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Intelligence-Service Psychology

Sven Max Litzcke - Helmut Müller-Enbergs - Dietrich Ungerer (Eds.)

Erscheinungsjahr: 2008
ISBN: 978-3-86676-031-8
Preis: 24,90 EUR
118 Seiten

Reihe "Studies in Intelligence Collection and Intelligence Analysis", Volume 1
This book deals with »Intelligence-Service
Psychology«; a recent develop-ment in the field that arose from the
specific conditions of intelligence work and the demands it made on the science
of psychology.
Intelligence Services acquire and analyse information in order to create a
basis from which Governments can make decisions. Intelligence services achieve
their goals through human resources, technical proficiency and, to a large
degree, by accessing information which is not actually classified.
Considering the complexity and dynamics of the work of intelligence services,
this volume cannot currently offer a comprehensive or systematic presentation
of »Intelligence-Service Psychology«. It wishes to shed some light
on some selective aspects, and to examine some relevant topics as an example
of this field of study.

Inhalt: 1 Editor’s Preface Sven Max Litzcke – Helmut Müller-Enbergs – Dietrich Ungerer 2 Considerations on a Systematic Approach to Intelligence Work Manfred Mimler 3 The Hour Zero of the Official Information – Training in the German Democratic Republic from a Dissonance-theoretical Point of View Helmut Müller-Enbergs 4 Motivation for Intelligence-Service Work – the German Democratic Republic State-Security Helmut Müller-Enbergs 5 Intelligence Information Gathering and Information Evaluation Dietrich Ungerer 6 Stress in Communication – Gaining Knowledge through the Control of Language Dietrich Ungerer 7 Illegal Migration between Psychology and Intelligence Agencies Thomas Zimmermann 8 Nonverbal Alert Signals – the Diagnosis and Attribution of People’s Credibility Sven Max Litzcke – Max Hermanutz – Astrid Klossek 9 Authors






Allein im Netz? Zur Prävention von Cybergrooming

Claudia Müller

Erscheinungsjahr: 2020
ISBN: 978-3-86676-667-9
Preis: 19,80 EUR
95 Seiten

Das Internet als weltweiter sozialer Raum mit exponentiell steigenden Nutzerzahlen bringt vielfältige Kriminalitätsphänomene hervor und stellt damit die Kriminalprävention vor wachsende Aufgaben. Insbesondere Kinder sind im virtuellen Raum durch bisher häufig unkontrollierte Kommunikation und Interaktion verschiedensten Risiken ausgesetzt. Eines dieser Risiken ist die Viktimisierung im Rahmen von Cybergrooming, also der onlinebasierten Anbahnung von sexuellem Kindesmissbrauch. Die vorliegende Arbeit nimmt sich dieser Thematik an indem das Phänomen Cybergrooming, insbesondere im Kontext von Online-Spielen, kriminologische Erklärungsansätze für dieses Phänomen und aktuell bereits bestehende präventive Maßnahmen dargestellt werden. Als Ergebnis dieser Betrachtung werden weitere Möglichkeiten der Prävention herausgearbeitet.

Inhalt:

1. EINLEITUNG

2. FORSCHUNGSFRAGE

3. METHODIK

4. DAS PHÄNOMEN CYBERGROOMING
4.1 DEFINITION
4.2 ONLINE-SPIELE UND CYBERGROOMING
4.3 DIE PHÄNOMENOLOGIE DES CYBERGROOMING
4.4 TÄTERTYPOLOGIE
4.5 VIKTIMOLOGIE
4.6 KRIMINOLOGISCHE ERKLÄRUNGSANSÄTZE
4.7 MATERIELLES STRAFRECHT
4.8 CYBERGROOMING IM HELLFELD
4.9 CYBERGROOMING IM DUNKELFELD

5. DAS AKTUELLE BEISPIEL FORTNITE: BATTLE ROYALE
5.1 ALLGEMEINES
5.2 NUTZUNGSVERHALTEN

6. ZWISCHENERGEBNIS

7. BESTEHENDE PRÄVENTIVE MAßNAHMEN
7.1 ALLGEMEINES
7.2 UNIVERSELLE KRIMINALPRÄVENTION
7.3 SELEKTIVE
7.4 INDIZIERTE KRIMINALPRÄVENTION

