R-J Gorzka, N. Brinkmann, A. Fischer, P-J Herzberg

Resilienz Training für Führungskräfte Manual für die Ausbildung

ISBN 978-3-86676-720-1
Feldjägerkräfte sind sowohl aufgrund der Breite und Aufgabenspezifizität im militärpolizeilichen Aufgabenspektrum als auch durch die erhöhte Einsatzhäufigkeit, im In- wie im Ausland, mehrfach belastet. Umso bedeutsamer erscheint es in diesem Kontext, neben der physischen, auch die psychische Leistungsfähigkeit der eingesetzten Soldatinnen und Soldaten zu erhöhen und diesen Status dauerhaft aufrechtzuerhalten. In Verbindung mit den fachlichen Fähigkeiten und Fertigkeiten kommt der Resilienz im Sinne einer psychischen Widerstandsfähigkeit eine zentrale Rolle in der erfolgreichen Auftragsausführung zu. Insbesondere Vorgesetzte sollten für die Resilienz sensibilisiert sein und die psychische Widerstandsfähigkeit aus Fürsorgegründen bei ihrem unterstellten Bereich beurteilen und fördern können. Das vorliegende Manual dient zur Unterstützung des aus diesen Gründen konzipierten Resilienztrainings „Resilienztraining für Führungskräfte" und kann insbesondere auf angehende Führungskräfte übertragen werden. 
210 Seiten
29,80 €

Inhalt

Inhalt:



Vorwort zum Manual



Überblick




Tag 1


Einleitung Tag 1

1.1 Resilienz

1.2 Stress

1.3 Psychotraumatologie

1.4 Praktischer Anteil (Stressimpfungstraining)



Tag 2

Einleitung Tag 2

2.1 Anpassung

2.2 Soft-Skills

2.3 Praktischer Anteil (gemeinsam zu lösende Aufgabe)

2.4 Verdeckte Evaluationsmaßnahmen



Tag 3

Einleitung Tag 3

3.1 Potenzial

3.2 Praktischer Anteil (Potenzialeinschätzung)



Tag 4

Einleitung Tag 4

4.1 Reales und digitales soziales Umfeld

4.2 Innerer Bezugsrahmen

4.3 Verwendungsspezifische Fertigkeiten

4.3 Praktischer Anteil (Resilienz in Vorgesetztenfunktion)



Tag 5

Einleitung Tag 5

5.1 Wissensüberprüfung

5.2 Nachhaltigkeit



Anlagen

Übersicht der Arbeitsblätter

Tag 1

Tag 2

Tag 3

Tag 4

Tag 5



A-M. Steingräber / A. Fischer / R-J. Gorzka

Stressmanagement für spezialisierte und Spezialkräfte: Ein Manual für die Ausbildung 

ISBN 978-3-86676-719-5
Resilienz ist ein Thema, dem wir uns angesichts der multifaktoriellen Belastung für Kräfte mit spezialisierten Fähigkeiten im Aufgabenbereich Feldjägerwesen der Bundeswehr nicht entziehen können. Insbesondere die ständig steigende Komplexität eines dynamischen und variablen Umfeldes kann die Einsatzkräfte vor enorme Herausforderungen und akutem Stresserleben stellen. Die Folgen können dabei so vielfältig und individuell wie die Einsatzkräfte selbst sein. 
Als integraler Bestandteil der Resilienz wird in diesem Ausbildungsmanual, der Themenkomplex verwendungsspezifisches Stressmanagement vorgestellt. Das konzipierte Modell besteht aus den Bestandteilen Stressprävention, Stresskontrolle und Stressbewältigung und beachtet dabei ebenso die Selbstreflexion der einzelnen Exekutivkräfte. Es dient als Leitlinie für Ausbildungen im Bereich Stress und soll dazu beitragen zukünftigem Stress vorzubeugen oder in akutem Stresserleben handlungsfähig zu bleiben. 
Konkrete Ziele der Ausbildung sind,

• das (Er-)Kennen von Stressoren und Folgen der Stressreaktionen,
• das Kennen der Bestandteile des Stressmanagements, 
• das Zuordnen bestimmter Techniken und Methoden zu den Elementen Prävention, Kontrolle und Bewältigung, 
• die Anwendung einer Auswahl an Techniken und Methoden,
• die Motivation zur Selbstreflexion,
• die Erfassung des eigenen individuellen Stressmanagements und ggf. die Identifizierung von Differenzen und Optimierungspotenzial. 


