Andrea Fischbach, Philipp W. Lichtenthaler, Jessica Boltz & Bärbel Werdes (Hrsg.)

Erfolgreiches Personalmanagement in der Polizei

ISBN 978-3-86676-515-3
Schriftenreihe Psychologie in der Polizeiwissenschaft

Organisations- und personalpsychologische Fragestellungen haben in der Polizei in den letzten Jahren stetig an Bedeutsamkeit zugenommen. Die Polizei benötigt leistungsfähiges und motiviertes Personal. Die Passung von Personal und Tätigkeit sowie der Organisation Polizei ist so - mit unabdingbar für ein effizientes Arbeiten der Polizei. Interessante und aktuelle organisations- und personalpsychologische Themen umfassen dabei Fragen zur Führung, zur Personalauswahl, zur Personal- und Organisationsentwicklung, und zur Beratung und Unterstützung von Mitarbeiter*innen und Führungskräften.

Der vorliegende Band soll dazu dienen, empirische Untersuchungen, aktuelle Konzepte und innovative Interventionsprogramme zu organisations- und personalpsychologische Fragestellungen in der Polizei darzustellen und einen Austausch zu diesem Thema zu fördern.
205 Seiten
24,90 €

Inhalt

Inhalt



FÜHRUNG




Kapitel 1


Kooperative Führung in der Polizei: Vom verordneten Führungsgrundsatz zum beobachtbaren Führungskonzept

Kirsten Vollmar, Andrea Fischbach & Philipp W. Lichtenthaler



Kapitel 2

Gute Führung in der Polizei messbar machen: Der Fragebogen zur Erfassung Kooperativer Führung in der Polizei (F-KFS)

Andrea Fischbach, Philipp W. Lichtenthaler & Kirsten Vollmar



Kapitel 3

Führungsmotivation angehender Polizeibeamt*innen im Geschlechtervergleich

- Eine Studie zum Modell „Haus der Führungsmotivation“

Wim Nettelnstroth, Henriette Binder & Jörg Felfe



Kapitel 4

Der SGT-F: Ein Fähigkeitsbasierter Test zur Erfassung der Emotionalen Regulationskompetenz von Führungspersonen in der Polizei

Andrea Fischbach, Philipp W. Lichtenthaler, Jessica Boltz & Katja Hoffmann



PERSONALAUSWAHL



Kapitel 5


Anforderungen an die polizeiliche Personalauswahl – Empirische Erkenntnisse zum Person-Job Fit

Wim Nettelnstroth



Kapitel 6

Fairness im Personalauswahlverfahren der Polizei NRW – Ergebnisse einer Online-Evaluation

Torsten Porsch



Kapitel 7

Auswahl und Ausbildung von TLT-Moderator*innen

Rolf Köthke



Kapitel 8

Zusammenhänge zwischen Persönlichkeitseigenschaften und Leistungsvariablen bei Kandidat*innen für eine Tätigkeit in Mobilen Fahndungseinheiten der Bundespolizei

Christian Bolz



PERSONAL- UND ORGANISATIONSENTWICKLUNG



Kapitel 9


Potenzial-Analyse-Verfahren (PAV) - Zulassung und Förderprogramm der Polizei Berlin

Ursula Haas



Kapitel 10

Personalentwicklung in der Polizei durch eine Potenzialanalyse und gezieltes Feedback. Was macht ein gutes Feedback aus?

Stefan Remke



Kapitel 11

Mitarbeiter*innenbefragungen in der Bereitschaftspolizei des Landes Niedersachsen 2013 und 2014 - Ein Fingerzeig für eine strukturelle Modernisierung und Professionalisierung

Norbert Kueß & Britta Winkler



Kapitel 12

Die Ergebnisse der Mitarbeiter*innenbefragung aus Sicht der Organisation. Ein Statement zum Beitrag Kueß & Winkler

Thomas Bodendiek



SUPERVISION



Kapitel 13


Supervision und Coaching für Polizeibeamt*innen aus unterschiedlichen Aufgabenfeldern

Gundhild Ameln



Kapitel 14

Können wir eine polizeiinterne Vertrauenskultur im Rahmen von Organisationsberatung durch Nutzung der Kompetenzen mit Supervision schaffen?