8. ZWISCHENERGEBNIS

9. ANSÄTZE FÜR WEITERE MÖGLICHKEITEN DER PRÄVENTION
9.1 UNIVERSELLE KRIMINALPRÄVENTION
9.2 SELEKTIVE KRIMINALPRÄVENTION
9.3 INDIZIERTE KRIMINALPRÄVENTION

10. FAZIT

LITERATURVERZEICHNIS






Umgang mit Differenz am Beispiel von Verkehrskontrollen Eine auto-ethnografische Forschung im Rahmen der Ausbildung von Kommissar-Anwärter/innen

Marcel Müller

Erscheinungsjahr: 2021
ISBN: 978-3-86676-685-3
Preis: 19,80 EUR
72 Seiten

Polizeiwissenschaftliche Analysen: Schriftenreihe der Hessischen Hochschule für Polizei und Verwaltung, Band 35

In der Polizei-Bürger-Interaktion müssen Polizist/innen häufig dynamisch und lageangepasst zwischen den Registern Kommunikation und Zwang wechseln. Das Spannungsverhältnis beider Register, welches durchaus als wesentliches Dilemma polizeilichen Handelns zu bezeichnen ist, wird insbesondere in multilingualen Einsätzen sichtbar. In dieser Studie geht es deshalb um die Frage, wie sich sprachliche Differenzen – vorliegend am Beispiel einer Verkehrskontrolle – auf die polizeiliche Praxis auswirken und wie Polizist/innen mit solchen Situationen umgehen. In diesem Kontext ist vor allem von Interesse, welche Ansätze und Strategien die Polizeibeamt/innen verfolgen, um die auftretenden (Verständnis-)Probleme im Rahmen der Kontrolle zu lösen und was geschieht, wenn es ihnen (scheinbar) nicht gelingt, die auftretenden Sprachbarrieren zu überwinden. Hieran anknüpfend ist von Interesse, welche Faktoren die Kommunikation der Beamt/innen mit dem Gegenüber beeinflussen, welche Konsequenzen das Handeln der Polizist/innen nach sich ziehen kann und was schließlich charakteristisch für solche Situationen ist.

Inhalt:

1. Einleitung

2. Methodik
2.1 Inszenierte Interaktion
2.2 Reenactment als ethnografische Methode
2.3 Das Interview
2.4 Fokussierte Ethnografie
2.5 Kollaborativer und interdisziplinärer Forschungsansatz
2.6 Beschreibung der Stichprobe
2.7 Das Ausgangsszenario

3. Missverständnisse infolge des Nicht-Verstehens
3.1 Kommunikation im Team
3.2 Außenwirkung (der Polizei) und Rollenerwartungen (des Bürgers)
3.3 Der Common Sense einer Verkehrskontrolle
3.4 (Miss-)Verständnis aufgrund von kulturellem (Un-)Wissen

