Rüdiger Schilling

Die Struktur polizeilicher Kriminalprävention Eine Studie zum Zusammenhang zwischen Präventionsaufgaben und Behördenstruktur am Beispiel eines Bundeslandes

ISBN 978-3-86676-644-0
Die Veränderung einer behördlichen Organisationsform hat auch Auswirkungen auf Hierarchien und Leistungsinhalte. Mit der Polizeistrukturreform in Baden-Württemberg wurden Anfang 2014 37 Kreisdienststellen zu zwölf regionalen Präsidien zusammengefasst, in denen sämtliche Präventionsaufgaben in jeweils einem Referat gebündelt wurden. Die Analyse der neuen Struktur, personellen Ausstattung, Arbeitsweisen und Aufgabenwahrnehmungen war Teil eines ministeriellen Evaluationsauftrages, für den der Verfasser verantwortlich war. Mittels qualitativer Methoden empirischer Sozialforschung wurden Daten erhoben, Erkenntnisse diskutiert und in ministerielle Fragestellungen eingeordnet, um Empfehlungen zur Optimierung der polizeilichen Präventionsarbeit zu geben.

Der empirische Teil der Studie ist eingebettet in eine Bestandsaufnahme der Rahmenbedingungen polizeilicher Präventionsarbeit, sowie in eine kritische Diskussion des Ziels und der Grenzen dieser Tätigkeit durch die Polizei. Die Studie endet mit Vorschlägen zu einer Reformierung polizeilicher Prävention.
320 Seiten
32,90 €

Inhalt

Inhalt:



