978-3-86676-482-8
Carina J.M. Englert & Dietmar Heubrock
Patiententötung Hintergründe, Motive und Konsequenzen für die Patientensicherheit Dieses Manual setzt sich damit auseinander, welche Motive und/oder welche Umstände hoch …
48 Seiten 18,90 €

Inhalt


978-3-86676-254-1
Dietmar Heubrock, Birgit Biess, Surena Tesfaye Balcha & Minna Fischer
Umgang mit bedrohten Zeugen - Empfehlungen zur Vernehmung und zum Zeugenschutz Band 7 Das Bedrohen von Opfer- oder Tatzeugen kommt vermutlich viel häufiger vor, als polizeiintern …
82 Seiten 18,90 €

Inhalt


978-3-86676-191-9
Dietmar Heubrock, Wiebke Boberg, Bianca Kolewe, Johanna Lübben & Saskia Orböck
Türken und Araber verstehen und vernehmen Empfehlungen zur interkulturellen Vernehmung … Bei der Vernehmung von Beschuldigten und Zeugen aus dem türkisch-arabischen Kulturkreis treffen …
90 Seiten 18,90 €

Inhalt


978-3-86676-167-4
Dietmar Heubrock, Melanie Haase, Anna Shmyhovska und Nina Zakrew
Russen verstehen – Russen vernehmen Empfehlungen zur interkulturellen Vernehmung … Als Beschuldigte unbeugsam und undurchschaubar, als Opfer immens leidensfähig und als Zeugen …
94 Seiten 18,90 €

Inhalt


978-3-86676-131-5
Dietmar Heubrock und Nadine Donzelmann
Psychologie der Vernehmung Empfehlungen zur Beschuldigten-, Zeugen- und Opferzeugen-Vernehmung Trotz der beeindruckenden …
164 Seiten 22,80 €

Inhalt


978-3-86676-098-1
Dietmar Heubrock
Der polizeiliche Umgang mit suizidgefährdeten Personen und „Suicide by Cop“ Handlungs- und … Der Einsatz im Zusammenhang mit Suizidandrohungen gehört sicher zu den besonderen polizeilichen …
71 Seiten 18,90 €

Inhalt


978-3-86676-095-0
Sabrina Czak, Stephanie Grafe, Dietmar Heubrock, Gesa Kranz, Petra Palkies
Das Frontalhirnsyndrom in Bedrohungs- und Geisellagen Manual für den Umgang mit „kopflosen“ … Schlaganfälle, Unfälle mit Gehirnbeteiligung (Schädel-Hirn-Traumen), Entzündungen und Tumore …
94 Seiten 18,90 €

Inhalt


978-3-86676-083-7
Christina Biller, Dietmar Heubrock, Anna-Katrin Magdeburg, Petra Palkies, Manon …
Manual für den polizeilichen Umgang mit psychisch auffälligen Geiselnehmern und anderen Personen … Format DIN-A4 / mit vier Einsatzkarten Gerade in besonderen Einsatzlagen wie Geiselnahmen, …
104 Seiten 18,90 €

Inhalt


Carina J.M. Englert & Dietmar Heubrock

Patiententötung Hintergründe, Motive und Konsequenzen für die Patientensicherheit

ISBN 978-3-86676-482-8
Dieses Manual setzt sich damit auseinander, welche Motive und/oder welche Umstände hoch qualifiziertes Pflegepersonal dazu veranlassen, ihnen anvertraute Patienten durch eigenes rationales Handeln entweder gezielt zu töten, oder deren Tod durch bewusste aktive Handlungen willentlich und wissentlich in Kauf zu nehmen. Es wird dargestellt, welche Dynamik diesem Handeln zugrunde liegt und welche Faktoren dazu geeignet sind, ein solches Handeln auszulösen. Dabei wird analysiert, welchen Einfluss die individuellen Charaktereigenschaften der handelnden Personen haben und welche Rolle dabei Umstände, wie die Situation am Arbeitsplatz, aber auch die persönliche Lebenssituation, spielen.

