978-3-935979-20-7
Martin H. W. Möllers / Robert Chr. van Ooyen (Hrsg.)
Jahrbuch Öffentliche Sicherheit 2002/2003 Lars Flemming über das Jahrbuch öffentliche Sicherheit 2002/2003 in Uwe …
570 Seiten 49,00 €

Inhalt


978-3-935979-58-0
Martin H. W. Möllers / Robert Chr. van Ooyen (Hrsg.)
Jahrbuch Öffentliche Sicherheit 2004/2005 Jahrbuch Öffentliche Sicherheit 2004/2005 öffentliche Sicherheit hat nach wie vor …
550 Seiten 39,00 €

Inhalt


978-3-86676-000-4
Martin H. W. Möllers / Robert Chr. van Ooyen (Hrsg.)
Jahrbuch Öffentliche Sicherheit 2006/2007 Jahrbuch öffentliche Sicherheit 2006/2007 Der dritte Band des JBöS reflektiert …
614 Seiten 29,00 €

Inhalt


978-3-86676-011-0
Jens Hoffmann & Isabel Wondrak (Hrsg.)
Amok und zielgerichtete Gewalt an Schulen Früherkennung / Risikomanagement / Kriseneinsatz / Nachbetreuung Amok und …
133 Seiten 14,80 €

Inhalt


978-3-86676-002-8
Ute Meck
Selbstmordattentäter - sterben, um zu töten Wie werden Menschen zu Selbstmordattentätern? Wie entstehen und funktionieren ihre …
263 Seiten 19,80 €

Inhalt


Martin H. W. Möllers / Robert Chr. van Ooyen (Hrsg.)

Jahrbuch Öffentliche Sicherheit 2002/2003

ISBN 978-3-935979-20-7
Lars Flemming über das Jahrbuch öffentliche
Sicherheit 2002/2003 in Uwe Backes/Eckhard Jesse (Hg.): Extremismus &
Demokratie (E & D), 16. Jahrgang, Baden-Baden: Nomos 2004, S. 408:
„Mit der erstmaligen Herausgabe des 'Jahrbuchs
öffentliche Sicherheit 2002/2003' verbinden Martin H. W. Möllers
und Robert Chr. van Ooyen die Intention, bedeutsamen Phänomenen und Entwicklungen
der „öffentlichen Sicherheit“ nachzuspüren. Die Premiere
ist gelungen. Die fünf Themenblö-cke – Polizeiwissenschaft,
Extremisnuis, öffentliche Sicherheit in Deutschland, Europäische
Sicherheitsarchitektur, Internationale Sicherheit – sind treffend gewählt.
Die Palette der insgesamt dreißig Beiträge lässt kaum Wünsche
offen, reicht vom internationalen Terrorismus über Rechtsextremismus
und NPD-Verbotsverfahren bis zur Rolle und Zukunft der Bundeswehr, Fragen
der europäischen Sicherheitspolitik und der NATO-Osterweiterung. Die
Herausgeber beweisen: Wissenschaft und Aktualität müssen sich nicht
ausschließen.“
570 Seiten
49,00 €

Inhalt

Editorial - Das neue Jahrbuch öffentliche Sicherheit 


Sabine Leutheusser-Schnarrenberger
Möglichkeiten und Bedingungen europäischer
Weltfriedenspolitik 

Jo Reichertz
Hermeneutische Polizeiforschung 

Hans-Jürgen Lange
Polizeiforschung, Polizeiwissenschaft oder Forschung
zur Inneren Sicherheit? - über die Etablierung eines schwierigen Gegenstandes
als Wissenschaftsdisziplin

Hans-Gerd Jaschke / Klaus Neidhardt
Polizeiwissenschaft an der Polizei-Führungsakademie
-Eine Skizze 

Martin H. W. Möllers
PISA und Polizei - Zur Lesekompetenz im Fachhochschulstudium
als Schlüsselqualifikation für den Polizeiberuf

Bassam Tibi
Die unterstellte Einheit von Staat und Religion ist
der Inhalt der Politisierung des Islam: Islamismus als Spielart des religiösen
Fundamentalismus

Hans-Thomas Spohrer
Zur Persönlichkeit islamistischer Selbstmordattentäter


Uwe Backes
Auf der Suche nach einer international konsensfähigen
Terrorismusdefinition 