Vorwort



Inhaltsverzeichnis




Abkürzungsverzeichnis




1. Einführung




2. Prävention und ihre Begrifflichkeiten


2.1 Definitionen

2.1.1 Prävention

2.1.2 Verwendung des Begriffes

2.1.3 Präventionsbegriff in der Polizei

2.1.4 Definitionsversuche unter Einbeziehung gesellschaftlicher Sichtweisen

2.2 Unterscheidungen

2.2.1 Präventionsziele

2.2.2 Präventionsarten

2.2.3 Aktionsfelder

2.3 Kriminal- und Verkehrsunfallprävention

2.4 Sicherheitsgefühl als Aufgabe der Kriminalprävention

2.5 Kommunale Kriminalprävention (KKP) und die Polizei



3. Polizeiliche Prävention in der Praxis

3.1 Polizeiliche Prävention in Baden-Württemberg

3.1.1 Polizeiliche Prävention in Schulen

3.1.2 Kommunale Kriminalprävention

3.1.3 Stand der Gewaltprävention

3.2 Aktueller Stand polizeilicher Prävention

3.2.1 Gefahrenverdacht und Fürsorge

3.2.2 Definitionsmacht der Polizei

3.2.3 Gegenseitige Abhängigkeiten

3.2.4 Prävention als Teil der Polizei

3.2.5 Präventionsarbeit an Schulen



4. Rechtsgrundlagen polizeilicher Prävention

4.1 Grundsätzliches

4.2 Gefahrenbegriffe

4.2.1 Gefahr und Gefahrenvorsorge

4.2.2 Dynamik der Gefahrenbegriffe

4.3 Aufgabenzuständigkeiten

4.4 Vorbeugende Bekämpfung von Straftaten

4.5 Schlichtes Verwaltungshandeln

4.6 Hoheitliches Verwaltungshandeln

4.7 Gesetzesvorbehalt

4.8 Zwischenfazit



5. Evaluationsstudie zur polizeilichen Prävention in Baden-Württemberg



6. Erhebung von Organisationsdaten


6.1. Methodik

6.2. Organisation der Polizeipräsidien

6.3. Zusätzliche Informationen aus den Daten

6.4. Diskussion und Teilresümee



7. Leitfadeninterviews und qualitative Analyse

7.1. Methodik

7.1.1. Überblick

7.1.2. Feldzugang

7.1.3. Datenerhebung

7.1.4. Datenanalyse

7.1.5. Die einzelnen Codes



7.2.2. Erste Erkenntnisse aus den Codes

7.2.3. Nacherhebung bei den Referatsleitungen zur Übernahme operativer Tätigkeiten



8. Darstellung und Diskussion der Erkenntnisse aus der Erhebung



9. Fazit und Empfehlungen aus der Erhebung


9.1. Ein hauptamtlicher Mitarbeiter Prävention je Polizeirevier

9.2. Einheitliches Kernreferats

9.3. Einheitliche Strukturen

9.4. Bildung von Fachgruppen

9.5. Einheitliche, zielgruppen- und themenorientierte Gremienarbeit

9.6. Aufgabenbeschreibungen zur Präventionsarbeit

9.7. Einheitliche Besprechungsroutinen

9.8. Einheitliche Regelung des Opferschutzes

9.9. Einheitliche Regelung Radfahrausbildung

9.10. Anschluss aller Diensträume an Landesverwaltungsnetz

9.11. Eine Kriminalpolizeiliche Beratungsstelle je Präsidium



10. Reflektion der Empfehlungen mit der Zielgruppe

10.1 Zur Empfehlung – Ein hauptamtlicher Mitarbeiters Prävention je Polizeirevier

10.2 Zur Empfehlung – Einheitliche Kernreferats

10.3 Zur Empfehlung – Einheitliche Strukturen

10.4 Zur Empfehlung – Bildung von Fachgruppen

10.5 Zur Empfehlung – Einheitliche, zielgruppen- und themenorientierte Gremienarbeit

10.6 Zur Empfehlung – Aufgabenbeschreibungen zur Präventionsarbeit

10.7 Zur Empfehlung – Einheitliche Besprechungsroutinen

10.8 Zur Empfehlung –Einheitliche Regelung des Opferschutzes

10.9 Zur Empfehlung – Einheitliche Regelung Radfahrausbildung

10.10 Zur Empfehlung – Anschluss aller Diensträume an Landesverwaltungsnetz

10.11. Zur Empfehlung – Eine Kriminalpolizeiliche Beratungsstelle je Präsidium



11. Reform der polizeilichen Prävention

11.1. Polizeiliche Prävention ist ungeeignet, das Sicherheitsgefühl zu verbessern

11.2. Polizeiliche Prävention ist Teil einer zunehmenden Punitivität

11.3. Polizeiliche Prävention, wie bisher praktiziert, ist keine polizeiliche Aufgabe

11.4. Polizeiliche Prävention ist ohne Rechtsgrundlage

11.5. Polizeiliche Prävention scheint politisch motiviert

11.6. Polizeiliche Prävention ist nicht evidenzbasiert

11.7. Polizeiliche Prävention ist nicht verhältnismäßig



12. Ausblick und Empfehlungen

12.1. Konzentration auf polizeiliche Kompetenzen und auf Aufgaben mit präventiver Wirkung

12.2. Beratung auf Wunsch

12.3. Kooperation mit originär Zuständigen

12.4. Beratungsangebote statt aufsuchender Prävention

12.5 Fazit



Literaturverzeichnis



Anlagen



Manfred Reuter

Die „Deutsche Polizeigewerkschaft im DBB“ (DPolG) von 1951 bis 2017

ISBN 978-3-86676-642-6
Schriftenreihe der Deutschen Gesellschaft für Polizeigeschichte e. V., Band 24

Heute dominieren in der Bundesrepublik drei Polizeigewerkschaften die Interessenvertretung der Beschäftigten in den Polizeien des Bundes und der Länder. Dies sind die „Gewerkschaft der Polizei“ (GdP), der „Bund Deutscher Kriminalbeamter“ (BDK) sowie die „Deutsche Polizeigewerkschaft im Deutschen Beamtenbund“ (DPolG).
Es gibt nur wenige wissenschaftliche Arbeiten über diese Polizeigewerkschaften, wobei zur DPolG so gut wie keine Literatur existiert. Auch ist die diesbezügliche Quellenlage sehr spärlich. Diese bedauerliche Lücke soll mit der vorgelegten Monographie ein wenig geschlossen werden.