Marion Tacke



Martin H. W. Möllers / Robert Chr. van Ooyen

Polizeiwissenschaft 4b Forschungsbericht Staats- und Gesellschaftswissenschaften Hochschule des Bundes, Fachbereich Bundespolizei 3., überarbeitete und erweiterte Auflage

ISBN 978-3-86676-509-2
Jahrbuch Öffentliche Sicherheit – Sonderband 7.4b

Was ist Polizeiwissenschaft – gibt es und braucht „Polizei“ das überhaupt? Aus welchen Teilgebieten besteht Polizeiwissenschaft und mit welchen Methoden wird gearbeitet? Was wird im Fach aktuell „beforscht“?
In vier Teilbänden wird diesen Fragen nachgegangen:
Band 1 reflektiert den Stand des Fachs anhand der Positionen von Polizeiforschern.
Band 2 spiegelt mithilfe von Rezensionen aktuelle Forschungsfelder wider.
Band 3 thematisiert zentrale Aspekte der (Aus-)Bildung an Polizeihochschulen.
Band 4 dokumentiert in zwei Teilen die Forschungsleistung der Herausgeber.
171 Seiten
19,80 €

Inhalt

Inhalt:

1. Einleitung und Einführung

Robert Chr. van Ooyen
Anmerkung zur Definition ,Polizeiwissenschaft‘ der CEPOL-Expertenkommission

Martin H. W. Möllers
Einführung zum Begriff Polizeiwissenschaft

2. Forschungsbericht Staats- und Gesellschaftswissenschaften

Heribert Schatz / Robert Chr. van Ooyen / Sascha Werthes
Wettbewerbsföderalismus. Aufstieg und Fall eines politischen Streitbegriffs – Nomos Verlag, Baden-Baden 2000

Robert Chr. van Ooyen
Der Staat der Moderne. Hans Kelsens Pluralismustheorie – Verlag Duncker & Humblot, Berlin 2003

Tilmann Schott / Martin H. W. Möllers
Strafrecht in der Sozialarbeit. Ein Leitfaden zur Praxis des Strafens, der Strafzumessung und des Strafverfahrens – Verlag Walhalla, Regensburg 2005

Robert Chr. van Ooyen
Der Begriff des Politischen des Bundesverfassungsgerichts – Verlag Duncker & Humblot, Berlin 2005

Martin H. W. Möllers
Business-Knigge. Internationales Lexikon des guten Benehmens – Verlag Ludwig, Kiel 2005, 2. Auflage 2005, 3. Auflage 2006

Robert Chr. van Ooyen / Martin H. W. Möllers (Hrsg.)
Handbuch Bundesverfassungsgericht im politischen System – Verlag Springer VS, Wiesbaden 2006, 2. Auflage 2015

Robert Chr. van Ooyen
Politik und Verfassung. Beiträge zu einer politikwissenschaftlichen Verfassungslehre – VS Verlag für Sozialwissenschaften, Wiesbaden 2006

Robert Chr. van Ooyen
Die Staatstheorie des Bundesverfassungsgerichts. Von Solange über Maastricht zu Lissabon und Euro-Rettung – Nomos Verlag, Baden-Baden, 3. Auflage 2010, 4. Auflage 2011, 5. Auflage 2014

Martin H. W. Möllers
Vermögensaufbau und Altersvorsorge. Lexikon zur finanziellen Freiheit – Verlag Ludwig, Kiel 2007

Martin H. W. Möllers / Hans-Thomas Spohrer
Wissenstest Staats- und Gesellschaftswissenschaften für die Polizei – LMV im Kommunal- und Schulverlag, Wiesbaden 2007, 2. Auflage 2008, 3. Auflage 2011

Robert Chr. van Ooyen (Hrsg.)
Verfassungsrealismus. Das Staatsverständnis von Karl Loewenstein – Nomos Verlag, Baden-Baden 2007

Robert Chr. van Ooyen (Hrsg.)
Hans Kelsen: Wer soll der Hüter der Verfassung sein? – Verlag Mohr Siebeck, Tübingen 2008

Robert Chr. van Ooyen / Martin H. W. Möllers (Hrsg.)
(Doppel-)Staat und Gruppeninteressen. Pluralismus – Parlamentarismus – Schmitt-Kritik bei Ernst Fraenkel – Nomos Verlag, Baden-Baden 2009

Robert Chr. van Ooyen
Hans Kelsen und die offene Gesellschaft – VS Verlag für Sozialwissenschaften, Wiesbaden 2010

