Arthur Hartmann und Niclas-Frederic Weisser (Eds.)

Illicit Financial Flows in the Digital Age An Edited Volume on Money Laundering and Terrorist Financing Involving Crypto-Assets in Europe, Germany, Türkiye and the Western Balkans

ISBN 978-3-86676-977-9
Money laundering and the financing of terrorism constitute among the most serious threats to modern constitutional states – an increasingly salient concern in light of the use of crypto-assets. The tension between technological innovation, economic competitiveness, and the mitigation of risks in accordance with the rule of law is a defining feature of the current reform debate in Germany and across Europe. In this context, both law enforcement authorities and supervisory bodies are confronted with novel, cross-border challenges.

This edited volume was developed within the framework of the EU-funded Jean Monnet Centre of Excellence Crime Investigations and Criminal Justice (CCICJ) and provides an analysis of selected legal, institutional, regulatory and practical challenges associated with combating money laundering and terrorist financing through the use of crypto-assets. Particular emphasis is placed on the European perspective. By incorporating the Western Balkans and Turkey, the volume further broadens its scope to include regions in which processes of European integration, dynamics of transformation, and security policy challenges are especially closely interconnected.
322 Seiten
39,90 €

Inhalt

Table of Contents:



1 List of Contributors



2 Overview of the Chapters



3 Introduction



4 Blockchain technology: Emerging opportunities in the world of money laundering and terrorist financing



5 Money Laundering and Terrorist Financing Involving Crypto-Assets: Open-Source Intelligence (OSINT) as an Instrument of Investigation in Germany – The G.E.K.O. Research Project



6 Data protection law and the admissibility of web browser cookies and blockchain data in OSINT-based anti-money laundering with crypto assets



7 The seizure and emergency sale of Bitcoin to secure confiscation in criminal proceedings



8 Suspicion in the Age of Automation: A German Perspective on the Reporting Obligation under Article 69 AMLR



9 Digital Evidence in Organized Cybercrime: An LLMSupported Approach in Light of Criminal Law and the European Legal Framework



10 Money Laundering Through Crypto-Assets in Türkiye and the Influence of the EU AML Regime



11 Electronic Promissory Notes and Cheques under Turkish Law: Reflections on a Blockchain-Based Solution Inspired by the German eWpG and Its Potential Implications for Anti-Money Laundering



12 Cryptocurrencies and money laundering in the Western Balkans: Challenges in criminal prosecution and asset recovery



Frank Hallenberger

Einsatzkommunikation bei Partnergewalt

ISBN 978-3-86676-976-2
Häusliche Gewalt stellt ein gegenüber umfangreichen staatlichen Bemühungen außerordentlich robustes Deliktsfeld dar. Diese Bemühungen umfassen viele präventive, repressive, rechtliche und soziale Maßnahmen. Da die Opferzahlen jedoch nicht nur nicht rückläufig, sondern sogar ansteigend sind, ist es notwendig sämtliche Bausteine kritisch zu diskutieren, die zur Verringerung der Fallzahlen und des damit verbundenen Leids beitragen könnten.

Das primäre Ziel der folgenden Überlegungen ist es, die Häusliche Gewalt – im engeren Sinne die Partnergewalt – mittels der Verbesserung des polizeilichen Vorgehens zu reduzieren – und dies weit überwiegend mit bereits vorhandenen Mitteln. Nach Ansicht des Verfassers stellt hierbei insbesondere die Rolle der Polizei als kommunikativer Akteur einen bislang unterschätzten Baustein dar.

Eine Verbesserung der kommunikativen Fertigkeiten von Polizeibeamtinnen und Polizeibeamten wäre nicht nur eine Möglichkeit, bei Häuslicher Gewalt erfolgreicher agieren zu können. Hierdurch wären auch andere Problembereiche besser zu händeln, insbesondere solche, in denen die Polizei nicht die Oberhand innehat, etwa bei der Interaktion mit Suizidant*innen, verbarrikadierenden Personen oder beim Überbringen von Todesnachrichten.
96 Seiten
24,90 €

Inhalt

Inhalt:



Vorwort



Problemstellung / Einleitung


Zyklus der Gewalt

Die polizeilichen Aufgaben



Fragestellung



Der strategisch/taktische Einsatz von Kommunikation


Ventilieren lassen

Tit for Tat

Ich-Botschaften

Löschen und Diskriminieren

Metakommunikation

Illusion der Alternativen

Idiodynamischen Prinzip

Partnerwechsel

Ja-aber-Technik



Aktives Zuhören als Schlüsseltechnik

Rapport statt Zwang

Das Aktive Zuhören in der – polizeilichen Anwendung

Vorteile des Aktiven Zuhörens

Beispiele für Interaktionen mit Opfern

Beispiele für Interaktionen mit Tätern



Diskussion

Mythen

Wissen und Können

Forschung

Limitierungen



Fazit



Literatur



Robert Chr. van Ooyen

Polizei und politisches System in der Bundesrepublik, Aktuelle Spannungsfelder der Inneren Sicherheit einer liberalen Demokratie 9., erw. Aufl.

