Thomas Schmidt-Lux, David Czudnochowski, Marcel Schöne und Christoph Meißelbach

Sexismus im Dienst Der polizeiliche Alltag und sexistische Diskriminierung

ISBN 978-3-86676-983-0
Die Studie beleuchtet sexistische Diskriminierung und sexualisiertes Fehlverhalten in der sächsischen Polizei aus der Perspektive von Polizeibediensteten. Auf Grundlage qualitativer Interviews untersucht sie, unter welchen organisationalen Bedingungen solche Übergriffe erlebt, eingeordnet, angesprochen oder verschwiegen werden. Neben den Erscheinungsformen von Diskriminierung und Fehlverhalten stehen Kontextfaktoren wie berufsbedingte Nähe- und Distanzkonflikte, stereotype Rollenbilder, Loyalitätserwartungen und Abhängigkeiten in einer hierarchischen Organisation im Fokus der Analysen. Die Untersuchung zeigt ferner auf, welche Belastungen für Betroffene entstehen können und welche Folgen der organisationale Umgang mit Beschwerden und Unterstützungsangeboten für das Vertrauen in die eigene Organisation haben kann. Auf dieser Grundlage liefert sie empirisch fundierte Impulse für den Umgang mit Betroffenen, Risikokonstellationen und Schutzfaktoren im Zusammenhang mit sexualisiertem Fehlverhalten.
137 Seiten
29,90 €

Inhalt

Inhalt:



Sexismus in der sächsischen Polizei: Ausgangspunkt, Studiendesign, zentrale Befunde

David Czudnochowski, Christoph Meißelbach, Marcel Schöne & Thomas Schmidt-Lux (Hrsg.)



Sexismus erforschen: Definitionen, Forschungsstand, Methode

Thomas Schmidt-Lux



Unsicherheiten bei Benennung und Beurteilung von Sexismus

Sophia Weißer & Thomas Schmidt-Lux



Was wurde uns an sexistischer Diskriminierung berichtet?

Linda Heenemann & Thomas Schmidt-Lux




Strategien im Umgang mit Sexismus innerhalb der Polizei

Lea Cholewa, Simone Rauer & Pauline Luise Graf



Die Polizei als starke und schwache Institution zugleich – der institutionelle Umgang mit Sexismus

Sophia Jenkel, Janosch Radici & Milena Riedenauer



Sozialräumliche Kontexte von Sexismus

Leonie Danylak, Luisa Ederle & Sophia Strekies



Korpsgeist und sein Einfluss auf den Umgang mit sexistischer Diskriminierung

Sophie Nissen



Körper in der Polizeiarbeit. Zwischen Funktionalität, Macht und Sexismus

Justus Fritz & Carlotta Gemünd



Das Ideal der guten Polizistin

Amelie Blaser, Elena Marie Lerch, Mia Signe Schröder & Carlotta Gemünd



Fazit und Ausblick

Thomas Schmidt-Lux



Gemeinsames Literaturverzeichnis



Martin H. W. Möllers

Politische Debatten zur Öffentlichen Sicherheit und Ordnung – Ereignisse ab 2010 und ihre Folgen

