978-3-86676-466-8
Sandra Hahn & Lisa Maldener
Neonatizid eine Einzelfallrekonstruktion zum Phänomen der Neugeborenentötung Immer mehr Taten von Neugeborenentötungen (Neonatizid) gelangen medial in den …
159 Seiten 22,90 €

Inhalt


978-3-86676-467-5
Oliver Jacob
Täter-Opfer-Ausgleich und Polizei Grenzen und Perspektiven einer Zusammenarbeit im … Tataufarbeitung, Konfliktschlichtung und Wiedergutmachung sind zentrale Elemente des …
498 Seiten 34,90 €

Inhalt


978-3-86676-462-0
Maria Dzierzon
Kommunale Kriminalprävention in Theorie und Praxis Eine Bestandsaufnahme am Beispiel … Dieses Buch schließt eine Forschungslücke der „Kommunalen …
224 Seiten 29,80 €

Inhalt


978-3-86676-461-3
Denis Kipker
Die nicht-polizeiliche Gefahrenabwehr in Nordrhein-Westfalen im Kontext von … Deutschland steht im Fokus islamistischer Terroristen – zwei vollendete und mehrere …
147 Seiten 22,80 €

Inhalt


978-3-86676-455-2
Jonas Grutzpalk (Hrsg.)
Polizeiliches Wissen Formen, Austausch, Hierarchien „Wissen“ lässt sich vielfach definieren. Man kann darunter eine …
213 Seiten 24,90 €

Inhalt


978-3-86676-456-9
Christian Pundt
Die Bewältigung von polizeilichen Einsatzlagen unter Hochstress Untersuchung eines … "Wenn nicht die Polizei, wer dann", so kann auch das Verhältnis zwischen …
190 Seiten 24,90 €

Inhalt


978-3-86676-450-7
Jens Zander
Body-Cams im Polizeieinsatz In Deutschland wird aktuell in mehreren Bundesländern die Einführung von Body-Cams bei …
89 Seiten 19,80 €

Inhalt


978-3-86676-446-0
Esther Hornung
Frauen die töten Eine empirische Untersuchung zur Phänomenologie weiblicher … Die Geschichte der Thematik „die Frau als „Mörderin“ reicht weit …
496 Seiten 39,80 €

Inhalt


Sandra Hahn & Lisa Maldener

Neonatizid eine Einzelfallrekonstruktion zum Phänomen der Neugeborenentötung

ISBN 978-3-86676-466-8
Immer mehr Taten von Neugeborenentötungen (Neonatizid) gelangen medial in den Blickpunkt, sodass der Eindruck entstehen kann, dass diese Delikte einen Anstieg verzeichnen. Dies kann statistisch allerdings nicht belegt werden. Auffällig ist jedoch die Besonderheit, dass bei dem Phänomen des Neonatizides fast ausschließlich Frauen als Täter festgestellt werden. Doch was muss passieren, dass eine Mutter in der Lage ist und keinen anderen Ausweg sieht, als ihr eigenes ›Fleisch und Blut‹ unmittelbar nach der Geburt zu töten?
Um diese Frage zu beantworten wurde von den Autorinnen innerhalb einer qualitativen Arbeit ein Einzelfall rekonstruiert. Die Kindsmutter hat ihr Neugeborenes unmittelbar nach der Geburt im Schnee ausgesetzt, was den Tod des unbekleideten Säuglings zur Folge hatte. Anschließende Gutachten und Vernehmungen, wie z.B. die der Eltern der Kindsmutter sowie ihres Freundes, welche die Schwangerschaft nicht bemerkt haben wollen, wurden hierfür analysiert.
Daraus resultierende Ergebnisse können sowohl im Kontext (kriminal)polizeilicher Ermittlungsarbeit herangezogen werden als auch zur Erkenntnisgewinnung in Bezug auf Fragen von sozialwissenschaftlicher Relevanz beitragen. Mittels der Analyse unterschiedlicher Vernehmungen und Gutachten kann das Tathandeln in Bezug auf die Abgrenzung einer negierten oder nicht bemerkten Schwangerschaft herausgestellt werden, was nicht nur für die polizeilichen Ermittlungen von Interesse ist. Auch können diese Aspekte im Vorhinein einer derartigen Tat von Nutzen sein, wenn die negierte Schwangerschaft als Risikofaktor in der Gesellschaft bekannt und wahrgenommen wird.
159 Seiten
22,90 €