Armin Pfahl-Traughber
Rechtsextremistische Parteien in der Bundesrepublik
Deutschland 

Hans Peter Bull
Verfehltes Verfahren, Niederlage der abwehrbereiten
Demokratie oder Sieg der Toleranz? Zur Einstellung des NPD-Verbotsverfahrens

Armin Pfahl-Traughber
Die Skinhead-Szene als länderübergreifend
aktive rechtsextremistische Subkultur. Besonderheiten und Entwicklung am Beispiel
der Situation in der Bundesrepublik Deutschland

Erhard Denninger
Fünf Thesen zur »Sicherheitsarchitektur«,
insbesondere nach dem 11. September 2001

Hans Peter Bull
Freiheit und Sicherheit angesichts terroristischer
Bedrohung - Bemerkungen zur rechtspolitischen Diskussion

Dieter Wiefelspütz
Bundeswehr und innere Sicherheit - Der Einsatz der
Streitkräfte im Innern

Sven Bernhard Gareis
Die neue Bundeswehr. Deutschlands erweiterte Sicherheitsaufgaben
und die Reform seiner Streitkräfte

Bernd Walter
Verdachts- und ereignisunabhängige Kontrollen
der Polizeien des Bundes und der Länder in der Praxisbewährung - eine
erste Bestandsaufnahme aus rechtlicher, polizeipraktischer und sicherheitspolitischer
Sicht

Robert Chr. van Ooyen
Community policing: Der Bürger zwischen Partizipation,
Gemeinschaft und Instrumentalisierung

Britta Bannenberg
Gesamtgesellschaftliche Strategien gegen Korruption

Christoph Gusy / Christoph S. Schewe
Aktuelle Entwicklungen im Sicherheitsgewerberecht


Beate Winkler
Die Arbeit der Europäischen Stelle zur Beobachtung
von Rassismus und Fremdenfeindlichkeit (EUMC): Perspektiven und Entwicklungen 

Rainer Schuwirth
Die Entwicklung der Europäischen Sicherheits-
und Verteidigungspolitik 
Jürgen Storbeck / Harald Felgenhauer
Kooperation im Bereich Innere Sicherheit in Europa

Hermann Lutz
15 + 10 und die innere Sicherheit

Bernd Walter
Gewährleistung von Grenzsicherheit - Stellenwert
und Umsetzung im System der inneren Sicherheit der Europäischen Union und
ihrer Nachbarstaaten

Franz Nuscheler
Der Nord-Süd-Konflikt: Vom Kampfbegriff zur
Leerformel?

Sven Bernhard Gareis
Die neuen Gesichter des Krieges - Wesensmerkmale,
Reaktionsformen und erforderliche Strategien

Manfred Eisele
»Policekeeping« - Anmerkungen zu internationalen
Polizeieinsätzen

Thomas Beck
Die NATO vor dem Beitritt neuer Mitglieder

Robert Chr. van Ooyen
Neue Bausteine von Global Governance: Internationaler
Strafgerichtshof und Europäischer Gerichtshof für Menschenrechte

Hans-Jörg Nafzger
Die Problematik der Definition und Durchsetzung eines
einheitlichen internationalen Schiffssicherheitsstandards



Martin H. W. Möllers / Robert Chr. van Ooyen (Hrsg.)

Jahrbuch Öffentliche Sicherheit 2004/2005

ISBN 978-3-935979-58-0
Jahrbuch Öffentliche Sicherheit 2004/2005
öffentliche Sicherheit hat nach wie vor „Hochkonjunktur“
und bedarf daher ihrer kritischen Begleitung und Reflexion durch die Literatur.
Der vorliegende Jahresdoppelband 2004/2005 hat daher gegenüber dem JBöS
2002/2003 noch einmal hinsichtlich der Anzahl der Beiträge erheblich
zugenommen. Die schon im letzten Band vorgestellte Grundstruktur eines er-öffnenden
Gastbeitrags, für den mit Frau Cornelie Sonntag-Wolgast wiederum eine
Persönlichkeit des politisch-öffentlichen Lebens gewonnen werden
konnte, sowie der vier „Kernbereiche“:

• „Extremismus“
• „öffentliche Sicherheit in Deutschland“
• „Europäische Sicherheitsarchitektur“ und
• „Internationale Sicherheit“

wurde beibehalten.

