978-3-86676-525-2
Lisa Breitkopf
Restorative Justice Wiederherstellung von ´Gerechtigkeit` durch die Begegnung von Opfer … Opfer von Straftaten fühlen sich trotz zunehmender Bemühungen um eine rechtliche …
173 Seiten 19,80 €

Inhalt


978-3-86676-488-0
Gina Schierle
Human Resource Management als Instrument zur Korruptionsprävention Korruption verursacht nicht nur materielle Schäden und Imageverluste, sondern verletzt …
109 Seiten 19,90 €

Inhalt


978-3-86676-477-4
Lisa Sponbiel
Die Macht der Medien und ihre Folgen - eine Untersuchung der medialen Darstellung von … über welche Macht verfügen die Medien und welche Folgen können sich daraus ergeben? …
113 Seiten 19,90 €

Inhalt


978-3-86676-476-7
Aline Gauder & Annika Schaper
Männliche Opfer von häuslicher Gewalt im Kontext des Einsatz- und Streifendienstes der … Die Einsatzlagen zu häuslicher Gewalt stellen für Polizistinnen und Polizisten des …
192 Seiten 24,90 €

Inhalt


978-3-86676-117-9
Katharina Artemis Schmidt
Steigerung von Partizipation und Empowerment bei straffälligen Jugendlichen und ihren … Schriftenreihe des Instituts für angewandte Rechts- und Sozialforschung der Ostfalia, …
64 Seiten 9,80 €

Inhalt


978-3-86676-066-0
Julia Haubeck
Gefahr von Rechts - Erscheinungsformen des Rechtsextremismus und … Der Begriff „Rechtsextremismus“ ist jedem geläufig. Weit verbreitet sind die …
67 Seiten 10,90 €

Inhalt


978-3-86676-062-2
Svenne Köster
Männer als Opfer und Täter Jugendkriminalität gleich Jungenkriminalität? Unser Bild von Gewalt speist sich zu …
78 Seiten 10,90 €

Inhalt


978-3-86676-057-8
Pia Sundermeier
Auf K.U.R.S. kommen – Konzeptioneller Umgang mit rückfallgefährdeten … Sexualstraftaten bewegen nicht nur die Bevölkerung, sondern auch die Justiz, die Soziale …
149 Seiten 12,90 €

Inhalt


Lisa Breitkopf

Restorative Justice Wiederherstellung von ´Gerechtigkeit` durch die Begegnung von Opfer und Täter?

ISBN 978-3-86676-525-2
Opfer von Straftaten fühlen sich trotz zunehmender Bemühungen um eine rechtliche Verbesserung ihrer Stellung im Strafverfahren und Berücksichtigung der Tatfolgen, vielfach mit ihren tatsächlichen Bedürfnissen immer noch unbeachtet und in ihren Erwartungen häufig von Justiz und Öffentlichkeit fehlverstanden. Parallel dazu werden die Bedürfnisse des Täters und Erfordernisse, ein Leben ohne Straftaten zu führen sowie die Gründe der Straftat unzureichend hinterfragt. Der Täter scheint seine Chance in der Gemeinschaft verwirkt zu haben. Aber auch die resozialisierende Wirkung des Strafvollzuges scheint verfehlt.

An dieser Kontroverse setzt der Gedanke der „heilenden Gerechtigkeit“, der Restorative Justice, an. Restorative Justice verfolgt das Ziel, das Gleichgewicht zwischen Opfer und Täter nach dem einschneidenden Erlebnis einer Straftat wiederherzustellen. Eine Begegnung beider Seiten soll das Opfer bei der Bewältigung des Tatereignisses mit seinen Folgen stärken und gleichzeitig den Täter in seinem Bemühen um Verantwortungsübernahme unterstützen. Dabei kann der Täter-Opfer-Ausgleich als einen ersten Schritt in Deutschland betrachtet werden, ein restoratives Konzept rechtlich zu verankern.

Die unzureichende Berücksichtigung von Restorative Justice in Deutschland greift die vorliegende Arbeit auf und möchte anhand einer quantitativen Online-Befragung von (potenziellen) Opfern deren Bereitschaft für eine Begegnung und Wiederherstellung von Gerechtigkeit untersuchen.

