978-3-86676-669-3
Karlhans Liebl & Eberhard Kühne (Hrsg.)
Polizeiwissenschaft Fiktion, Option oder Notwendigkeit? Die Polizeien der Länder und des Bundes werden bei der Gefahrenabwehr und der …
366 Seiten 32,90 €

Inhalt


978-3-86676-673-0
Mario Staller
„Ich bin nur die Vertretung…“ Gamifizierung in der Psychologie Lehre an einer … Die vorliegende Arbeit fokussiert auf die Möglichkeiten der Gamifizierung in der …
84 Seiten 19,80 €

Inhalt


978-3-86676-672-3
Julia Katherina Mahnken
Auswirkungen der digitalen Transformation für die Aufgaben und Ausrichtung der … Mithilfe figurations- und prozesssoziologischer Methoden und Werkzeuge wird es möglich, …
172 Seiten 24,90 €

Inhalt


978-3-86676-668-6
Christian Cernak
Digital Community Policing im Kontext sozialer Medien Herausforderungen und … Die Polizei Niedersachsen hat zur Stärkung der polizeilichen Präsenz und des Dialogs …
180 Seiten 24,90 €

Inhalt


978-3-86676-667-9
Claudia Müller
Allein im Netz? Zur Prävention von Cybergrooming Das Internet als weltweiter sozialer Raum mit exponentiell steigenden Nutzerzahlen bringt …
95 Seiten 19,80 €

Inhalt


978-3-86676-662-4
Christoph Gusy und Jan-Peter Möhle, Marcus Kutscher, Julia Merdian, …
Informationsrechte und -pflichten kinder- und jugendbetreuender Stellen gegenüber der … Dürfen Mitarbeiterinnen von Kitas oder des Jugendamts die Polizei informieren, wenn den …
142 Seiten 22,90 €

Inhalt


978-3-86676-641-9
Ronny Steffenhagen
Prepper in der Landespolizei Mecklenburg-Vorpommern Phänomenologie und … Anhänger der Prepperbewegung sind im deutschsprachigen Raum bisher weitestgehend …
91 Seiten 22,90 €

Inhalt


978-3-86676-635-8
Felix Horn
Biometrische Sicherungen von Smartphones und Tablets als Herausforderung für … Diese Masterarbeit stellt die Frage nach der rechtlichen Grundlage, die Entsperrung von …
83 Seiten 19,80 €

Inhalt


Karlhans Liebl & Eberhard Kühne (Hrsg.)

Polizeiwissenschaft Fiktion, Option oder Notwendigkeit?

ISBN 978-3-86676-669-3
Die Polizeien der Länder und des Bundes werden bei der Gefahrenabwehr und der Strafverfolgung ständig vor neue und größere Herausforderungen gestellt. Stichworte sind terroristische Bedrohungen, politischer Extremismus, Cybercrime und zunehmende Gewaltbereitschaft in der Gesellschaft. Diesem Umstand tragen die Gesetzgeber mit neuen Befugnissen für die Polizei Rechnung. Als Stichworte seien die Vorratsdaten-speicherung, online-Durchsuchungen, der Begriff der „drohenden Gefahr“, das BKA- Gesetz sowie Landes- Polizeigesetze genannt.

Daraus erwachsen Befürchtungen und Bedenken, dass diese erweiterten Befugnisse nicht vollständig grundrechtskonform sind. In diesem Kontext zeigten das Bundes-verfassungsgericht und die Verfassungsgerichte der Länder zum wiederholten Male die Grenzen gesetzgeberischen Handelns auf.

Welche Bedeutung kommt der Polizeiwissenschaft zu, um diese Entwicklungen erfolg- reich zu gestalten? Fünfzehn Autorinnen und Autoren liefern mit ihren Aufsätzen in diesem Buch Antworten auf diese Frage und kommen zu einem klaren Fazit:

Polizei und Gesellschaft brauchen eine beobachtende, gestaltende und kritisch reflektierende Polizeiwissenschaft, die die Aufgaben der Polizei in der Gesellschaft und die dazu erforderlichen Befugnisse bestimmt.

Die Polizei braucht eine Polizeiwissenschaft, die ihre Kompetenzen stärkt und ihren Ressourcenbedarf begründet.

Die Gesellschaft braucht eine Polizeiwissenschaft, die Effizienz und Angemessenheit polizeilichen Handelns bei Gefahrenabwehr und Strafverfolgung auf wissenschaftlicher Grundlage dem politischen Diskurs zugänglich macht.