ISBN 978-3-86676-994-6
Reihe Öffentliche Sicherheit – Band 14

Nicht erst seit den Terroranschlägen vom 11. September 2001 (9/11) in den USA steht die innere und äußere Sicherheit Deutschlands im Fokus politischer Diskussionen, sondern eigentlich zu jeder Zeit. Man denke nur an den „Deutschen Herbst“ im September und Oktober 1977, der in der Bundesrepublik Deutschland durch die Terrorwelle der linksextremen Roten Armee Fraktion (RAF) geprägt war. Auch andere europäische Staaten hatten sich mit entsprechenden Terrorgruppen in ihrem Land auseinanderzusetzen.
Politische Diskussionen in der deutschen Gesellschaft wurden und werden immer durch konkrete Ereignisse ausgelöst. Denn diese finden in den Medien einen enormen Widerhall und veranlassten bisher regelmäßig Politik, Regierung, Sicherheitsbehörden und oberste Gerichte – allen voran das Bundesverfassungsgericht –, die Sicherheitsarchitektur auf Kosten der Freiheit zu verändern. Auch wenn die öffentliche Ordnung durch konkrete Ereignisse zu kippen droht, werden politische Diskussionen laut, die vor allem nach Änderungen drängen. Als zum Beispiel Mitte der 1990er Jahre die Verfahren vor dem Bundesverfassungsgericht (BVerfG) immer länger dauerten und dadurch der Rechtsstaat beschädigt schien, wurden Stimmen laut, das oberste deutsche Gericht zu entlasten. Und als die erste PISA-Studie in Deutschland im Jahr der Terroranschläge 9/11 veröffentlicht wurde, kam es bei den Sicherheitsbehörden zu Diskussionen über die Lesekompetenz von Polizistinnen und Polizisten, die als Schlüsselqualifikation für den Polizeiberuf gilt. Die PISA-Studie war nur ein Anlass von vielen, die Evaluation und Neuorganisation der Sicherheitsbehörden zu fordern. Das BVerfG versuchte gleichzeitig in verschiedenen Entscheidungen, unter Wahrung der Grundrechte den Sicherheitsbehörden Entscheidungshilfen etwa zum Gefahrenbegriff „Drohende Gefahr“ an die Hand zu geben.

Der Band behandelt folgende Ereignisse:
• Mai 2010: Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte (EGMR) beanstandete ein rechtskräftig gewordenes Urteil über die nachträgliche Verlängerung der Sicherungsverwahrung von Straftätern.
• Dezember 2010: Die „Werthebach-Kommission“ legt ihren Bericht mit Reformvorschlägen für die Polizeien des Bundes vor.
• Februar 2011: Das BVerfG stärkt das Demonstrationsrecht in Flughäfen und Bahnhöfen.
• Oktober 2014: Aus den Kriegs- und Krisengebieten des Nahen Osten und Afrikas fliehen viele Menschen nach Europa. Als „Gegenbewegung“ entwickelte sich in Deutschland eine „Demonstrationskultur“.
• April 2018: Ein Jugendlicher erhielt ein bundesweites Stadionverbot, obwohl das Ermittlungsverfahren wegen Landfriedensbruchs eingestellt wurde. Die Verfassungsbeschwerde wurde abgewiesen.

Die Ereignisse und ihre Folgewirkungen untersucht der Sonderband.
128 Seiten
24,90 €

Inhalt

Inhalt:



Politische Debatten zur Sicherheits- und Ordnungspolitik seit den Reformvorschlägen der Benda-Kommission zur Entlastung des Bundesverfassungsgerichts von 1998



(Un-)Kooperative Sicherheit – Empfehlungen der ,Werthebach-Kommission‘ zu den Polizeien des Bundes und ihre Verpuffungen



,Täterschutz‘ vor ,Opferschutz‘ bei der nachträglichen Verlängerung der Sicherungsverwahrung? – Der Streit von EGMR gegen BVerfG und BGH und das Dilemma um eine neue Gesetzgebung für als ,gefährlich‘ geltende Straftäter



,Ein vom Elend der Welt unbeschwertes Gemüt des Bürgers ist kein Belang, zu dessen Schutz der Staat Grundrechtspositionen einschränken darf‘ – Zur Stärkung des Demonstrationsrechts in Flughäfen und Bahnhöfen durch das Bundesverfassungsgericht



,Rechtsverletzende‘ oder ,rein geistige Wirkungen‘ bei rechtspopulistischen Demonstrationen von AfD, PEGIDA & Co.