Nach der thematischen Einleitung wird im 2. Kapitel ausführlich die chronologische Entwicklung der DPolG nachgezeichnet: Vorgeschichte im Kaiserreich und der Weimarer Republik bis 1933, Unterbrechung durch den Nationalsozialismus bis 1945, Vorgängerorganisationen BDP und PDB seit 1951, Zusammenschluss 1966 als PDB, namentliche Umbenennung 1987 in DPolG, Vereinigung mit der ostdeutschen DVPolG 1991, Vereinigung mit dem Bundesgrenzschutzverband 2011.

Im dritten Kapitel werden die Ergebnisse zusammengefasst, politikwissenschaftlich anhand von bis heute virulenten Konfliktlinien eingeordnet sowie ein Ausblick gewagt und noch offene Fragen angesprochen.
Die Arbeit schließt mit einem Abkürzungs- und Quellen-/ Literaturverzeichnis.
106 Seiten
16,80 €

Inhalt

Inhalt:



1 Einleitung

1.1 Problemstellung und Erkenntnisinteresse

1.2 Sozialwissenschaftlicher Forschungsstand über Polizeigewerkschaften

1.3 Literatur- und Quellenlage zur DPolG

1.4 Gliederung



2 Chronik der DPolG

2.1 Die Vorgeschichte (1882 bis 1950)

Kaiserreich (1882 - 1918)

Weimarer Republik (1919 - 1932)

NS-Zeit (1933 - 1945) … 18

Besatzungszeit (1945 - 1950)

2.2 BDP und PDB (1951 - 1965)

2.3 Zusammenschluss als PDB (1966 - 1986)

2.4 Umbenennung in DPolG (1987 - 1991)

2.5 Die DPolG nach der Wiedervereinigung (1991 - 2017)



3 Schlussbetrachtungen

3.1 Zusammenfassung

3.2 Politikwissenschaftliches Fazit

3.3 Offene Fragen / Ausblick



4 Abkürzungsverzeichnis



5 Quellen/Literatur



Ronny Steffenhagen

Prepper in der Landespolizei Mecklenburg-Vorpommern Phänomenologie und Interventionsmöglichkeiten aus Führungssicht

ISBN 978-3-86676-641-9
Anhänger der Prepperbewegung sind im deutschsprachigen Raum bisher weitestgehend sozialwissenschaftlich unerforscht. Die Beweggründe von Preppern werden in der öffentlichen Diskussion selten anhand wissenschaftlich valider Daten hergeleitet.

Im Jahr 2017 machte eine Gruppierung namens „Nordkreuz“ – ein Zusammenschluss aus selbsternannten Preppern – bundesweit Schlagzeilen, als die Generalbundesanwalt-schaft Durchsuchungen bei Mitgliedern dieser Gruppierung wegen des Verdachts der Vorbereitung einer schweren staatsgefährdenden Straftat durchführen ließ.

Mittlerweile zeigen die bekannt gewordenen Details des Verfahrens, dass die Mitglieder der Gruppierung offenbar weit mehr als nur die gemeinsame Betätigung des Hobbys Preppen verband. Der Umstand, dass es sich bei einem Großteil der Mitglieder der Gruppierung um Reservisten der Bundeswehr und sogar zwei aktive Polizeivollzugsbeamte der Landespolizei Mecklenburg-Vorpommers handelte, sorgte für eine besondere mediale Aufmerksamkeit und war Grund für die Bildung einer Kommission zur Beleuchtung der Prepperszene im Ministerium für Inneres und Europa des Landes Mecklenburg-Vorpommern.