Mit diesem Buch wird der aktuelle Stand der Polizeiwissenschaft kritisch reflektiert und es werden die Konturen der zu etablierenden Polizeiwissenschaft her-ausgearbeitet.
366 Seiten
32,90 €

Inhalt

Inhalt:



Vorwort

Eberhard Kühne & Karlhans Liebl



Der Stellenwert von Theorien in Zeiten der Digitalisierung und künstlichen Intelligenz – mit Ausblicken auf die Polizeiwissenschaften und Polizeiausbildung

Anton Sterbling



„Polizeiwissenschaft“ als eigenständige Disziplin – historische Entwicklung und Bedeutung

Martin H. W. Möllers



Polizeiwissenschaft als Ermessens- und Führungslehre.

Skizze eines Kontext-Vergleichs

Rainer Prätorius



Forschung für und bei der Polizei – Vermittlungsoption zwischen Notwendigkeit und Fiktion

Esther Jarchow



Über die Polizei forschen oder mit Polizist*innen reden?

Zwei Perspektiven der Polizeiforschung: Möglichkeiten und Konsequenzen.

Nils Zurawski



Digitale und gesellschaftliche Transformationen.

Polizeiwissenschaft mit Norbert Elias

Oliver Bidlo & Julia Katherina Mahnken



Polizeiwissenschaft als ganzheitliche Sicht auf die Polizei in der demokratischen Gesellschaft

Eberhard Kühne



Polizei - eine Verwaltungsbehörde? Zur Tragikomödie „Darum brauchen wir keine Polizeiwissenschaft“

Karlhans Liebl



Wissen als Herausforderung – Polizeiliches Einsatztraining in systemsicher Perspektive

Swen Körner & Mario S. Staller



Polizeiliches Einsatztraining als Herausforderung für die Wissenschaft – Kommunikative und inhaltliche Aspekte

Mario S. Staller & Swen Körner



Erwartungen eines Praktikers an die Polizeiwissenschaft

Horst Brandt



„Neues“ Polizei- bzw. „Sicherheitsrecht“ in Deutschland - Sicherheitspolitischer „Paradigmenwechsel“ oder gebotene Anpassung an eine elementar veränderte Sicherheitslage?

Holger Plank



Wissensmanagement aus kriminalistischer Perspektive

Ralph Berthel



Wissen, Wissenschaft, Polizeiwissenschaft - eine Betrachtung aktueller Aspekte

Clauss-Siegfried Grommek



Über Normativität und Notwendigkeit - Zur Bedeutung einer ethisch reflektierten Polizeiwissenschaft

Marco Krüger



Mario Staller

„Ich bin nur die Vertretung…“ Gamifizierung in der Psychologie Lehre an einer Hochschule der Polizei

ISBN 978-3-86676-673-0
Die vorliegende Arbeit fokussiert auf die Möglichkeiten der Gamifizierung in der polizei- lichen Hochschullehre. Dabei erschließt die vorliegende Arbeit zuerst in einer analytischen Betrachtung die Möglichkeiten für eine Gamifizierung in der Hochschullehre. In einem weiteren Schritt wird ein Konzept einer narrativ-gamifizierten Lehrveran-staltungsserie im Studienfach Psychologie an einer polizeilichen Hochschule empirisch im Rahmen der Aktionsforschungsmethodologie untersucht. Die Ergebnisse zeigen, dass die Lehre generell als positiv und effektiv wahrgenommen wurde – diese Aspekte aber nicht unmittelbar im Zusammenhang mit gamifizierten Elementen der Unter-richtsgestaltung stehen. Positive Synergieeffekte eines gamifizierten Lehransatzes zeigen sich besonders, wenn die Lehrkraft selbst Freude an diesem Ansatz hat. Gamifizierung hat so das Potenzial zu einer positiven und freudvollen Lehratmosphäre beizutragen und ein Erlebnis innerhalb der Lehre zu schaffen. Die vorliegende Arbeit eröffnet an dieser Stelle eine neue Perspektive auf die Vermittlungspraxis psychologischer Lehre im Kontext polizeilicher Hochschulen.
84 Seiten
19,80 €