Die Problematik der Drittwirkung von Grundrechten: Zur Ausstrahlungswirkung des allgemeinen Gleichheitssatzes in das Zivilrecht im sog. ,Stadion-Urteil‘ des BVerfG



Martin H. W. Möllers

Politische Debatten zur Öffentlichen Sicherheit und Ordnung – Ereignisse 2003-2009 und ihre Folgen

ISBN 978-3-86676-993-9
Reihe Öffentliche Sicherheit – Band 13

Nicht erst seit den Terroranschlägen vom 11. September 2001 (9/11) in den USA steht die innere und äußere Sicherheit Deutschlands im Fokus politischer Diskussionen, sondern eigentlich zu jeder Zeit. Man denke nur an den „Deutschen Herbst“ im September und Oktober 1977, der in der Bundesrepublik Deutschland durch die Terrorwelle der linksextremen Roten Armee Fraktion (RAF) geprägt war. Auch andere europäische Staaten hatten sich mit entsprechenden Terrorgruppen in ihrem Land auseinanderzusetzen.
Politische Diskussionen in der deutschen Gesellschaft wurden und werden immer durch konkrete Ereignisse ausgelöst. Denn diese finden in den Medien einen enormen Widerhall und veranlassten bisher regelmäßig Politik, Regierung, Sicherheitsbehörden und oberste Gerichte – allen voran das Bundesverfassungsgericht –, die Sicherheitsarchitektur auf Kosten der Freiheit zu verändern. Auch wenn die öffentliche Ordnung durch konkrete Ereignisse zu kippen droht, werden politische Diskussionen laut, die vor allem nach Änderungen drängen. Als zum Beispiel Mitte der 1990er Jahre die Verfahren vor dem Bundesverfassungsgericht (BVerfG) immer länger dauerten und dadurch der Rechtsstaat beschädigt schien, wurden Stimmen laut, das oberste deutsche Gericht zu entlasten. Und als die erste PISA-Studie in Deutschland im Jahr der Terroranschläge 9/11 veröffentlicht wurde, kam es bei den Sicherheitsbehörden zu Diskussionen über die Lesekompetenz von Polizistinnen und Polizisten, die als Schlüsselqualifikation für den Polizeiberuf gilt. Die PISA-Studie war nur ein Anlass von vielen, die Evaluation und Neuorganisation der Sicherheitsbehörden zu fordern. Das BVerfG versuchte gleichzeitig in verschiedenen Entscheidungen, unter Wahrung der Grundrechte den Sicherheitsbehörden Entscheidungshilfen etwa zum Gefahrenbegriff „Drohende Gefahr“ an die Hand zu geben.

Der Band behandelt folgende Ereignisse:
• März 2003: Das BVerfG wies die Anträge zum Parteiverbot der NPD zurück. Und im Januar 2017 wies das BVerfG erneut die Anträge zum Parteiverbot der NPD zurück.
• Januar 2006: Das BVerfG hob eine Verbotsverfügung zu einer rechtsextremistischen Demonstration auf.
• Juli 2006: In Dortmund und Koblenz wurden in zwei Regionalexpresszügen Kofferbomben entdeckt.
• November 2009: Der Erste Senat des BVerfG traf zwei Entscheidungen zu Versammlungen von Rechts-extremisten in Wunsiedel und in Bielefeld.

Die Ereignisse und ihre Folgewirkungen untersucht der Sonderband.
153 Seiten
24,90 €

Inhalt

Inhalt:



Politische Debatten zur Sicherheits- und Ordnungspolitik seit den Reformvorschlägen der Benda-Kommission zur Entlastung des Bundesverfassungsgerichts von 1998



Keine Freiheit den Feinden der Freiheit – Instrumente wehrhafter Demokratie in der Praxis



,Antworten auf den internationalen Terrorismus – Gewährleistung der Inneren Sicherheit durch Bund und Länder‘ – Tagungsbericht



,Rechtsprechungstradition‘, ,Zeitgeist‘ und ,Staatsräson‘ in den Entscheidungen des Bundesverfassungsgerichts zur Versammlungsfreiheit seit dem Brokdorf-Beschluss