Als weitere „Themenschwerpunkte“ dieses Bands haben sich gleich
zwei zusätzliche Rubriken ergeben, die sich um die „Kernbereiche“
gruppieren. Aus dem Bereich „Internationale Sicherheit“ wurden
drei Beiträge am Ende des Bandes zu einem eigenständigen, neuen
Themenbereich „Herausforderungen globaler Sicherheit“ zusammengefasst.
An den Anfang ist darüber hinaus als weitere Rubrik der Schwerpunkt „Menschenwürde
und Sicherheit“ vorgeschaltet. Dies ergab sich vor dem Hintergrund der
kürzlich nun auch in der breiteren öffentlichkeit mit dem „Fall
Daschner“ losgetretenen „Folterdebatte“, auf die im JBöS
2004/2005 reagiert werden musste.
550 Seiten
39,00 €

Inhalt

Inhalt:

•Robert Chr. van Ooyen / Martin
H. W. Möllers:
Editorial

•Cornelie Sonntag-Wolgast:
überlegungen zur Entwicklung der Sicherheitsarchitektur im nationalen
und europäischen Rahmen

•Hauke Brunkhorst:
Die Folterdebatte des repressiven Liberalismus

•Rolf Schmidt:
Zur rechtlichen Zulässigkeit von Folter, um Menschenleben zu retten

•Hartmut Rosenau:
Heiligt der Zweck die Mittel? – Theologisch-ethische Bemerkungen zu
Gewalt und Folter, Toleranz und Intoleranz

•Martin H. W. Möllers:
Die Diskussion über die Menschenwürde und das Urteil des Bundesverfassungsgerichts
zum »Großen Lauschangriff«

•Martin Kastner:
Die Unterbringung von gefährlichen Straftätern in der Sicherungsverwahrung
– Eine kurze Bestandsaufnahme im Lichte des aktuellen Rechts

•Bernhard Schäfer:
Sicherheit und Menschenrechte: Menschenrechtsfreies Guantánamo Bay?

•Wolfgang Benz:
Antisemitismus in Europa – Tendenzen und Trends

•Frank Decker / Lazaros Miliopoulos:
Rechtsextremismus und Rechtspopulismus in der Bundesrepublik. Eine Bestandsaufnahme

•Andreas Klump:
Die vielen Gesichter des politischen Extremismus – Anmerkungen zum Phänomen
der Scientology-Organisation

•Robert Chr. van Ooyen:
Moderner Terrorismus und politische Religion. Zur Rezeption westlicher Ideologien
im »Islamismus«

•Armin Pfahl-Traughber:
Der Ideologiebildungsprozess beim Judenhass der Islamisten – Zum ideengeschichtlichen
Hintergrund einer Form des »Neuen Antisemitismus«

•Wolfgang Schulte:
Plädoyer für ein ganzheitliches Konzept politischer Bildung in der
Polizei –historische Genese von 1945 bis heute und aktuelle Problemstellungen

•Jochen Oltmer:
Die Verstaatlichung der Migrationskontrolle in Deutschland im 19. und frühen
20. Jahrhundert

•Andreas Mackeben:
Grenzen der Privatisierung der Staatsaufgaben Sicherheit: Sicherheitsdienstleistungen
im Innovationsbereich »Business Improvement District (BID)«

•Elmar M. Giemulla:
Das Luftsicherheitsgesetz

•Herman Blom:
»Managing Diversity« bei der Polizei – Vergleich zur Praxis
Deutschland - Niederlande

•Hans-Jürgen Lange / Jean-Claude
Schenck:
Verwaltungsreform als Polizeipolitik. Neue Steuerung und die Alternativen
zur Betriebsökonomie

•Martin Kutz:
Die Polizeikommission Hamburg – eine allseitig unbeliebte Institution

•Rudolf L. Atzbach:
Das neue Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe
(BBK)

•Jörg Kinzig:
Organisierte Kriminalität in Deutschland – Ergebnisse einer normativ-empirischen
Untersuchung

•Andreas Wenger:
Europäische Sicherheitsstrategie: Bedeutung, Chancen, Grenzen für
eine europäische Sicherheitsarchitektur

•Gert-Joachim Glaeßner /
Astrid Lorenz:
Innere Sicherheit in einem Europa ohne Grenzen

•Manfred Baldus:
Polizeiliche Zusammenarbeit im Raum der Freiheit, der Sicherheit und des Rechts
– Rechtliche Grundlagen, Erscheinungsformen und Problemfelder

