländern herkunftslandbedingt oftmals negativ besetzt ist. So das Ergebnis einer empirischen Untersuchung, die im Sommer 2013 im Auftrag des Landespolizeipräsidiums durchgeführt und bei der 27 (von 32) Koordinatoren des Freiwilligen Polizeidienstes in den Polizeipräsidien und den Polizeidirektionen befragt und Gruppendiskussionen mit 29 der insgesamt 102 Helferinnen und Helfern mit Migrationshintergrund ausgewertet wurden. Und noch etwas anderes ist deutlich geworden: Die institutionalisierte Form der Mitarbeit von Bürgerinnen und Bürgern in der Polizeiarbeit in Gestalt des Freiwilligen Polizeidienstes mit der gezielten Einbeziehung von Polizeihelfern mit Migrationshintergrund ist ein gelungenes Beispiel und Symbol für Integration. Im FPolD wird die Mitarbeit in der öffentlichen Verwaltung und hier insbesondere im Bereich der inneren Sicherheit als Kernbestandteil staatlichen hoheitlichen Handelns sowie soziales Engagement, beides unbestritten wichtige Elemente einer Integration, ermöglicht. Es dürfte nur wenige Bereiche geben, in denen der prozentuale Anteil der Beteiligten mit Migrationshintergrund sich in ähnlicher Weise dem Bevölkerungsanteil annähert – so wie dies für den FPolD in Hessen der Fall ist. Insofern erscheint es nicht übertrieben, von einem Leuchtturmprojekt der Integration zu sprechen. Leuchtturmprojekt aber auch deshalb, weil Vollzugsbeamte, Polizeihelfer und die den Freiwilligen Polizeidienst in Anspruch nehmende Bevölkerung ohne Migrationsuntergrund gehalten sind, sich mit Fragen der Migration und Integration zu befassen, eigene, durchaus existente Vorurteile auf den Prüfstand zu stellen und eigene interkulturelle Kompetenz zu entwickeln.
 
61 Seiten
12,80 €

Inhalt

Inhalt:

Vorbemerkung

1. Der Hessische Freiwillige Polizeidienst als Gegenstand wissenschaftlicher Betrachtung

1.1 Studie aus 2000
1.2 Studie aus 2001
1.3 Studie aus 2007
1.4 Studie aus 2011
1.5 Studie aus 2012

2. Im Fokus 2013: Angehörige des Freiwilligen Polizeidienstes mit Migrationshintergrund
2.1 Forschungshypothesen
2.1.1 Besonderer polizeilicher Einsatzwert
2.1.2 Dienst im FPolD und Migrationshintergrund: Nullhypothese
2.1.3 Leuchtturmprojekt der Integration

3. Methodik
3.1 Zielgruppe Koordinatoren
3.2 Zielgruppe Angehörige des FPolD mit Migrationshintergrund
3.3 Länderabfrage
3.4 Methodische Einschränkungen

4. Ergebnisse
4.1 Besonderer polizeilicher Einsatzwert
4.2 Dienst im FPolD und Migrationshintergrund: Nullhypothese
4.3 Leuchtturmprojekt der Integration

5. Zusammenfassung und Folgerungen

6. Offene Fragen

Literatur- und Quellenverzeichnis

 



Heinrich Mörtl (Hrsg.)

Heinrich-Mörtl-Forschungspreis: Interdisziplinäre Arbeiten zur Inneren Sicherheit 2013

ISBN 978-3-86676-372-2
Polizeiwissenschaftliche Analysen, Band 26
230 Seiten
24,90 €

Inhalt

Inhalt:

Das Facial Action Coding System in polizeilichen Vernehmungen
Julian Vornoff

Mehrwert der Operativen Fallanalyse bei der Klärung von sexuell assoziierten Tötungsdelikten zum Nachteil von Kindern“
Steven Klein



Jana Möbius

Weibliche Homosexualität in der Polizeiorganisation

ISBN 978-3-86676-353-1
Polizeiwissenschaftliche Analysen, Band 24

Die sexuelle Orientierung ist eine Frage der Identität und spielt somit in sämtlichen Lebensbereichen eine Rolle. Der berufliche Alltag und die berufliche Lebenswelt sind insofern davon umfasst.

In der Organisation der Polizei wird Homosexualität insgesamt nur wenig thematisiert; wobei weibliche Homosexualität im Vergleich zur männlichen in der Vergangenheit noch weniger Beachtung fand.