4. Der Kommunikationsmodus: Wertschätzung und Empathie
4.1 Ideenreichtum und Kreativität

5. Schlussfolgerungen: Kommunikationsmodus vs. Zwangsmodus in der polizeilichen Interaktion

6. Literaturverzeichnis






Täterverhalten und Persönlichkeit

S. Müller, D. Köhler, G. Hinrichs

Erscheinungsjahr: 2005
ISBN: 978-3-935979-63-4
Preis: 24,90 EUR
300 Seiten

Eine empirische Studie zur Anwendbarkeit der Tathergangsanalyse in der Forensischen Psychologie und Psychiatrie
Die kriminalpsychologische Methode der Tathergangsanalyse wurde bislang vorwiegend
im Bereich der Polizeiarbeit angewendet. Seit Ende der 1990er Jahre findet
sie nun auch zunehmend im forensisch psychologischen und psychiatrischen Bereich
Verwendung, eine empirische überprüfung fand bisher jedoch kaum
statt.
In der vorliegenden Untersuchung werden diese vernachlässigten Forschungslücken
aufgegriffen und die Grundannahmen der Tathergangsanalyse erstmalig wissenschaftlich
überprüft. Der Beitrag bietet zugleich einen umfangreichen überblick
über den Gegenstand der Tathergangsanalyse, der sowohl den theoretischen
Hintergrund als auch die Methodik selber in einen historischen Zusammenhang
stellt. Hierbei legen die Autoren den Fokus besonders auf die interdisziplinären
Zugänge zur Thematik und arbeiten den primären Nutzen für die
forensische Psychologie und Psychiatrie heraus.
In einer Pilot- und einer Hauptstudie wurden schwere Gewalt- und Sexualverbrecher
hinsichtlich der Persönlichkeit und des Täterverhaltens untersucht.
Wichtige Variablen bildeten dabei neben den Persönlichkeitseigenschaften
und den Persönlichkeitsstörungen, Psychopathy und Planungsgrad,
Kontaktaufnahmestrategien sowie Personifizierungsformen.
Zum ersten Mal wurde damit eine empirische Arbeit vorgelegt, die hypothesengeleitet
die Grundannahmen der Tathergangsanalyse untersucht und die Ergebnisse in
Bezug zur forensischen Psychologie und Psychiatrie setzt. Abschließend
gehen die Autoren auf die Anwendbarkeit der Tathergangsanalyse in der forensischen
Psychotherapie ein und hinterfragen ihren Einsatz in der forensischen Begutachtung
von Schulfähigkeit und Prognose.






Deutsche Studien zum Comprehensive Assessment of Psychopathic Personality (CAPP) German Studies on the Comprehensive Assessment of Psychopathic Personality (CAPP)

Denis Köhler & Romina Müller (Hrsg./ Ed.)

Erscheinungsjahr: 2025
ISBN: 978-3-86676-970-0
Preis: 39,90 EUR
323 Seiten

Schriftenreihe Forensische Sozialwissenschaften

Das Konzept der Psychopathie bzw. der Psychopathy erfährt in den Medien und den Fernsehserien sowie Kinofilmen eine hohe Aufmerksamkeit. In der Wissenschaft und der rechtspsychologischen Praxis sowie der kriminologischen Praxis findet die „Psychopathische Persönlichkeit“ ebenfalls seit ca. 20 Jahren eine größere Bedeutsamkeit. Die Anzahl der Publikationen zu den verschiedenen Themenfeldern Ätiologie, Behandelbarkeit, und Gefährlichkeit ist kaum noch zu überblicken. Das „Comprehensive Assessment of Psychopathic Personality (CAPP)“ Projekt von David Cooke und Kolleginnen stellt einen neuen, innovativen und inspirierenden Ansatz zum Verständnis der psychopathischen Persönlichkeit dar. Im Zuge des weltweiten CAPP-Netzwerkes von internationalen Forschungsteams werden viele Projekte in Fachzeitschriften publiziert und auf Tagungen präsentiert. Das vorliegende Werk will an dieser Stelle jungen Forschern die Möglichkeit geben, ihre Arbeiten zum CAPP einem breiteren Publikum zur Verfügung zu stellen und sichtbar zu machen. Solche wunderbaren Forschungsprojekte sollten nicht in einer dunkeln Schublade verschwinden, sondern zur wissenschaftlichen Diskussion beitragen.

Inhalt:

A. Vergleich des Elemental Psychopathy Assessment (EPA) mit dem Comprehensive Assessment of Psychopathic Personality (CAPP) unter Berücksichtigung von Geschlechterdifferenzen
von Angelina Baster

B. Die faktorielle Struktur des Comprehensive Assessment of Psychopathic Personality (CAPP) und ihre Beziehung zum Fünf-Faktoren-Modell der Persönlichkeit (FFM)
von Joscha Hausam

C. Das Konstrukt der Psychopathie. Möglichkeiten des Comprehensive Assessment of Psychopathic Personality
von Benjamin Meder

D. The Mask of Sanity. Untersuchung zur Faktorenstruktur und Konstruktvalidität des Comprehensive Assessment of Psychopathic Personality (CAPP)
von Nasim Mehamdioua






Empirische Polizeiforschung XXV: Polizei und Forschung: Stillstand oder Fortschritt?