•Wilhelm Knelangen:
Die Europäische Union und die Bekämpfung des Terrorismus

•Rainer Brenner:
Ad-hoc Centre for Border Guard Training – Zentrum der Common Unit zur
Harmonisierung der Grenzpolizeiausbildung in Europa – Aufbau und Entwicklung
im Lichte des Entstehens der Europäischen Grenzschutzagentur

•Thorsten Stodiek:
Der Aufbau multi-ethnischer demokratischer Polizeien auf dem südwestlichen
Balkan

•Sonja Hegasy:
Demokratie für die arabische Welt – Sicherheit für den Rest
der Welt?

•Carsten Kremer:
Transparency International – die Koalition gegen Korruption

•Thomas Beck:
Europäische Sicherheit und Atlantisches Bündnis aus US-amerikanischer
Perspektive

•Rupert Neudeck:
Die Gründung der Grünhelme. Wozu noch eine Hilfsorganisation?

•Wolfgang Weber:
Die Internationalen Beziehungen des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz
und Katastrophenhilfe (BBK)

•Alexander Carius / Dennis Tänzler:
Wandelt Klima Sicherheit? – Eine Diskussion konfliktiver und konfliktpräventiver
Aspekte internationaler Klimapolitik

•Holger Schütz / Hans Peter
Peters:
Risiken aus der Perspektive von Wissenschaft, Medien und öffentlichkeit

•Reinhard Hutter:
Sicherheit und Risiken vernetzter Gesellschaften



Martin H. W. Möllers / Robert Chr. van Ooyen (Hrsg.)

Jahrbuch Öffentliche Sicherheit 2006/2007

ISBN 978-3-86676-000-4
Jahrbuch öffentliche Sicherheit 2006/2007

Der dritte Band des JBöS reflektiert wiederum das breite Spektrum der aktuellen
Entwicklungen des Doppeljahres 2006/2007 im Sinne eines „erweiterten“
Begriffs von Sicherheit. Im Vergleich zu den voran gegangenen Bänden ist
die Zahl der Beiträge noch einmal gestiegen - ein untrügliches Zeichen
dafür, dass die öffentliche Sicherheit zur Zeit an Komplexität
und Rasanz weiter zunimmt, und vielleicht auch ein Zeichen für die gesteigerte
Resonanz des JBöS.
In den vier Kernrubriken stehen dabei die folgenden Themenkomplexe im Vordergrund:

- Extremismus / Radikalismus

u. a.: Linkspopulismus - Antiamerikanismus - Fußball und Rechtsextremismus
- RAF - Rechtsterrorismus - Osama bin Laden

- öffentliche Sicherheit in Deutschland
u. a.: Luftsicherheit - Zuwanderung - Verfassungsschutz und Polizei - Auslandseinsätze
Bundespolizei - Föderalismusreform - Polizei und Frauen - Versammlungsfreiheit
- Aufenthaltsrecht und innere Sicherheit - Sicherheitsarchitektur

- Europäische Sicherheitsarchitektur
u. a.: Polizeivertrag von Prüm - Menschenrechtsbeirat - EU-Haftbefehl -
WEU-Polizei - EU-Verfassung - Strafrechtsharmonisierung - Europol

- Internationale Sicherheit
u. a.: Menschliche Sicherheit - Atomwaffen - UN und Terrorismus - Auslandseinsätze
Bundeswehr - UN-Reform - See-Piraterie - Police-Monitoring - Rückkehr des
„gerechten Kriegs“
614 Seiten
29,00 €

Inhalt

Inhalt:

Robert Chr. van Ooyen / Martin H. W. Möllers
Editorial

Gastbeitrag

Rainer Arnold
Die Diskussion über das neue Weißbuch: Verteidigungsfall
auch bei Terroranschlägen?

1 . Extremismus / Radikalismus

Armin Pfahl-Traughber
Gemeinsamkeiten im Denken der Feinde einer offenen Gesellschaft – Strukturmerkmale
extremistischer Ideologien

Alexander Straßner
Das Ende der RAF

Florian Hartleb
Die PDS als erstarkter bundespolitischer Faktor – Linkspopulismus im
Zeichen eines sich wandelnden Parteiensystems

Viola Neu
Extremistische Einstellungen in der Partei Die Linke.PDS

Christian Schwaabe
Verlockungen eines Feindbildes – Die deutsche Linke zwischen Amerikakritik
und Antiamerikanismus

Lars Rensmann
,Antiimperialismus‘ und ,Antizionismus‘ als Mobilisierungsagenden
der extremen Rechten und Linken: Eine vergleichende Analyse im deutschen und
europäischen Kontext

Lorenz Korgel
Homogene Vielfalt – Wie ,gefährlich‘ ist die Ausdifferenzierung
rechtsextremer Szenen in Deutschland?