Die Forschungsarbeit stellt sich der Herausforderung, eine Annäherung an den Themenkomplex der Restorative Justice zu wagen. Sie möchte einen Beitrag leisten, restorative Gedanken bei den Mitgliedern der Gesellschaft anzuregen, um sich wieder mehr auf das eigene Konfliktlösungsgeschick und die demokratische Verantwortung zu besinnen.
173 Seiten
19,80 €

Inhalt

Inhalt:



Einleitung



Teil I: Von der Täterorientierung zur Restorative Justice


1 Das Opfer während und nach der Straftat – eine vernachlässigte Gruppe?

1.1 Die Situation der Opfer in Deutschland

1.2 Folgen der Straftat für das Opfer

1.3 Bedürfnisse und Opfererwartungen nach der Straftat



2 Die Resozialisierung des Täters – gescheitert?

2.1 Folgen der Straftat für den Verursacher: Strafvollzug

2.2 Wirkungen von Strafe und Strafvollzug

2.3 Einsicht und Verantwortungsübernahme zur Verhinderung eines Rückfalls

2.4 Notwendigkeit einer alternativen Methode?



3 Restorative Justice – die Lösung?

3.1 Wiederherstellung von Gerechtigkeit durch Wiedergutmachung

3.2 Bedeutung der Begegnung – direkt und/oder indirekt

4 Aktuelle Handhabung in Deutschland



Teil II: Empirische Forschung 



5 Forschungsdesign


5.1 Erhebungsmethode Fragebogen

5.1.1 Fragestellung und methodisches Vorgehen

5.1.2 Hypothesen

5.1.3 Online-Befragung

5.1.4 Fragebogenkonstruktion

5.1.5 Pretest

5.2 Durchführung

5.2.1 Beschreibung der Stichprobe und Zugang zum Feld

5.2.2 Durchführung der Erhebung

5.3 Auswertungsmethode

5.3.1 Aufbereitung des Datenmaterials

5.3.2 Deskriptive Datenanalyse

5.3.3 Interferenzstatistik



6 Darstellung und Interpretation der Ergebnisse der Befragung von (potenziellen) Opfern

6.1 Vorstellung der Online-Befragung

6.2 Möglichkeit einer Begegnung in Abhängigkeit vom Geschlecht

6.3 Möglichkeit der Begegnung in Abhängigkeit zur Opfererfahrung

6.4 Einstellung zu Strafe und Gerechtigkeit

6.5 Einschränkungen der Begegnung



Teil III: Abschließende Betrachtung 


7 Fazit




8 Ausblick




Literaturverzeichnis


Anhang



Gina Schierle

Human Resource Management als Instrument zur Korruptionsprävention

ISBN 978-3-86676-488-0
Korruption verursacht nicht nur materielle Schäden und Imageverluste, sondern verletzt ebenso die Grundwerte des sozialen und demokratischen Rechtsstaates, gefährdet die Geschäftsmoral und die Grundlagen der Marktwirtschaft, beschädigt das polizeiliche Berufsethos, vernichtet Arbeitsplätze und trägt zu überhöhten Preisen und zur Staatsverschuldung bei. So hat das Bundesministerium des Innern (BMI) im Januar 2017 den Jahresbericht 2015 zur Korruptionsprävention veröffentlicht. Und auch Transparency International hat seinen Jahresbericht zur Korruption vorgelegt und konstatiert, dass populistische Anführer die in vielen Ländern verbreitete Korruption verschlimmern. Korruption kann also auch Entwicklungen und Innovationen blockieren und den Verfall politischer Moral ansteigen lassen. Diese enorme Bandbreite der potenziell aus Korruption hervorgehenden Schäden rechtfertigt nicht nur die Frage nach Präventionsmöglichkeiten, sondern drängt eine Auseinandersetzung mit der Thematik geradezu auf.

Die vorliegende Arbeit setzt sich daher mit der Frage auseinander, ob das Human Resource Management etwas zur innerbetrieblichen Korruptionsprävention beitragen und an welcher Stelle mit welchen Mitteln eine Eindämmung von Korruption erreicht werden kann. Um diese Frage zu beantworten, wurden theoretische und empirische Grundlagen bearbeitet und hinsichtlich der Forschungsfrage konkretisiert. Es zeigte sich, dass sich Human Resource Management durchaus als Instrument zur Korruptionsprävention eignet und sich auf zahlreichen Ebenen Ansatzmöglichkeiten zur Anwendung bieten. Allerdings wird dieses Instrument lediglich als Ergänzung zu bestehenden Methoden gesehen, und es wird dafür plädiert, Korruptionsprävention zusätzlich auch als gesellschaftliche Aufgabe zu betrachten.
109 Seiten
19,90 €

