Hermann Groß & Peter Schmidt (Hrsg.)

Polizei und Migration Empirische Polizeiforschung XXIII

ISBN 978-3-86676-615-0
Schriften zur Empirischen Polizeiforschung, Band 26
316 Seiten
29,90 €

Inhalt

Inhalt:



Hermann Groß/Peter Schmidt

Editorial: Polizei und Migration



Christian Semler

Polizei und Migration – im Kontext mit den Begriffen Recht und Gerechtigkeit, vor dem Hintergrund ständiger globaler, gesellschafts- und sozialpolitischer Veränderungen – eine philosophische Betrachtung



Linda Jakubowicz

Migrationsforschung im Bundesministerium für Inneres – mehr als die Sicherheitsperspektive



Daniel Church/Christoph Birkel

Viktimisierungsrisiko und Anzeigeverhalten von Migrantinnen und Migranten



Bernhard Frevel/Christiane Howe

Vulnerabilität in migrantisch geprägten Quartieren – Forschungsprojekt „Migration und Sicherheit in der Stadt – migsst“



Hartmut Aden/Alexander Bosch/Jan Fährmann

Kontrollieren – aber wie? Können technische Innovationen die Akzeptanz für polizeiliche Personenkontrollen verbessern?



Carsten Dübbers

Umgang der Kölner Polizei mit den Silvesterereignissen



Alida Meier

Racial Profiling – praktiziert, empfunden oder gefordert?

Perspektiven der Polizei



Annelie Molapisi/Rafael Behr

Polizeibeamt*innen mit Migrationsgeschichte in der Phase der beruflichen Sozialisation – aktuelle Befunde



Eva Brauer/Tamara Dangelmaier/Daniela Hunold

Die diskursive Konstruktion von Clankriminalität



Thomas Müller

Die „gefährliche und volatile“ Rolle des Selbstwertgefühles für Helfer*innen im Falle von massiven Migrationsbewegungen



Peter Faesel

Jetzt mal Klartext … Was halten Polizei und Fremde eigentlich wirklich voneinander? Und hat das was mit Kultur zu tun?

Eine empirische Untersuchung zu impliziten Einstellungsmustern von Migrant*innen und Polizeibeamt*innen



Daniela Gutschmidt/Antonio Vera

Cop Culture und Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit in der Polizei: eine empirische Analyse



Jana-Andrea Frommer/Malte Schönefeld/Patricia M. Schütte/Andreas Werner/Günther Epple/Frank Fiedrich

„Die Geschichte lehrt dauernd, aber sie findet keine Schüler“ – Ansatzpunkte für ein Lernen der Polizei aus den Flüchtlingsbewegungen 2015/2016



Lars Wagner/Dieter Wehe

Die Einrichtung des Fachgebietes Internationale Polizeiliche Beziehungen an der Deutschen Hochschule der Polizei – Eine Investition in Gegenwart und Zukunft



Wulf Köpke/Beate Hahn/André Schulz

Transkulturelles Wissen – Die Schlüsselkompetenz des 21. Jahrhunderts für die Polizei!

1995 – 2019: Fast ein Vierteljahrhundert erfolgreiches Training in interkultureller Kompetenz bei der Polizei Hamburg!



Josephine Jellen

Entgrenzte Arbeit in einer entgrenzten Welt? – Migrationsspezifische Herausforderungen polizeilicher Arbeit



Sabine Nowak/Nina Müller

Bürger-Polizei-Beziehungen in ethnisch divers strukturierten Stadtvierteln



Sabrina Ellebrecht/Laura Wisser

Spieglein Spieglein an der Wand, wer ist Polizist in diesem Land. Eignung für den Polizeidienst in Deutschland und die Frage der Repräsentation



Alexandra Graevskaia/Benedikt Müller/Martin Brussig/Anja Weiß

Personalpolitik und Diversity-Management in der Polizei



Thorsten Floren

Schutzwürdige Interessen von Beschuldigten im Rahmen der audiovisuellen Vernehmung Erkennen von eingeschränkten geistigen Fähigkeiten oder einer schwerwiegenden seelischen Störung bei einem Beschuldigten als Herausforderung für den Vernehmungsbeamten -