Gunter A. Pilz
Rechtsextremismus und ,rechte‘ Tendenzen im Fußballumfeld –
aktuelle Erscheinungen – Herausforderungen für die Prävention

Elmar Vieregge
Die Fußballweltmeisterschaft 2006 und der deutsche Rechtsextremismus

Armin Pfahl-Traughber
Gibt es eine ‘Braune Armee Fraktion’? – Die Entwicklung
des Rechtsterrorismus in der Bundesrepublik Deutschland

Ruth Bigalke / Marwan Abou-Taam
Die Ideologie Osama bin Ladens – vom Islamismus zum Djihadismus

2 . öffentliche Sicherheitin Deutschland

Hans-Jürgen Lange
Eckpunkte einer veränderten Sicherheitsarchitektur für die Bundesrepublik

Martin H. W. Möllers
,Antworten auf den internationalen Terrorismus – Gewährleistung
der Inneren Sicherheit durch Bund und Länder‘ – Tagungsbericht

Heinrich Amadeus Wolff
Neue Entwicklungen im Bund-Länder-Verhältnis im Bereich der inneren
Sicherheitt

Dieter Wiefelspütz
Art. 35 GG nach dem Luftsicherheitsurteil des Bundesverfassungsgerichts –
Vorschlag für eine Verfassungsänderung

Elmar M. Giemulla
Flugsicherung und Verfassungsrecht
Dieter Wiefelspütz
Der Einsatz der Bundespolizei im Ausland

Albrecht Weber / Anne Walter
Der Schutz der nationalen Sicherheit im Aufenthaltsrecht

Evelyne Boho
Die Debatte um Zuwanderung in Deutschland – Thesen im Vergleich zu den
USA

Rafael Behr
,Die Besten gehören zu uns – aber wir wissen nicht, wer sie sind‘
– Veränderung von Organisationskultur und Personalmanagement der
Polizei im Zeitalter gesellschaftlicher Pluralisierung

Annett Wilde / Ruth Rustemeyer
Längst keine Neulinge mehr – Frauen in der Polizei

Irene Wirtz
Qualitätsoffensive ,Lernen‘ in der Polizeiausbildung

Martin H. W. Möllers
Aktuelle Entscheidungen des Bundesverfassungsgerichts zur Versammlungsfreiheit
zwischen ‘Rechtsprechungstradition’, ‘Zeitgeist’ und
‘Staatsräson’

Robert Chr. van Ooyen
Polizei, Verfassungsschutz und Organisierte Kriminalität: die Entscheidung
des Verfassungsgerichtshofs Sachsen zum Trennungsgebot

3 . Europäische Sicherheitsarchitektur

Robert Chr. van Ooyen
(K)ein Raum der Freiheit, der Sicherheit und des Rechts? – Die Entscheidung
des Bundesverfassungsgerichts zum EU-Haftbefehl

Sebastian Weber
Europäischer Haftbefehl und materielle Strafrechtsharmonisierung in der
EU

Thorsten Müller
Europa ohne Verfassung? Perspektiven für den Raum der Freiheit, der Sicherheit
und des Rechts

Robert Chr. van Ooyen
Politikwissenschaftliche Studien zu Innerer Sicherheit und Polizei: Europäisierung
von Grenzpolitik und Terrorismusbekämpfung

Rosalie Möllers
Europol – Rechtsstaatlicher ‘Sündenfall’ oder demokratische
‘Waffe’ gegen Kriminalität?