Inhalt

Inhalt

1 Einleitung

2 Theoretische Grundlagen der Korruption

2.1 Begriffliche Einordnung
2.2 Besonderheiten
2.3 Korruptionsarten
2.4 Entstehungsursachen von Korruption
2.4.1 Prinzipal-Agent-Theorie
2.4.2 Rational Choice Theorie
2.4.3 Korruptionsformel nach Klitgaard
2.4.4 Fraud Triangle

3 Korruptionshäufigkeit in Deutschland
3.1 Korruptionsstatistiken des BKA
3.1.1 Polizeiliche Kriminalstatistik
3.1.2 Lagebild Korruption
3.2 Korruptionsstatistiken von Transparency International
3.2.1 Corruption Perception Index (CPI)
3.2.2 Bribe Payers Index (BPI)
3.3 Problematiken der statistischen Erfassung von Korruption

4 Antikorruptionsmaßnahmen
4.1 Repressive Maßnahmen
4.1.1 Strafrecht
4.1.2 Steuerrecht
4.1.3 Zivilrecht
4.2 Präventive Maßnahmen
4.2.1 Primäre Prävention: Entstehungsbedingungen entgegenwirken
4.2.2 Sekundäre Prävention: Tatgelegenheiten verändern/verhindern
4.3 Korruptionsprävention durch Compliance
4.3.1 Was ist Compliance?
4.3.2 Ziele der Compliance
4.3.3 Welchen Nutzen hat Compliance?
4.3.4 Kritik an gängigen Compliance-Systemen

5 Korruptionsprävention als HR-Thema
5.1 Warum HRM als Instrument zur Korruptionsprävention?
5.2 Ansatzpunkte für Korruptionsprävention
5.2.1 Personalplanung
5.2.2 Personalbeschaffung
5.2.3 Personalhonorierung
5.2.5 Personalentwicklung
5.2.6 Personalführung

6 Fazit

7 Ausblick

Quellenverzeichnis



Lisa Sponbiel

Die Macht der Medien und ihre Folgen - eine Untersuchung der medialen Darstellung von Straftaten von Asylbewerberinnen und Asylbewerbern in Deutschland

ISBN 978-3-86676-477-4
über welche Macht verfügen die Medien und welche Folgen können sich daraus ergeben? Welche Konsequenzen hat die mediale Darstellung von Straftaten von Asylbewerberinnen und Asylbewerbern besonders im Zeitraum 2015/2016 in Deutschland gehabt? Die vorliegende Publikation nimmt die in den Medien im Herbst und Winter 2015 erhobenen Vorwürfe, die Berichterstattung hinsichtlich der hohen Einwanderungszahlen von Asylbewerbern und die damit verbundene Situation in Deutschland würden einseitig dargestellt werden, zum Anlass, sie einer umfangreichen Medienanalyse zu unterziehen. Des Weiteren sind die Ereignisse und damit verbundenen Vorwürfe bezüglich des polizeilichen, politischen und medialen Umgangs mit der Silvesternacht in Köln im Jahr 2015 ein weiterer, aktueller Anlass für eine analytische und wissensbasierte Auseinandersetzung, um einem emotionalen Thema, der Koppelung von Kriminalität und Ethnie, einen rationalen Zugang zu ermöglichen.

Für die Analyse der medialen Darstellung von Straftaten von Asylsuchenden in Deutschland sind die jeweils ersten zwei Wochen in den Monaten September 2015, Januar 2016 und Mai 2016 eingeflossen. Auf der Basis einer wissenschaftlichen Auseinandersetzung mit den drei verknüpften Themengebiete Medien, Kriminalität und Asylsuchende, wird, angelehnt an die Kritische Diskursanalyse nach Jäger (2011), der mediale Diskursstrang und seine Entwicklung bzw. Veränderung in einer regionalen Tageszeitung in den drei benannten Erhebungszeiträumen analysiert. Anhand der Kritischen Diskursanalyse hat sich gezeigt, dass im Hinblick auf die verschiedenen Untersuchungszeiträume Unterschiede in der Quantität und Qualität der medialen Darstellung von Straftaten von Asylbewerbern vorhanden sind, da diese insbesondere im Januar 2016 deutlicher und in dem Zusammenhang auch negativer dargestellt werden. Dabei zeigen sich Hinweise, dass die Veränderungen im Diskursstrang durch externe, gesellschaftliche Ereignisse bedingt sind.
 