Die Verfasser, eine in der Intensivpflege erfahrene Gesundheits- und Krankenpflegerin und Psychologin, und ein national und international ausgewiesener Kriminalpsychologe, haben sich mit der Dynamik und den verschiedenen Facetten von Patiententötungen eingehend auseinandergesetzt. Ihre Ergebnisse und Erkenntnisse konnten sie in Fortbildungen für Klinikleitungen und –personal sowie auch durch fallbezogenen Beratungen bei Verdachtsfällen einbringen. Das vorliegende Manual soll nunmehr auch die polizeiliche Ermittlungs- und Präventionsarbeit unterstützen – sei es durch Hinweise auf für Patiententötungen charakteristische Motiv- und Lebenslagen der Täter oder durch die Zusammenarbeit in Präventionsteams zur Verbesserung der Patientensicherheit in Kliniken.
48 Seiten
18,90 €

Inhalt

Inhalt

Einleitung

I Begriffsbestimmungen – Sterben, Sterbehilfe und Töten in der Klinik

II Tatmotive

1. überforderung
2. Mitleid
3. Habgier
4. Geltungssucht

III Täterprofile
IV Maßnahmen zur Verbesserung der Patientensicherheit
5. Mitarbeiterbezogene Massnahmen
5.1 Fort- und Weiterbildung
5.2 Debriefing
5.3 Curricular änderungen in der Pflegeausbildung
6. Organisatorische Massnahmen im Klinikbetrieb
6.1 Qualifizierte Leichenschau
6.2 Kontrolle des Medikamentenverbrauchs
7. Technische Massnahmen

V Fallbeispiel

Literatur

Glossar



Dietmar Heubrock, Birgit Biess, Surena Tesfaye Balcha & Minna Fischer

Umgang mit bedrohten Zeugen - Empfehlungen zur Vernehmung und zum Zeugenschutz Band 7

ISBN 978-3-86676-254-1
Das Bedrohen von Opfer- oder Tatzeugen kommt vermutlich viel häufiger vor, als polizeiintern angenommen wird. Spektakuläre Fälle wie Todesdrohungen gegen aussagende Mitglieder krimineller Vereinigungen sind nur die Spitze eines Eisberges, deren breite Basis die zahlreichen Fälle von Drohungen bei Delikten wie Stalking oder häusliche Gewalt sind. Die Zeugen befinden sich in einem echten Dilemma: Sagen Sie aus, sehen sie sich mit Nachteilen für ihre Gesundheit oder ihr Eigentum konfrontiert, sagen sie nicht aus, kommen sie unter Umständen ihrer Wahrheitspflicht als Zeugen in einem Strafverfahren nicht nach.
Die sorgfältige Auswertung der verfügbaren Literatur zum Zeugenschutz in Deutschland und die Analyse veröffentlichter Erfahrungsberichte von bedrohten Zeugen zeigt, dass der Umgang mit bedrohten Zeugen, sowohl in den Vernehmungen als auch im Rahmen von Zeugenschutzprogrammen, eine besondere Herausforderung für alle Beteiligten darstellt.

Dieser Band der Reihe „Polizeipsychologische Praxis“ soll dazu beitragen, den polizeilichen Umgang mit bedrohten Zeugen leichter und vielleicht auch effektiver zu gestalten.
82 Seiten
18,90 €

Inhalt

Inhalt:

Einleitung

I Der gefährdete Zeuge im Ermittlungs- und Strafverfahren

1. Pflichtencharakter der Zeugenstellung
2. Verfälschungsgefahren bei einer Zeugenaussage
3. Aussageverfälschung durch Zeugenbedrohung

II Zeugenbedrohung im Kontext der Organisierten Kriminalität
4. Organisierte Kriminalität
5. Die Aussagebereitschaft bei Opfern des Menschenhandels
5.1. Der Einfluss von Viktimisierungsprozessen
5.2. Bedeutung der überwindung von Barrieren für die Aussagebereitschaft
5.3. Determinanten der Aussagebereitschaft
5.4 Folgerungen für polizeiliche Interventionsmöglichkeiten
5.5 Beispiele für empfehlenswerte Praxis
5.6 Verständigung über Dolmetscher
6. Die Aussagebereitschaft bei inhaftierten Zeugen
6.1 Die Kronzeugen-Regelung
6.2 Abschiebehaft