Mit dieser Untersuchung wird zunächst abgebildet, wie weibliche Homosexualität sich im Kontext der Polizeiorganisation einordnet, welchen Stellenwert das Thema hier überhaupt einnimmt. Es werden überlegungen über Zusammenhänge, die sich durch die Besonderheiten der Polizeiorganisation bzw. des – berufes und der weiblichen Homosexualität bedingen, angestellt. Da sowohl die Berufswelt geschlechterspezifisch stereotypisiert ist als auch Stereotype über Lesben bestehen, werden gemeinsame und sich überlagernde Wirkungen untersucht.
78 Seiten
16,80 €

Inhalt

Inhalt:

1. Einleitung

2. Weibliche Homosexualität und Polizeiorganisation

2.1. Formale organisationale Aspekte der Polizeiorganisation
2.1.1. Integration von Frauen in die Polizei – historischer Hintergrund
2.1.2. Homosexualität und Polizei – historischer Hintergrund
2.2. Informelle organisationale Aspekte der Polizeiorganisation
2.2.1. Geschlechterstereotype
2.2.2. Stereotypes Wissen über weibliche Homosexualität
2.3. Wirkweisen geschlechtsspezifischer und homosexuellenspezifischer Eigenschaften, Vorurteile und Stereotype in der Polizeiorganisation
2.3.1. (Homo-)Sexualität in der Polizeiorganisation
2.3.2. Diskriminierung und Comingout im Arbeitsleben
2.3.3. Zusammenwirken der Eigenschaften weiblich und homosexuell
2.3.4. Wechselwirkung der Stereotype und Vorurteile hinsichtlich Geschlecht und weiblicher Homosexualität

3. Vorab-Hypothesen und Vorannahmen

4. Methodisches Vorgehen

4.1. Methodenauswahl
4.2. Das Forschungsfeld

5. Diskussion
a) Das Thema „Weibliche Homosexualität in der Polizeiorganisation“
b) Die Thematisierung an sich - Thematisierungen durch die Behörde
c) Die Thematisierung an sich - Thematisierungen durch die lesbischen Polizeibeamtinnen selbst
d) Die Thematisierung an sich - Thematisierungen im Kollegenkreis
e) Das Comingout und der Umgang mit der eigenen Homosexualität
f) Umgang der anderen mit den lesbischen Kolleginnen
g) Trennung von Berufsleben und Privatleben
h) Häufigkeit von Lesben bei der Polizei
i) Vorstellungen über die Lesbe als Polizistin, die lesbisch und weiblich ist
j) Der Polizeiberuf und lesbisch sein: „Der Polizeiberuf ist ein Job für Lesben.“
k) Lesben und Leistung

6. Ergebnisse

7. Zusammenfassung und Ausblick

Literatur



Jana Möbius

Personalentwicklung unter der Perspektive der geschlechtsspezifischen Chancengleichheit Eine Untersuchung zur Situation von Polizeivollzugsbeamtinnen und Polizeivollzugsbeamten im Polizeipräsidium Frankfurt am Main

ISBN 978-3-86676-352-4
Polizeiwissenschaftliche Analysen, Band 23

Chancengleichheit von Männern und Frauen im Polizeiberuf wird nach wie vor innerhalb der Organisation thematisiert und diskutiert. Dabei erfolgt die Wahrnehmung der aktuellen Situation immer auch mit eigenen und subjektiven Bedeutungszuschreibungen und unter der Wirkung von Stereotypen, die sich ihrerseits wieder auf die Situation der Chancengleichheit auswirken.

Da die Integration von Frauen in die Polizeiorganisation als komplexer Prozess abläuft, ist es notwendig, diese Entwicklung wissenschaftlich zu beobachten. Die vorliegende Studie, die im Polizeipräsidium Frankfurt am Main durchgeführt wurde, bildet ab, welche Geschlechtergleichheiten und –ungleichheiten bei den Berufszielen und im Berufsverhalten, aber auch in der Einschätzung zur gesellschaftlichen Rollenverteilung bestehen.