 
113 Seiten
19,90 €

Inhalt

Inhalt

1 Einleitung

I Theoretischer Teil

2 (Print-) Medien und ihr Einfluss

2.1 Medien und ihre Vielfalt
2.2 Medienethik
2.2.1 Publizistische Grundsätze des Deutschen Presserats
2.2.2 Mediale Verantwortung
2.2.3 Vertrauen in die Berichterstattung
2.3 Medien, die vierte Macht im Staat?
2.3.1 Ausgewählte Medientheorien
2.3.2 Mediensozialisation
2.3.3 Gefahren durch die mediale Berichterstattung

3 Kriminalität: Realität vs. Medien
3.1 Kriminalitätswirklichkeit
3.2 Medien und Kriminalität

4 Einblicke in die Asylsituation in Deutschland
4.1 Asylsuchende in Deutschland: ein überblick
4.2 Kriminalität und Zuwanderer
4.3: Exkurs: „Soko Asyl“

II Empirischer Teil

5 Forschungsfrage

6 Forschungsstand

7 Forschungsdesign und Methodenauswahl

7.1 Untersuchungsgegenstand
7.1.1 Zugang zum Feld
7.1.2 Erhebung des Datensatzes
7.2 Auswertungsmethodik: Kritische Diskursanalyse

8 Auswertung der Daten
8.1 Feinanalyse September 2015
8.2 Feinanalyse Januar 2016
8.3 Feinanalyse Mai 2016

9 Interpretation der Ergebnisse

III Resümee

10 Abschließende Interpretation und Diskussion

11 Ausblick

12 Literaturverzeichnis

13 Anhang

 
 



Aline Gauder & Annika Schaper

Männliche Opfer von häuslicher Gewalt im Kontext des Einsatz- und Streifendienstes der Polizei

ISBN 978-3-86676-476-7
Die Einsatzlagen zu häuslicher Gewalt stellen für Polizistinnen und Polizisten des Einsatz- und Streifendienstes große Herausforderungen dar, weil oftmals undurchsichtige Beziehungskonstellationen vorliegen und die Konflikte in der akuten Situation stark emotional aufgeladen sind. Zudem ergeben sich bei Einsätzen mit männlichen Opfern von Partnerschaftsgewalt weitere besondere Schwierigkeiten, die aus einer doppelten Tabuisierung der betroffenen Männer hervorgehen.

Die vorliegende Arbeit untersucht die Bedeutung männlicher Opfer häuslicher Gewalt im Kontext des Einsatz- und Streifendienstes der Polizei anhand einer quantitativen Online-Befragung der Polizistinnen und Polizisten in Niedersachsen. Des Weiteren wurden ergänzend qualitative leitfadengestützte Interviews geführt. Der Schwerpunkt der Forschung liegt dabei auf der Einsatzsituation, der polizeilichen Aus- und Weiterbildung sowie dem Bild des männlichen Opfers in der Polizistenkultur.

Die zentralen Ergebnisse zeigen, dass die Polizei männliche Opfer häuslicher Gewalt wahrnimmt, geschlechtersensibel agiert und mehrheitlich handlungssicher in entsprechenden Einsatzsituationen ist, obwohl keine spezifische Berücksichtigung männlicher Opfer in der polizeilichen Aus- Weiterbildung in diesem Kontext erfolgt.
 
 
192 Seiten
24,90 €

Inhalt

Inhalt

1 Einleitung

TEIL I: Männer als Opfer häuslicher Gewalt

2 Männer als „Forschungsgegenstand“ häuslicher Gewalt

2.1 Das Phänomen häusliche Gewalt gegen Männer
2.1.1 Gewaltformen
2.1.2 Ursachen und Einflussfaktoren
2.2 Das Männerbild im gesellschaftlichen und politischen Diskurs
2.2.1 Die Aktionspläne der Landesregierung Niedersachsen und das GewSchG
2.2.2 Veränderungen im polizeilichen Handeln
2.2.3 Kampf der Geschlechter im Kontext häuslicher Gewalt
2.3 Der Forschungsstand zur Gewaltbetroffenheit der Männer
2.3.1 Forschung im Hell- und Dunkelfeld
2.3.2 Internationale Studien
2.3.3 Forschung in der Bundesrepublik
2.3.4 Ergebnisse zur polizeilichen Arbeit