III Zeugenschutz und Zeugenschutzprogramme
7. Rechtliche Voraussetzungen und polizeiliche Praxis
7.1 Voraussetzungen für die Schutzpflicht des Staates
7.2 Das Zeugenschutz-Harmonisierungsgesetz (ZSHG)
7.3 Polizeilicher Zeugenschutz in den USA und in Deutschland
7.4 Die Praxis des Zeugenschutzes aus der Sicht Betroffener
7.4.1 „Sozialer Abstieg durch Zeugenschutzprogramm“
7.4.2 „Wenn das Leben wieder auf Null gestellt wird“
7.4.3 „Ausgelieferte Zeugin – Staatlicher Schutz mangelhaft“
7.4.4 „Existenz unter der Tarnkappe“

IV Die Vernehmung bedrohter Zeugen
8. Allgemeine Verfahrensregeln im Umgang mit bedrohten Zeugen
9. Eine spezielle Technik: Arbeit am „inneren Team“ bedrohter Zeugen

Literatur
 



Dietmar Heubrock, Wiebke Boberg, Bianca Kolewe, Johanna Lübben & Saskia Orböck

Türken und Araber verstehen und vernehmen Empfehlungen zur interkulturellen Vernehmung arabisch-türkischer Personen

ISBN 978-3-86676-191-9
Bei der Vernehmung von Beschuldigten und Zeugen aus dem türkisch-arabischen Kulturkreis treffen meist zwei (Kommunikations-) Kulturen aufeinander: Dem an einer schnellen und protokollfähigen Klärung des Sachverhaltes orientierten, klar und präzise fragenden deutschen Polizeibeamten sitzt eine Person gegenüber, die lebhaft gestikulierend, weit ausholend und ausweichend reagiert, vielleicht zur „Verstärkung“ Familienmitglieder mitgebracht hat und sein Gegenüber möglicherweise sogar scheinbar respektlos mit „Du“ anspricht. So können aus kulturellen Eigenarten schnell kommunikative Missverständnisse und daraus wiederum leicht Konflikte werden. Kenntnisse des kulturellen Hintergrundes türkisch-arabischer Beschuldigter und Zeugen können dazu beitragen, interkulturelle polizeiliche Vernehmungen nicht nur konfliktfreier, sondern auch effektiver zu gestalten.
90 Seiten
18,90 €

Inhalt

Inhaltsverzeichnis

I Der türkisch-arabische Kulturkreis

1. Daten und Fakten zum türkisch-arabischen Kulturkreis
2. Kommunikative Besonderheiten im arabischen Kulturkreis
3. Ein Vergleich der Kulturen
3.1 Die Kulturdimensionen nach Hofstede
3.2 Die Dimensionen menschlichen Zusammenlebens nach Hall
4. Die Integration arabisch- und türkischstämmiger Migranten
5. Die Kriminalitätsbelastung türkischstämmiger Migranten

II Die Vernehmung türkisch-/arabischstämmiger Personen

6. Erfahrungsberichte und Analysen
7. Die dolmetschergestützte Vernehmung

III Eigene Untersuchungen zur Vernehmung türkisch-/arabischstämmiger Personen

8. Interkulturelle Einstellungen
8.1 Methodik
8.2 Ergebnisse
8.3 Zusammenfassung
9. Simulationsstudie zur Vernehmung
9.1 Methodik
9.2 Ergebnisse
9.3 Zusammenfassung

IV Empfehlungen zur Vernehmung

10. Empfehlungen auf einen Blick

Literatur



Dietmar Heubrock, Melanie Haase, Anna Shmyhovska und Nina Zakrew

Russen verstehen – Russen vernehmen Empfehlungen zur interkulturellen Vernehmung russischstämmiger Personen (inkl. Einsatzkarte zum Thema)

ISBN 978-3-86676-167-4
Als Beschuldigte unbeugsam und undurchschaubar, als Opfer immens leidensfähig und als Zeugen misstrauisch und ausweichend – so erleben Polizeibeamte häufig Menschen aus dem russifizierten Kulturkreis. Die Vernehmung russischstämmiger Personen gestaltet sich daher oft schwierig und meist auch anders als erwartet. Das vorliegende Manual möchte einen Einblick in die russische Kultur und Lebensweise geben und damit das Verhalten russischstämmiger Täter, Opfer und Zeugen verständlicher machen. Hieraus und aus den Ergebnissen einer eigenen Untersuchung über die impliziten Einstellungen gegenüber der Polizei und der deutschen Kultur sowie aus vielen eigenen Feldexperimenten werden Empfehlungen zur Vernehmung russischstämmiger Personen abgeleitet und in konkreten Handlungsanleitungen zusammengefasst.
 