Daniela Kietz / Andreas Maurer
Fragmentierung und Entdemokratisierung der europäischen Justiz- und Innenpolitik?
Folgen der Prümer Vertragsavantgarde

Caroline Paar
Der österreichische Menschenrechtsbeirat und seine Kommissionen

Andrijana Preuss
Internationale Polizeieinsätze: Das Beispiel der WEU-Polizei in Mostar

4 . Internationale Sicherheit

Jan-Andres Schulze
Wiederkehr und Wandel des Gerechten Krieges

Dieter Wiefelspütz
Auslandseinsätze der Bundeswehr und die konstitutive Beteiligung des
Deutschen Bundestages

Wolfgang Benedek
Die Relevanz des Konzepts der menschlichen Sicherheit für die persönliche
Sicherheit

Claudia Mahler
,Police Monitoring‘ und Menschenrechtsbildung – Wege zur Verbesserung
der Polizeipraxis?

Bardo Fassbender
Die blockierte Reform – Zum Stand der Diskussion um die Zukunft des
UNSicherheitsrates

Christian von Buttlar
Zur globalen Antiterrorismus-Strategie der Vereinten Nationen

Michael Stehr
Piraterie und Terror auf See

Olaf Kroll-Peters / Michael Quade
Herausforderungen der heutigen IT-Systeme

Thomas Beck
Nordkorea als Problem internationaler Sicherheit – atomare Bewaffnung
als Mittel des Systemerhalt



Jens Hoffmann & Isabel Wondrak (Hrsg.)

Amok und zielgerichtete Gewalt an Schulen

ISBN 978-3-86676-011-0
Früherkennung / Risikomanagement / Kriseneinsatz / Nachbetreuung

Amok und zielgerichtete Gewalt an Schulen, inzwischen ist auch hierzulande deutlich
geworden, dass bei solchen Taten im Vorfeld immer erkennbare Warnsignale vorhanden
sind. Die Frage ist, wie lässt sich eine Früherkennung organisieren,
ohne die Balance zwischen Wachsamkeit und Panikmache zu verlieren? Erfahrungen
aus Nordamerika und vereinzelt auch schon in Deutschland zeigen, es geht nur
in der Zusammenarbeit von verschiedenen Berufsgruppen. Pädagogen, Psychologen,
Sozialarbeiter, Polizisten - alle müssen an einem Strang ziehen. Es geht
darum, das Risiko einzuschätzen in der Kooperation, die für den Einzelfall
richtige Managementstrategie zu finden und falls es zum Schlimmsten kommt, sofort
und entschlossen zu handeln und im Nachhinein zu helfen, die seelischen Wunden
zu versorgen.

In diesem Band präsentieren Experten verschiedener Disziplinen, die sich
zumeist schon seit längerer Zeit mit dem Thema zielgerichteter Gewalt an
Schulen beschäftigen, ihren Erfahrungsschatz und ihr Know-how. Berufskreise,
die in der Prävention, dem Fallmanagement und der Nachbetreuung tätig
sind, finden dadurch zahlreiche Anregungen und Hintergrundinformationen für
Ihre Arbeit. Zudem ist ein Blick über den Tellerrand möglich, um zu
sehen, was andere Felder in diesem Bereich anzubieten haben.
133 Seiten
14,80 €

Inhalt

Frank J. Robertz
Erfurt – 5 Jahre danach

Jens Hoffmann
Tödliche Verzweiflung – der Weg zu zielgerichteten Gewalttaten an Schulen

Holger Engels
Das School Shooting von Emsdetten – der letzte Ausweg aus dem Tunnel!?

Gerd Volland & Martin Gerstner
Amok – (k)ein Kinderspiel?
Erfahrungen mit der Umsetzung der Gesamtkonzeption „Amok“ beim Polizeipräsidium Karlsruhe / Baden-Württemberg

Frank J. Robertz
Nachahmung von Amoklagen.
über Mitläufer, Machtphantasien und Medienverantwortung

Hanns E. Rammrath
öffentlichkeitsarbeit von Krisenteams nach dramatischen Ereignissen an Schulen und Hochschulen

Hans J. Röthlein
Auswirkungen von Morddrohungen und Mordanschlägen auf die berufliche Identität von Lehrkräften

Georg Pieper
Der Amoklauf am Gutenberggymnasium in Erfurt



Ute Meck

Selbstmordattentäter - sterben, um zu töten

ISBN 978-3-86676-002-8
Wie werden Menschen zu Selbstmordattentätern?
Wie entstehen und funktionieren ihre Ideologien?
Wie kann man dem Selbstmordterrorismus sinnvoll begegnen?
Eine psychologische Analyse

Selbstmordattentäter sind weder Amokläufer noch krankhafte Gewalttäter. Sie sind auch keine frustrierten Menschen, die in ihrem Leben keinen Sinn sehen.