ISBN 978-3-86676-614-3
Die audiovisuelle Vernehmung des Beschuldigten wurde zum 01.01.2020 in der Bundesrepublik Deutschland durch die Änderung des § 136 StPO eingeführt. Eine Zielsetzung des Gesetzgebers war, die Verbesserung der schutzwürdigen Interessen des Beschuldigten. Die Rechtsnorm verpflichtet den Ermittler jedoch nur in engen Grenzen zur Durchführung einer Videovernehmung. Der Fokus der wissenschaftlichen Arbeit liegt auf den Rechtstermini der eingeschränkten geistigen Fähigkeiten und der schwerwiegenden seelischen Störung, die in den vierten Absatz des § 136 StPO aufgenommen wurden. Diese, vom Gesetzgeber neu entwickelten Merkmale, werden durch die juristischen, psychiatrischen/psychologischen und polizeilichen Wissenschaften analysiert und definiert. Im Rahmen einer empirischen Befragung wurden Gutachter der Deutschen Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie, Psychosomatik und Nervenheilkunde (DGPPN) u. a. in Bezug auf die Möglichkeiten des Erkennens von eingeschränkten geistigen Fähigkeiten/schwerwiegenden seelischen Störungen befragt. Das zentrale Ergebnis der wissenschaftlichen Arbeit stellt ein Prüfungsschema für Vernehmungsbeamte zum Erkennen von eingeschränkten geistigen Fähigkeiten oder einer schwerwiegenden seelischen Störung dar, um hieraus die Notwendigkeit der Durchführung einer audiovisuellen Vernehmung beim Beschuldigten zu begründen. Thorsten Floren M. A., Diplomverwaltungswirt ist als Lehrbeauftragter an der Fachhochschule für öffentliche Verwaltung NRW für den Fachbereich Kriminalistik zuständig und verfügt über weitgefächerte und langjährige Erfahrungen in der polizeilichen Ermittlungsführung, u. a. in der Ermittlungs- und Mordkommission.
256 Seiten
29,90 €

Inhalt

Inhalt:



1. Einführung

1.1. Forschungsfrage

1.2. Zielsetzung

1.3. Methodik



2. Gesetzesänderung des § 136 StPO

2.1. Expertenkommission zur Gesetzesänderung des § 136 StPO

2.2. Vor- und Nachteile der audiovisuellen Vernehmung aus Sicht des Gesetzgebers

2.3. Beschuldigtenvernehmung

2.3.1. Zielsetzung und Möglichkeiten einer Beschuldigtenvernehmung

2.3.2. Vorbereitung der Beschuldigtenvernehmung

2.3.3. Vorgaben bei der Polizei in Bezug auf das Erkennen von eingeschränkten geistigen Fähigkeiten oder schwerwiegenden seelischen Störungen