94 Seiten
18,90 €

Inhalt

Inhalt:

Einleitung

I Interkulturelle Kommunikation
1. Zwischenmenschliche Kommunikation
2. Nonverbale Signale in der interkulturellen Kommunikation

II Der russische Kulturkreis
3. Begriffsdefinitionen
4. Die Geschichte der Russlanddeutschen
5. Ein Vergleich der Kulturen
5.1 Die Kulturdimensionen nach Hofstedev
5.2 Kennzeichen der russischen Kultur
6. Vorurteile über Russen und Russlanddeutsche
6.1 Alkohol und Trinkgewohnheiten
6.2 Umgangsformen
6.3 Gastfreundschaft, Offenheit und Wärme
6.4 Passivität und Duldungsbereitschaft
6.5 Arroganz und Stolz
6.6 Kriminalität

III Eigene Untersuchungen zur Vernehmung russischstämmiger Personen
7. Interkulturelle Einstellungen
7.1 Methodik
7.2 Ergebnisse
7.2.1 Erklärung zu den grafischen Darstellungen
7.2.2 Ordnungsprinzipien/Umgang mit Konflikten
7.2.3 Ideal (Sollwert)/Polizei
7.2.4 Polizei/Polizei
7.2.5 Kultur/Polizei
7.3 Zusammenfassung
8. Simulationsstudie „Vernehmungen“
8.1 Vernehmungssituation A: Proband vs. Proband
8.1.1 Methodik
8.1.2 Ergebnisse
8.2 Vernehmungssituation B: Proband vs. uniformierter Vernehmer
8.2.1 Methodik
8.2.2. Ergebnisse
8.3 Zusammenfassung

IV Empfehlungen zur Vernehmung russischstämmiger Personen
9. Fragen und Antworten
10. Empfehlungen auf einen Blick

Literatur
 



Dietmar Heubrock und Nadine Donzelmann

Psychologie der Vernehmung

ISBN 978-3-86676-131-5
Empfehlungen zur Beschuldigten-, Zeugen- und Opferzeugen-Vernehmung

Trotz der beeindruckenden Fortschritte, die in den letzten Jahren im Bereich der Kriminaltechnik zu verzeichnen gewesen sind, ist die Aussage von Beschuldigten, Zeugen und Opfern weiterhin ein entscheidendes Beweismittel. Neben Sachbeweisen, die die Zielrichtung einer Vernehmung und den Inhalt einer Aussage strukturieren, spielt das taktische Geschick des vernehmenden Beamten eine große Rolle. Hierbei erschöpfen sich die taktischen Fertigkeiten nicht nur darin, die richtigen Fragen zum richtigen Zeitpunkt zu stellen, sondern sie erstrecken sich auch auf die Fähigkeit, sich auf unterschiedliche Menschen flexibel einzustellen und sie zu einer gerichtsverwertbaren Aussage zu veranlassen.
In diesem Band werden die gedächtnis-, motivations- und sozialpsychologischen Voraussetzungen gerichtsverwertbarer Beschuldigten- und Zeugenaussagen erläutert und taktisch-psychologische Empfehlungen abgeleitet, die sich in der Vernehmungspraxis bewährt haben. Dabei wird besonders auf die Vernehmung von traumatisierten Opferzeugen, von Kindern und von Beschuldigten und Zeugen mit Migrationshintergrund eingegangen.
164 Seiten
22,80 €

Inhalt

Einleitung

I Sozialpsychologie der Vernehmung
1. Die Vernehmung als Kommunikation
2. Die Körpersprache in der Vernehmung
3. Der Rapport

II Vernehmungstechnik und Frageformen
4. Das (erweiterte) kognitive Interview
5. Die trichterförmige Befragung
6. Frageformen und ihre Wirkungen

III Die Beschuldigtenvernehmung
7. Rechtliche Grundlagen
8. Psychologische Grundlagen
8.1 „Individuelle Nutzenstruktur“ und Aussagebereitschaft
8.2 Beschuldigte mit Migrationshintergrund