Inhalt

1 Einleitung



2 Game-Design und Hochschullehre


2.1 Vom Spielen in der Hochschullehre

2.2 Game Design: Vom Gestalten eines Lernerlebnisses

2.3 Ein (weiteres) Gamifizierungsframework



3 Gamifizierung und reflexive Pädagogik

3.1 Play, Game, Gamifizierung

3.2 Gamifizierung und Lehre: Potenziale der (Nicht-)Definition



4 Ein gamifiziertes Konzept in der Hochschullehre

4.1 Forschungsziel

4.2 Forschungsdesign

4.3 Kontext des Forschungsprojektes

4.4 Design Prozess (Handlungsplan)

4.4.1 Was – Reflexionen

4.4.2 Wer - Reflexionen

4.4.3 Kontext – Reflexionen

4.4.4 Selbst - Reflexionen

4.4.5 Wie - Reflexionen: Design-Überlegungen

4.5 Datenerhebung

4.5.1 Feldnotizen

4.5.2 Befragung Sommer 2020

4.5.3 Lehrevaluationen 2018/2019

4.5.4 Klausurergebnisse

4.6 Datenanalyse

4.7 Ergebnisse

4.7.1 Positive und negativ wahrgenommene Aspekte

4.7.2 Auswertung der Feldnotizen der Beobachtung

4.7.3 Bewertung der Lehrveranstaltung

4.7.4 Bewertung Klausuren im Studienjahr 2019/2020

4.8 Diskussion

4.8.1 Effektive Lehre vs. Effektive gamifizierte Lehre

4.8.2 Positive Emotionen und positives Engagement

4.8.3 Kritische Aspekte der gamifizierten Lehre

4.8.4 Implikationen und Anpassungen für die künftige Praxis

4.9 Einschränkungen



5 Zusammenfassung



6 Literatur



Julia Katherina Mahnken

Auswirkungen der digitalen Transformation für die Aufgaben und Ausrichtung der Kriminalpolizei Wie die Technikbetroffenheit die Kriminalpolizei verändert – Figurations- und prozesssoziologische Analyse in den Polizeiwissenschaften.

ISBN 978-3-86676-672-3
Mithilfe figurations- und prozesssoziologischer Methoden und Werkzeuge wird es möglich, die Kriminalpolizei aus den Blickwinkeln der Mitarbeitenden (innerhalb und im Kontakt mit Bürgern), aus Bürgersicht (am Tatort eines „Kellereinbruchs“), unter dem Einfluss eines transnationalen Kriminalitätsphänomens (Ermittlungen zu einer Online-Drogenplattform) und in der Gewaltenteilung (unter dem Einfluss Europas) deskriptiv zu analysieren. Im Anschluss wird aus einer ganzheitlichen Perspektive integrierend betrachtet, wie diese unterschiedlichen Dimensionen zu einander stehen.

Die Forschungsfrage lautet, wie sich die Aufgaben und Ausrichtung der Kriminalpolizei unter dem Einfluss der digitalen Transformation verändern. Dafür wird in dieser Arbeit die Polizeiwissenschaft genutzt, um eine fr die Organisation und Praxis relevante kriminalstrategische Frage zu beantworten.

Auf der Mikro- und Mesoebene wird polizeiwissenschaftlich synthetisiert, dass durch neue Leitbilder Spannungen unter den Mitarbeitern entstehen, dass das Arbeiten in der Entwicklungsstufe der Digitalisierung demotivierend auf die Mitarbeiter wirkt (die privat in einer digital vernetzten Welt leben), dass transnationale Ermittlungserfordernisse europäische Ermittlungsgrundlagen und Tandem-Teams erfordern und dass die nationale Gesetzgebung in ihrer jetzigen Form zunehmend zu langsam für die Rasanz der digitalen Transformation werden wird. Auf der Makroebene wird am Ende sichtbar, dass das starke repressive Streben nach Europa eines kräftigen Gegengewichts auf regionaler Ebene bedarf, damit die Kriminalpolizei ihre (die Gesellschaft stabilisierende) Funktion weiterhin erfüllt.
Aufbauend auf den Ergebnissen verbinden sich Wissenschaft und Praxis, indem der kriminalstrategische Teil der Forschungsfrage zur künftigen Ausrichtung der Kriminalpolizei beantwortet wird. Wie kann ein neues kriminalpolizeiliches Selbstverständnis aussehen? An welchem Sinn könnte es sich orientieren und welche gesellschaftliche Funktion könnte es erfüllen?

Am Ende bleibt festzuhalten, dass sich figurations- und prozesssoziologische Methoden eignen, die in den Polizeien anstehenden Transformationsprozesse fortlaufend interdisziplinär zu begleitforschen, um die Organisation Polizei bei den anstehenden Transformationsprozessen lösungsorientiert zu unterstützen, aufzuzeigen, warum es gerade wo hakt, wer hinterherhinkt und um fortlaufende organisationsbezogene Anpassungsbedarfe sichtbar zu machen. Die Untersuchung veranschaulicht, dass polizeiwissenschaftlich dringend Handlungs- und Forschungsbedarf im Themenfeld „Digitale Transformation und ihr Wirken“ besteht.
172 Seiten
24,90 €

Inhalt

I. Inhalt



II. Abkürzungsverzeichnis




1. Einleitung

1.1.Themendarstellung

1.2.Methodik

1.3.Erweiterung der Forschungsfrage

1.4.Vorgehen



2. Theoretischer und methodischer Rahmen

2.1.Einführung in die Figurations- und Prozesssoziologie

2.1.1.Die Dynamik sozialer Prozesse und die Ordnung des Wandels

2.1.2.Das begriffliche Werkzeug der Figuration

2.1.3.Affektive Bindungen

2.1.4.Verflechtungen, Interdependenzen und Machtbalancen

2.1.5.Zivilisationstheorie (Sozio- und Psychogenese)