ISBN 978-3-86676-974-8
Die Innere Sicherheit der liberalen Demokratie Bundesrepublik befindet sich seit Jahren in einem rasanten Wandel – und mit ihr die Polizei. In der Neuauflage werden die folgenden Entwicklungen, Kontroversen und Begriffe thematisiert:

• Machtzuwachs von Bundespolizei und BKA im föderalen System seit 9/11
• Von der paramilitärischen Spezialpolizei BGS zur Bundespolizei
• Parlamentarische Kontrolle bei Unterstützungseinsätzen
• Schaffung des neuen Bundespolizeibeauftragten
• Polizei und Rechtsextremismus
• Racial Profiling
• Empfehlungen des NSU-Ausschusses des Bundestags für die Polizei
• Werthebach-Kommission zur Polizeifusion des Bundes
• Neue Sicherheitsarchitektur und erweiterter Sicherheitsbegriff
• Vom Grundrecht auf Sicherheit zum Freund-Feind-Recht
• Trennungsgebot von Polizei und Militär bei G 8-Gipfel und Luftsicherheit
• Trennungsgebot von Polizei und Verfassungsschutz bei der OK
• Polizei und Fremde
• Kopftuch im Polizeidienst
• Polizei und Bürgerbeteiligung bei Community Policing
• Polizeiwissenschaft in Deutschland
• Europäisierung der Inneren Sicherheit und der Polizei
416 Seiten
39,80 €

Inhalt

Inhalt:



A Bundespolizeien und Machtzuwachs

BKA und BPOL seit den 1990er Jahren und 9/11

Vom paramilitärischen BGS zur Bundespolizei

Parlamentarische Kontrolle der Unterstützungseinsätze der Bundespolizei im Verbundsystem der Inneren Sicherheit



B Polizei, Kritik und Reform

Der neue Bundespolizeibeauftragte - und lange Weg zur Kontrolle der Polizei nach internationalen Standards

Rechtsextremismus bei der Polizei: Placebos, Vogel-Strauß-Politik und eine böse Dunkelfeld-Vorahnung - aber keine unabhängigen Beschwerdestellen

Die Problematik von Racial Profiling bei der Bundespolizei.

Sicherheitskultur und Behördenversagen: Die Empfehlungen des NSU-Ausschusses des Bundestags für eine ,Kulturrevolution' bei Verfassungsschutz und Polizei

(Un-)Kooperative Sicherheit: Empfehlungen der ,Werthebach-Kommission‘ zu den Polizeien des Bundes und ihre Verpuffungen



C Polizei, Staatstheorie und neue Sicherheitsarchitektur

Die neue Sicherheit des erweiterten Sicherheitsbegriffs

Bundesregierung, Staatstheorie und Verfassungsgericht im Streit um die neue Sicherheit

Tabubruch: Einsatz der Bundeswehr in polizeilichen Lagen - die Luftsicherheit II-Entscheidung

Polizei und Verfassungsschutz: Das Trennungsgebot im Lichte von alliiertem Polizeibrief und Parlamentarischem Rat



D Polizei und pluralistische Gesellschaft

Polizei und ,Fremde' - zu einem (ver)störenden Thema

(K)ein Kopftuch für Polizistinnen? Die Entscheidung des BVerfG aus pluralismustehoretischer Sicht

Bürger und Community Policing



E Polizei und Wissenschaft

Auf der Suche nach den Polizeiwisssenschaften

Resolution: Polizei und Forschung des AK Empirische Polizeiforschung

Dokumentation: Streit um die Polizeiforschung KviAPol



F Polizei und Europäisierung

Europäisierte Sicherheit im Mehrebenensystem

Europäisierung von Grenzpolitik und Terrorismusbekämpfung

,Europäisierung' als Mythos? BKA und BPOL im Politikfeld Innere Sicherheit

Anhang: Stellungnahme des Menschenrechtskommissars des Europarats zur unabhängigen und effektiven Untersuchung von Beschwerden gegen die Polizei



Stefanie Haumer und Martin Klein (Hrsg.)

Herausforderungen im Eingriffsrecht, Band 3

ISBN 978-3-86676-972-4
Der vorliegende Sammelband greift gegenwärtige Diskussionen auf dem Gebiet des Eingriffsrechts auf. Er bietet Lehrenden, Lernenden und Rechtsanwenderinnen bzw. -anwendern die Möglichkeit, sich in gebündelter Form über aktuelle Herausforderungen im Eingriffsrecht zu informieren.