3 Polizeiliches Einschreiten bei häuslicher Gewalt in Niedersachsen
3.1 Die Verortung des ESD in der Polizei Niedersachsen
3.2 Rechtsgrundlagen bei häuslicher Gewalt
3.3 Aufgaben der Polizei bei häuslicher Gewalt
3.3.1 Strafverfolgung
3.3.2 Gefahrenabwehr
3.4 Intervention und Maßnahmen bei häuslicher Gewalt
3.4.1 Opferzentrierte Interventionen
3.4.2 Polizeiliche Maßnahmen

4 Die Rolle männlicher Opfer von häuslicher Gewalt in der Polizei
4.1 Polizeiliche Aus- und Weiterbildung zu häuslicher Gewalt
4.2 Die Polizistenkultur der street cops
4.3 Kritik am Umgang der Polizei mit häuslicher Gewalt gegen Männer

5 Exkurs: Hilfestrukturen für betroffene Männer in Niedersachsen
5.1 Vernetzung und Kooperation
5.2 Unterstützungsangebote für betroffene Männer

TEIL II: Empirische Forschung

6 Forschungsdesign

6.1 Fragestellung der Forschung und methodischen Vorgehen
6.2 Online- Befragung in der PD Göttingen
6.2.1 Fragebogenkonstruktion
6.2.2 Untersuchungsfeld
6.2.3 Auswertungsmethode
6.3 Leitfadeninterviews mit Polizistinnen und Polizisten des ESD
6.3.1 Untersuchungsfeld
6.3.2 Erhebungsmethode: Leitfadengestütztes Experteninterview
6.3.3 Auswertungsmethode

7 Darstellung und Interpretation der Forschungsergebnisse
7.1 Online-Befragung im ESD der PD Göttingen
7.1.1 Subjektive Häufigkeit
7.1.2 Einsatzsituation
7.1.3 Polizeilicher Bildungsweg
7.2 Leitfadeninterviews mit Polizistinnen und Polizisten des ESD
7.2.1 Vorstellung der Dimensionen
7.2.2 Vergleich der Dimensionen
7.3 Zusammenführung der Forschungsergebnisse

TEIL III: Fazit

8 Schlussfolgerungen

9 Ausblick

Literaturverzeichnis
Anhang

 
 



Katharina Artemis Schmidt

Steigerung von Partizipation und Empowerment bei straffälligen Jugendlichen und ihren Familien durch Family-group-conferencing

ISBN 978-3-86676-117-9
Schriftenreihe des Instituts für angewandte Rechts- und Sozialforschung der Ostfalia, Hochschule für angewandte Wissenschaften, Fachhochschule Braunschweig/Wolfenbütte, Band 5


In dem hier vorliegenden fünften Band der Hochschulreihe setzt sich Katharina Artemis Schmidt mit dem Thema „Steigerung von Partizipation und Empowerment bei straffälligen Jugendlichen und ihren Familien durch Family-group-conferencing“ auseinander. Die Autorin geht davon aus, dass abweichendes Verhalten Jugendlicher neben anderen möglichen Ursachen vordringlich in das System der Ursprungsfamilie weist, die mit Abstand immer noch die bedeutendste Sozialisationsinstanz im Leben von Kindern und Jugendlichen darstellt. Inkonsistente Bindungsstrukturen und mangelnde Sozialkompetenzen sind dabei nur einige der Risikofaktoren, die straffällig gewordene Jugendliche gehäuft aufweisen.

Um diesem Problem neue Antworten entgegenzusetzen, stellt die Autorin die Methode der Family-group-conference als ein Modell der Restorative Justice vor. Es handelt sich dabei um ein für uns neues Verfahren, mit dessen Hilfe bei innerfamiliären Problemlagen, wie eben auch Straffälligkeit, auf die Jugendlichen, aber auch auf die Eltern und das Familiensystem eingegangen werden kann. Die Methode der Family-group-conference, die ursprünglich von den Maoris aus Neuseeland bei Problemen innerhalb der Familie angewandt wurde, ist inzwischen ein international anerkanntes Verfahren, das auch im europäischen Raum Anwendung findet und in kleinen Schritten auch in der BRD zunehmend etabliert wird.