Die gewonnenen Erkenntnisse sollen helfen, den Chancengleichheitsgedanken in der Personalentwicklung umzusetzen und damit grundsätzliche Beachtung finden. Aus den Forschungsergebnissen lässt sich der konkrete Hinweis auf die Erforderlichkeit, primär mit dem Ziel auf Chancengleichheit ausgerichtete Personalentwicklungsmaßnahmen zu initiieren, ableiten.
87 Seiten
16,80 €

Inhalt

Inhalt:

1. Einleitung

2. Die Polizeibehörde als Organisation

2.1 Die Polizeibehörde – formale Organisation
2.1.1 öffnung der Polizei für Frauen
2.1.2 Hessisches Gesetz über die Gleichberechtigung von Frauen und Männern und zum Abbau von Diskriminierungen von Frauen in der öffentlichen Verwaltung (Hessisches Gleichberechtigungsgesetz, HGlG)
2.1.3 Das Rahmenkonzept der Personalentwicklung in der hessischen Landesverwaltung
2.2 Die Polizeibehörde – informelle Organisation

3. Methoden; Hypothesen

4. Ergebnisse

4.1 Informationen zu den Befragten
4.2 Gesellschaftliche Rollenverteilung von Männern und Frauen
4.3 Merkmale der beruflichen Arbeit
4.4 Geschlechtszuordnung der Funktionsbereiche
4.5 Berufsverhalten und Berufsziele
4.6 Maßnahmen
4.7 Freitext

5. Zusammenfassung der Ergebnisse

6. Ausblick

Literaturverzeichnis

Anhang



Clemens Lorei (Hrsg.)

Studien zum Schutzwaffeneinsatz: Schießen

ISBN 978-3-86676-279-4
Lieferung nur an Polizeidienststellen (Polizei, Bundespolizei, Zoll, etc.) und Polizeiangehörige mit Nachweis.

Polizeiwissenschaftliche Analysen
Schriftenreihe der Hessischen Hochschule für Polizei und Verwaltung - Band 22

Der polizeiliche Schusswaffengebrauch stellt wahrscheinlich die gravierendste Eingriffsmaßnahme dar, die ein Polizeibeamter treffen kann. Aus diesem Grund muss er hierauf unbedingt umfassend und nach besten Möglichkeiten vorbereitet werden, um entsprechende Gefahren für sich oder andere abwehren zu können und Unbeteiligte keiner Gefährdung auszusetzen. Die in diesem Band dokumentierten Studien wollen deshalb dazu beitragen, die wissenschaftliche Diskussion um den polizeilichen Schusswaffengebrauch anzuregen und helfen, die Schießaus- und -fortbildung bzw. das gesamte Einsatztraining zu optimieren. Es wird in einem grundlegenden Beitrag „Zur Messung der Schießleistung“ eine wissenschaftlich fundierte Diskussion um Ansätze und Verfahren angeregt, wie Ergebnisse des Schießens festzustellen sind. Es schließen sich drei Studien an, die verschiedene Situationen oder Aspekte des Schusswaffeneinsatzes untersuchen: Das „Schießen auf Flüchtende“, das „Schießen auf mit Schutzweste ausgestattete Rechtsbrecher“ und ein Einblick in mögliche „Unterschiede zwischen verschiedenen Schießhaltungen“. Abschließend werden in der Studie „Gemeinsamkeiten und Unterschiede von Deutschießen und visiertem Schuss“ verschiedene Schießarten miteinander verglichen.
197 Seiten
24,90 €

Inhalt

Inhalt

Vorwort

Clemens Lorei
Zur Messung der Schießleistung

Clemens Lorei , Wolfgang Spöcker & Bernd Grünbaum
Gemeinsamkeiten und Unterschiede von Deutschießen und visiertem Schuss

Clemens Lorei, Gunnar Stiegler und Michael Bäuerle
Polizeilicher Schusswaffengebrauch gegenüber flüchtenden Personen

Clemens Lorei, Gunnar Stiegler & Gerhard Wittig
Schießen auf mit Schutzwesten ausgestattete Rechtsbrecher

Clemens Lorei, Gunnar Stiegler & Gerhard Wittig
Unterschiede zwischen verschiedenen Schießhaltungen



Heinrich Mörtl (Hrsg.)

Heinrich-Mörtel-Forschungspreis: Interdisziplinäre Arbeiten zur Inneren Sicherheit 2012