IV Die Zeugenvernehmung
9. Rechtliche Grundlagen
10. Gedächtnispsychologische Grundlagen
11. Der Umgang mit „schwierigen“ Zeugen

V Die Opferzeugen-Vernehmung
12. Opfer von Sexualstraftaten
13. Geistig behinderte Opferzeugen
14. Kinder als Opferzeugen
14.1 Die audiovisuelle Vernehmung
14.2 Die tiergestützte Vernehmung

Literatur



Dietmar Heubrock

Der polizeiliche Umgang mit suizidgefährdeten Personen und „Suicide by Cop“ Handlungs- und Verhandlungsvorschläge

ISBN 978-3-86676-098-1
Der Einsatz im Zusammenhang mit Suizidandrohungen gehört sicher zu den besonderen polizeilichen Herausforderungen. Während die Mitglieder der polizeilichen Verhandlungsgruppen das Umgehen mit suizidalen Situationen intensiv trainiert haben, müssen Beamte der Schutzpolizei als Kräfte des „ersten Angriffs“ oft recht unvorbereitet tätig werden. Nicht selten bleiben sie mit ihren Gefühlen auch allein, wenn ein Suizid trotz aller Bemühungen nicht verhindert werden konnte.
Das vorliegende Manual soll dazu beitragen, die Handlungssicherheit im Umgang mit suizidalen Personen zu erhöhen, es soll aber auch gleichzeitig verdeutlichen, dass die Bewältigung einer Suizidlage „scheitern“ kann und es dann trotzdem kein Versagen polizeilichen Handelns war.

Eine hierzulande noch wenig bekannte Suizidlage ist der „Suicide by Cop“ als eine Form des erweiterten Suizids. Im zweiten Teil dieses Manuals werden daher die Ergebnisse aus internationalen Studien zum Suicide by Cop zusammengefasst und Empfehlungen für das (Ver-) Handeln in einer Suicide by Cop-Situation abgeleitet. Die Empfehlungen gliedern sich in lage- und motivbezogene Leitlinien. Damit soll berücksichtigt werden, dass bei unklarer oder dürftiger Hintergrundinformation eine potenzielle Suicide by Cop-Situation eher an Verhaltensmerkmalen des Täters erkennbar ist, während die Polizei bei vorliegenden Hintergrundinformationen genauer auf die bekannte oder vermutete Motivlage des Täters eingehen kann.
71 Seiten
18,90 €

Inhalt

Inhalt:

Einleitungm

I Hintergrundwissen zum Suizid 1
1. Definition und Abgrenzung
2. Mythen
3. Historische und rechtliche Aspekte
4. Epidemiologie
5. Präsuizidales Syndrom
6. Risikofaktoren

II Handlungsempfehlungen für den Umgang mit Suizidalen
7. Die Phasen der Verhandlung mit suizidalen Personen
8. Allgemeines zur Beachtung
9. Leitlinien zur Kommunikation
10. Notfalleinsatzpaket – das Wichtigste in Kürze

III Der erweiterte Suizid – Suicide by Cop
11. Der erweiterte Suizid
12. Suicide by Cop – Definitonen und Synonyme
13. Empirische Untersuchungen zum Suicide by Cop
14. Indikatoren für eine Suicide by Cop-Situation
15. Persönlichkeitsprofil und Motive von Suicide by Cop-Tätern

IV Handlungs- und Verhandlungsvorschläge für Suicide by Cop-Lagen
16. Erkennen einer Suicide by Cop-Situation
17. Handlungs- und Verhandlungsstrategien
17.1 Lagebezogene Leitlinien
17.2 Motivbezogene Leitlinien

Literatur



Sabrina Czak, Stephanie Grafe, Dietmar Heubrock, Gesa Kranz, Petra Palkies

Das Frontalhirnsyndrom in Bedrohungs- und Geisellagen Manual für den Umgang mit „kopflosen“ Tätern