Martin H. W. Möllers / Maximilian Chr. M. Möllers
Verwaltungs-Knigge. Korrektes Verhalten öffentlich Beschäftigter bei Dienstgeschäften im In- und Ausland – Verlag für Verwaltungswissenschaft, Frankfurt a. M. 2011

Robert Chr. van Ooyen / Frank Schale (Hrsg.)
Kritische Verfassungspolitologie – Das Staatsverständnis von Otto Kirchheimer – Nomos Verlag, Baden-Baden 2011

Martin H. W. Möllers
Stadtentwicklung durch die Kommunalverwaltung. Theoretische Konzepte und empirische Befunde – Verlag für Verwaltungswissenschaft, Frankfurt a. M. 2012

Martin H. W. Möllers
Ist das Ausbildungsthema ,Bürgernahe, kundenorientierte Verwaltung‘ erfolgreich? Entwurf eines Fragebogens zur Lernzielerfolgskontrolle – Verlag für Verwaltungswissenschaft, Frankfurt a. M. 2012

Konstantin Simon M. Möllers / Martin H. W. Möllers
Informatik in der Verwaltung. Bürgerservice für mehr bürgernahe Verwaltung – Verlag für Verwaltungswissenschaft, Frankfurt a. M. 2013, 2. Auflage 2016

Martin H. W. Möllers
Die Verwaltung der öffentlichen Sicherheit. Organisation und Vernetzung – Verlag für Verwaltungswissenschaft, Frankfurt a. M. 2013, 2. Auflage 2016

Martin H. W. Möllers
Vorsorge im Öffentlichen Dienst. Frühzeitige Vorbereitung für den Ruhestand durch Vermögensaufbau – Verlag für Verwaltungswissenschaft, Frankfurt a. M. 2013

Martin H. W. Möllers
Wörterbuch Karriere. Lexikon zur Wahl und Optimierung der akademischen Aus- und Fortbildung an Berufsakademien, Fachhochschulen und Universitäten – Verlag für Verwaltungswissenschaft, Frankfurt a. M. 2013

Robert Chr. van Ooyen
Internationale Strafgerichtsbarkeit, Völkerstrafrecht und Politische Justiz. Berliner Schriften zur Rechts- und Verfassungspolitologie, Band 1 – Verlag für Verwaltungswissenschaft, Frankfurt a. M. 2014

Robert Chr. van Ooyen
Das Bundesverfassungsgericht und der Einsatz der Bundeswehr. Berliner Schriften zur Rechts- und Verfassungspolitologie, Band 2 – Verlag für Verwaltungswissenschaft, Frankfurt a. M. 2014, 2. Auflage 2017

Robert Chr. van Ooyen
Rechts- und Verfassungspolitologie bei Ernst Fraenkel und Otto Kirchheimer. Kritik und Rezeption des Rechtspositivismus von Hans Kelsen und der politischen ,Freund-Feind-Theologie‘ von Carl Schmitt. Berliner Schriften zur Rechts- und Verfassungspolitologie, Band 3 – Verlag für Verwaltungswissenschaft, Frankfurt a. M. 2014

Robert Chr. van Ooyen
Integration. Die antidemokratische Staatstheorie von Rudolf Smend im politischen System der Bundesrepublik – Verlag Springer VS, Wiesbaden 2014

Robert Chr. van Ooyen
Bundesverfassungsgericht und politische Theorie. Ein Forschungsansatz zur Politologie der
erfassungsgerichtsbarkeit – Verlag Springer VS, Wiesbaden 2015

Robert Chr. van Ooyen
Das Amt des Bundespräsidenten. Fehldeutungen im parlamentarischen Regierungssystem – Verlag Springer VS, Wiesbaden 2015



Thomas-Gabriel Rüdiger und Alexander Pfeiffer (Hrsg.)

Game! Crime?

ISBN 978-3-86676-380-7
Millionen von Menschen weltweit spielen, kommunizieren und handeln jeden Tag miteinander in zauberhaften, fantastischen oder realistischen Spielewelten bzw. Metaversen. Sie können dabei gleichermaßen mit- und voneinander lernen, aber auch in Konflikte geraten. Mit dem Kriminologen Tomas-Gabriel Rüdiger und dem Game-Studies Experten Alexander Pfeffer spiegelt sich dieser Kontrast auch in Persona der Herausgeber wider.