Hermann Groß/Peter Schmidt (Hrsg.)

Erscheinungsjahr: 2024
ISBN: 978-3-86676-828-4
Preis: 34,90 EUR
229 Seiten

Schriften zur Empirischen Polizeiforschung, Band 29

Inhalt:

Hermann Groß/Peter Schmidt
Editorial: Polizei und Forschung: Stillstand oder Fortschritt?

Christiane Howe
Forschung – Kritik – Polizei

Marilena Geugjes/Georgios Terizakis
Feldzugang zur und Rückführung der Forschungsergebnisse in die Polizei: Fortschritt, Stillstand – Rückschritt?

Clemens Lorei/Hermann Groß
Zur Lage der Polizeiforschung an deutschen Polizeihochschulen

Laila Abdul-Rahman/Luise Klaus
Übermäßige polizeiliche Gewaltanwendungen – Situationen, Bewertungen, Aufarbeitung

Jule Fischer/Eva Sevenig
Motivation, Einstellungen und Gewalt im Alltag des Polizeivollzugsdienstes – Ergebnisse der qualitativen Erhebungen der Studie MEGAVO

Christoph Andree/Jochen Wittenberg
Motivation und Einstellungen im Polizeialltag – Quantitative Befunde der bundesweiten MEGAVO-Befragung

Eliane Ettmüller
Der direkte Einsatz gesellschaftswissenschaftlicher Expertise in der Praxis der Hessischen Polizei – Die Eröffnung neuer Forschungsperspektiven?

Bernhard Frevel
Essay: Empirische Polizeiforschung im Rahmen der Forschung für die zivile Sicherheit

Tom Kattenberg/Anne Melzer
Black Box Spezialeinheiten der Polizei – schwieriger Feldzugang aber dringender Forschungsbedarf hinsichtlich der Recruiting-Probleme beim MEK und SEK

Johannes Siegel
Die Struktur des Racial Profiling

Andreas Ruch
Polizeibeauftragte und die Notwendigkeit effektiver Kontrolle der Polizei

Silke Müller/Alexandra Tatar/René Selbach
Poster: Innere Sicherheit & Demokratische Resilienz – INSIDER. Polizeistudie für das Land Rheinland-Pfalz

Silke Müller
Poster: Aktuelle Herausforderungen qualitativer Polizeiforschung. Erfahrungen aus der rheinland-pfälzischen Polizeistudie „INSIDER“

Barbara Bergmann
Poster: Braucht es psychologische Expertise für polizeiliche Risikoanalyse?

Nele Hingmann
Poster: Die Rolle von Social Media und Crowdsourcing für die Polizei -Ein Überblick des Projektes LINKS

Esther Jarchow
Poster: Bewegung im Forschungsgeschäft

Nicole Bartsch
Poster: Interkulturelle Kompetenz in der Landespolizei






Bedrohungsmanagement – Netzwerke als Schlüssel für eine effektive Prävention

Karoline Roshdi (Hrsg.)

Erscheinungsjahr: 2025
ISBN: 978-3-86676-964-9
Preis: 39,90 EUR
270 Seiten

Die Prävention schweren zielgerichteten Gewalttaten rückt angesichts der medial präsenten Attentate und Amoktaten zunehmend in den gesellschaftlichen Fokus.
Darüber hinaus findet in Deutschland fast jeden Tag ein Femizid statt. Ein zentraler Ansatz zur Verhinderung solcher Gewaltdynamiken ist das Bedrohungsmanagement – ein interdisziplinäres Handlungsfeld, das sich in den vergangenen Jahren zunehmend etabliert hat und heute als unverzichtbar gilt. 

Dieses Buch vermittelt die grundlegenden Konzepte und Anwendungsbereiche des Bedrohungsmanagements. Es beleuchtet unter anderem die Themen häusliche Gewalt und Femizide, Stalking, Radikalisierung und politisch motivierte Gewalt sowie Gewalt am Arbeitsplatz („Workplace Violence“). Darüber hinaus werden bestehende Strukturen des Bedrohungsmanagements dargestellt und ihre Entwicklungen im Sinne eines best practices der letzten Jahre analysiert.