Die im Fokus stehenden Themen sind vielfältig, ihnen gemein ist der Schwerpunkt im allgemeinen bzw. besonderen Gefahrenabwehrrecht. Sie reichen von einer vertieften Beschäftigung mit Grundsatzfragen wie dem Verhältnis von Gefahrenabwehr und Strafverfolgung über verschiedene rechtliche Herausforderungen in der Praxis. Diese ergeben sich aus dem Versammlungsrecht und dem Umgang mit Kraftfahrzeugen. Ein Schwerpunkt liegt im Umgang mit Daten; hier werden die automatisierte Datenanalyse, die biometrische Echtzeit-Fernidentifizierung, die Restverdacht-Datenspeicherung sowie Videoüberwachung thematisiert. Weitere Themen ergeben sich aus dem Waffenrecht, der polizeilichen Eigensicherung und dem Umgang mit Menschen mit Beeinträchtigungen. Ergänzend wird die Bürgerbeteiligung in der Polizeiarbeit in den Niederlanden thematisiert und ein Blick aus Wales auf hybride Bedrohungen in Deutschland geworfen.
316 Seiten
39,80 €

Inhalt

Inhalt:



Trennung von Gefahrenabwehr und Strafverfolgung

Michael Kniesel



Kontrollstellen im Versammlungsrecht

Stefanie Haumer



Das polizeiliche Abschleppen von Kraftfahrzeugen

Frank Braun



Präventive Sicherstellung und Verwertung eines Kraftfahrzeuges nach Verkehrsverstößen

Frank Hofmann



Die automatisierte Datenanalyse

Kristin Pfeffer



Die biometrische Echtzeit-Fernidentifizierung in öffentlich zugänglichen Räumen zur Gefahrenabwehr in Hessen

Elias Wirth



Ein Rest Verdacht bleibt.

Christoph Buchert und Bastian Irnich



Bodycam und Pre-Recording

Leandro Ragone



Zwischen Sicherheit und Privatsphäre

Aleyna Bozkurt



Eingriffsmaßnahmen im Waffenrecht

Christoph Keller



Weniger Freiheit und tatsächlich mehr Sicherheit?

Andreas Mehlich und Klas Weber



Eigensicherung als Argument

Martin Klein



Die Rechte von Menschen mit Beeinträchtigungen bei Polizeieinsätzen

Emanuel John



Connecting: citizen participation in security networks in the Netherlands

Ronald van der Wal



Weaponising Belonging: Strategic Communication and the Battle for Youth Identities in Germany’s Hybrid Threat Landscape

Mike Edwards



Denis Köhler & Romina Müller (Hrsg./ Ed.)

Deutsche Studien zum Comprehensive Assessment of Psychopathic Personality (CAPP) German Studies on the Comprehensive Assessment of Psychopathic Personality (CAPP)

ISBN 978-3-86676-970-0
Schriftenreihe Forensische Sozialwissenschaften

Das Konzept der Psychopathie bzw. der Psychopathy erfährt in den Medien und den Fernsehserien sowie Kinofilmen eine hohe Aufmerksamkeit. In der Wissenschaft und der rechtspsychologischen Praxis sowie der kriminologischen Praxis findet die „Psychopathische Persönlichkeit“ ebenfalls seit ca. 20 Jahren eine größere Bedeutsamkeit. Die Anzahl der Publikationen zu den verschiedenen Themenfeldern Ätiologie, Behandelbarkeit, und Gefährlichkeit ist kaum noch zu überblicken. Das „Comprehensive Assessment of Psychopathic Personality (CAPP)“ Projekt von David Cooke und Kolleginnen stellt einen neuen, innovativen und inspirierenden Ansatz zum Verständnis der psychopathischen Persönlichkeit dar. Im Zuge des weltweiten CAPP-Netzwerkes von internationalen Forschungsteams werden viele Projekte in Fachzeitschriften publiziert und auf Tagungen präsentiert. Das vorliegende Werk will an dieser Stelle jungen Forschern die Möglichkeit geben, ihre Arbeiten zum CAPP einem breiteren Publikum zur Verfügung zu stellen und sichtbar zu machen. Solche wunderbaren Forschungsprojekte sollten nicht in einer dunkeln Schublade verschwinden, sondern zur wissenschaftlichen Diskussion beitragen.
323 Seiten
39,90 €

Inhalt

Inhalt:



A. Vergleich des Elemental Psychopathy Assessment (EPA) mit dem Comprehensive Assessment of Psychopathic Personality (CAPP) unter Berücksichtigung von Geschlechterdifferenzen

von Angelina Baster



B. Die faktorielle Struktur des Comprehensive Assessment of Psychopathic Personality (CAPP) und ihre Beziehung zum Fünf-Faktoren-Modell der Persönlichkeit (FFM)

von Joscha Hausam



C. Das Konstrukt der Psychopathie. Möglichkeiten des Comprehensive Assessment of Psychopathic Personality

von Benjamin Meder



D. The Mask of Sanity. Untersuchung zur Faktorenstruktur und Konstruktvalidität des Comprehensive Assessment of Psychopathic Personality (CAPP)

von Nasim Mehamdioua





Aktuelle Neuerscheinungen




Schriftenreihen