Henriette Bohn

HANDBUCH FÜR FÜHRUNGS- UND TEAMKULTUR Werteorientierte Entwicklung der Führung und Zusammenarbeit in der Polizei

ISBN 978-3-86676-627-3
Format DIN-A4
Mit zahlreichen farbigen Abbildungen

Werte stehen für etwas Wünschenswertes und richten auf höhere Prinzipien und Ideale aus. Die Orientierung auf bestimmte Werte entspricht also immer einem individuellem Wollen, das sich einem höheren Gut widmet. Der Vorteil in der Ausrichtung auf Werte in der Mitarbeiterführung ist, dass diese nachhaltig und situationsübergreifend wirken. Schwierig ist nur, dass Werte oft abstrakt sind und oft auf unbewusste Weise wirken. Führungskräften stellt sich somit die Frage, wie man diese abstrakten Orientierungsgrößen konkret nutzen und in konkrete Handlungen überführen kann. Dieses Handbuch bietet hierfür eine Sammlung an Methoden. Es beginnt mit Methoden zur Orientierung auf individuelle Werte und schafft damit Ansätze zu sehr spezifischer Wertschätzung von Mitarbeitern. Es bietet Methoden zur kollektiven Werteorientierung und damit einer Grundlage für Abstimmung, Zusammenarbeit und Konfliktprävention im Team. Methoden zur Orientierung auf organisationale Werte, welche die Identifikation der Mitarbeitenden mit ihrem Arbeitsbereich stärken sollen, bilden den Abschluss der Sammlung. Auch wenn die Methoden einzeln angewandt werden können, so ist das Besondere dieses Handbuchs, dass das Entwickeln von Werteorientierung – aus dem Individuellen ins Kollektive ans Organisationale heran – einem Prozess folgt. Dieser ist für eine verzahnende Durchführung über verschiedene Hierarchieebenen hinweg erläutert worden.
149 Seiten
34,90 €

Inhalt

Inhalt:



Vorwort



Einführung




Überblick - Wie dieses Handbuch zu lesen ist

Hintergründe - Warum werteorientierte Kulturentwicklung?

Ziele - Wozu werteorientierte Kulturentwicklung?

Rahmenbedingungen - Wo findet werteorientierte Kulturentwicklung statt?

Durchführung - Wie findet werteorientierte Kulturentwicklung statt?

Ressourcen - Was braucht werteorientierte Kulturentwicklung?

Erfahrungen - Was passiert bei werteorientierter Kulturentwicklung?



Startphase - "Kurs 0" - Erwartungen an Führung

Inhalte der Startphase - Ausrichtung auf Werteorientierung

Verzahnung der Ebenen - Kurs 0?