Zusammen mit namhaften Wissenschaftlern aus Deutschland, der Schweiz und österreich gelang es den Herausgebern, unterschiedliche wissenschaftliche Artikel aus dem Bereich der Game-Studies und der Kriminologie zu vereinen. Einerseits werden die positiven Nutzungsmöglichkeiten von Onlinegames und Spielewelten aus unterschiedlichen Gesichtspunkten betrachtet und aufgezeigt. Andererseits greifen die Autorinnen und Autoren kriminologische Aspekte rund um Kriminalität und Risiken im Zusammenhang mit Onlinegames auf. Zusammen bilden die Artikel das originelle Werk Game!Crime? und ermöglichen einen ungewöhnlichen neuen Blick auf eine der wohl beliebtesten Freizeitgestaltungsmöglichkeiten weltweit.

Dabei richtet sich Game!Crime? nicht nur an die Game-, Rechts- und Medienwissenschaftler dieser Welt, sondern auch an alle anderen Menschen, die einen Einblick in diese faszinierende, aber wahrscheinlich nicht ganz risikofreie Welt der Online-Universen erhalten wollen.
 
272 Seiten
28,90 €

Inhalt

Inhalt:

1 Ein Essay über Kriminalität in der Zukunft der Unterhaltungsindustrie von Konrad Keck
1.1 Grundlagen der Diskussion
1.2 Delinquenz bei Inhalt, Gestaltung und Nutzung
1.3 Delinquentes Verhalten vermittelt durch periphere Elemente
1.4 Ansätze zur Reaktion und Prävention delinquenten Verhaltens
1.5 Abschließende Bemerkungen
1.6 Literaturverzeichnis

2 Massenmediale Berichterstattung über Computer- und Videospiele im deutschsprachigen europäischen Raum von Stefanie Rembold
2.1 Einleitung
2.2 Der Weg der Computerspiele in die Massenmedien
2.3 Massenmedien und Boulevardjournalismus
2.4 Untersuchungen zur Berichterstattung über Computer- und Videospiele
2.5 Wechselwirkung (Massen-)Medien und Politik
2.6 Fazit
2.7 Literaturverzeichnis

3 Spielverderber! Griefing in digitalen Spielen von Sonja Gabriel
3.1 Einleitung
3.2 Was ist Griefing überhaupt?
3.3 Warum werden SpielerInnen zu SpielverderberInnen?
3.4 Was bedeutet Griefing für Betroffene?
3.5 Welche konkreten Maßnahmen gegen Griefing wurden bereits umgesetzt oder sind geplant?
3.6 Fazit
3.7 Literaturverzeichnis

4 Game over - Internetspiele und der Einfluss auf Cybercrime von Edith Huber
4.1 Die Wirkungsdebatte – eine wissenschaftliche Annäherung
4.2 Cybercrime in österreich
4.3 Kinder und Jugendliche als Opfer – über die Nutzung kinderpornografischer Inhalte im Internet
4.4 Grundsätzliches zu Cyberstalking - Cybermobbing
4.5 Fazit: Games und Cybercrime
4.6 Literaturverzeichnis

5 Internetsucht von Bernd Dillinger
5.1 Einleitung
5.2 Epidemiologie
5.3 Stoffgebundene und stoffungebundene Suchtformen
5.4 Herausforderungen
5.5 Literaturverzeichnis

6 „Wegnahmen“ in virtuellen Welten von Lucas Hinderberger
6.1 Einleitung
6.2 Diebstahl § 242 StGB
6.3 Datenveränderung § 303a StGB
6.4 Urkundenunterdrückung § 274 StGB
6.5 Fazit
6.6 Literaturverzeichnis

7 Second Life in aller Munde von Victoria Dirry und Thomas-Gabriel Rüdiger
7.1 Das „Leben― in Second Life
7.2 Sexuelle Handlungen
7.3 Fiktionale oder reale Tatbestände
7.4 Fazit
7.5 Literaturverzeichnis

8 Der böse Onkel im virtuellen Schlaraffenland – Wie Sexualtäter Onlinegames nutzen von Thomas-Gabriel Rüdiger
8.1 Digitale Verkehrssicherheit?
8.2 Computerspiele - Spielplätze nur für Kinder?
8.3 Cybergrooming
8.4 Hilft denn der Kinder- und Jugendmedienschutz weiter?
8.5 Wie kann es weitergehen – Fazit?
8.6 Literatur- und Quellenverzeichnis