ISBN 978-3-86676-095-0
Schlaganfälle, Unfälle mit Gehirnbeteiligung (Schädel-Hirn-Traumen), Entzündungen und Tumore des Gehirns, aber auch Demenzen, sind recht häufige Erkrankungen, die nicht nur zu Leistungsminderungen, sondern unter Umständen auch zu gravierenden Persönlichkeitsveränderungen führen können. Dies gilt vor allem dann, wenn die vorderen Abschnitte des Gehirns, das Stirn- oder Frontalhirn, betroffen sind, was gerade bei PKW-, Motorrad-, Fahrrad- oder Reitunfällen und bei Stürzen häufig vorkommt. In diesen Fällen kann es zu einer grundlegenden Veränderung des gesamten Erlebens und Verhaltens kommen, die auch als „dysexekutives Syndrom“ oder als Frontalhirn-Syndrom bezeichnet werden. Personen mit dieser Hirnschädigung sind häufig reizbar, unkontrolliert, zu Mitgefühl und Weitsicht unfähig und geraten hierdurch häufig in polizeilich relevante Bedrohungslagen.
Beim Verhandeln mit Personen, die ein Frontalhirn-Syndrom erlitten haben, sind besondere Regeln zu beachten. Zum einen lässt sich ihre leichte Ablenkbarkeit und Beeinflussbarkeit polizeitaktisch gut nutzen, zum anderen können aber auch verbindliche Absprachen durch die schnellen Stimmungsschwankungen erschwert werden.
Das vorliegende Manual beschreibt die Funktionsweise des Gehirns, erklärt die Besonderheiten des Frontalhirn-Syndroms und seine Folgen für das Verhalten der betroffenen Personen, verdeutlicht die Abgrenzung zu anderen psychischen und Persönlichkeits-Störungen und gibt Handlungs- und Verhandlungsempfehlungen für den polizeilichen Umgang mit den Betroffenen in Bedrohungs- und anderen Einsatzlagen.

Format DIN-A4

mit 2 Einsatzkarten
94 Seiten
18,90 €

Inhalt

I Biopsychologische Grundlagen
1. Das Gehirn – Aufbau und Funktionen
2. Das Funktionsprinzip der Synapsenverbindungen
3. Entwicklung des Gehirns
4. Der Frontallappen
5. Präfrontal-subkortikale Kreisläufe
6. Das Konzept der Exekutivfunktionen

II Das Frontalhirnsyndrom: Erkennungs- und Umgangsstrategien
7. Das Frontalhirnsyndrom (FHS)
8. Meinungen aus der neurologischen Praxis
9. Wie kommt es zum „kopflosen“ Täter? Ursachen und ihre Prävalenz
10. Wie wird der „Kopflose“ zum Täter? Mögliche Tatsituationen
11. Erkennungsmerkmale des Frontalhirnsyndroms
12. Interventionsansätze

III Notfalleinsatzpaket – das Wichtigste in Kürze
Einweisung
Symptomübersicht
Checkliste für visuellen Kontakt
Checkliste für auditiven Kontakt
Fragebogen für Dritte
Strategien zur Testung auf Vorliegen eines FHS
Chancen und Risiken des FHS
Allgemeine Handlungsstrategien
Strategien zur Auflösung einer Lage
Strategien zum Umgang mit unbeständigen Tätern

Literaturverzeichnis



Christina Biller, Dietmar Heubrock, Anna-Katrin Magdeburg, Petra Palkies, Manon Rossmanek & Oliver Witt

Manual für den polizeilichen Umgang mit psychisch auffälligen Geiselnehmern und anderen Personen in kritischen Einsatzlagen