Gerade die Soziale Arbeit ist immer wieder um neue Wege der Reaktionsmöglichkeiten auf abweichendes Verhalten Jugendlicher bemüht. Welche Chancen und Möglichkeiten die Fami-ly-group-conference dabei bietet, um die Eigenverantwortung der Jugendlichen und ihrer Familien zu stärken und ihre Ressourcen zu aktivieren sowie ihre Beteiligung an der Lösung von Problemen einzufordern, wird mit der vorliegenden Arbeit diskutiert und als echte Alternative empfohlen.
64 Seiten
9,80 €

Inhalt

Inhalt:

1  Einleitung

2  Abweichendes Verhalten als familiäres Problem
2.1  Definition abweichendes Verhalten, Straffälligkeit und Devianz
2.2  Straffälligkeit als sozialer Konflikt
2.3  Netzwerke straffälliger Jugendliche

3  Family-Group-Conference
3.1  Entstehung als Methode der Restorative Justice
3.2  Ablauf: Teilnehmer und Phasen

4  Auswirkungen der Family-Group-Conference
4.1  Steigerung von Partizipation bei straffälligen Jugendlichen und ihren Familien
4.2  Steigerung von Empowerment bei straffälligen Jugendlichen
4.3  Einbeziehung des Netzwerkes

5  Implementierung der Family-Group-Conference in die Soziale Arbeit
5.1  Stand der Entwicklung und Perspektiven
5.2  Anwendungsmöglichkeiten

6  Zusammenfassung und Ausblick

7  Literaturverzeichnis



Julia Haubeck

Gefahr von Rechts - Erscheinungsformen des Rechtsextremismus und Präventionsmöglichkeiten der sozialen Arbeit

ISBN 978-3-86676-066-0
Der Begriff „Rechtsextremismus“ ist jedem geläufig. Weit verbreitet sind die Ansichten, dass all´
diejenigen rechtsextrem sind, die Symboliken wie Springerstiefel, Bomberjacken und kahl rasierte Köpfe provokant nach außen tragen. Doch ist der Rechtsextremismus lediglich auf diese Symboliken zu reduzieren? Sicherlich ist er das nicht! Rechtsextremismus zeichnet sich durch eine Vielfältigkeit aus, welche die rechte Szene attraktiv erscheinen lässt - besonders für junge Menschen. Charakteristisch sind die Verbreitung der Ideologie über die modernen und jugendtypischen Medien wie Internet und Musik und als Anreiz wird die Zugehörigkeit zur kraftstrotzenden Gemeinschaft idealisiert.

Die vorliegende Arbeit setzt sich vor allem mit dem jugendlichen Rechtsextremismus auseinander und fragt nach den Ursachen, die Jugendliche rechtsextrem werden lassen. Welche Orientierungen und Anziehungspunkte bieten rechtsextreme Gruppierungen und lassen sie attraktiv für Jugendliche erscheinen? Mit welchen Problemen haben junge Menschen in der heutigen Gesellschaft zu kämpfen, dass sie ausgerechnet in der rechten Szene Zuflucht suchen? Welche Bedeutung kommt dem Genderaspekt zu? Neigen nur Männer zu rechtsextremen Orientierungen oder haben die  Frauen bereits aufgeholt? 

Polizei und Soziale Arbeit beschäftigen sich seit geraumer Zeit mit dem Phänomen des jugendlichen Rechtsextremismus. Jede Profession entwickelt eigene Strategien für präventives Handeln. Die vorliegende Arbeit zeigt auf, dass Soziale Arbeit dabei der Einsicht folgt, dass Prävention vielseitig und abwechslungsreich gestaltet werden kann, um einen Zugang zu den betroffenen Jugendlichen zu erhalten. Es wird darauf hingewiesen, dass Präventionsarbeit in verschiedenen Stadien anzubieten ist, so dass auch Jugendliche, die bereits tief in der rechtsextremen Szene verankert sind, nicht aufgegeben werden sollten. Spezielle Aussteigerprogramme werden vorgestellt, wie EXIT-Deutschland, die ausstiegswilligen Jugendlichen Alternativen zum Rechtsextremismus auf zeigen und sie beim schwierigen Weg aus der rechten Szene unterstützen, wobei auch die Eltern mit einbezogen werden.
67 Seiten
10,90 €

Inhalt

Inhalt:

Einleitung

1    Gefahr von rechts        
1.1    Was ist rechts    
1.2     Rechtsextremismus in der DDR und nach der Vereinigung   
1.3    Rechtsextremismus – (k)ein männliches Phänomen    
­
2    Ursachen      
2.1    Vertrauensverlust in demokratische Werte     
2.2    Die Familie als Ursache                                                               
2.3    Ursachen der Attraktivität rechtsextremer Orientierungen     

3    Erscheinungsformen     
3.1    Internet als Propagandaplattform     
3.2    Musik – Verbreiter der Ideologie     
3.3    Kleidung – Das Outfit der Rechten     
3.4    Von rechtsextremen Organisationen und der Rekrutierung      
    Jugendlicher
3.5    NPD – Nationaldemokratische Partei Deutschland?   

4    Rechtsextremismus und Gewalt     
4.1    Rechtsextreme Gewalt     
4.2    Rechte Jugendcliquen     
4.3    Gewalttätige rechtsextreme Jugendcliquen     

5    Prävention und Hilfen der sozialen Arbeit     
5.1    Prävention der sozialen Arbeit     
5.2    Primäre Prävention - Prävention in Kindertageseinrichtungen      
5.3    Sekundäre Prävention - Begriffsbestimmung     
5.3.1    Akzeptierende Jugendarbeit     
5.3.2    Handlungsebenen der akzeptierenden Jugendarbeit      
5.3.3    Akzeptierende versus gerechtigkeitsorientierte Jugendarbeit     
5.3.4    Gerechtigkeitsorientierte Jugendarbeit      
5.3.5    Handlungsebenen der gerechtigkeitsorientierten Jugendarbeit     
5.4    Tertiäre Prävention – Trainingskurs im Strafvollzug     
5.5     Aussteigerprogramme – Unterschied zu den Ansätzen Krafelds     
5.5.1    EXIT – Deutschland : Arbeit mit den betroffenen Jugendlichen      
5.5.2    EXIT – Deutschland : Elternarbeit     

6     Fazit        

7     Literaturhinweise



Svenne Köster

Männer als Opfer und Täter

ISBN 978-3-86676-062-2
Jugendkriminalität gleich Jungenkriminalität?

Unser Bild von Gewalt speist sich zu einem großen Teil aus der Berichterstattung in den Medien.
In der Regel werden dort nur spektakuläre Fälle der Öffentlichkeit präsentiert, wobei die Täter- und die Opferzuschreibungen klar verteilt scheinen: der Mann ist der Täter, Frauen, Kinder und alte Menschen sind die Opfer. Doch die Realität und die kriminologische Forschung belegen ein anderes Bild. Eine deutliche Mehrzahl der Opfer ist männlichen Geschlechts. Dies wird wenig öffentlich gemacht und mag nicht so recht zur Kenntnis genommen werden zu wollen. Doch annähernd jeder Junge und damit jeder Mann hat in seinem Leben Erfahrungen mit Gewalt gemacht, sei es als Opfer oder als Täter. Gewalt ist ein Bestandteil des männlichen Lebens und Aufwachsens.

In der vorliegenden Arbeit wird sich speziell mit männlichen Erfahrungen als Täter und Opfer von Gewalt auseinandergesetzt und der Frage nachgegangen, ob Gewalt tatsächlich eine männliche Domäne ist. Dabei wird sich mit dem Gewaltbegriff auseinandergesetzt und den Ursachen männlicher Gewalthandlungen nachgegangen, um dann den Stellenwert von Gewalt im Leben von Jungen und Männern als Opfer und Täter zu analysieren.
78 Seiten
10,90 €

Inhalt

Einleitung

Teil I Gewalt – eine männliche Domäne
1 Gewaltkriminalität von Jungen und Männern im Spiegel der Statistik
1.1 Fallentwicklung und Aufklärung
1.2 Geschlechts- und Altersstruktur
1.3 Körperverletzung als häufigstes Gewaltdelikt
2 Geschichte männlicher Gewalt
2.1 Gewalt gab es immer und überall
2.2 Männliche Hegemonie und ihre Auswirkungen
2.3 Verhältnis von Modernisierung und Gewalt