Das Ausbildungsmanual ist modular aufgebaut und enthält Hinweise sowie Arbeitsblätter für theoretische Unterrichte wie auch praktische Stressimpfungsübungen, welche an einem Beispiel eines Fahrtrainings für Personenschutzkräfte veranschaulicht werden. Die durchschnittliche Dauer der Ausbildung beträgt 1,5 Tage, kann jedoch je nach Rahmenbedingung flexibel verlängert oder gekürzt werden.
81 Seiten
19,80 €

Inhalt

Inhalt:



Vorwort zum Manual



Teil A Theorie: Stressmanagement


1. Stress im Personenschutz

2. Begriffsdefinition Stress

2.1 Stressoren

3. Stressmanagement

3.1 Stressprävention

3.2 Stresskontrolle

3.3 Stressbewältigung

4. Selbstreflexionsfähigkeit und Bereitschaft

5. Wiederholung Tag 2

6. Nachhaltigkeitstraining



Teil B Anlagen Theoretischer Teil

Arbeitsblatt 1 „Stress und Stressmanagement“

Arbeitsblatt 2 „Stressprävention“

Arbeitsblatt 3 „Stresskontrolle“

Arbeitsblatt 4 „Stressbewältigung“

Arbeitsblatt 5 „Individuelles Stressmanagement“



Teil C Praxis: Stressimpfungstraining

1. Einleitung

2. SIT-Konzept

2.1 SIT-Atmosphäre

2.1.1 Kriterien eines SIT

2.2 Bedeutung des Stressniveaus

2.3 SIT - Aufbau

2.3.1 Verwendungs(un)spezifische Tätigkeiten

2.3.2 Kurzfristige Stressverstärker

2.3.3 Dauerhafte Stressverstärker

2.3.4 Stresskontrolltechniken

2.3.5 Individuelles Stressmanagement und Stresslevel

3. SIT Beispiel Fahrtraining im Personenschutz als Einzeltraining

3.1 Rahmen des SIT- Einzeltraining

3.2 Aufbau SIT-Einzeltraining

3.3 Ablauf SIT - Einzeltraining



Teil D Anlagen Praktischer Teil

Anlage 1: Ablauf SIT - Einzeltraining

Anlage 2: Funkübung SIT - Einzeltraining

Anlage 3: Wissensüberprüfung SIT-Einzeltraining



R-J. Gorzka, P.Y. Herzberg, C. Lorei & N. Hanssen (Hrsg.)

Truppen- und Einsatzpsychologie im Feldjägerwesen der Bundeswehr

ISBN 978-3-86676-718-8
In Verbindung mit den fachlichen Fähigkeiten und Fertigkeiten kommt der Resilienz im Sinne einer psychischen Widerstandsfähigkeit eine zentrale Rolle in der erfolgreichen Auftragsausführung zu. Diese besondere Bedeutung der Resilienz wird wesentlich durch den demographischen Wandel sowie durch weitere Einflussfaktoren, wie den Bedarf an hochspezialisierter Qualifizierung oder der zunehmenden Digitalisierung, nachhaltig verstärkt. 

Vor diesem Hintergrund wurde im Aufgabenbereich Feldjägerwesen der Bundeswehr ein verwendungsspezifisches Resilienzkonzept entwickelt und in der Ausbildung evaluiert. Ergänzend zur Ausbildung wurde dieses Handbuch entwickelt, um die Ausbildungsinhalte zu vertiefen und ein allgemeines Nachschlagewerk zum Themenkomplex Resilienz zur Verfügung zu stellen. 

Neben truppen- und einsatzpsychologischen Themenfeldern sind auch Erkenntnisse aus der jahrelangen und vielfältigen Zusammenarbeit mit Polizeien der Länder, des Bundes sowie dem Bundeskriminalamt in das Handbuch mit eingeflossen. Somit gibt das entstandene Werk einen Überblick zu relevanten Bereichen, die in der Ausbildung spezialisierter Feldjägerkräfte und Spezialkräfte der Polizei Anwendung finden: 


• Feldjäger 

• Truppen- und Einsatzpsychologie 

• Resilienz in Spezialverwendungen 

• Psychotraumatologie 

• Stressmanagement 

• Cybercrime 

• Sexualdelikte 

• Psychologie des Schusswaffengebrauchs 

• Psychologie des Nahkampfes


Die Darstellung der ausgewählten relevanten Themen erfolgt kapitelweise mit einer besonderen Betonung der Resilienz. Ihr ist – ebenso wie der Relevanz in der Ausbildung – als erfolgskritischer Faktor viel Aufmerksamkeit gewidmet worden. Zu jedem Thema gibt es eine kurze Darstellung der wesentlichen Merkmale und der Bedeutung im Aufgabenbereich Feldjägerwesen Bundeswehr. Auf wissenschaftliche Herleitungen wurde zu Gunsten der allgemeinen Verständlichkeit verzichtet. Angereichert sind die verwendungsspezifischen Informationen durch praxisrelevante und trainingsspezifische Anleitungen zum Selbststudium für JEDERMANN. In der Summe ist dieses ein unverzichtbares Nachschlagewerk für alle Dienstgradgruppen im Aufgabenbereich Feldjägerwesen Bundeswehr. 
126 Seiten
19,80 €