Der Bielefeld-Beschluss des Bundesverfassungsgerichts im Lichte von ,Wunsiedel‘: Zum Sonderrecht bei Meinungsäußerungen von Rechtsextremisten



Martin H. W. Möllers

Politische Debatten zur Öffentlichen Sicherheit und Ordnung – Ereignisse 1998-2002 und ihre Folgen

ISBN 978-3-86676-991-5
Nicht erst seit den Terroranschlägen vom 11. September 2001 (9/11) in den USA steht die innere und äußere Sicherheit Deutschlands im Fokus politischer Diskussionen, sondern eigentlich zu jeder Zeit. Man denke nur an den „Deutschen Herbst“ im September und Oktober 1977, der in der Bundesrepublik Deutschland durch die Terrorwelle der linksextremen Roten Armee Fraktion (RAF) geprägt war. Auch andere europäische Staaten hatten sich mit entsprechenden Terrorgruppen in ihrem Land auseinanderzusetzen.

Politische Diskussionen in der deutschen Gesellschaft wurden und werden immer durch konkrete Ereignisse ausgelöst. Denn diese finden in den Medien einen enormen Widerhall und veranlassten bisher regelmäßig Politik, Regierung, Sicherheitsbehörden und oberste Gerichte – allen voran das Bundesverfassungsgericht –, die Sicherheitsarchitektur auf Kosten der Freiheit zu verändern. Auch wenn die öffentliche Ordnung durch konkrete Ereignisse zu kippen droht, werden politische Diskussionen laut, die vor allem nach Änderungen drängen. Als zum Beispiel Mitte der 1990er Jahre die Verfahren vor dem Bundesverfassungsgericht (BVerfG) immer länger dauerten und dadurch der Rechtsstaat beschädigt schien, wurden Stimmen laut, das oberste deutsche Gericht zu entlasten. Und als die erste PISA-Studie in Deutschland im Jahr der Terroranschläge 9/11 veröffentlicht wurde, kam es bei den Sicherheitsbehörden zu Diskussionen über die Lesekompetenz von Polizistinnen und Polizisten, die als Schlüsselqualifikation für den Polizeiberuf gilt. Die PISA-Studie war nur ein Anlass von vielen, die Evaluation und Neuorganisation der Sicherheitsbehörden zu fordern. Das BVerfG versuchte gleichzeitig in verschiedenen Entscheidungen, unter Wahrung der Grundrechte den Sicherheitsbehörden Entscheidungshilfen etwa zum Gefahrenbegriff „Drohende Gefahr“ an die Hand zu geben.

Der Band behandelt folgende Ereignisse:
• Januar 1998: Die „Benda-Kommission“ präsentierte ihren Bericht zur Entlastung des BVerfG.
• September 2001: Anschläge des internationalen Terrorismus in den USA am 11. September
• Ende 2001: Veröffentlichung der ersten PISA-Ergebnisse mit schlechtem Abschneiden Deutschlands
im Ländervergleich.
• Oktober 2002: Einem Kindesentführer wurde die Zufügung von Schmerzen durch die Polizei angedroht.

Die Ereignisse und ihre Folgewirkungen untersucht der Sonderband.
115 Seiten
24,90 €

Inhalt

Inhalt:



Einführung



Politische Debatten zur Sicherheits- und Ordnungspolitik seit den Reformvorschlägen der Benda-Kommission zur Entlastung des Bundesverfassungsgerichts von 1998

1 Einleitung zu den Reformvorschlägen der Benda-Kommission zur Entlastung des Bundesverfassungsgerichts von 1998

2 Auftakt für den internationalen Terrorismus

3 Der Einfluss des subjektiven Sicherheitsempfindens auf die akademische Argumentationsweise

4 Bedrohung der öffentlichen Sicherheit in Deutschland durch gewalttätige Aktionen vor allem rechtsextremistischer Gruppierungen gegen Ausländer und Minderheiten