Solche Erklärungsversuche greifen viel zu kurz, um diese spezielle Form des Terrorismus verständlich zu machen. Denn dem Handeln von Selbstmordattentätern liegt nichts ‚Irrationales’ zu Grunde, sondern eine klare und bewusste Entscheidung, die sich konsequent aus ihrem Leben ergibt.
Will man verstehen, warum jemand zu einem Selbstmordattentäter wird, muss man daher die Mechanismen untersuchen, die ihn zu dieser Entscheidung führen. Das bedeutet, sein Weltbild, seine Werthaltungen, seine Identität und seine Bedürfnisse – letztlich seine Psyche’ aufzuschlüsseln, die das Fundament für sein Denken und Handeln darstellt.

Eine solche psychologische Analyse des Selbstmordterrorismus wird in diesem Buch vorgenommen. über die Auseinandersetzung mit der Geschichte, Kultur, Religion und politischen Lage unterschiedlicher Terrorgruppen, die mit Selbstmordattentaten operieren, kann ein typischer Gang der Entstehung solcher Gruppen identifiziert werden. Anhand von Aussagen aus Testamenten, Abschiedsbriefen und Kampfparolen gelingt es außerdem, eine detaillierte Innenansicht der Ideologien von Selbstmordattentätern zusammenzustellen.

Die komplexe und vernetzte Dynamik, die zwischen allen diesen Dingen wirkt, wird im Anschluss in einem Modell veranschaulicht. Da es die Entstehung und innere Logik von Selbstmordterrorismus auf eine funktionale Weise darstellt, besitzt dieses Modell die Aussagekraft, gefährliche Entwicklungen zu erkennen, mögliche Verläufe vorherzusehen und entscheidungskritische Punkte zu identifizieren. Betrachtet man die gängigen Methoden der Terrorismusbekämpfung, die oftmals eher ‚aus dem Bauch heraus’ anstatt aufgrund von Analysen angewandt werden, so wird die Notwendigkeit eines solchen Modells deutlich: Es ermöglicht, auf Basis fundierter Einblicke in die psychologische ‚Mechanik’ von Selbstmordterrorismus langfristig wirksame Strategien für einen sinnvollen Umgang damit zu finden.
263 Seiten
19,80 €

Inhalt

1. Der Selbstmordattentäter – wer ist das?

2. Erscheinungsformen des Selbstmordattentates
2.1. Die Assassinen – vom Unterlegenen zum Rebellen
2.2. Der Iran – Ayatollah Chomeini und seine Selbstmordbataillone
2.3. Die Hisbollah im Libanon – Systematisierung der iranischen Idee
2.4. Palästinensischer Selbstmordterrorismus – „we only have our bodies and our blood to give“
2.5. Kamikaze – Märtyrertum nach dem Rezept der Samurai
2.6. Die ‚Black Tigers’ – Präzisionsmethoden auf Sri Lanka

3. Politik und Geschichte – die gesellschaftlichen Motoren des Selbstmordterrorismus
3.1. Zusammenfassung und Kategorisierung der Daten aus den Fallbeispielen
3.2. Einflüsse, Bedingungen, Abhängigkeiten – was hängt wie zusammen?
3.3. Integration der Ergebnisse – ein Modell von Prozessen und Motiven

4. Blickpunkt Täter: Vom politischen Hintergrund zum Individuum
4.1. Zusammenfassung und Kategorisierung der Daten aus den Fallbeispielen
4.2. Individuumszentrierte Analysen
4.3. Zusammenfassung: der psychische ‚Nutzen’ einer Märtyrer-Ideologie

5. Die Genese der Motivation zur instrumentellen Selbstzerstörung
5.1. Erklärungsmodell zur Genese von Selbstmordterrorismus
5.2. Motivationstheoretische Betrachtung

6. Modelltestung

7. Modellgestützte Implikationen zum Umgang mit Selbstmordterrorismus
7.1. Repression, Erfolgsaussichten und Bilanzen
7.2. Kleine Schritte auf anderen Wegen und die politische Ernsthaftigkeit
7.3. Ansatzpunkt moderate Bevölkerung
7.4. Einheit, Konkurrenz und Manövrierfähigkeit
7.5. ‚Wir haben’s gewusst’ und das Feindbild

8. Anhang