2.1.6.Staatsbildungsprozesse, Wir- und Ich-Identitäten

2.1.7.Das Modell der Triade der Grundkontrollen

2.1.8.Kritik und Einordnung

2.1.9.Prüfung der Relevanz in Bezug auf die Forschungsfrage

2.2.Transfer und Entwicklung des methodischen Vorgehens



3. Veränderte (Arbeits-)Welt: Digitale Transformation

3.1.Digitalisierung und sozialer Wandel

3.2.Digitale Reifeprozesse

3.3.Digitale Transformation und Organisationen

3.4.Technik und Zivilisation bei Norbert Elias

3.5.Zwischenergebnisse: neue Märkte und der Mensch als Zahl



4. Analyse der Figuration Kriminalpolizei

4.1.Gewordensein: Die Entwicklung zu einer eigenständigen Einheit

4.2.Aufgaben der Kriminalpolizei: Status quo

4.3.Ausrichtung der Kriminalpolizei

4.4.Neue Herausforderung: Komplexität fordert Öffnung und Agilität

4.5.Zwischenergebnisse: ganzheitlich statt präventiv oder repressiv



5. Analyse der Technikbetroffenheit der Kriminalpolizei

5.1.Innerhalb der Figuration

5.1.1.Zwischenergebnisse: Spannungen aufgrund gegensätzlicher Entwicklungen (privat vs. Beruf) und verschobener Machtbalancen

5.2.Veränderungen in der Außenwirkung: Fallbeispiel „Kellereinbruch“

5.2.1.Zwischenergebnisse: Entgrenzte Bürger und nationalstaatlich begrenzte Kriminalermittelnde (von der anordnenden zur Hilfe annehmenden Partei)

5.3.Veränderungen in den Ermittlungen: Fallvergleich „Drogenhandel“

5.3.1.Zwischenergebnisse: Veränderte Marktmöglichkeiten und veränderte Täterstrukturen führen zu neuen Ermittlungsmöglichkeiten und erfordern kriminalstrategische und strukturelle Anpassungen

5.4.Analyse veränderter Interdependenzen in der Gewaltenteilung

5.4.1.Zwischenergebnisse: Ausdehnung der kriminalpolizeilichen Ermittlungen in Europa und legislativ bedingte Asymmetrie

5.5.Mikro- und Makrozusammenhänge: Wo entstehen Spannungen?

5.5.1.Zwischenergebnisse: Grenzen des nationalstaatlichen Gewaltmonopols und Bedarf disruptiver Veränderungen



6. Essenzen und eigene Synthesen

6.1. Notwendige Anpassungsbedarfe

6.2. Dimensionale Erweiterung der Kriminalistik



7. Diskussion, Fazit und Ausblick



III. Anlagen



Christian Cernak

Digital Community Policing im Kontext sozialer Medien Herausforderungen und Einflussfaktoren aus organisations-, führungs- und mitarbeiterzentrierter Sicht

ISBN 978-3-86676-668-6
Die Polizei Niedersachsen hat zur Stärkung der polizeilichen Präsenz und des Dialogs mit der Bevölkerung im digitalen Raum seit Januar 2017 eine Erweiterung des polizeilichen Aufgabenspektrums eingeführt: Digital Community Policing. Konkret ermöglicht dies innerhalb der bundesweiten Sicherheitsstruktur erstmalig die Einrichtung und den Betrieb sogenannter „personifizierter“ Accounts einzelner Polizistinnen und Polizisten in den sozialen Medien. Von dieser Möglichkeit wird trotz einer umfassenden Fachstrategie Soziale Medien nicht flächendeckend Gebrauch gemacht, so dass in Niedersachen „erst“ ca. 20 solcher Accounts bestehen.