9 Positive Impact Games von Katharina Fellnhofer
9.1 Abstract
9.2 Einleitung und Forschungsfrage
9.3 Methodologie
9.4 Impact Analyse
9.5 Diskussion der Ergebnisse
9.6 Literaturverzeichnis

10 Abschied von der ‚Gangster-Romantik’. Kriminalität im Wandel in Grand Theft Auto von Kai Matuzkiewicz
10.1 Digitale Spiele im öffentlichen Diskurs nach Columbine und Erfurt
10.2 Die Darstellung der Kriminalität in GTA aus Perspektive der gesamten Spielreihe
10.3 Höhepunkt und Abschied von der ‚Gangster-Romantik’ – GTA San Andreas und GTA IV
10.4 Ist ‚Gangster-Romantik’ nach Columbine und Erfurt noch möglich?
10.5 Literaturverzeichnis

11 Das Strafrecht als Spielregel in virtuellen Welten von Ken Eckstein
11.1 Einführung
11.2 Das Sein als Bezugsobjekt des Strafrechts
11.3 Game- und Metacrimes, Inworld- und Outworld-Delikte
11.4 Virtuelle Güter
11.5 Spielkonforme Handlungen
11.6 Fazit
11.7 Literaturverzeichnis

12 Free2Play und Pay2Win in der kritischen Würdigung von Thomas R. Köhler
12.1 Einführung
12.2 Begrifflichkeiten
12.3 Marktentwicklung Free2Play-Games
12.4 Erlössituation
12.5 Kritische Würdigung: Free-to-Play und die Beeinflussung von Spielern
12.6 Vom Gaming zum Gambling
12.7 Risiken für App-Anbieter
12.8 Risiken für Dritte
12.9 Regulatorische Einflüsse
12.10 Ausblick
12.11 Literaturverzeichnis

13 Extremismus in digitalen Spielen von Victoria Dirry und Thomas-Gabriel Rüdiger
13.1 Was bedeutet Extremismus?
13.2 Ausprägungsformen des politischen Extremismus
13.3 Die Spiele mit dem Hass
13.4 Strafrechtliche Relevanz
13.5 Reduzierung von extremistischem Gedankengut durch Spiele?
13.6 Fazit
13.7 Literaturverzeichnis

14 Die gamifizierte Gesellschaft – wie Spielmechaniken beginnen, unseren Alltag zu bestimmen von Alexander Pfeiffer und Thomas Wernbacher
14.1 Digitale Spiele in der Gesellschaft
14.2 Einführung in Gamification oder auch ―Gamifizierung― (D A CH)
14.3 Motivationale Grundlagen der Gamification
14.4 Entwicklung der Begrifflichkeiten
14.5 Résumé
14.6 Literaturverzeichnis

15 Autorinnen und Autoren
 



Andreas Schwinkendorf

Fußball und Gewalt Die Sicht von Zuschauern und Akteuren am Beispiel des F.C. Hansa Rostock

ISBN 978-3-86676-377-7
Mit großem empirischem Aufwand hat der Autor die einzelnen Sichtweisen der an einem Fußballspiel beteiligten wesentlichen Akteure zusammengetragen und gegenübergestellt. Es wurden hierfür u. a. zwei Online-Umfragen mit fast 2.000 Teilnehmern und vier Experteninterviews mit wichtigen Schlüsselpersonen rund um Fußballspiele des F. C. Hansa Rostock durchgeführt, deren Ergebnisse deskriptiv und induktiv aufbereitet wurden. Da neben der Fanszene auch immer wieder Verein und Polizei in der Kritik stehen, wurden – zusätzlich zum Hansafansprecher Päsler und Fananwalt Noetzel – auch Hansas Aufsichtsratsvorsitzender Abrokat und Rostocks Polizeichef Ebert interviewt.
Während der Forschungstätigkeit wurde z. B. den Fragen nachgegangen, inwieweit die Spannungen zwischen den wichtigsten Akteuren, namentlich der Fanszene und der Polizei, lediglich auf Missverständnissen und Vorurteilen (ggf. auf beiden Seiten) beruhen und wer in welchem Umfang wie zum Abbau der Spannungen beitragen kann.
Gerade die Fanszene um den F. C. Hansa Rostock macht immer wieder durch gewalttätige Ausschreitungen von sich reden. Tatsächlich stellte sich jedoch heraus, dass nur einige Wenige für dieses Bild verantwortlich sind und dass zusätzlich die Medien aufgrund ihrer nicht selten einseitigen sowie nachteilig etikettierenden Darstellungen einen maßgeblichen Anteil an diesem negativen Bild haben. Darüber hinaus ergaben die Untersuchungen, dass sowohl die Polizeiinspektion Rostock als auch der Verein F. C. Hansa Rostock bereits sehr gute und wirkungsvolle Konzepte zur Eindämmung von Gewalt entwickelt haben, die als Vorbild für andere Vereine und Polizeien dienen können.
Als Ergebnis der vorliegenden wissenschaftlichen Arbeit wurde – unter Einbindung des Analysemodells „SARA“ – das Konzept „Fankongress mit systemischem Ansatz“ entwickelt und vorgestellt, dessen Umsetzung sehr wertvolle Ansätze für die Zukunft verspricht. überdies war es das Ziel, die Diskussion um das Thema „Fußball und Gewalt“ zu versachlichen.
348 Seiten
26,90 €