Durchführung Kurs 0

Durchführung Kurs 0 - Rollenerwartungen

Durchführung Kurs 0 - Führung als Einflussnahme auf kulturellen Reifegrad

Erfahrungen Kurs 0

Teilnehmerfeedbacks zu Kurs 0

Trainererfahrungen zu Kurs 0



Kurs 1 - Individuelle Werteorientierung

Die Orientierung auf individuelle Werte

Inhalte Kurs 1

Werteorientierte Kulturentwicklung im Kurs 1

Verzahnung der Ebenen - Kurs 1?: Werteorientierung der Mitarbeitenden

Zuständigkeiten im Kurs 1

Durchführung Kurs 1 - Individuelle Werteorientierung

Durchführung Kurs 1a - Grundwerte und Grundhaltung

Durchführung Kurs 1b - Grundhaltung und Reifegrad

Durchführung Kurs 1c - Blockierungen und Blockaden

Anlage A1a: Individuelle Grundwerte

Anlage A1b: Reifegradstufen

Anlage A1c: Blockierungen und Blockaden

Erfahrungen im Kurs 1

Teilnehmerfeedbacks zu Kurs 1

Trainererfahrung im Kurs 1



Kurs 2 - Individuelle Werteentfaltung

Von individueller Werteorientierung zu individueller Werteentfaltung

Inhalte im Kurs 2

Werteorientierung im Kurs 2

Verzahnung der Ebenen - Kurs 2?: Werteentfaltung der Mitarbeitenden

Zuständigkeiten im Kurs 2

Durchführung Kurs 2 - Individuelle Werteentfaltung

Selbstbild-Fremdbild und Feedback

Durchführung Kurs 2b: Werte-Feedback

Anlage A2a: Individueller Wertebeitrag

Anlage A2b: Werte-Feedback

Erfahrungen Kurs 2

Teilnehmerfeedbacks zu Kurs 2

Trainererfahrungen zum Kurs 2



Kurs 3 - Kollektive Werteorientierung

Von individueller Werteentfaltung zu kollektiver Werteorientierung

Inhalte Kurs 3

Werteorientierte Kulturentwicklung in Kurs 3

Verzahnung der Ebenen - Kurs 3?: Werteorientierung der Gruppe

Zuständigkeiten für Kurs 3

Durchführung Kurs 3

Durchführung 3a: Werte im Team

Durchführung 3b: Werteorientierte Teamanalyse - Werte-Beiträge-Bedarfe

Durchführung 3c: Kollektives Leitbild

Anlage A3bc: WO-Teamanalyse + Kollektives Leitbild

Erfahrungen zu Kurs 3

Teilnehmerfeedbacks zu Kurs 3

Trainererfahrung im Kurs 3



Kurs 4 - Kollektive Werteentfaltung

Von kollektiver Werteorientierung zu kollektiver Werteentfaltung

Inhalte im Kurs 4

Werteorientierung im Kurs 4

Verzahnung der Ebenen - Kurs 4?: Werteentfaltung der Gruppe

Zuständigkeiten für Kurs 4

Durchführung Kurs 4: Werteorientierte Handlungsansätze

Zuteilung von Zuständigkeiten

Zuordnung der Maßnahmen zu Organisationswerten

Präsentation und Erstellen einer Maßnahmenliste

Rücksprache zu Maßnahmen und Zuständigkeiten mit MA in Kurs 4?

Erfahrungen zu Kurs 4

Teilnehmerfeedback zu Kurs 4

Trainererfahrung im Kurs 4



Werteorientierte Feedbacks - Werteforderung und Werteförderung

Wertschätzung als Werteforderung und Werteförderung

Werteorientiertes Feedback als Methode zur Kulturentwicklung

Verzahnung der Ebenen - Feedback von verschiedenen Hierarchieebenen

Zuständigkeiten bei den werteorientierten Feedbacks

Durchführung: Werteorientierte Feedbacks

Erfahrungen des Trainers



Konsolidierungsphase - Organisationale Werteorientierung

Kollektive Werteförderung durch organisationale Werteorientierung

Übergabe der Prozessgestaltung

Weiterführung in der Basis

Evaluation durch Interviews

Erfahrungen + Tipps des Trainers



Literaturverzeichnis



Doris Klein

Unbelievable, but true

ISBN 978-3-86676-625-9
Schriftenreihe der Thüringer Fachhochschule für öffentliche Verwaltung, Fachbereich Polizei, Band 13

Wir werden täglich überall auf der Welt mit kriminellen Handlungen in ihrer Vielfalt konfrontiert. Sie sind nicht abhängig von Kulturen, Ethnien, Alter, Geschlecht oder sozialen Klassen.

Der Kriminalität präventiv zu begegnen oder im Schadensfall die Straftat zu verfolgen, gehört zu den Aufgaben der Polizei.

Die Beherrschung von Fremdsprachen ist sowohl in einem geeinten Europa als auch global gesehen für eine Verständigung unumgänglich.

Mit den „Geschichten“ aus dem Polizeialltag wird den Nutzern die Möglichkeit gegeben, interdisziplinär Fälle mit Hilfe der englischen Sprache rechtlich zu betrachten und Lösungsansätze zu erarbeiten.
56 Seiten
9,80 €

Inhalt

Inhalt:



Preface



Note of Thanks



Case No 1 Received and lost at the same time

Case No 2 Snow and disappointment

Case No 3 At knife point

Case No 4 A fugitive offender

Case No 5 Cyberspace Crime

Case No 6 A successful day

Case No 7 A shooting incident

Case No 8 Drunk Skinheads

Case No 9 HGV ( Heavy Goods Vehicle)

Case No 10 Friday the 13th of all days or the dead offender

Case No 11 Happy Ending

Case No 12 A bit different



Wim Nettelnstroth (Hrsg.)