2.4. Die Entwicklung der Videovernehmung in Bild und Ton

2.5. Chancen, Hindernisse und Vorgaben zu einer audiovisuellen Vernehmung



3. Einordnung der Begrifflichkeiten: Eingeschränkte geistige Fähigkeiten und schwerwiegende seelische Störung

3.1. Häufigkeit: Verminderte Schuldfähigkeit/Schuldunfähigkeit

3.2. Definition: Eingeschränkte geistige Fähigkeiten

3.3. Definition: Schwerwiegende seelische Störung

3.4. Anwendung der Merkmale des § 20 StGB

3.5. Befunderhebung auf Grund der Merkmale des § 20 StGB durch den Gutachter im Vergleich zur Vernehmungsperson



4. Krankhafte seelische Störung

4.1. Schizophrene Psychosen

4.2. Affektive Psychosen

4.3. Hirnorganische und körperlich verursachte Störungen

4.4. Psychopathologische Störungen durch die Einwirkung von psychotropen Substanzen

4.4.1. Psychotrope Substanz: Alkohol

4.4.2. Psychotrope Substanz: Illegale Drogen und Medikamente

5. Tiefgreifende Bewusstseinsstörungen



6. Schwachsinn



7. Schwere andere seelische Abartigkeiten


7.1. Neurotische Störung

7.1.1. Affektive Störungen (Anpassungsstörungen)

7.1.2. Abnormale Gewohnheiten (Spielen, Stehlen, Feuerlegen, etc.)

7.2. Persönlichkeitsstörungen

7.3. Sexuelle Deviationen

7.4. Abhängigkeitserkrankungen

7.4.1. Alkohol

7.4.2. Illegale Drogen, Medikamente



8. Begriffsverortung: Eingeschränkte geistige Fähigkeiten und schwerwiegende seelische Störung



9. Empirische Befragung


9.1. Empirische Sozialforschung

9.2. Überblick über die gewählte Forschungsmethode

9.3. Die Methode der schriftlichen Befragung

9.3.1. Phase 1 der Befragung (Formulierung und Präzisierung der Forschungsfrage)

9.3.2. Phase 2 der Befragung (Planung und Vorbereitung der Erhebung)

9.3.3. Phase 3 der Befragung (Datenerhebung)

9.3.4. Phase 4 der Befragung (Datenauswertung)

9.3.5. Phase 5 der Befragung (Berichterstattung)



10. Prüfungsschema für Vernehmungspersonen



11. Handlungsempfehlung für Vernehmungspersonen




12. Vergleich Anforderungen an Vernehmungspersonen/Ausbildungsstand von PVB am Beispiel der Polizei NRW




13. Offene Fragen




14. Zusammenfassung




15. Literaturverzeichnis 


16. Anhang



Lena Hügel

Stigmatisierung oder zweite Chance Kontakte als Anstoß zum Wandel der gesellschaftlichen Einstellung gegenüber Inhaftierten

ISBN 978-3-86676-613-6
Trotz eines vermehrt gelebten Klimas der Toleranz und Offenheit erweisen sich Vorurteile als fester Bestandteil des Alltagslebens. Entsprechend negativen Einstellungen ausgesetzt sehen sich als besonders belastete Zielgruppe auch Inhaftierte und Haftentlassene. Durch den Rechtsbruch und die darauffolgende Inhaftierung erfolgt ein gesellschaftlicher Ausschluss, welcher sich nicht nur räumlich und zeitlich begrenzt vollzieht, sondern häufig auch nach der Entlassung fortbesteht – ein gesellschaftlicher Anschluss und damit einhergehend auch die Resozialisierung bleiben aus.

Die vorliegende Publikation greift die Realität der Inhaftierten und Haftentlassenen auf und betrachtet einen möglichen Wandel dieser Umstände vor dem Hintergrund der Kontakthypothese nach Allport (1971). Dieses bereits in den 50er Jahren von Gordon Allport veröffentlichte Konzept schreibt Kontakten das Potenzial zu, bestehende Annahmen gegenüber anderen Personengruppen zu wandeln und auf diese Weise vorurteilsreduzierend zu wirken. Ein solcher Effekt wurde bereits für eine Vielzahl verschiedener Gruppen nachgewiesen, jedoch noch nicht für Inhaftierte und Haftentlassene. Es werden daher in der vorliegenden Arbeit im Rahmen einer quantitativen Online-Befragung die Chancen und Potenziale eines vermehrten Kontaktes für die Gruppe der Inhaftierten und Haftentlassenen ausgelotet.

Im Ergebnis konnte mit der durchgeführten Studie herausgearbeitet werden, dass Personen mit Kontakterfahrungen zu Inhaftierten über positivere Einstellungen gegenüber dieser Personengruppe verfügen, als dies für Personen ohne entsprechende Kontakterfahrungen festzustellen ist. Auch hinsichtlich der Bereitschaft zu einer Öffnung des sozialen Empfangsraumes bleiben Personen ohne Kontakterfahrungen hinter kontakterfahrenen Personen zurück. Diese Ergebnisse gehen mit den Erkenntnissen bereits durchgeführter Kontakthypothese-Studien einher
107 Seiten
19,90 €

Inhalt

Inhalt:



Einleitung



Teil A: Theoretische Fundierung




1 Prozesse der Urteilsbildung und Zuschreibungen


1.1 Einstellungen

1.2 Vorurteile

1.3 Stigmatisierung



2 Einstellungen gegenüber Inhaftierten und Haftentlassenen

2.1 Rechtlicher Anspruch

2.2 Gesellschaftliche Realität

2.3 Die Bedürfnisse der Inhaftierten



3 Prozesse und Potenziale der Einstellungsänderung am Beispiel der Kontakthypothese

3.1 Die Kontakthypothese – Verläufe und Leistungsstärke

3.2 Die Wirksamkeit der Kontakthypothese auf dem Prüfstand



Teil B: Empirische Erhebung



4 Forschungsdesign


4.1 Erhebungsmethode

4.1.1 Fragestellung und methodisches Vorgehen

4.1.2 Hypothesen

4.1.3 Online-Fragebogen

4.1.4 Operationalisierung

4.1.5 Pretest

4.1.6 Gütekriterien

4.1.7 Forschungsethik

4.2 Durchführung

4.2.1 Stichprobe

4.2.2 Zugang zum Feld

4.2.3 Erhebungszeitraum

4.3 Auswertungsmethode

4.3.1 Aufbereitung des Datenmaterials

4.3.2 Analyse



5 Darstellung und Interpretation der Ergebnisse

5.1 Deskription der Stichprobe

5.1.1 Soziodemographische Daten

5.1.2 Kontakterfahrungen mit Inhaftierten

5.1.3 Einstellung und Vorurteile

5.2 Beantwortung der Hypothesen

5.2.1 Hypothese I

5.2.2 Hypothese II

5.2.3 Hypothese III



Teil C: Abschließende Betrachtung



6 Kritische Reflexion der Durchführung und der Ergebnisse




7 Diskussion und Ausblick




Literaturverzeichnis




Anhang



Cornelia Rehs

Einstellung der Studierenden zur Vernehmung von Kindern

ISBN 978-3-86676-612-9
Die Vernehmung von Kindern erlangt zunehmendes Interesse in der psychologischen Forschung. Allerdings gibt es noch zahlreiche Wissenslücken über die korrekte Ver-nehmung von Kindern. Es werden viele Faktoren diskutiert, die Anhörungen beeinflussen können. Anhand dieser Faktoren erläutern Forscher Empfehlungen, wie man den Umgang mit Kindern verbessern könnte. Dabei wird die Zusammenarbeit von Polizei und Psychologie, und anderen am Strafverfahren beteiligten Institutionen betont. Weltweit sprechen Forscher an, wie die Konzepte in der polizeilichen Aus-bildung überarbeitet werden könnten und deuten Curriculumrevisionen an, um die polizeiliche Lehre zu verbessern. Dazu gibt es wenig Hinweise in Deutschland. Die vorliegende Studie hat sich dem Ziel gewidmet, die polizeiliche Ausbildung im Hinblick auf die Vernehmung von Kindern zu evaluieren und Verbesserungs-möglichkeiten in der Lehre aufzuführen. Inwiefern sich die Studierenden durch ihr Studium auf die Anhörung von Kindern vorbereitet fühlen, wird erfasst. Ferner wird nach dem Verständnis und der Interpretation nonverbalen Verhaltens gefragt, da dies ein wichtiger Faktor im Strafverfahren darstellt. Da Polizisten oft annehmen, ein Kind durch eine Vernehmung retraumatisieren zu können, wird nach der Auffassung zu Traumata gefragt. Zur Überprüfung der Hypothesen wurden Interviews mit 8 Versuchs-personen der Hessischen Hochschule für Polizei (HfPV) durchgeführt. Diese Teilnehmer gehören den Studiengängen Kriminal- und Schutzpolizei an. Eine qualitative Inhalts-analyse nach Mayring (2015) wurde durchgeführt. Die Ergebnisse legen nahe, dass es einer Überarbeitung der polizeilichen Lehre bezüglich der Vernehmung von Kindern und den Einflussfaktoren bedarf. In weiteren Studien könnten die Ergebnisse ausgeführt werden und in Zusammenarbeit mit Psychologen eine Curriculumrevision stattfinden.
90 Seiten
19,90 €

Inhalt

Inhalt:



1. Einleitung

1.1. Problemstellung und Thematische Abgrenzung

1.2. Einstellung der Studierenden zur Vernehmung von Kindern

1.3. Nonverbales Verhalten

1.4. Trauma

1.5. Zielsetzung und Hypothesen



2. Methode

2.1. Versuchspersonen

2.2. Rekrutierung

2.3. Situation der Befragung

2.4. Methodisches Vorgehen

2.5. Gütekriterien der Inhaltsanalyse



3. Ergebnisse

3.1. Vorgehen bei der Auswertung

3.2. Beschreibung des Kategoriensystems



4. Diskussion

4.1. Reflexion der ersten Hypothese

4.2. Reflexion der zweiten Hypothese

4.3. Reflexion der dritten Hypothese

4.4. Limitierungen der Studie und Ausblick für die Forschung

4.5. Fazit



Literaturverzeichnis



Anhang



Dominic Gißler

Erfolg der Stabsarbeit Arbeit, Leistung und Erfolg von Stäben der Gefahrenabwehr und des Krisenmanagements im Gesamtkontext von Einsätzen

ISBN 978-3-86676-610-5
Das Forschungsprojekt hatte zum Ziel ein Modell zu entwickeln, wie die Arbeit und die Leistung von Stäben erfasst und beurteilt werden kann. Hierfür war die Generierung einer Theorie notwendig. Zur Exploration wurden Ereignisanalysen durchgeführt, Stäbe bei ihrer Arbeit beobachtet und Experten in Interviews befragt. Untersucht wurden 45 Fälle aus dem Spektrum von Gefahrenabwehr und Krisenmanagement aus dem deutschsprachigen Raum.