Inhalt

Inhalt

VORWORT

EINFüHRUNG – ZUM ANLIEGEN DER STUDIE

1. PHäNOMENOLOGIE

1.1 Eine Begriffsdiskussion
1.2 Erscheinungsformen des Neonatizids
1.2.1 Zur aktiven Form der Tatbegehung
1.2.2 Zur passiven Form der Tatbegehung
1.2.3 Die Abgrenzung zur Aussetzung eines Säuglings
1.2.4 Die Angaben der Kindsmutter und die objektiven Daten der rechtsmedizinischen Gutachten – ein Vergleich
1.2.5 Zur Auffindesituation der Neugeborenen

2. ZUR MOTIV- UND URSACHENFORSCHUNG: NEGIERTE SCHWANGERSCHAFT
2.1 Entstehung und Verlauf einer negierten Schwangerschaft
2.2 Zur Differenzierung zwischen Verdrängung und Verheimlichung

3. DIE GELTENDE RECHTSLAGE IN DEUTSCHLAND
3.1 Zum strafrechtlichen Beginn des ›Menschseins‹ – eine Abgrenzung zu den Vorschriften des Schwangerschaftsabbruchs gemäß §§ 218 ff. StGB
3.2 Zur Abschaffung des Sondertatbestands der Kindstötung gem. § 217 StGB
3.3 Gegenwärtige Rechtslage und Strafmaß
3.4 Rechtsmedizinische Erkenntnisse und Vorgehen bei Verdacht auf Neonatizid
3.4.1 Feststellung des Neugeborenseins
3.4.2 Feststellung der Reife und der Lebensfähigkeit des Säuglings
3.4.3 Feststellung des Gelebthabens des Neugeborenen
3.4.4 Feststellung der Todesursache des Kindes

4. HANDLUNGSALTERNATIVEN – EINE WIRKSAME OPTION ODER DIE ERöFFNUNG EINER GESETZESWIDRIGEN HANDLUNG?
4.1 Die anonyme Geburt
4.2 Die vertrauliche Geburt
4.3 Babyklappen
4.3 Rechtliche Bewertung der Handlungsalternativen Babyklappen und anonymen Geburten
4.4 Bilanzierung vorliegender Erkenntnisse im Kontext von Handlungsalternativen

5. ZUM DELIKT DES NEONATIZIDS IN DER PRAXIS – EINE EINZELFALLSTUDIE

6. DATENSCHUTZ

7. FORSCHUNGSDESIGN – ZUR LOGIK DER METHODISCHEN VORGEHENSWEISE

8. ANALYSE DES AUSDRUCKSMATERIALS

8.1 Ereignisschilderung
8.2 Analyse der objektiven Daten
8.3 Analyse des transkribierten Notrufs
8.4 Analyse der Vernehmung des Kindsvaters sowie Freund der Kindsmutter
8.5 Analyse der Vernehmung des Vaters der Kindsmutter
8.6 Analyse der Vernehmung der Mutter der Kindsmutter
8.7 Analyse des Gutachtens der Kindsmutter
8.8 Informationen zum Obduktionsbericht des toten Säuglings

9. REKONSTRUKTIONSLOGISCHE GESAMTINTERPRETATION – ZUSAMMENFASSUNG DER EMPIRISCHEN ERGEBNISSE

10. FAZIT

QUELLENVERZEICHNIS



Oliver Jacob

Täter-Opfer-Ausgleich und Polizei Grenzen und Perspektiven einer Zusammenarbeit im Ermittlungsverfahren

ISBN 978-3-86676-467-5
Tataufarbeitung, Konfliktschlichtung und Wiedergutmachung sind zentrale Elemente des Täter-Opfer-Ausgleichs (TOA), mit dem man positive Effekte für Geschädigte wie Beschuldigte gleicher­maßen verbindet. Die Polizei macht den Täter-Opfer-Ausgleich nicht selbst, sie kann ihn jedoch in geeigneten Fällen mit den betroffenen Parteien thematisieren und gegenüber der Staatsanwaltschaft vorschlagen.

Bisher nahezu nicht beforscht ist die Haltung von Polizisten zum Thema Täter-Opfer-Ausgleich. Der erste empirische Teil der Arbeit zeigt kollektive Orientierungen und Handlungsmuster auf, quasi das polizeiliche Bauchgefühl, wenn es um das Thema Täter-Opfer-Ausgleich geht, wie auch der Wunsch nach effektiven und wirksamen Interventionsformen. Im zweiten empirischen Teil werden TOA-Vermittler aus mehreren Bundesländern zu ihren Erfahrungen, konzeptionellen überlegungen und Wünschen im Hinblick auf eine Zusammenarbeit mit der Polizei befragt – die nach wie vor stark ausbaufähig ist.