Tagungsband zur Tagung „Neue Erkenntnisse aus Wissenschaft und Praxis zur Polizeipsychologie in Berlin“

ISBN 978-3-86676-595-5
Die im Zuge des demografischen Wandels bereits begonnene Pensionierungswelle in den Länderpolizeien und bei der Bundespolizei führt im Moment und noch für lange Zeit zu erhöhten Einstellungszahlen in den genannten Institutionen. Gleichzeitig stehen, ebenfalls als Folge des demografischen Wandels, auf dem Arbeitsmarkt weniger junge Bewerberinnen und Bewerber zur Verfügung, so dass hier schon von einem War for Talents gesprochen wird, womit der Kampf um qualifizierte und zur Organisation bzw. zur Stelle passende Anwärterinnen und Anwärter gemeint ist. Bei dieser Ausgangslage kommt im Rahmen der polizeilichen Nachwuchsgewinnung einzelnen Stationen der Personalauswahl eine erhöhte Bedeutung zu: Dem Anwerben und Erfassen der potenziell geeigneten Bewerberinnen und Bewerber (Rekrutierung), der Personalauswahl im engeren Sinne (Eignungsfeststellung) und dem dafür als Grundlage dienenden Anforderungsprofil (Anforderungsanalyse).

Um für die zukünftigen Aufgaben der Polizei durch einen qualifizierten Personalstamm gewappnet zu sein, werden aus polizeispezifischen empirischen Erkenntnissen heraus Empfehlungen zu folgenden Fragestellungen abgeleitet: Welche empirisch fundierten Dimensionen sollten in die Erstellung eines evidenzbasierten Anforderungsprofils für das Einstiegsamt einfließen? Welche Verfahren bzw. welche Verfahrenskombinationen prognostizieren den Ausbildungs-, Studien- und Berufserfolg am besten und welches Gewicht sollten sie im Gesamtverfahren einnehmen?
204 Seiten
29,80 €

Inhalt

Inhalt:



Vorwort des Herausgebers



I. Psychische Erkrankungen im Kontext der Polizeiarbeit


1. Messer weg!“ – Polizeilicher Umgang mit psychisch erkrankten Personen im Spannungsfeld zwischen Kommunikation und Zwangsanwendung (Jürgen Biedermann)

2. Polizeilicher Kontakt zu psychisch erkrankten Personen: Hintergrund, Forschungsprojekt und erste Ergebnisse (Linus Wittmann)

3. Wenn das Fass überl.uft… - Belastungsinteraktion und -kumulation von subtraumatischen und traumatischen Erlebnissen (Isa Julgalad)

4. Psychisch belastete Polizeivollzugsbeamte – Wie ist die Akzeptanz dazu in der Polizei? (Johanna Koeppen)

5. Posttraumatische Belastungsstörung als Folge extrem belastender Einsätze – Eine großangelegte Studie bei zwei Präsidien der Bayerischen Polizei (Silvia Oßwald-Meßner & Andrea Seitz)

6. Fragebogengestützte Erhebung zum Thema „polizeilicher Umgang mit psychisch kranken
Menschen“ (Katarina Lorey)



II. Suizid (-prophylaxe) in der Polizei

1. Suizidprävention in der (Berliner) Polizei (Christine Gerlach, Birgitta Sticher & Carolin Volz)

2. Suizide und Suizidversuche unter Polizeidienstkräften (Sandro Al Hourani)

3. Das zweite Gesicht – Warum sich stark wirkende Polizeibeamte das Leben nehmen (Isa Julgalad)



III. Personalpsychologie in der Polizei

1. Bedingungen für die Teilnahmeabsicht und Teilnahme an Angeboten des Betrieblichen Gesundheitsmanagements (BGM) (Annika Krick & Jörg Felfe)