Erfolgreiche Stabsarbeit wird kurz als eine ausreichende Führungsleistung bezeichnet. Führungsleistungen eines Stabes sind als Stab zu funktionieren (grundlegender Selbstzweck), Einsätze (Bewältigungsmaßnahmen) führbar zu machen, Zeitvorteile gegenüber dem natürlichen Ereignisverlauf zu erarbeiten und den Ereignisfortgang zu beeinflussen. Diese Leistungen werden am allgemeinen Anspruch an einen Stab gemessen. Danach wird von einem Stab in Gefahrenabwehr und Krisenmanagement erwartet, dass er als Art Generalinstrument innerhalb seiner (typischerweise hohen, aber nicht grenzenlosen) Leistungsfähigkeitsgrenzen unter den jeweiligen Umständen das bestmögliche Einsatzresultat herbeiführt.

Mit dem entwickelten Modell können Einsätze und Übungen beurteilt werden. Zudem können Abläufe im Stab justiert und das Entscheidungsverhalten von Stäben unterstützt werden.

Der Autor war während dem Forschungsprojekt wissenschaftlicher Mitarbeiter bei der SWISS International Air Line Ltd. Er forschte bereits zuvor im Bereich der Stabsarbeit und ist Gründer von stabstraining.de
448 Seiten
32,90 €

Inhalt

Inhalt:



1 Einleitung



2 Theoretischer Rahmen


2.1 Organisationstheoretische und technisch-technologische Aspekte

2.1.1 Stab-Linienorganisation

2.1.2 Wesen und Charakter

2.1.3 Kritikalität und Komplexität als Normalität für Stäbe

2.1.4 Führungstechniken

2.1.5 Technologieeinsatz

2.1.6 Einsatzhäufigkeit

2.1.7 Leistungsfähigkeit

2.2 Psychologische Aspekte

2.2.1 Teamarbeit

2.2.2 Kommunikation

2.2.3 Situationsbewusstsein

2.2.4 Training

2.3 Entscheidungstheoretische Aspekte

2.3.1 Rationale Entscheidungstheorien

2.3.2 Lineare Problemlösungsmodelle

2.3.3 Intuitive Entscheidungstheorien

2.3.4 Erfahrungsbasiertes Problemlösemodell

2.3.5 Relevanz rationaler und intuitiver Ansätze für die Stabsarbeit

2.4 Verhältnis von Stab und Zielsystem

2.4.1 Soziale Systeme

2.4.2 Kybernetische Steuerung von Systemen

2.4.3 Steuerungserfolg

2.4.4 Theorie zur Steuerung von Zielsystemen durch Stäbe

2.5 Zusammenfassung des aktuellen Wissensstandes



3 Forschungsbedarf und Forschungsplan



4 Methodisches Vorgehen


4.1 Datenerhebung

4.2 Datenanalyse

4.3 Stichprobe



5 Empirische und analytische Befunde

5.1 Stabstypische Aufgaben und Erwartungen an Stäbe

5.2 Kennzahlengestützte Indikation von Systemzustand und Wirksamkeit

5.3 Stabs-natürliches Problemlösemodell

5.4 Entscheidungswesen

5.5 Leistungen von Stäben und zugrundeliegende konstitutive Prinzipen

5.6 Erfolg der Stabsarbeit

5.7 Beantwortung der Forschungsfrage



6 Modell zur Beurteilung des Erfolgs der Stabsarbeit

6.1 Prinzipielle Konstitution von Stäben

6.2 Einheitliches Verfahren für Führung und Bewertung von Einsätzen

6.3 Beurteilungsverfahren des Erfolgs der Stabsarbeit

6.4 Test des Verfahrens



7 Schlussbetrachtung

7.1 Reflexion des Vorgehens und der Erkenntnisqualität

7.2 Transfer in die Praxis

7.3 Weiterer Forschungsbedarf

7.4 Einordnung und Fazit



8 Literaturverzeichnis



Anhang





Aktuelle Neuerscheinungen




Schriftenreihen