Die vorliegende Arbeit hat sich sozialwissenschaftlich mit dem Phänomen des Preppens auseinandergesetzt und richtet sich an Führungskräfte nicht nur der Polizei. Sie hat zum Ziel, das Preppen sowie hiermit gegebenenfalls problematisches Verhalten zu erklären. Anhand eines eigens entwickelten vierphasigen Modells auf Grundlage des systemisch-konstruktivistischen Ansatzes soll es Führungskräften möglich gemacht werden, zukünftiges ähnlich gelagertes Verhalten von Mitarbeitern frühzeitig zu erkennen. Darüber hinaus werden Ansätze zur zielgerichteten kommunikativen Intervention aufgezeigt.
91 Seiten
22,90 €

Inhalt

Inhalt:



GELEITWORT



VORWORT




1 EINLEITUNG


1.1 FRAGESTELLUNG

1.2 AUFBAU DER ARBEIT

1.3 METHODIK



2 PREPPER – DEFINITION UND ENTSTEHUNGSGESCHICHTE

2.1 ENTSTEHUNGSGESCHICHTE

2.2 BEGRIFFSDEFINITION PREPPER

2.3 ABGRENZUNG AKZEPTIERTES UND NICHT GEWOLLTES VERHALTEN

2.3.1 Gesellschaftsbegriff

2.3.2 Organisation

2.3.3 Gesellschaftlich und organisationsintern gewolltes bzw. akzeptiertes Verhalten

2.4 URSACHEN FÜR DIE ENTSTEHUNG DES PREPPENS

2.4.1 Demografischer Hintergrund der Prepperbewegungen in den USA und in Deutschland

2.4.2 Persönliche und gesellschaftliche Ursachen für das Preppen in den Vereinigten Staaten von Amerika

2.4.2.1 Persönliche Beweggründe für das Preppen

2.4.2.2 Gesellschaftlicher und politischer Kontext des Preppens

2.4.2.3 Zusammenfassung

2.4.3 Motive der Prepper im deutschsprachigen Raum

2.4.3.1 Selbstwirksamkeitserwartung

2.4.3.2 Risikobewusstsein vor dem Hintergrund des politischen Weltbildes

2.4.3.3 Menschenbild

2.4.3.4 Prepping und Moderne

2.4.3.5 Zusammenfassung der Ergebnisse zu deutschsprachigen Preppern

2.4.4 Vergleichende und zusammenfassende Betrachtung der Prepper der USA und des deutschsprachigen Raums

2.5 ORGANISATIONSINTERN PROBLEMATISCHES PREPPEN

2.5.1 Sozialwissenschaftliche Erklärungsansätze für organisationsintern problematisches Preppen

2.5.1.1 Begrifflichkeiten Extremismus und Radikalisierung

2.5.1.2 Radikalisierung nach Lantermann

2.5.1.3 Systemisch-konstruktivistischer Ansatz der Radikalisierung

2.5.1.3.1 Systembildung durch Beobachtung und Unterscheidung

2.5.1.3.2 Strukturelle Kopplung durch Sprache

2.5.1.3.3 Kommunikation

2.5.1.3.4 Sinnkonstrukte und Autopoiese

2.5.1.3.5 Fazit



3 RADIKALISIERUNGSMODELL UNTER BERÜCKSICHTIGUNG DES SYSTEMISCHKONSTRUKTIVISTISCHEN ANSATZES

3.1 PHASE 1: DISTANZIERUNG

3.2 PHASE 2: KOGNITIVE ÖFFNUNG

3.3 PHASE 3: SOLIDARISIERUNG

3.4 PHASE 4: DEVIANZ

3.5 ZUSAMMENFASSUNG



4 INTERVENTION IN KONFLIKTÄREN SOZIALSYSTEMEN MITHILFE DES SYSTEMISCH-KONSTRUKTIVISTISCHEN ANSATZES



5 ZUSAMMENFASSUNG UND AUSBLICK




LITERATURVERZEICHNIS



Georgios Terizakis, Stefan Sell & Christian Hamm [Hrsg.]