Diese Forschungsarbeit befasst sich mit den Herausforderungen und Einflussfaktoren bei der Implementierung von Digital Community Policing bei der Polizei Niedersachen. Dabei werden über die Methoden einer Gruppendiskussion auf operativer Ebene sowie vier Experteninterviews auf strategischer Ebene die Bezüge zum Change Management und dem Einfluss von Veränderungs- und Führungskäftekommunikation auf den Wandel sowie die Wichtigkeit der Aspekte Organisations-, Vertrauens- und Fehlerkultur und der Führung hergestellt. Insbesondere ist das Konzept des Digital Community Policing auch für alle anderen Länderpolizeien der BRD geeignet, so dass die in dieser Arbeit erforschten Aspekte auch dort eine Relevanz entfalten dürften.
180 Seiten
24,90 €

Inhalt

Inhalt:



1 Einleitung

1.1 Thematische Einführung

1.2 Erkenntnisinteresse und Abgrenzung

1.3 Aufbau der Arbeit



2 Theoretische Grundlagen und Stand der Forschung

2.1 Mediennutzungsverhalten in Deutschland

2.2 Nutzung Sozialer Medien durch die Polizeien der Länder und des Bundes

2.3 Community Policing

2.4 Digital Community Policing im Allgemeinen und bei der Polizei NI

2.5 Change Management und der Einfluss von Veränderungs- und Führungskräftekommunikation auf den Wandel

2.6 Führung

2.7 Organisationskultur

2.8 Vertrauens- und Fehlerkultur in einer Organisation

2.9 Zwischenfazit



3 Theoretisch fundierte Fragestellungen



4 Methodik


4.1 Empirischer Forschungsprozess

4.2 Forschungsdesign

4.3 Forschungsmethoden: Leitfadengestützte Gruppendiskussion und Experteninterviews

4.4 Qualitative Inhaltsanalyse

4.5 Kritische Auseinandersetzung mit der Methodik



5 Darstellung und Interpretation der Ergebnisse

5.1 Bedeutung von sozialen Medien und DCP für die Polizei NI

5.2 Bewertung der Organisationskultur

5.3 Einfluss von Strategien

5.4 Einfluss von Führung und Führungskräftekommunikation auf den Veränderungsprozess

5.5 Herausforderungen Change Management und Veränderungskommunikation

5.6 Bedeutung von Vertrauen und Status der Fehlerkultur



6 Zusammenfassung der wesentlichen Erkenntnisse und ihre Diskussion

6.1 Wesentliche Erkenntnisse

6.2 Empfehlungen

6.3 Grenzen der Untersuchung und Forschungsansätze

6.4 Fazit und Ausblick



Literaturverzeichnis



Anhang



Claudia Müller

Allein im Netz? Zur Prävention von Cybergrooming

ISBN 978-3-86676-667-9
Das Internet als weltweiter sozialer Raum mit exponentiell steigenden Nutzerzahlen bringt vielfältige Kriminalitätsphänomene hervor und stellt damit die Kriminalprävention vor wachsende Aufgaben. Insbesondere Kinder sind im virtuellen Raum durch bisher häufig unkontrollierte Kommunikation und Interaktion verschiedensten Risiken ausgesetzt. Eines dieser Risiken ist die Viktimisierung im Rahmen von Cybergrooming, also der onlinebasierten Anbahnung von sexuellem Kindesmissbrauch. Die vorliegende Arbeit nimmt sich dieser Thematik an indem das Phänomen Cybergrooming, insbesondere im Kontext von Online-Spielen, kriminologische Erklärungsansätze für dieses Phänomen und aktuell bereits bestehende präventive Maßnahmen dargestellt werden. Als Ergebnis dieser Betrachtung werden weitere Möglichkeiten der Prävention herausgearbeitet.
95 Seiten
19,80 €

Inhalt

Inhalt:



1. EINLEITUNG



2. FORSCHUNGSFRAGE




3. METHODIK




4. DAS PHÄNOMEN CYBERGROOMING


4.1 DEFINITION

4.2 ONLINE-SPIELE UND CYBERGROOMING

4.3 DIE PHÄNOMENOLOGIE DES CYBERGROOMING

4.4 TÄTERTYPOLOGIE

4.5 VIKTIMOLOGIE

4.6 KRIMINOLOGISCHE ERKLÄRUNGSANSÄTZE

4.7 MATERIELLES STRAFRECHT

4.8 CYBERGROOMING IM HELLFELD

4.9 CYBERGROOMING IM DUNKELFELD



5. DAS AKTUELLE BEISPIEL FORTNITE: BATTLE ROYALE

5.1 ALLGEMEINES

5.2 NUTZUNGSVERHALTEN



6. ZWISCHENERGEBNIS



7. BESTEHENDE PRÄVENTIVE MAßNAHMEN


7.1 ALLGEMEINES

7.2 UNIVERSELLE KRIMINALPRÄVENTION

7.3 SELEKTIVE

7.4 INDIZIERTE KRIMINALPRÄVENTION



8. ZWISCHENERGEBNIS



9. ANSÄTZE FÜR WEITERE MÖGLICHKEITEN DER PRÄVENTION


9.1 UNIVERSELLE KRIMINALPRÄVENTION

9.2 SELEKTIVE KRIMINALPRÄVENTION

9.3 INDIZIERTE KRIMINALPRÄVENTION



10. FAZIT



LITERATURVERZEICHNIS



Christoph Gusy und Jan-Peter Möhle, Marcus Kutscher, Julia Merdian, Jonas Blaszkowski, Ksenia Dick, Merle Fock, Alina Kulle, Lilith Boos, Natascha Nortz