2. Development Center (Landesinternes Auswahlverfahren - LiA) für Polizist*innen in Baden-Württemberg zur Entsendung in internationale Friedensmissionen (Joachim Albrecht, Olaf Kopp & Theresa Hof)

3. Polizeiliche Anforderungsprofile, Personalauswahl und Nachwuchsgewinnung: Eine Forschungskooperation zwischen der Akademie der Polizei Hamburg und der HWR Berlin (Wim Nettelnstroth, André Martens & Henriette Binder)

4. Der psychologische Vertrag – Erklärungs- und Handlungsansätze zur Wahrung von Zufriedenheit, Leistung und Vertrauen (Eleni Teichmann)



IV. Beiträge aus weiteren Themenfeldern der Polizeipsychologie

1. Gewalterfahrungen im Rettungsdienst. Häufigkeit, situative Umstände und Folgen (Clemens Lorei, Julia Hartmann, Jennifer Müller & Karoline Ellrich)

2. Das Projekt BEST - Befragungsstandards für Deutschland (Cathrin Chevalier, Holger Roll & Lisa Stegmann)

3. Akzeptanz von E-Fahrzeugen in der Hessischen Polizei (Clemens Lorei & Hermann Groß)

4. Abschied und Trauer – Möglichkeiten der Bewältigung- Eine vergleichende Betrachtung (Alexander Schwabe - zusammengefasst von Edeltraut Seeger)

5. Bodycams im Wachdienst der Polizei NRW: Ausgewählte Ergebnisse zu Wirkung, Wirkweise und Akzeptanz (Michael Reutemann, Stefan Kersting & Thomas Naplava)

6. Ego-Depletion im Polizeieinsatz. Der Einfluss von Selbstkontrolle auf Deeskalationsverhalten im Einsatz (Clemens Lorei, Julia Hartmann & Chris Englert)



Martin H. W. Möllers / Robert Chr. van Ooyen

Öffentliche Sicherheit und Gesellschaft Debatten im Kontext historischer Ereignisse seit 9/11 5., überarbeitete und erweiterte Auflage

ISBN 978-3-86676-624-2
Seit den Terroranschlägen vom 11. September 2001 in den USA ist die innere und äußere Sicherheit Deutschlands Tenor politischer Diskussionen, die durch konkrete Ereignisse ausgelöst wurden, in den Medien einen enormen Widerhall fanden und regelmäßig Politik, Regierung und Sicherheitsbehörden veranlassten, die Sicherheitsarchitektur auf Kosten der Freiheit zu verändern. Die Ankunft von Flüchtlingen führte in Dresden seit Ende Oktober 2014 dazu, dass tausende Menschen, in den Medien euphemistisch als „Mut-“ oder „Wut-Bürger“ betitelt, mithilfe rechtspopulistischer Organisationen und Parteien auf die Straße ging, um in Versammlungen ihre fremdenfeindlichen Parolen herauszuschreien und Politikern offen mit dem „Galgen“ zu drohen, sodass nach rechtlichen Möglichkeiten zur Eindämmung solcher Veranstaltungen gesucht wurde, weil die Polizei am Ende ihrer Kräfte schien. Einen Versuch, die Polizei effizienter zu machen, hatte bereits 2010 die Werthebach-Kommission unternommen, indem sie eine Fusion von Bundespolizei und Bundeskriminalamt empfahl, aber auf heftigen Widerstand stieß, der über die Medien ausgetragen wurde. Ereignisse im Zusammenhang mit der „politischen Theologie“ von Islamisten, wie zum Beispiel die Entdeckung von Kofferbomben in zwei Regionalexpresszügen in Dortmund und Koblenz 2006, ließen ebenso Politik und Sicherheitsbehörden sowie die Wissenschaft gemeinsam nach Antworten auf den internationalen Terrorismus suchen, wie die Parteiverbotsverfahren gegen die rechtsextremistische NPD, die 2003 und 2017 erfolglos endeten. Nach wie vor wirft es die Frage auf, wie viel Freiheit den Feinden der Freiheit zu belassen ist. Die Kindesentführung und Ermordung eines elf-jährigen Bankierssohn löste im Oktober 2002 ebenfalls ein großes Medien-Echo aus und entfachte eine heftige Kontroverse um die Abschaffung der absoluten Unantastbarkeit der Menschenwürde und um ein staatliches „Recht auf Folter“. Andererseits wird nicht zuletzt bei Wahlkampfveranstaltungen gefordert, Vergewaltiger und Kindesentführer „für immer“ durch auch nachträgliche Sicherungsverwahrung wegzusperren.