5 Bedrohung der öffentlichen Sicherheit in Deutschland durch den ,Nationalsozialistischen Untergrund‘ (NSU) und andere rechtsextreme Gruppen

6 Untersuchung früherer Ereignisse, die sicherheits- und ordnungspolitische Debatten auslösten



Ereignis: Anfang 1998 präsentierte die sog. ,Benda-Kommission‘ ihren Bericht zur Entlastung des Bundesverfassungsgerichts, um die immer größer gewordene Zeitspanne bis zur Gerichtsentscheidung wieder zu verkürzen.



Die Reformvorschläge der Benda-Kommission zur Entlastung des Bundesverfassungsgerichts von 1998 und ihre Wirkungen

1 Einleitung zum Ereignis

2 Die Belastungssituation des BVerfG Ende der 1990er Jahre und erste Empfehlungen der Literatur zu seiner Entlastung

3 Die Reformvorschläge der Benda-Kommission unter Berücksichtigung von Empfehlungen aus der Literatur

4 Welchen Erfolg hatte die Arbeit der Benda-Kommission durch Umsetzung der Reformvorschläge ins BVerfGG?



Ereignis: Ende 2001 wurden die ersten PISA-Ergebnisse veröffentlicht und dadurch bekannt, dass Deutschland im Ländervergleich schlecht abgeschlossen hatte.



PISA und Polizei – Zur Lesekompetenz im Hochschulstudium als Schlüsselqualifikation für den Polizeiberuf

1 Das ,Programme for International Student Assessment‘

2 Die Lesekompetenz als Grundlage des Polizeiberufs, insbesondere auf Führungsebene

3 Förderung und Entwicklung der Lesekompetenz als didaktisches Konzept für das Fachhochschulstudium

4 Die politischen Rahmenbedingungen der Hochschulen für Polizei in Bezug auf die Zulassung einer Stärkung der Lesekompetenz

5 Zusammenfassung



Ereignis: Im Oktober 2002 wurde einem Kindesentführer die Zufügung von Schmerzen angedroht. Es entbrannte eine Diskussion zur Menschenwürde, in deren Folge das Bundesverfassungsgericht Entscheidungen zum Lauschangriff und heimlichen Abhören, zur Luftsicherheit und zur Einführung des neuen Gefahrenbegriffs ,drohende Gefahr‘ traf.



Die Abwägung der Menschenwürde beim Folterverbot, beim Lauschangriff und Abhörurteil, bei der Luftsicherheit und der Einführung des neuen Gefahrenbegriffs ,drohende Gefahr‘

1 Ausgangslage: Internationaler Terrorismus und das ,Grundrecht auf Sicherheit‘

2 Zur Frage der Unantastbarkeit der Menschenwürde in Kommentierungen des Grundgesetzes

3 Wertungs- und Abwägungsoffenheit bei der Unantastbarkeit der Menschenwürde im Zusammenhang mit Misshandlungen zur Aussageerzwingung bei der Polizei

4 Zum Verhältnis Menschenwürde und ,Lauschangriff‘ in der Rechtsprechung

5 Die Abwägung der Menschenwürde beim Abschuss eines Luftfahrzeugs nach dem ,Luftsicherheitsgesetz‘

6 Die Umsetzung des neuen Gefahrenbegriffs ,drohende Gefahr‘ im Bayerischen Polizeiaufgabengesetz



Frank Hogrebe / Elmar Schmitz

Volkswirtschaftslehre für die öffentliche Verwaltung

ISBN 978-3-86676-988-5
Volkswirtschaftliche Grundkenntnisse sind eine Kernvoraussetzung, die vielschichtigen Zusammenhänge, Entwicklungen und Verflechtungen von Akteuren in der Wirtschaftswelt besser verstehen zu können und damit ihre Wirkungen auf die eigene Situation, Organisation und Arbeit einzuordnen. In Bezug auf den Staat können diese Wirkungen ganz unterschiedliche Ausprägungen annehmen: bei der Ausgestaltung von Genehmigungsverfahren, bei staatlicher (De-)Regulierung, bei der Gewährung oder dem Abbau von Subventionen, Zuwendungen und Zuschüssen, bei Veränderungen der steuerlichen Rahmenbedingungen oder sonstiger gesetzlichen Regelungen, die zu Verhaltensänderungen anregen.