Die Forschungsteile werden eingeleitet und gerahmt durch viel Wissenswertes zum Thema Täter-Opfer-Ausgleich im Jugendstrafverfahren. Die vorliegende Arbeit ist ein Buch aus der Praxis, für die Praxis. Der Autor arbeitet seit fast zwei Jahrzehnten als Vermittler im Täter-Opfer-Ausgleich im Jugendstrafverfahren, gibt Informationsveranstaltungen und hält Vorträge zum Thema und ist dabei ein beständiger Ansprechpartner für die Polizei des Landes Berlin. Das Buch wendet sich an Jugendsachbearbeiter und Jugendsachbearbeiterinnen der Polizei, Präventionsbeauftragte, Opferschutzbeauftragte, Stabsmitarbeiter, Polizeischüler und Polizeischülerinnen, Polizeiforscher und Polizeiforscherinnen, Kriminologen und Kriminologinnen sowie die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen aus den TOA-Fachstellen.
498 Seiten
34,90 €

Inhalt

Inhalt

I. Ein Wort vorweg

II. Zielsetzung und Aufbau der Arbeit

1 Der Täter-Opfer-Ausgleich im (Jugend)Strafverfahren

1.1 Anliegen und Ziele eines Täter-Opfer-Ausgleichs (TOA)
1.2 Der Täter-Opfer-Ausgleich in Deutschland
1.3 Wegmarken in der Entwicklung des Täter-Opfer-Ausgleichs
1.4 Die Effizienz des Täter-Opfer-Ausgleichs

2 Der Täter-Opfer-Ausgleich in Theorie und Praxis
2.1 Methodenvielfalt im Täter-Opfer-Ausgleich: Konstrukt eines Handlungsmodells
2.2 Ansätze und Haltungen in der Vermittlertätigkeit
2.3 Hürden und Etappen der Konfliktschlichtung
2.4 Rolle und Aufgaben der Vermittler
2.5 Täter-Opfer-Ausgleich: Zwischen Anspruch und Wirklichkeit – Versuch einer Standortbestimmung
2.6 Anwendungsbereiche und (neues) Fallpotenzial für den TOA

3 Polizei und Täter-Opfer-Ausgleich
3.1 Die Polizei in Deutschland
3.2 Polizei und Kriminalprävention
3.3 Die Rolle der Polizei im Jugendstrafverfahren
3.4 Polizeiliche Jugendarbeit
3.5 Die Beteiligung der Polizei am Prozess eines Täter-Opfer-Ausgleichs
3.6 Die Möglichkeiten der Polizei, einen Täter-Opfer-Ausgleich „anzuregen“
3.7 Polizei im Focus der Wissenschaften: Annäherung an ein Forschungsfeld

4 Empirische Analyse Teil I: Rekonstruktion kollektiver Orientierungen und Handlungspraktiken von Polizeibeamten
4.1 Forschungsinteresse, Fragestellung und Ziel der Untersuchung
4.2 Planung und Durchführung der Gruppendiskussionen
4.3 Transkription, Interpretation und Typenbildung
4.4 Rekonstruktion von konjunktiv geteilten Orientierungen und Handlungspraktiken in Bezug auf den Täter-Opfer-Ausgleich in der polizeilichen Fallpraxis

5 Empirische Analyse Teil II: Rekonstruktion von Handlungpraktiken von Täter-Opfer-Ausgleichs Vermittlern
5.1 Forschungsinteresse, Fragestellung und Ziel der Untersuchung
5.2 Vorüberlegungen und Stand der Erkenntnis
5.3 Das Experteninterview als geeignete Methode der Rekonstruktion von Handlungsorientierungen
5.4 Erfahrungen und Handlungsorientierungen von TOA-Vermittlern in der Zusammenarbeit mit der Polizei

6 Täter-Opfer-Ausgleich und Polizei: Ergebnisse und Ausblick
6.1 Warum die Zusammenarbeit mit der Polizei wichtig für die Weiterentwicklung des TOA in Deutschland ist
6.2 Welche Rolle der Täter-Opfer-Ausgleich für die Arbeit der Polizei spielen kann
6.3 Faktoren für eine funktionierende Kooperation, Hürden und Grundlagen
6.4 Anreize für einen kriminalpolitischen Diskurs