Selbst die Veröffentlichung der PISA-Studie kurz nach 9/11 noch im Jahre 2001 führte bei den Sicherheitsbehörden zu Diskussionen über die Lesekompetenz als Schlüsselqualifikation für den Polizeiberuf. Sie waren nur ein Anlass von vielen, die Evaluation und Neuorganisation der Sicherheitsbehörden zu fordern. Das Bundesverfassungsgericht versuchte gleichzeitig in verschiedenen Entscheidungen, unter Wahrung der Grundrechte den Sicherheitsbehörden Entscheidungshilfen etwa zum Versammlungsverbot an die Hand zu geben.

Die Ereignisse und Folgewirkungen untersucht der Sonderband.
268 Seiten
32,90 €

Inhalt

Inhalt:



Vorbemerkung



Ereignis: Ende 2001 wurden die ersten PISA-Ergebnisse bekannt.


PISA und Polizei – Zur Lesekompetenz im Hochschulstudium als Schlüsselqualifikation für den Polizeiberuf

1 Das ,Programme for International Student Assessment‘

2 Die Lesekompetenz als Grundlage des Polizeiberufs, insbesondere auf Führungsebene

3 Förderung und Entwicklung der Lesekompetenz als didaktisches Konzept für das Fachhochschulstudium

4 Die politischen Rahmenbedingungen der Hochschulen für Polizei in Bezug auf die Zulassung einer Stärkung der Lesekompetenz

5 Zusammenfassung



Ereignis: Im Oktober 2002 wurde einem Kindesentführer Schmerzzufügung angedroht.

Die Diskussion über die Menschenwürde und das Urteil des Bundesverfassungsgerichts zum ,Großen Lauschangriff‘

1 Ausgangslage: Internationaler Terrorismus und das ,Grundrecht auf Sicherheit‘

2 Zur Frage der Unantastbarkeit der Menschenwürde in Kommentierungen des Grundgesetzes

3 Wertungs- und Abwägungsoffenheit bei Grundrechten, bei denen die Menschenwürde eine besondere Bedeutung einnimmt



Ereignisse: Im März 2003 und im Januar 2017 wies das Bundesverfassungsgericht die Anträge zum Parteiverbot der NPD zurück, sodass die NPD nicht verboten wurde.

Keine Freiheit den Feinden der Freiheit – Instrumente wehrhafter Demokratie in der Praxis

1 Einleitung

2 Das Parteiverbotsverfahren gem.. Art. 21 Abs. 2 GG

3 Das Verfahren zu Vereinsverboten gem.. Art. 9 Abs. 2 GG

4 Das Verfahren zur Grundrechtsverwirkung nach Art. 18 GG

5 Bewertung der Verfahren von Partei- und Vereinsverboten und zur Grundrechtsverwirkung



Ereignis: Ende Juli 2006 wurden in Dortmund und Koblenz in zwei Regionalexpresszügen Kofferbomben entdeckt.

,Antworten auf den internationalen Terrorismus – Gewährleistung der Inneren Sicherheit durch Bund und Länder‘ – Tagungsbericht

1 Kurzeinleitung zum Thema

2 Mittwoch, 13. September 2006

3 Donnerstag, 14. September 2006

4 Zusammenfassung



Ereignis: 2006 hob das Bundesverfassungsgericht eine Verbotsverfügung der Stadt Lüneburg zu einer rechtsextremistischen Demonstration auf.