Deutlich wird: Wirksames Bedrohungsmanagement kann nicht von einer einzelnen Profession geleistet werden. Vielmehr erfordert es die enge Zusammenarbeit in regionalen wie überregionalen Netzwerken. Nur so lassen sich bedrohliche Entwicklungen frühzeitig erkennen, fundiert einschätzen und gemeinsam entschärfen.

Inhalt:

Vorwort
Hans Rudolf von Rohr

Einleitung
Karoline Roshdi

Grundlagen Bedrohungsmanagement: Erkennen – Einschätzen – Entschärfen
Karoline Roshdi & Naomi Anders

Der Wandel der Zeit bei der Fachstelle Kantonales Bedrohungsmanagement der Polizei Kanton Solothurn
Niklaus Büttiker, Philipp Rehmann, Rolf Flückiger, Hans Rudolf von Rohr, Karoline Roshdi

Regionale Vorreiter in Deutschland – Institutionsübergreifendes Fallmanagement im Bedrohungsmanagement Mittelfranken
Alexandra Cimbal und Heike Krämer

Die Fachstelle Forensic Assessment & Risk Management (FFA)
May Beyli und Elmar Habermeyer

Gewaltprävention als gemeinsame Aufgabe – Polizei als Netzwerkpartner im lokalen Bedrohungsmanagement
Marcus Papadopulos

Workplace Violence - Prävention durch Kooperation Netzwerke des Bedrohungsmanagements
Claudia Brandkamp & Ibrahim Karakus

Bedrohungsmanagement an hessischen Schulen
Marion Müller-Staske, Dr. Sandra Gentsch, Lena Schlempp-Kasimir, Katharina Nitsche

Häusliche Gewalt und Intimizide - Facetten, Gewaltdynamiken und Aspekte der Risikoeinschätzung
Justine Glaz-Ocik

Stalking und schwere Gewalt – Auftreten, Herausforderungen, Prävention
May Beyli, Elmar Habermeyer und Wolf Ortiz-Müller

Entwicklungspsychologische Aspekte gewaltförmiger Radikalisierung von Jugendlichen: Theoriegestützte Perspektiven und Implikationen für das Bedrohungsmanagement
Sonja King, Mirko Allwinn, Ali Hedayat & Sarah Bitschnau

Die Bedeutung der Sensibilisierung von Fachkräften in der Prävention von Radikalisierungsprozessen und extremistischer Gewalt
Marc Allroggen

Psychosoziale Dynamiken und mögliche Ansätze zur Abwendung von Verschwörungsmythen bei Reichsbürger:innen
Karoline Roshdi & Naomi Anders






Polizei und Sexualstrafrecht: Anonyme Spurensicherung, Reform des Sexualstrafrechts und Umgang mit rückfallgefährdeten Sexualstraftätern Empirische Studien zum Strafrecht bei der Polizei

Christina Kosin, Anja Schiemann und Maren Wegner (Hrsg.)

Erscheinungsjahr: 2018
ISBN: 978-3-86676-558-0
Preis: 24,90 EUR
214 Seiten

Polizeiwissenschaft in Theorie und Empirie, Band 11

Im Fokus dieses Bandes steht das Grundrecht auf sexuelle Selbstbestimmung, welches nicht zuletzt durch die #MeToo Bewegung Eingang in den öffentlichen Diskurs gefunden hat. Zwei Aufsätze zur Reform des Sexualstrafrechts bilden den Pfeiler und beleuchten aus einem strafrechtlichen Ansatz heraus den „Nein-heißt-Nein“-Grundsatz sowie die neuen Straftatbestände der sexuellen Belästigung und Straftaten aus Gruppen. In den begleitenden polizeilichen Studien erfolgt die Schwerpunktsetzung zum einen auf die anonyme Spurensicherung in Nordrhein-Westfalen, bei der es um eine beweisfeste Befunddokumentation bei sexualisierter Gewalt für eine etwaige Anzeigeerstattung geht, sowie das polizeiliche Maßnahmenkonzept für rückfallgefährdete Sexualstraftäter in Hessen.