Dieses Lehrbuch adressiert besonders Fach- und Führungsnachwuchskräfte in der allgemeinen Verwaltung. Diese sollen zielgerichtet in die Grundlagen der Volkswirtschaftslehre eingeführt werden. Gleichwohl können auch „alte Verwaltungshasen“, Seiteneinsteiger in der öffentlichen Verwaltung, aber auch weitere Interessierte durch dieses Buch eine nützliche Handreichung erhalten. Sei es, um Wissen aufzufrischen oder durch neues zu erweitern. Das Lehrbuch ist durch eine Vielzahl von Übungen mit Lösungsskizzen komplettiert. Die Verfasser, beide Professoren für Volkswirtschaftslehre im Fachbereich Verwaltung an der Hessischen Hochschule für öffentliches Management und Sicherheit, wünschen allen Lesern viel Vergnügen bei der Lektüre und einen individuellen Mehrwert durch dieses Lehrbuch.
210 Seiten
19,80 €

Inhalt

Inhalt:



1 Einführung

1.1 Ausgangsproblem der Wirtschaftswissenschaften

1.2 Das ökonomische Kalkül



2 Wirtschaftskreislauf

2.1 Grundformen von Wirtschaftskreisläufen

2.2 Staatliche Einflussnahme in die Wirtschaftskreisläufe



3 Volkswirtschaftliche Ziele und Indikatoren

3.1 Volkswirtschaftliche Ziele

3.2 Gesamtwirtschaftliche Indikatoren

3.3 Bruttoinlandsprodukt und Bruttonationaleinkommen



4 Märkte und Preise

4.1 Marktmodell und Marktformen

4.2 Funktionen des Preises und Marktreaktionen



5 Wettbewerbs- und Ordnungspolitik

5.1 Wettbewerbspolitik und Regelungsbereiche

5.2 Ordnungs- und Prozesspolitik



6 Zusammenfassung



7 Lösungshinweise zu den Übungsaufgaben


7.1 Arbeitslosenquoten deutscher Bundesländer (Übung 1)

7.2 Binnenwirtschaftliches Gleichgewicht (Übung 2)

7.3 Binnenwirtschaftliches Gleichgewicht (2) (Übung 3)

7.4 Grundüberzeugung (Übung 4)

7.5 Wertschöpfung (Übung 5)

7.6 BIP und Entstehungsrechnung (Übung 6)

7.7 BIP und Entstehungsrechnung (2) (Übung 7)

7.8 BIP und BNE – ein länderübergreifender Fall (Übung 8)

7.9 Volkswirtschaftliche Gesamtrechnung (Übung 9)

7.10 Strom- und Bestandsgrößen (Übung 10)

7.11 Bromboria (Übung 11)

7.12 Marktgleichgewicht (Übung 12)



8 Erweiterte Übungen

8.1 Stabilitätsgesetz und Grundüberzeugung (Aufgabe K1)

8.2 Wettbewerb und Regelungsbereiche (Aufgabe K2)

8.3 Bruttoinhaltsprodukt und Verfahren (Aufgabe K3)

8.4 Ordnungs-, Prozesspolitik, Marktversagen (Aufgabe K4)

8.5 Wirtschaftssubjekte und -kreisläufe (Aufgabe K5)



Literaturverzeichnis





Aktuelle Neuerscheinungen




Schriftenreihen