ISBN 978-3-86676-083-7
Format DIN-A4 / mit vier Einsatzkarten

Gerade in besonderen Einsatzlagen wie Geiselnahmen, Bedrohungssituationen, bei häuslicher Gewalt oder Stalking sind Polizeibeamte zunehmend mit psychisch kranken Personen konfrontiert. Der Umgang mit psychisch Kranken in einer zusätzlich extrem stressbelasteten Situation stellt für die Polizei eine besondere Herausforderung dar, bei der viele Aspekte – u.a. das Einsatzziel, die Eigensicherung, ein Handeln unter öffentlicher Beobachtung und die Anwendung deeskalierender Verhandlungstechniken – zu beachten sind. Erschwerend kommt hinzu, dass es sich bei psychisch kranken Personen um eine äußerst heterogene Gruppe mit unterschiedlichen Störungsbildern handelt.
Das vorliegende Manual für den Umgang mit psychisch auffälligen Geiselnehmern und anderen Personen in kritischen Einsatzlagen (MUpaG) ist im Rahmen eines Kooperationsprojektes mit dem Ziel entstanden, polizeilichen Verhandlungsgruppen den Umgang mit psychisch gestörten Tätern zu erleichtern. Es enthält ein Kurzmanual (K-MUpaG) mit konkreten Handlungsempfehlungen für Täter mit den wichtigsten polizeilich relevanten Störungen (Antisoziale Persönlichkeit, Narzisstische Persönlichkeit, Borderline-Persönlichkeit, Depression, Manie und Schizophrenie) sowie ein Langmanual (L-MUpaG) mit Hintergrundinformationen zu diesen Störungsbildern. Eine Besonderheit des MUpaG stellen die separat beigefügten Karten mit Checklisten, Formulierungshilfen und allgemeinen Handlungsempfehlungen dar, die auf die Erfordernisse des polizeilichen Einsatzes abgestimmt sind.
104 Seiten
18,90 €

Inhalt

1 Einführung in die Benutzung des MUpaG

2 K-MUpaG (Kurzmanual)
2.1 Arbeitsanleitung für das K-MUpaG
2.2.1 Allgemeine Handlungsempfehlungen
2.2.2 Allgemeine Handlungsempfehlungen - Formulierungsvorschläge
2.3 Täterverhalten: was ist auffällig?
2.4 Checkliste zum Täterverhalten
2.5 Störungsspezifische Handlungsempfehlungen

3 L-MUpaG (Langmanual)
3.1 Das Menschenbild
3.2 übertragung und Gegenübertragung
3.3 übersicht: Beschreibung der einzelnen Störungsbilder
3.3.1 übersicht: Antisoziale Persönlichkeit
3.3.1.1 Tabelle „Antisoziale Persönlichkeit - Typische Symptome“
3.3.1.2 Beschreibung des Störungsbildes „ Antisoziale Persönlichkeit“
3.3.1.3 Fallbeispiel „Antisoziale Persönlichkeit“
3.3.1.4 Störungsbildspezifische Handlungsempfehlungen „Antisoziale Persönlichkeit“
3.3.2 übersicht: Narzisstische Persönlichkeit
3.3.2.1 Tabelle „Narzisstische Persönlichkeit - Typische Symptome“
3.3.2.2 Beschreibung des Störungsbildes „Narzisstische Persönlichkeit“
3.3.2.3 Fallbeispiel „Narzisstische Persönlichkeit“
3.3.2.4 Störungsbildspezifische Handlungsempfehlungen „Narzisstische Persönlichkeit“
3.3.3 übersicht: Borderline Persönlichkeit
3.3.3.1 Tabelle „Borderline Persönlichkeit - Typische Symptome“
3.3.3.2 Beschreibung des Störungsbildes „Borderline Persönlichkeit“
3.3.3.3 Fallbeispiel „Borderline Persönlichkeit“
3.3.3.4 Störungsbildspezifische Handlungsempfehlungen „Borderline Persönlichkeit“
3.3.4 Die Bipolare Störung
3.3.5 übersicht: Depression
3.3.5.1 Tabelle „Depression - Typische Symptome“
3.3.5.2 Beschreibung des Störungsbildes „Depression“
3.3.5.3 Fallbeispiel „Depression“
3.3.5.4 Störungsbildspezifische Handlungsempfehlungen „Depression“
3.3.6 übersicht: Manie
3.3.6.1 Tabelle „Manie - Typische Symptome“
3.3.6.2 Beschreibung des Störungsbildes „Manie“
3.3.6.3 Fallbeispiel „Manie“
3.3.6.4 Störungsbildspezifische Handlungsempfehlungen „Manie“
3.3.7 übersicht: Schizophrenie
3.3.7.1 Tabelle „Schizophrenie - Typische Symptome“
3.3.7.2 Beschreibung des Störungsbildes „Schizophrenie“
3.3.7.3 Fallbeispiel „Schizophrenie“
3.3.7.4 Störungsbildspezifische Handlungsempfehlungen „Schizophrenie“
3.3.8 übersicht: Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung (ADHS)
3.3.8.1 Beschreibung des Störungsbildes „ADHS“
3.3.8.2 Fallbeispiel „ADHS“

Glossar

Literaturverzeichnis