Inhalt

Inhalt:

1. Einleitung und Problemstellung

1.1. Forschungsfragen
1.2. Hypothesen

2. Methodik
2.1. Instrumente
2.2. Methodenkritik

3. Gewalt

4. Konkrete Konflikträume und -bereiche

4.1. Lage der DKB-Arena
4.2. An- und Abreise
4.3. Einlasssituation
4.4. Im Stadion
4.5. Diskussion um Pyrotechnik

5. Akteure
5.1. Fans
5.2. Veranstalter und Polizei
5.3. Ordnungs- / Sicherheitsdienst
5.4. Medien

6. Netzwerk
6.1. Netzwerke im Fußball
6.2. Ergebnisse aus zwei Online-Umfragen
6.2.1. Wesentliche quantitative Ergebnisse
6.2.2. Wesentliche qualitative Ergebnisse
6.3. Die Experteninterviews
6.3.1. Interviewpartner
6.3.2. Ausgewählte Aspekte

7. Ergebnisse
7.1. Netzwerk- und Schwachstellenanalyse
7.2. SARA-Modell im Allgemeinen
7.2.1. Scanning
7.2.2. Analysis
7.2.3. Response
7.2.4. Assessment
7.3. Lösungsvorschlag speziell für Rostock
7.3.1. Task Force Rostock
7.3.2. Fankongress mit systemischem Ansatz

8. Zusammenfassung

Literaturverzeichnis

Internetquellenverzeichnis

Anhang
I. Die Interviews
II. Fragebögen der Online-Umfrage
III. Weitere Anlagen



Jana Reuter

„Polizei und Gewalt“ Eine handlungstheoretische Rekonstruktion polizeilicher Konfliktarbeit

ISBN 978-3-86676-370-8
Die diesem Buch zugrundeliegende ethnographische Forschungsarbeit beschäftigt sich mit den beobachtbaren Entstehungsfaktoren und Kontextbedingungen von Gewalt im polizeilichen Alltagshandeln. Dieses Thema gehört momentan nicht nur zu den polizeilichen Hochkontroversthemen, sondern wird auch in den Medien und in der Politik vielfältig diskutiert.

Die Polizei als Inhaberin des „Gewaltmonopols des Staates“ ist durch Gesetz zur Anwendung von unmittelbarem Zwang legitimiert. Diesem Gewalthandeln des Staates steht die kriminalisierte Gewalt von Privatpersonen gegenüber. Durch diese Dichotomie wird aus Sicht der Verfasserin der Entstehungskontext von Gewalt zwischen der Polizei und dem Bürger vernebelt. Daher wird die Eskalation und die Deeskalation von Gewalt zwischen Polizeibeamten und ihrem Klientel in der vorliegenden Studie als Interaktionszusammenhang verstanden.