ISBN 978-3-86676-301-2
Vorwort

Zum achten Mal erfolgte im Jahr 2012 mit Hilfe der beim PP Westhessen in Wiesbaden eingerichteten „Heinrich-Mörtl-Stiftung zur Aus- und Weiterbildung der Polizeibediensteten des Landes Hessen“, die Ausschreibung des Forschungspreises „Interdisziplinäre Arbeiten zur Inneren Sicherheit“ am Fachbereich Polizei der Hessischen Hochschule für Polizei und Verwaltung (HfPV). Erneut bildeten zwei Diplomierungsfeiern den feierlichen öffentlichen Rahmen für die überreichung des Preises an die jeweiligen Preisträger. Mitglieder der Auswahljury waren diesmal Landespolizeivizepräsident Hermann-Josef Klüber, Polizeipräsident Gosbert Dölger, Lothar Hölzgen – der gemeinsam mit dem Stiftungsgeber Heinrich Mörtl die Stiftung vertrat – sowie vom Fachbereich Polizei Prof. Dr. Klaus Werner, Prof. Gerhard Schmelz und Rektor Peter Schmidt. Die beiden in diesem Jahr prämierten Arbeiten behandeln sehr unterschiedliche Themenbereiche und verdeutlichen so in besonderer Weise das breite Spektrum der polizeilichen Studiengänge: Die Arbeit rund um das Thema Behörden und Unternehmen mit Sicherheitsaufgaben im Bereich des Frankfurter Flughafens betrachtet in umfassender Form das Zusammenspiel der verschiedensten Akteure mit Sicherheitsaufgaben und die Abgrenzung oder überlagerung ihrer jeweiligen Zuständigkeiten. Die beiden Autoren Jan Petermann und Markus Wagenhäuser verschaffen mit ihrer Arbeit einen hervorragenden überblick über die institutionellen Netze der weltweit bedeutsamen Drehscheibe für verkehrs- und Wirtschaftsbeziehungen, die gleichzeitig auch Sammelpunkt und Magnet vielgestaltiger polizeilicher Anlässe ist. Sie erhielten für ihre Leistung den 2. Preis. Der 1. Platz wurde an Thomas Becker für seine Arbeit zum Thema Herausforderung der staatlichen Souveränität Deutschlands und Reaktionen von Staat und Polizei vergeben. Die herausragende Leistung dieser Arbeit besteht dabei sowohl in der klaren empirisch-wissenschaftlichen Bearbeitung der einzelnen Themenfelder, als auch in einer minutiös durchgeführten kriminalistisch-kriminologischen Analyse und Darstellung des staatlichen Gewaltmonopols. So wird deutlich, wie sehr sich die Polizei zunehmend auch mit Fragen zur Privatisierung von Sicherheit, der Bedeutung des Exekutivauftrages und letztlich des ihr übertragenen Gewaltmonopols auseinandersetzen muss.
176 Seiten
24,90 €

Inhalt

Inhalte

Herausforderung der staatlichen Souveränität
Deutschland und Reaktionen von Staat und Polizei

Thomas Becker
Abkürzungsverzeichnis
1. Einleitung
2. Formale Aspekte der Analyse
2.1. Umfang und Aufbau der Analyse
2.2. Datengrundlage der Analyse
3. Eine theoretische Betrachtung des Gewaltmonopols
4. Eine entwicklungsgeschichtliche Betrachtung des Gewaltmonopols

4.1. Die Entstehung und Etablierung des Gewaltmonopols
4.2. Das Gewaltmonopol in Deutschland
5. Wandel und Erosion des Gewaltmonopols
5.1. Herausforderungen von staatlicher Seite
5.1.1. Privatisierung der äußeren Sicherheit
5.1.2. Privatisierung der Inneren Sicherheit
5.2. Herausforderungen von gesellschaftlicher Seite
5.2.1. Privatisierung von Sicherheit
5.2.2. Organisierte Kriminalität
5.2.3. Terrorismus
5.2.4. Privatwirtschaftliche Organisationen
5.2.5. Gesellschaftliche Inakzeptanz
6. Zukunft des staatlichen Gewaltmonopols
7. Zusammenfassung der Ergebnisse

Anhang
Literaturverzeichnis

Behörden und Unternehmen mit Sicherheitsaufgaben im Bereich des Frankfurter Flughafens
Jan Petermann & Markus Wagenhäuser

Abkürzungsverzeichnis
1.) Einführung
1.1) Intention
1.2) Geschichtlicher überblick
2.) Der Flughafen Frankfurt am Main
3.) Sicherheitsaufgaben am Frankfurter Flughafen
3.1) Ein kurzer überblick - Luftverkehrsrecht in Deutschland
3.2) Fluggesellschaft/ Lufthansa
3.3) Flughafenbetreiber/ Fraport AG
3.4) Bundespolizei
3.5) Landespolizei
3.6) Zoll
4.) Die Betriebsanweisung für Notfälle „BA-NOT“
5.) Verschiedene Lagen
5.1) Lagen des täglichen Dienstes
5.2) Versammlung
6.) Weitere denkbare Besonderheiten/Lagen/Maßnahmen/ übungen
6.1) 360° Kontrollen
6.2) Hawkeye
6.3) Maßnahme 300
6.4) Pandemie
6.5) Renegade
7.) Ausblick
Literaturverzeichnis
Quellenverzeichnis der Abbildungen