Informationsrechte und -pflichten kinder- und jugendbetreuender Stellen gegenüber der Polizei Vom institutionellen und informationellen Nebeneinander zur limitierten Kooperation

ISBN 978-3-86676-662-4
Dürfen Mitarbeiterinnen von Kitas oder des Jugendamts die Polizei informieren, wenn den Kindern Gefahren drohen oder wenn von den Kindern Gefahren für andere Menschen ausgehen? Oder müssen sie dies sogar? Die Fragen werfen zahlreiche Probleme des Sozial-, des Datenschutz-, des Berufs- und des Strafrechts auf, die eher nebeneinander stehen als aufeinander bezogen sind. Sie sollen hier systematisch dargestellt werden. Am Schluss stehen Prüfungsschemata, um Orientierung im Normengeflecht zu ermöglichen.
142 Seiten
22,90 €

Inhalt

Inhalt:



I. Fragestellung



II. Schutzgüter des Geheimnisschutzes: Vielfalt der Rechtsgrundlagen – Vielfalt der Inhalte


1. Datenschutzgrundverordnung1 und Richtlinie zur Zusammenarbeit von Sicherheits- u.a. -behörden (JI-Richtlinie)

2. Privatgeheimnisschutz durch berufsbezogene Schweigepflichten

a) Der Schutz von „Privatgeheimnissen“ in § 203 StGB

b) Schweigepflichten aus Berufsordnungen freier Berufe

c) Auskunfts- und Zeugnisverweigerungsrechte im Prozess – Das Beispiel der §§ 52 ff StPO

3. Arbeits- und dienstrechtliche Verschwiegenheitspflichten

4. Zusammenfassung: Informationsrecht ist maßgeblich



III. Informationsrechtliche Grundlagen: Anwendbarkeit, Anforderungen und Grenzen

1. Sozialrechtliche Rechtsgrundlagen

2. Einige Schlüsselbegriffe: Anwendbarkeit von Sozialrecht, personenbezogene Informationen, Sozialdaten

3. Zusammenarbeit als Ausgestaltung und Grenze des Persönlichkeitsrechts

4. Zur Bedeutung der polizei- und sicherheitsrechtlichen Informationsrechte



IV. Einzelne Übermittlungsbefugnisse und -grenzen

1. Strafrechtliche Anzeige- und Garantenpflichten

a) Nichtanzeige geplanter Straftaten

b) Strafrechtliche Garanten- und Hilfeleistungspflichten

2. Informationsrechte und -pflichten als Grenzen des (Sozial-) Geheimnisschutzes: SGB I, X als allgemeiner Ausgangspunkt

3. Von der Weiterentwicklung der Kinder- und Jugendhilfe zum Kinderschutz: § 8a SGB VIII

a) Grundgedanken des Gesetzes: Subsidiarität, Information, Kooperation

b) Informations- und Verfahrenspflichten der betreuenden Stellen

c) Effektivität durch Verfahren, nicht Verfahren statt Effektivität

4. Das Gesetz zur Kooperation und Information im Kinderschutz (KKG)

5. Der strafrechtliche Notstand (§ 34 StGB) als subsidiärer Auffangtatbestand für Informationsweitergabe

a) Allgemeine Anforderungen des Notstandsgedankens (am Beispiel des § 34 StGB)

b) Anwendbarkeit des Notstandsgedankens im SGB VIII?

c) § 34 StGB als Ermächtigungsnorm für Datenübermittlung?

d) Zusammenfassung zu § 34 StGB



V. Das Informationsrecht als Abwägungsauftrag und -rahmen

1. Materiell-rechtliche Vorgaben

2. Prozedurale Vorgaben: Rechtsverwirklichung durch Verfahren



VI. Zusammenfassung: Übermittlungspflichten und Schweigerechte im Verfahren

1. Materielle Determinanten des Schutzes von Kindern und Jugendlichen

2. Die Vorentscheidung: Normalfall oder Eilfall?

3. Der rechtliche Regelfall: Entscheidungsrichtigkeit durch Verfahren

a) Fach- und sachkundige Risikoabschätzung als Grundlage

b) Von der Faktenfeststellung zur Entscheidung: Verfahren als Rückkopplungs- und Kontrollprozess

4. Der rechtliche Ausnahmefall: Entscheidungsrichtigkeit bei „Gefahr im Verzug“



VII. Abschließende Feststellung: Vom Nebeneinander zum limitierten Miteinander von Jugendhilfe und Polizei



Ronny Steffenhagen

Prepper in der Landespolizei Mecklenburg-Vorpommern Phänomenologie und Interventionsmöglichkeiten aus Führungssicht

ISBN 978-3-86676-641-9
Anhänger der Prepperbewegung sind im deutschsprachigen Raum bisher weitestgehend sozialwissenschaftlich unerforscht. Die Beweggründe von Preppern werden in der öffentlichen Diskussion selten anhand wissenschaftlich valider Daten hergeleitet.