Anhang



Maria Dzierzon

Kommunale Kriminalprävention in Theorie und Praxis Eine Bestandsaufnahme am Beispiel des Landes Brandenburg

ISBN 978-3-86676-462-0
Dieses Buch schließt eine Forschungslücke der „Kommunalen Kriminalprävention“: Die vorhandenen Standpunkte und konzeptionellen Ansätze der Theorie werden mit der Praxis des Landes Brandenburg verglichen. Dabei ist die zentrale Fragestellung, ob die bestehenden Präventionsgremien dem entsprechen, was seit den 1990er Jahren in der vorherrschenden Literatur diskutiert wird. Wie bildet sich die aktuelle Präventionslandschaft in der Realität ab? Gibt es Querverbindungen zur fachlichen Auseinandersetzung sowohl der Befürworter als auch der Kritiker? Die Untersuchung bringt zwei Phänomene hervor: Zum einen die „symbolische“ Kriminalprävention, zum anderen drei Grundtypen der aktiven Netzwerke. Es zeigt sich, dass die praktische Ausgestaltung den theoretischen Ansprüchen nur eingeschränkt gerecht werden kann. Daraus ableitend erfolgen Empfehlungen für die Präventionsarbeit.
224 Seiten
29,80 €

Inhalt

Inhalt:

1. Einleitung

2. Kommunale Kriminalprävention in der Theorie

2.1 Allgemeine und Brandenburg-spezifische überlegungen
2.2 Forschungsstand
2.3 Begriffsbestimmung und Präventionsansätze
2.3.1 Der Präventionsbegriff
2.3.2 Präventionsansätze
2.4 Das Konzept der institutionalisierten Kommunalen Kriminalprävention
2.4.1 Kriminalität und Kriminalitätsfurcht als kommunales Problem
2.4.2 Konzeptionelle Grundannahmen und Leitbilder
2.4.3 Diagnostizierte Probleme in der Umsetzung – Gremienkritik
2.5 Kontrolltheoretische Reflexion
2.5.1 Kontrollstrategische und kriminalpolitische Hintergründe
2.5.2 Kontrolltheoretisch-kritische Reflexion
2.6 Kommunale Kriminalprävention im Kontext internationaler Sicherheitspolitik
2.6.1 USA und Großbritannien als Vorreiter
2.6.2 Beschreibung ausgewählter kriminalpolitischer Konzepte
2.6.2.1 Community Policing – Sicherheit durch gemeindebezogene Polizeiarbeit
2.6.2.2 Broken-Windows – Sicherheit durch Ordnung
2.6.2.3 Defensible Space – Sicherheit durch Raumgestaltung
2.7 Kommunale Kriminalprävention in Deutschland
2.8 Zwischenfazit

3. Kommunale Kriminalprävention in der Praxis (Empirischer Teil)
3.1 Brandenburg – Daten und Fakten
3.2 Exkurs – Kommunale Kriminalprävention in Brandenburg
3.2.1 Historie und überblick
3.2.2 Konzeptionelle Vorstellung der Kooperationsformen
3.3 Daten und Methodik
3.3.1 Forschungsgegenstand und Fragestellung/Ziel
3.3.2 Forschungsdesign
3.3.3 Forschungsverlauf
3.3.4 Datenbasis der Auswertung
3.4 Ausgewählte Ergebnisse
3.4.1 Allgemeine Angaben
3.4.2 Aufgelöste und ruhende Präventionsgremien
3.4.3 Aktive Präventionsgremien

4. Diskussion
4.1 Zusammenfassung und Bewertung von Befunden zur Präventionslandschaft
4.2 Vergleich mit Forschungsstand und konzeptionellenVorstellungen
4.3 Vergleich mit kontrolltheoretischen überlegungen sowie Community Policing-Ansatz

5. Fazit – Schlussfolgerungen und Empfehlungen zur Prävention

Literatur- und Quellenverzeichnis 



Denis Kipker

Die nicht-polizeiliche Gefahrenabwehr in Nordrhein-Westfalen im Kontext von Anschlagsszenarien Durchdachtes Gesamtkonzept oder solides Grundgerüst mit Optimierungspotenzial?