Weil die Forscherin selbst auch Polizeibeamtin des operativen Einzeldienstes ist, nimmt sie eine Doppelrolle ein und forscht aus der Polizeipraxis heraus mit einem hohen Maß an Selbstreflexivität über ihre eigene Berufsrolle. In der vorliegenden explorativen Studie wird untersucht, welche Rolle die Einstellungen, die Gestik und Mimik, die Kommunikationsinhalte und das Einsatzverhalten der Polizeibeamten sowie der von ihnen nach außen getragenen Symbole bei der Entstehung von Gewalt spielen. Abgerundet wird die Arbeit mit fundierten Präventionsvorschlägen und einem Exkurs zur Erklärung der These des Anstiegs von Gewalt gegenüber Polizeibeamten.
123 Seiten
19,80 €

Inhalt

Inhalt:

1. Einleitung

2. Bestimmung des Untersuchungsgegenstandes

2.1 Forschungsstand „Gewalt gegen Polizei“
2.1.1 Untersuchung von Fritz Manglkammer 1938
2.1.2 Studie von Jürgen Martin 1951
2.1.3 Untersuchung von Siegfried Borchardt 1955
2.1.4 Untersuchung von Ralf Stührmann 1965
2.1.5 Studie von Klaus Sessar 1980
2.1.6 Studien von Joachim Jäger 1987, 1988, 1994
2.1.7 Studie von Ekkehard Falk 2000
2.1.8 Studie des KFN 2003
2.1.9 Studie des KFN 2010
2.1.10 Kriminologische Untersuchung zur Gewalt gegen Polizeibeamte aus Tätersicht von Rita Steffes-enn 2012
2.1.11 Studie des Ministeriums für Inneres und Kommunales NRW 2011/2012
2.1.12 Projekt der Polizei in Hessen
2.1.13 Projekt des KFN „Gewalt gegen Polizeibeamte und –beamtinnen aus dem Einsatz- und Streifendienst
2.2 Forschungsstand „Gewalt von Polizei“
2.2.1 Darstellung der Zahlen von PKS und StVSt zu rechtswidrigen Gewaltdelikten durch die Polizei
2.2.2 „Polizisten vor Gericht“ Tobias Singelnstein
2.2.3 Bericht von Amnesty International „Täter unbekannt“
2.3 Folgen und Auswirkungen der bisherigen Studien
2.4 Rechtliche Grundlagen
2.5 Theoretischer Rahmen
2.5.1 Sozialbehaviorismus nach Georg Herbert Mead
2.5.2 Der Symbolische Interaktionismus nach Herbert Blumer
2.5.3 Ertrag der Theorien für die vorliegende Forschungsarbeit
2.6 Begriffsbestimmung
2.6.1 Definition des Gewaltbegriffs im Rahmen dieser Arbeit
2.6.2 Definition des Begriffs „Polizei“
2.7 Forschungsfrage

3. Forschungsdesign
3.1 Auswahl des Beobachtungszeitraumes
3.2 Auswahl und Beschreibung der Dienststelle und Streifenteams
3.3 Besonderheiten und Störfaktoren

4. Methodische Umsetzung
4.1 Forschungszugang
4.2 Durchführung der teilnehmenden Beobachtung
4.3.1 „Hier herrscht Darwinismus“
4.3.2 „Deeskalation können wir auch“
4.3.3 „Mit Gequatsche zum Erfolg“
4.3.4 „Zeigen, wer hier der Herr im Ring ist!“
4.3.5 „Einen kühlen Kopf bewahren“
4.3.6 „Jeder Mensch ist unterschiedlich und daher ist auch jede Konfliktsituation eine andere!“
4.3.7 „So´n bisschen sind wir eben auch Sozialarbeiter!“

5. Ergebnisdarstellung
5.1 überblick über die Arbeitsergebnisse
5.2 Vergleich mit den Ergebnissen bisher bekannter Studien
5.3 Reflexion der Methode
5.4 Reflexion der Beobachtertätigkeit
5.5 Analyse und Bewertung der Untersuchungsergebnisse
5.5.1 Einstellungen und Handlungen
5.5.2 Kommunikation
5.5.4 Beobachtetes Einsatzverhalten
5.6 Gewalt begünstigende und Gewalt vermeidende Faktoren
5.7 Hypothesenbildung

6. Diskussion der Untersuchungsergebnisse
6.1 Fazit
6.2 Folgen für den Präventionsbereich
6.3 Weitergehende Empfehlungen
6.4 Exkurs zur Erklärung der These des Anstiegs von Gewalt gegenüber Polizeibeamten

Literaturverzeichnis





Aktuelle Neuerscheinungen




Schriftenreihen