Inhalt:

Vorwort der Herausgeberinnen
von Christina Kosin, Anja Schiemann und Maren Wegner

Anonyme Spurensicherung in Nordrhein-Westfalen
von Christian Müller und Anja Schiemann

Die Reform des Sexualstrafrechts
von Ute Scholpp und Christina Kosin

Sexualstrafrechtsreform 2016: Motive, Änderungen, problematische Konsequenzen
von Christian Georgi und Maren Wegner

Evaluation des Gesamtkonzepts zur Verbesserung des Schutzes der Bevölkerung vor Sexualstraftaten – Zentralstelle zur Überwachung Rückfallgefährdeter Sexualstraftäter (ZÜRS) in Hessen
von Thomas Heberer und Anja Schiemann






Polizei und Migration Empirische Polizeiforschung XXIII

Hermann Groß & Peter Schmidt (Hrsg.)

Erscheinungsjahr: 2019
ISBN: 978-3-86676-615-0
Preis: 29,90 EUR
316 Seiten

Schriften zur Empirischen Polizeiforschung, Band 26

Inhalt:

Hermann Groß/Peter Schmidt
Editorial: Polizei und Migration

Christian Semler
Polizei und Migration – im Kontext mit den Begriffen Recht und Gerechtigkeit, vor dem Hintergrund ständiger globaler, gesellschafts- und sozialpolitischer Veränderungen – eine philosophische Betrachtung

Linda Jakubowicz
Migrationsforschung im Bundesministerium für Inneres – mehr als die Sicherheitsperspektive

Daniel Church/Christoph Birkel
Viktimisierungsrisiko und Anzeigeverhalten von Migrantinnen und Migranten

Bernhard Frevel/Christiane Howe
Vulnerabilität in migrantisch geprägten Quartieren – Forschungsprojekt „Migration und Sicherheit in der Stadt – migsst“

Hartmut Aden/Alexander Bosch/Jan Fährmann
Kontrollieren – aber wie? Können technische Innovationen die Akzeptanz für polizeiliche Personenkontrollen verbessern?

Carsten Dübbers
Umgang der Kölner Polizei mit den Silvesterereignissen

Alida Meier
Racial Profiling – praktiziert, empfunden oder gefordert?
Perspektiven der Polizei

Annelie Molapisi/Rafael Behr
Polizeibeamt*innen mit Migrationsgeschichte in der Phase der beruflichen Sozialisation – aktuelle Befunde

Eva Brauer/Tamara Dangelmaier/Daniela Hunold
Die diskursive Konstruktion von Clankriminalität

Thomas Müller
Die „gefährliche und volatile“ Rolle des Selbstwertgefühles für Helfer*innen im Falle von massiven Migrationsbewegungen

Peter Faesel
Jetzt mal Klartext … Was halten Polizei und Fremde eigentlich wirklich voneinander? Und hat das was mit Kultur zu tun?
Eine empirische Untersuchung zu impliziten Einstellungsmustern von Migrant*innen und Polizeibeamt*innen

Daniela Gutschmidt/Antonio Vera
Cop Culture und Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit in der Polizei: eine empirische Analyse

Jana-Andrea Frommer/Malte Schönefeld/Patricia M. Schütte/Andreas Werner/Günther Epple/Frank Fiedrich
„Die Geschichte lehrt dauernd, aber sie findet keine Schüler“ – Ansatzpunkte für ein Lernen der Polizei aus den Flüchtlingsbewegungen 2015/2016

Lars Wagner/Dieter Wehe
Die Einrichtung des Fachgebietes Internationale Polizeiliche Beziehungen an der Deutschen Hochschule der Polizei – Eine Investition in Gegenwart und Zukunft

Wulf Köpke/Beate Hahn/André Schulz
Transkulturelles Wissen – Die Schlüsselkompetenz des 21. Jahrhunderts für die Polizei!
1995 – 2019: Fast ein Vierteljahrhundert erfolgreiches Training in interkultureller Kompetenz bei der Polizei Hamburg!