Teil II Ursachen männlicher Gewalthandlungen
3 Männliche Sozialisation: vom Jungen zum Mann
3.1 Entwicklungsaufgaben
3.2 Probleme bei der Bewältigung von Entwicklungsaufgaben und die Folgen
3.3 Traditionelles Rollenbild der Geschlechter und ihr moderner Wandel
3.4 Der „Neue Mann”
4 Erklärungsansätze männlicher Gewalt
4.1 Biologische Erklärungsansätze
4.2 Triebtheori
4.3 Aggressionstheorien
4.4 Größere männliche Angstbereitschaft als Grund für das männliche Verhalten
4.5 Auf der Suche nach dem Nervenkitzel

Teil III Gewalt im Leben von Jungen und Männern
5 Jungen und Männer als Opfer von Gewalt
5.1 Innerfamiliäre Gewalt gegen Jungen
5.2 Sexuelle Gewalt gegen Jungen
5.3 Hilfsangebote für männliche Opfer sexueller Gewalt
5.4 Gewalt gegen Männer – Ergebnisse der Pilotstudie vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend
6 Jungen und Männer als Täter von Gewalt
6.1 Ausgeübte innerfamiliäre Gewalt von Männern
6.2 Ausgeübte sexuelle Gewalt von Männern
6.3 Gewaltkreislauf
6.4 Eigenverantwortliche Präventions- und Behandlungsansätze am Beispiel der Kontakt und Beratungsstelle “Männer gegen Männer Gewalt”

Teil IV Ausblick
7 Gewalt und Kriminalität in der Zukunft
8 Fazit
Literaturverzeichnis



Pia Sundermeier

Auf K.U.R.S. kommen – Konzeptioneller Umgang mit rückfallgefährdeten Sexualstraftätern.

ISBN 978-3-86676-057-8
Sexualstraftaten bewegen nicht nur die Bevölkerung, sondern auch die Justiz, die Soziale Arbeit als unmittelbar mit Sexualstraftätern im Vollzug und danach Arbeitenden sowie die kriminologische Forschung. Die Fragen nach Therapierbarkeit und Rückfallgefährdung stehen dabei stets an oberster Stelle und werden im Verlaufe der Arbeit einer Antwort zugeführt.
Es findet eine Annäherung an das Phänomen der Sexualstraftaten und Sexualstraftäter ebenso statt wie sich mit der Ursachenforschung zu sexuellen Abweichungen und den sogenannten Täterprofilen auseinandergesetzt wird. Die Behandlung von Sexualstraftätern und der Umgang mit ihnen werden einer genauen Analyse unterzogen. Dabei werden medizinische wie juristische Aspekte berücksichtigt. Die Neuerungen im Umgang mit Sexualstraftätern in Niedersachsen werden dargestellt und die Rolle der Sozialen Arbeit in ihrer Funktion als Bewährungshilfe.
149 Seiten
12,90 €

Inhalt

Einleitung

TEIL I – Grundlagen eines Phänomens
1 Sexuelle Delinquenz – Definitionen und ihre Begriffserklärungen
2 Historischer Überblick: Sexualverbrechen
3 Ausmaß von Sexualdelikten in Deutschland
4 Formen von Sexualdelinquenz

TEIL II – Ursachen und Täterprofile
5 Ursachen sexualisierter Gewalt
5.1 Internationale Klassifikationssysteme
5.2 Traditioneller Erklärungsansatz der Ursachen sexualisierter Gewalt
5.3 FINKELHOR: Versuch der Erklärung des sexuellen Missbrauchs
6 Typologisierung und Differenzierung von Sexualstraftätern
6.1 Tätertypologisierung nach GROTH
6.2. Täterstrategien/Abwehrstrategien/Selbstbild der Täter

TEIL III - Behandlung und Umgang mit den Tätern
7 Konservativer Umgang mit Sexualstraftätern
7.1 Entwicklungen der gesetzlichen Grundlage
7.2 Sozialtherapie und sozialtherapeutische Einrichtung
7.3 Das Behandlungsprogramm für Sexualstraftäter (BPS)
8 Rückfallrisiko und Rückfälligkeit
8.1 Untersuchungsergebnisse zur Rückfälligkeit
8.2 Rückfallrisiken und das Restrisiko
9 Innovative Behandlungsprogramme
9.1 K.U.R.S. Niedersachsen
9.2 Innovative Behandlungsprogramme am Beispiel einer Fallvignette

TEIL IV – „Wegsperren für immer?“ – Fazit und Diskussion
10 Ausblick und Schluss

Literaturverzeichnis

Anhang