Innere Sicherheit als geteilte Verantwortung Kommunale und polizeiliche Herausforderungen

ISBN 978-3-86676-628-0
160 Seiten
34,00 €

Inhalt

Inhalt:



Grußwort zur #SIKO19-Publikation

Von Friedel Durben, Kristian Bosselmann-Cyran, Karlheinz Maron, Klaus Weisbrod



Einleitung: Innere Sicherheit als geteilte Verantwortung für Kommunen und Polizei

Von Christian Hamm, Stefan Sell und Georgios Terizakis



Teil I: Konzeptuelle Überlegungen



‚Policey‘ in der Krise? Zur Neujustierung der Rolle der Polizei und von Sicherheit und Ordnung in einer Gesellschaft im Wandel – ein Essay

Von Rafael Behr



Eine doppelte Überforderung angesichts einer an sich notwendigen Kommunalisierung? Die Herausforderungen einer geteilten Verantwortung von Polizei und kommunalen Ordnungsdiensten in einer nachhaltig ausgestalteten Architektur öffentlicher Sicherheit

Von Stefan Sell



Urbane Sicherheit(en) – Thesen zur Verbindung von sozialer und innerer Sicherheit

Von Jens Wurtzbacher



Der grundlegende Ansatz einer nachhaltigen Sicherheitsphilosophie auf Basis einer geteilten Verantwortung

Von Christian Hamm und Steffen Göbel



Teil II: Impulse aus der Praxis



Herausforderungen des kommunalen Vollzugsdienstes in Rheinland-Pfalz: Aufgaben, Ausstattung und rechtliche Situation

Von Christine Telser



Kommunale Ordnungsdienste zwischen Miteinander und Konkurrenz zur Polizei und Möglichkeiten einer systematischen Entwicklung für eine nachhaltige Sicherheitsarchitektur

Von Benno Langenberger




Innere Sicherheit als lokale Politik am Beispiel der Stadt Frankfurt am Main

Von Helga Heinrich



Podiumsdiskussion SIKO19

Mit Rafael Behr, Christian Giese-Kessler, Stephanie Klein, Ulrike Mohrs und Jürgen Schmitt; Dokumentation von Georgios Terizakis und Marco Lebernegg



Innere Sicherheit mitten im Leben und vor Ort – Kommunale und polizeiliche Herausforderungen 

Von Roger Lewentz



Autorenverzeichnis



Christopher Carey Cush

FRONTEX Analyse des europäischen Migrationsmanagements durch die Europäische Agentur für die Grenz- und Küstenwache

ISBN 978-3-86676-638-9
Die vorliegende Veröffentlichung bietet Studentinnen und Studenten die Möglichkeit, sich dem Begriff Migrationsmanagement universell anzunähern und beleuchtet diesbezüglich politische Hintergründe und sicherheitsrelevante Zusammenhänge hinsichtlich der Begriffe Grenzen, Migration, illegale Ein-wanderung, Asyl, Sicherheitspolitik, push-und pull Faktoren, Europäische Union und EU-Agenturen, Drittstaaten und die Europäische Agentur für die Grenz- und Küstenwache FRONTEX.

Gerade für die Erstellung von Seminararbeiten oder Bachelorthesen, die ein mögliches Konfliktfeld zwischen althergebrachten ethisch-historischen Ansprüchen, faktischen Realitäten sowie Widersprüchen hinsichtlich der vier Freiheiten der EU unter dem Drei-Säulen-Modell in Bezug eines Migrations-managements identifizieren, ist diese Analyse hilfreich, da der komplexe Gesamtkontext treffend präzise und nachvollziehbar dargestellt wird. Im Zuge der Entwicklung einer supranationalen Sicherheitsagenda der Europäischen Union wird kritisch analysiert, warum ein Migrationsmanagement nicht erst entlang, sondern weit vor den tatsächlichen Außengrenzen der Europäischen Union durchgeführt wird.