Aktuelle Entscheidungen des Bundesverfassungsgerichts zur Versammlungsfreiheit zwischen ,Rechtsprechungstradition‘, ,Zeitgeist‘ und ,Staatsräson‘

1 Die Grundrechts-Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts

2 Die Demonstrations- und Versammlungsfreiheit in der vorkonstitutionellen deutschen Tradition

3 Der Brokdorf-Beschluss als Grundsatzentscheidung des Bundesverfassungsgerichts

4 Die Folgewirkungen des liberalen Brokdorf-Beschlusses auf aktuelle Entscheidungen des Bundesverfassungsgerichts zur Versammlungsfreiheit



Ereignis: Ende 2009 traf der Erste Senat des Bundesverfassungsgerichts eine Aufsehen erregende Entscheidung in Bezug auf Verbote von durch Rechtsextremisten initiierte Versammlungen.

Der Bielefeld-Beschluss des Bundesverfassungsgerichts im Lichte von ,Wunsiedel‘: Zum Sonderrecht bei Meinungsäußerungen von Rechtsextremisten

1 Einleitung zu den Hintergründen der Entscheidungen

2 Die Entscheidungsbedeutung des Wunsiedel-Beschlusses

3 Der Bielefeld-Beschluss im Lichte von ,Wunsiedel‘

4 Quintessenz und Ausblick



Ereignis: Ende 2010 löste der Bericht der ,Werthebach-Kommission‘ mit seinen Empfehlungen zur Neuorganisation der Sonderpolizeien des Bundes einen heftigen Widerstand der beteiligten Polizeibehörden aus, der offen in den Medien ausgetragen wurde.

(Un-)Kooperative Sicherheit – Empfehlungen der ,Werthebach-Kommission‘ zu den Polizeien des Bundes und ihre Verpuffungen

1 Die Ausgangssituation

2 Die beteiligten Personen der Werthebach-Kommission

3 Die öffentliche Diskussion vor Ausgabe des Berichts

4 Die wesentlichen Ergebnisse aus dem Bericht der Werthebach-Kommission 196

5 Die öffentliche Diskussion nach Ausgabe des Berichts 198

6 Entwicklungen nach der ,Kabinettsrochade‘



Ereignis: Seit Oktober 2014 gehen ,Mut-‘ bzw. ,Wut-Bürger‘ mithilfe rechtspopulistischer Organisationen und Parteien bis zur Erschöpfung der Polizei auf die Straße, um fremdenfeindliche Parolen herauszuschreien.

,Patriotische Europäer gegen die Islamisierung des Abendlandes‘ (PEGIDA) und die Partei ,Alternative für Deutschland‘ (AfD) ,feierten‘ am 17. Februar 2020 in Dresden ihre 200. Demonstration.

,Rechtsverletzende‘ oder ,rein geistige Wirkungen‘ von rechtspopulistischen Demonstrationen

1 Einleitung zur Historie des Versammlungsrechts und zur Vorgehensweise

2 Die Bedeutung der Grundrechte als ,oberste Prinzipien‘

3 Versammlungsfreiheit in der vorkonstitutionellen deutschen Tradition

4 Die Versammlungsfreiheit in Entscheidungen des Bundesverfassungsgerichts

5 Die Entscheidungen des Bundesverfassungsgerichts zu ,rechtsverletzenden‘ und ,rein geistigen Wirkungen‘

6 Zusammenfassung und Ausblick



Ereignis: In einem im Mai 2010 rechtskräftig gewordenen Urteil des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte (EGMR) über die nachträgliche Verlängerung der Sicherungsverwahrung von Straftätern beanstandeten die Richter die Aufhebung der Befristung für solche Straftäter, die ihre Tat schon vor dem Zeitpunkt der Gesetzesänderung begangen hatten. Das löste in der Gesellschaft Proteste aus.