Josephine Jellen
Entgrenzte Arbeit in einer entgrenzten Welt? – Migrationsspezifische Herausforderungen polizeilicher Arbeit

Sabine Nowak/Nina Müller
Bürger-Polizei-Beziehungen in ethnisch divers strukturierten Stadtvierteln

Sabrina Ellebrecht/Laura Wisser
Spieglein Spieglein an der Wand, wer ist Polizist in diesem Land. Eignung für den Polizeidienst in Deutschland und die Frage der Repräsentation

Alexandra Graevskaia/Benedikt Müller/Martin Brussig/Anja Weiß
Personalpolitik und Diversity-Management in der Polizei






Studien zur Eigensicherung: Neue Studien zur Polizei im Jagdfieber

Clemens Lorei (Hrsg.)

Erscheinungsjahr: 2015
ISBN: 978-3-86676-414-9
Preis: 28,90 EUR
300 Seiten

Polizeiwissenschaftliche Analysen, Band 27

Immer wieder wird das so genannte „Jagdfieber“, der „Jagdtrieb“ oder auch der „Jagdinstinkt“ als Erklärung herangezogen, wenn polizeiliches Handeln übertrieben oder unverhältnismäßig erscheint und zu Schäden und Unfällen führt. Damit ist jedoch nichts erklärt. Es wird höchstens ein Phänomen benannt, welches tödliche Konsequenzen haben kann: Verfolgungsfahrten enden in schweren Verkehrsunfällen mit Verletzten oder sogar Toten, Festnahmen in Gewaltexzessen oder Verfolgungen zu Fuß in der Tötung von Polizisten enden. Um Erklärungen zu finden und Gegenmaßnahmen zu erarbeiten, wurde bereits eine Forschungsreihe durchgeführt. Durch Rückmeldungen dazu wurde das Forschungsinteresse weiter verstärkt und die Motivation intensiviert, noch mehr über das spezielle polizeiliche Einsatzverhalten zu erfahren. Entsprechend wurden dann in Ansätzen bereits behandelte Aspekte wiederholt oder modifiziert betrachtet und neue Perspektiven in den Forschungsfokus genommen. Diese Studien werden im hier vorliegenden Sammelband vorgestellt und der fachlichen Diskussion angeboten.

Inhalt: Vorwort Clemens Lorei, Heinz Walter Müller & Peter Faesel Polizeiliche Verhaltensunterschiede zwischen Auftrags- und Befehlstaktik Eine erste empirische Annäherung Clemens Lorei & Peter Faesel Der Einfluss der Auftrags- und Befehlstaktik auf das polizeiliche Jagdfieber – Ergebnisse einer Replikation Clemens Lorei Der Effekt von vor dem Einsatz formulierten Abbruchkriterien auf das polizeiliche Jagdfieber – Wiederholung eines Ansatzes zur überwindung des Jagdfiebers Clemens Lorei Reanalyse einer Jagdfieberstudie hinsichtlich eines möglichen Einsatzabbruches bzw. Rückzuges Clemens Lorei & Wolfgang Spöcker Der Einfluss von Distanz auf das polizeiliche Jagdfieber Josephine Jellen & Clemens Lorei Reanalyse von Jagdfieberstudien - Nachträgliche Bewertung des Einsatzverlaufs und deren Begründungsstruktur Clemens Lorei, Rudi Heimann & Josephine Jellen Einsatzbewertung in Abhängigkeit des Ausganges oder der Handlungen Clemens Lorei, Max Hermanutz, Wolfgang Spöcker & Sven Litzcke Cop-Culture und Jagdfieber Clemens Lorei, Sven Litzcke, Max Hermanutz & Wolfgang Spöcker Jagdfieber – Ein Vergleich von Polizisten mit Nicht-Polizisten Clemens Lorei & Julia Hartmann Der Einfluss von ‚Ego-Depletion’ auf das Einsatzverhalten Clemens Lorei & Peter Faesel Der Einfluss von versunkenen Kosten (‚Sunk Costs’) auf das polizeiliche Jagdfieber Clemens Lorei & Peter Faesel Zielerreichungsnähe und Jagdfieber Clemens Lorei Zusammenfassung und Fazit