Inhalt

Inhalt:



Vorwort



Teil 1 Einführung


1 | Feldjäger

2 | Truppen- und Einsatzpsychologie



Teil 2 Truppenpsychologische Kapitel

3 | Resilienz in Spezialverwendungen

4 | Psychotraumatologie

5 | Stressmanagement



Teil 3 Einsatzpsychologische Kapitel

6 | Cybercrime

7 | Sexualdelikte

8 | Psychologie des Schusswaffengebrauchs

9 | Psychologie des Nahkampfes



Eveline Diener

Das Bayerische Landeskriminalamt und seine "Zigeunerpolizei" Kontinuitäten und Diskontinuitäten der bayerischen "Zigeunerermittlung" im  20. Jahrhundert 

ISBN 978-3-86676-710-2
Schriftenreihe der Deutschen Gesellschaft für Polizeigeschichte e. V., Band 25

Die spezifisch genozidale Ausprägung der nationalsozialistischen Verfolgung der „Zigeuner“ fand in der Geschichtswissenschaft und in der medialen Öffentlichkeit erst vergleichsweise spät Beachtung. Dem spielte zu, dass eine entrechtende „Zigeunerpolitik“ und „Zigeunerverfolgung“ lange Zeit als normal angesehen wurde. Diese Problematik wird am Beispiel der für die „Zigeuner“- bzw. „Landfahrerermittlung“ zuständigen Stelle des 1946 gegründeten Bayerischen Landeskriminalamts untersucht. Hier werden Kontinuitäten sowie Diskontinuitäten in „Zigeunerpolitik“ bzw. „Zigeunerverfolgung“ auf der Zeitschiene „Kaiserreich“, „Weimarer Republik“, „Nationalsozialismus“ und „Nachkriegszeit“ aufgezeigt. Dafür werden zwei Forschungsschwerpunkte zusammengeführt: Die Untersuchung der einschlägigen Vorgeschichte – angefangen vom Kaiserreich bis zum Nationalsozialismus – und schließlich die Untersuchung der personellen, inhaltlichen und organisatorischen Ausgestaltung der „Zigeuner“- bzw. „Landfahrerstelle“ des Bayerischen Landeskriminalamts der Nachkriegszeit. Hierbei liegt der Fokus auf Prägungen und Laufbahnen der dort tätigen Beschäftigten, auf gesellschaftspolitischen Rahmenbedingungen und Einflussfaktoren sowie schließlich auf langfristig geprägten Strukturen und Mentalitäten in „Zigeunerpolitik“ und „Zigeunerermittlung“.

Somit leistet die Arbeit eine Forschungsbereicherung auf dem bisher noch wenig untersuchten Gebiet der „Zigeuner“- bzw. „Landfahrerermittlung“.
560 Seiten
38,90 €

Inhalt



Claudia Wolters

Lässt sich ein Mehropfertäter des sexuellen Missbrauchs von Kindern frühzeitig anhand von kriminalistischen Risikomerkmalen erkennen?

ISBN 978-3-86676-711-9
Der sexuelle Missbrauch von Kindern stellt für die Polizei ein anspruchsvolles Tätigkeitsfeld dar, auch wegen der Schwierigkeit, Mehropfertäter*innen zu erkennen. Um die Ermittlungsarbeit der Polizei in diesem Bereich zu erleichtern, wird mit der vorliegenden Masterarbeit der Frage nachgegangen, ob Mehropfertäter*innen an kriminalistischen Risikomerkmalen zu erkennen sind, die sodann Anlass für die Einleitung entsprechender Ermittlungen begründen. Zu diesem Zweck werden im Rahmen eines qualitativen Forschungsdesigns 2 Fallgruppen mit je 8 Fällen mittels Qualitativer Inhaltsanalyse ausgewertet. Im Ergebnis bleibt festzuhalten, das mehrere Risikomerkmale aufgezeigt werden konnten, die bei Vorliegen Anlass für die Annahme eines Täters mit mehreren Opfern geben, so dass die Ermittlungen entsprechend auszuweiten sind.
150 Seiten
22,90 €

Inhalt





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