,Täterschutz‘ vor ,Opferschutz‘ bei der nachträglichen Verlängerung der Sicherungsverwahrung? – Der Streit von EGMR gegen BVerfG und BGH und das Dilemma um eine neue Gesetzgebung für als ,gefährlich‘ geltende Straftäter

1 Ausgangssituation und Einleitung

2 Die Schutzfunktion des Art. 103 Abs. 2 GG

2.1 Die rechtsstaatlichen Garantiegehalte des Gesetzlichkeitsprinzips

2.2 Die tatbestandliche Tragweite des Rückwirkungsverbots

3 Das Rückwirkungsverbot nach Art. 7 Abs. 1 EMRK im Urteil des EGMR

3.1 Die tatbestandliche Tragweite des Rückwirkungsverbots nach Art. 7 EMRK

3.2 Die Legitimation von Freiheitsentziehungen nach Art. 5 EMRK

4 Abwägung zwischen ,Täterschutz‘ und ,Opferschutz‘

5 Politische Dilemmata auf der Suche nach einer gesetzlichen Lösung

6 Zusammenfassung und Prognose



Clemens Lorei (Hrsg,)

Kommunikation statt Gewalt

ISBN 978-3-86676-621-1
Polizeiwissenschaftliche Analysen - Schriftenreihe der Hessischen Hochschule für Polizei und Verwaltung, Band 32

Der Polizeiberuf ist anspruchsvoll – immer wieder kommt man als Polizeibeamtin und Polizeibeamter in Situationen, in denen das polizeiliche Ziel nicht einfach zu erreichen ist, in denen Konflikte mit dem Gegenüber ausgetragen werden müssen oder in denen man an die Grenzen seiner Möglichkeiten stößt. Erfolgreiche Polizistinnen und Polizisten zeichnen sich dadurch aus, dass sie gerade auch in solchen Situationen, die scheinbar kaum zu lösen sind, Lösungen (ver-)suchen und auch teilweise finden. In schwierigen Konfliktsituationen mit einem Gegenüber kann mitunter der Einsatz von Gewalt vermieden werden indem geschickt kommuniziert wird.

Andere schwierige Situationen existieren, in denen übliche polizeiliche Handlungen und Methoden zu Erreichung des polizeilichen Ziels nicht erfolgreich sind. Hier kann der Einsatz von ungewöhnlichen Alternativen und Strategien mitunter helfen.

Diese beiden Aspekte wie Polizei auf unterschiedlichen Wegen ihr Ziel erreicht sind wissenschaftlich noch wenig betrachtet. Die hier vorliegenden Studien, die in Hessen und Österreich durchgeführt wurden, stellen deshalb dieses Einsatzhandeln in ihren Fokus.
167 Seiten
24,90 €

Inhalt

Inhalt:



Clemens Lorei

1 Einleitung



Clemens Lorei, Kerstin Kocab & Karoline Ellrich

2 Theoretischer Hintergrund

2.1 Polizei & Gewalt

2.2 Kommunikation

2.3 Deeskalation



Clemens Lorei, Kerstin Kocab & Karoline Ellrich

Studie 1 in Hessen



3 Methode

3.1 Befragte Personen

3.2 Erhebung

3.3 Auswertung



4 Ergebnisse

4.1 Kategorie Kommunikation

4.2 Kategorie Alternativen

4.3 Metaergebnisse



5 Fazit der Studie 1 in Hessen

5.1 Polizeiliche deeskalierende Kommunikation

5.2 Kriterien „guter polizeilicher Kommunikation“ bzw. „guter Einsatzlösungen“

5.3 Aus- und Fortbildung

5.4 Methodik



Clemens Lorei & Thomas Greis

Studie 2 in Österreich



6 Methode

6.1 Befragte Personen

6.2 Erhebung

6.3 Auswertung



7 Ergebnisse

7.1 Prämierung

7.2 Eingesetzte Kommunikationstechniken

7.3 Fazit eingesetzte Kommunikationstechniken und kommunikative Aspekte

7.5 Metaergebnisse



8 Fazit Studie 2 Österreich

8.1 Polizeiliche deeskalierende Kommunikation

8.2 Kriterien „guter polizeilicher Kommunikation“ bzw. „guter Einsatzlösungen“

8.3 Aus- und Fortbildung

8.4 Methodik



9 Literatur



10 Anhang





Aktuelle Neuerscheinungen




Schriftenreihen