Im Jahr 2017 machte eine Gruppierung namens „Nordkreuz“ – ein Zusammenschluss aus selbsternannten Preppern – bundesweit Schlagzeilen, als die Generalbundesanwalt-schaft Durchsuchungen bei Mitgliedern dieser Gruppierung wegen des Verdachts der Vorbereitung einer schweren staatsgefährdenden Straftat durchführen ließ.

Mittlerweile zeigen die bekannt gewordenen Details des Verfahrens, dass die Mitglieder der Gruppierung offenbar weit mehr als nur die gemeinsame Betätigung des Hobbys Preppen verband. Der Umstand, dass es sich bei einem Großteil der Mitglieder der Gruppierung um Reservisten der Bundeswehr und sogar zwei aktive Polizeivollzugsbeamte der Landespolizei Mecklenburg-Vorpommers handelte, sorgte für eine besondere mediale Aufmerksamkeit und war Grund für die Bildung einer Kommission zur Beleuchtung der Prepperszene im Ministerium für Inneres und Europa des Landes Mecklenburg-Vorpommern.

Die vorliegende Arbeit hat sich sozialwissenschaftlich mit dem Phänomen des Preppens auseinandergesetzt und richtet sich an Führungskräfte nicht nur der Polizei. Sie hat zum Ziel, das Preppen sowie hiermit gegebenenfalls problematisches Verhalten zu erklären. Anhand eines eigens entwickelten vierphasigen Modells auf Grundlage des systemisch-konstruktivistischen Ansatzes soll es Führungskräften möglich gemacht werden, zukünftiges ähnlich gelagertes Verhalten von Mitarbeitern frühzeitig zu erkennen. Darüber hinaus werden Ansätze zur zielgerichteten kommunikativen Intervention aufgezeigt.
91 Seiten
22,90 €