So gelingt es dem Verfasser kritisch und detailliert darzustellen, warum auch deutsche Polizeibeamtinnen und Polizeibeamte an geologischen Hotspots schwerpunktartig unter Aspekten der Sicherheitspolitik benötigt und dort auch zukünftig vermehrt eingesetzt werden, um den nationalen Beitrag zu einem europäischen Migrationsmanagement sicherzustellen.
163 Seiten
19,80 €

Inhalt

Inhalt:



1. Einleitung

1.1 Gegenstand der wissenschaftlichen Analyse

1.2 Ausgangsüberlegungen

1.3 Weitere Vorgehensweise



2. Begriffsbestimmungen

2.1 Perspektiven zum Begriff Grenze als Grundlage und Ausdruck eines dynamischen Grenzmanagementverständnisses

2.2 Begriff Migration im Kontext moderner Migrationstheorien

2.3 Diversität der Migrationstheorien als Ausdruck des dynamischen Spannungsfelds zwischen Komplexität und Auswirkungen zu dem Begriff Migration



3. Migrationsmanagement als Forderung hinsichtlich der Komplexität und Auswirkungen zu dem Begriff Migration

3.1 Migrationsmanagement als Teil einer Migrationsaußenpolitik der Europäischen Union

3.2 Implementierung der Europäischen Agentur für die Grenz- und Küstenwache Frontex als Beleg eines dynamischen Entwicklungsprozesses

3.3 Agenturen der Europäischen Union im Spannungsfeld einer erfolgreichen strategischen Externalisierung und systemimmanenter Intransparenz

3.4 Agenturen als Ausdruck eines modernen New Public Management – Konzepts durch die Europäische Union

3.5 Zukünftiger Ausblick hinsichtlich des Begriffs Agenturen auf EU-Ebene



4. Weitere Harmonisierung und Vergemeinschaftung im Sinne eines EU-Migrationsmanagements: Entstehung der Europäischen Agentur für die Grenz- und Küstenwache Frontex

4.1 Historische Entwicklung der Europäischen Union als Grundlage einer Errichtung der Europäischen Agentur zur Grenz- und Küstenwache Frontex als Akteurin eines europäischen Migrationsmanagements

4.2 Schengen-Übereinkommen, Schengen-Durchführungsübereinkommen, Dubliner Übereinkommen und Vertrag von Prüm als Ausdruck eines dynamischen Integrations- und Entwicklungsprozesses

4.3 Möglicher Antagonismus beim Abbau von Binnengrenzen als Ausdruck eines europäischen Einigungs- und Integrationsprozess und gleichzeitiger Externalisierung und exterritorialen Migrationsmanagements



5. Entstehung der Europäischen Agentur für die Grenz- und Küstenwache Frontex im Zuge fortgeschrittener europäischer Harmonisierung, Vergemeinschaftung und gemeinsamer Lösungsstrategien



6. Ad-hoc-Zentren und EU-Projekt ARGO als gemeinschaftliche Vorläufer von Frontex




7. Fortsetzung des europäischen Migrationsmanagements durch die Schaffung Europäische Agentur für die Grenz- und Küstenwache Frontex


7.1 Bedürfnis weiterer Koordinierung der Grenzkontrollsysteme als Ausdruck eines dynamischen Migrationsmanagements

7.2 Organisationstruktur der Europäischen Agentur für die Grenz- und Küstenwache Frontex

7.3 Europäische Agentur für die Grenz- und Küstenwache Frontex als Managerin eines integrierten, adaptiv-flexiblen Grenzschutzregimes

7.4 Derzeitige Struktur der Europäischen Agentur für die Grenz- und Küstenwache Frontex im Hinblick auf zukünftige Beiträge eines europäischen Migrationsmanagement S. 133



8. Resümee eines Migrationsmanagements durch die Europäische Agentur für die Grenz- und Küstenwache Frontex



Quellen- und Literaturverzeichnis





Aktuelle Neuerscheinungen




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