Inhalt

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GELEITWORT



VORWORT




1 EINLEITUNG


1.1 FRAGESTELLUNG

1.2 AUFBAU DER ARBEIT

1.3 METHODIK



2 PREPPER – DEFINITION UND ENTSTEHUNGSGESCHICHTE

2.1 ENTSTEHUNGSGESCHICHTE

2.2 BEGRIFFSDEFINITION PREPPER

2.3 ABGRENZUNG AKZEPTIERTES UND NICHT GEWOLLTES VERHALTEN

2.3.1 Gesellschaftsbegriff

2.3.2 Organisation

2.3.3 Gesellschaftlich und organisationsintern gewolltes bzw. akzeptiertes Verhalten

2.4 URSACHEN FÜR DIE ENTSTEHUNG DES PREPPENS

2.4.1 Demografischer Hintergrund der Prepperbewegungen in den USA und in Deutschland

2.4.2 Persönliche und gesellschaftliche Ursachen für das Preppen in den Vereinigten Staaten von Amerika

2.4.2.1 Persönliche Beweggründe für das Preppen

2.4.2.2 Gesellschaftlicher und politischer Kontext des Preppens

2.4.2.3 Zusammenfassung

2.4.3 Motive der Prepper im deutschsprachigen Raum

2.4.3.1 Selbstwirksamkeitserwartung

2.4.3.2 Risikobewusstsein vor dem Hintergrund des politischen Weltbildes

2.4.3.3 Menschenbild

2.4.3.4 Prepping und Moderne

2.4.3.5 Zusammenfassung der Ergebnisse zu deutschsprachigen Preppern

2.4.4 Vergleichende und zusammenfassende Betrachtung der Prepper der USA und des deutschsprachigen Raums

2.5 ORGANISATIONSINTERN PROBLEMATISCHES PREPPEN

2.5.1 Sozialwissenschaftliche Erklärungsansätze für organisationsintern problematisches Preppen

2.5.1.1 Begrifflichkeiten Extremismus und Radikalisierung

2.5.1.2 Radikalisierung nach Lantermann

2.5.1.3 Systemisch-konstruktivistischer Ansatz der Radikalisierung

2.5.1.3.1 Systembildung durch Beobachtung und Unterscheidung

2.5.1.3.2 Strukturelle Kopplung durch Sprache

2.5.1.3.3 Kommunikation

2.5.1.3.4 Sinnkonstrukte und Autopoiese

2.5.1.3.5 Fazit



3 RADIKALISIERUNGSMODELL UNTER BERÜCKSICHTIGUNG DES SYSTEMISCHKONSTRUKTIVISTISCHEN ANSATZES

3.1 PHASE 1: DISTANZIERUNG

3.2 PHASE 2: KOGNITIVE ÖFFNUNG

3.3 PHASE 3: SOLIDARISIERUNG

3.4 PHASE 4: DEVIANZ

3.5 ZUSAMMENFASSUNG



4 INTERVENTION IN KONFLIKTÄREN SOZIALSYSTEMEN MITHILFE DES SYSTEMISCH-KONSTRUKTIVISTISCHEN ANSATZES



5 ZUSAMMENFASSUNG UND AUSBLICK




LITERATURVERZEICHNIS



Felix Horn

Biometrische Sicherungen von Smartphones und Tablets als Herausforderung für Gefahrenabwehr und Strafverfolgung Möglichkeiten zur zwangsweisen Entsperrung

ISBN 978-3-86676-635-8
Diese Masterarbeit stellt die Frage nach der rechtlichen Grundlage, die Entsperrung von biometrisch gesicherten Smartphones und Tablets anzuordnen. Dabei geht sie zunächst auf die Relevanz dieser Frage ein indem die technischen Möglichkeiten und Grenzen der Polizei in Bezug auf Zugriffsmöglichkeiten auf sichergestellte Geräte beleuchtet werden. Außerdem wird deutlich, wie groß das Interesse der Gefahrenabwehr- und Strafverfolgungsbehörden an den darauf gespeicherten Daten ist. In besonderer Tiefe werden die verfassungsrechtlichen Determinanten und die Anwendbarkeit vorhandener Rechtsgrundlagen beleuchtet. Der Blick ins Ausland am Beispiel von USA, Norwegen und Niederlanden zeigt, dass die Frage international diskutiert und teilweise mit der expliziten Regelung in den jeweiligen Strafverfahrensgesetzen beantwortet
83 Seiten
19,80 €

Inhalt

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Abkürzungsverzeichnis



Einführung




B. Technische Grundlagen


I. Begriffsklärung

II. Relevante Betriebssysteme

1. Android

2. Apple iOS

3. Microsoft Windows



III. Authentifikationsmethoden

1. Gesichtserkennung

2. Fingerabdruckscanner

3. Irisscanner

4. Stimmerkennung



IV. Alternative Zugriffsmethoden

1. Brute-Force-Methode

2. Chip-Off-Verfahren

3. Umgehung biometrischer Sicherungen



V. Zwischenfazit



C. Nationaler Rechtsraum

I. Verfassungsrechtliche Determinanten

1. Der Nemo-Tenetur-Grundsatz

2. Duldungspflicht oder untergeordnete Mitwirkungspflicht

3. Betroffene Grundrechte

a. Recht auf körperliche Unversehrtheit

b. Fernmeldegeheimnis

c. Grundrecht auf Vertraulichkeit und Integrität informationstechnischer Systeme

d. Recht auf informationelle Selbstbestimmung



4. Zusammenfassung



II. Anwendbarkeit vorhandener Rechtsgrundlagen

1. Allgemeines

2. Körperliche Untersuchung

a. Auf polizeirechtlicher Grundlage

b. Auf Grundlage des Strafprozessrechts

3. Erkennungsdienstliche Maßnahmen

a. Auf polizeirechtlicher Grundlage

b. Auf Grundlage des Strafprozessrechts

4. Online-Durchsuchung

a. Begriff und Umfang

b. Ermächtigungsgrundlagen aus Polizei- und Strafprozessrecht

c. Anwendbarkeit zur Entsperrung beschlagnahmter Geräte

5. Durchsuchung und Sicherstellung von Sachen

a. Auf polizeirechtlicher Grundlage

b. Auf Grundlage des Strafprozessrechts

6. Generalklausel

a. Keine Spezialermächtigung vorhanden

b. Keine planmäßige Regelungslücke

c. Sperrwirkung der Spezialermächtigungen

7. Die Anordnung zur Entsperrung als Begleitverfügung

8. Zwischenfazit



III. Durchsetzung mit Zwang

1. Zulässigkeit

2. Wahl des Zwangsmittels

3. Ergebnis



IV. Kritik an der Verfassungsmäßigkeit der Grundlage

1. Allgemeines

2. Grundsatz der Verhältnismäßigkeit / Subsidiarität

3. Kernbereichschutz § 100d StPO

4. Vorbehalt der Katalogtat

5. Zusammenfassung



D. Aktuelle Regelungen im Ausland

I. Vereinigte Staaten von Amerika

II. Norwegen

III. Niederlande



E. Fazit



Literaturverzeichnis