ISBN 978-3-86676-461-3
Deutschland steht im Fokus islamistischer Terroristen – zwei vollendete und mehrere vereitelte Versuche zeigen die hohe Gefahr zukünftiger Anschläge. Abweichend zu anderen Einsätzen stellen Anschlagsszenarien besondere Ansprüche an Fortbildung, Einsatztaktik und Eigen­sicherung der eingesetzten Kräfte. Dieses Buch beinhaltet eine Untersuchung der Ausstattung sowie Aus- und Fortbildung von Führungskräften der nicht-polizeilichen Gefahrenabwehr in NRW (bis auf Zugführer-Ebene) mit Hilfe einer empirischen Erhebung. Am Ende steht eine Handlungsempfehlung und soll Führungskräften sowie Ausbildungseinrichtungen der nicht-polizeilichen Gefahrenabwehr als Grundlage für ein Ausbildungs- und Ausstattungskonzept dienen.
 
147 Seiten
22,80 €

Inhalt

Inhalt:

Zusammenfassung

1 Einführung

1.1 Motivation und Fragestellung
1.2 Aufbau und Methodik

2 Terrorismus als globales Phänomen
2.1 Einführung in die Thematik
2.2 Gefahrenlage/Risikobewertung

3 Der Anschlag – und dann?
3.1 Die unkonventionelle Spreng- und Brandvorrichtung
3.2 Alarmierung
3.3 Probleme für die ersteintreffenden Kräfte
3.4 Bereitstellungsräume
3.5 Taktische Aspekte
3.6 Zusammenarbeit zwischen Polizei, Rettungsdienst und Betreuungsdienst
3.7 Verletzungsmuster bei Explosionsgeschehen
3.8 (Vor-)Sichtung
3.9 Medizinische Aspekte
3.10 Nadelöhr Krankenhaus

4 Konzepte des Landes NRW
4.1 Einsatzeinheit NRW
4.2 Behandlungsplatz-Bereitschaft 50 NRW
4.3 Patiententransportzug 10 NRW

5 Empirische Analyse des Aus-/Fortbildungsstandes von Führungskräften und der Ausstattung der nicht-polizeilichen Gefahrenabwehr in NRW
5.1 Studiendesign und Datenerhebung
5.2 Ergebnisse
5.3 Diskussion

6 Fazit – Maßnahmenkatalog zur besseren Vorbereitung auf Anschlagsszenarien
6.1 Ausbildung der Helfer
6.2 Ausstattung

7 Ausblick
 



Jonas Grutzpalk (Hrsg.)

Polizeiliches Wissen Formen, Austausch, Hierarchien

ISBN 978-3-86676-455-2
„Wissen“ lässt sich vielfach definieren. Man kann darunter eine gemeinschaftlich geteilte Weltwahrnehmung verstehen, eine Datensammlung, einen persönlichen Erfahrungsschatz und noch vieles mehr. Bei genauer Betrachtung verliert sich schnell ein eindeutiges Konzept von dem, was man „Wissen“ nennen möchte. Und dennoch arbeiten wir mit Begriffen wie “Wissensmanagement“, so als könnten wir Wissen rational steuern. Ein Bedarf für solche Steuerungsprozesse ist auch da – nicht nur die Polizei stellt eine steigende Informationsflut fest, die ihre Arbeitsprozesse beeinflusst.

Dieser Band versteht sich als eine Bestandsaufnahme des aktuellen polizeilichen Wissens. In ihm wird dargelegt, welche Wissensformen sich bei der Polizei beobachten lassen, wie Wissen zwischen Polizei und nicht-polizeilichen Akteuren ausgetauscht wird und wie Führung und Wissen bei der Polizei zusammenfinden. Dabei sind die hier vertretenen Autorinnen und Autoren weniger am Soll-Zustand interessiert, der z.B. in Organigrammen vorgezeichnet wird als am Ist-Zustand der unmittelbaren Polizeiarbeit. Die Texte sind deswegen ethnographischer Natur, basieren auf Interviews oder übertragen Erfahrungen aus der Gewalt- und Wissenssoziologie auf polizeiliche Wissensbildungsprozesse.

Die meisten Autorinnen und Autoren sind bereits mit eigenständigen Forschungen über die Polizei in Erscheinung getreten. Einige von ihnen unterrichten an Polizeihochschulen, andere forschen zur Polizei oder zur Wissenssoziologie. In diesem Band folgen sie dem Ratschlag des US-amerikanischen Philosophen John Dewey, der Staat müsse immer wieder neu entdeckt werden, weil sich die Bedingungen des Wissens fortlaufend änderten. Was das für die Polizei bedeuten kann, findet sich in diesem Sammelband beschrieben.
213 Seiten
24,90 €

Inhalt

Inhalt:

Einleitung zum Sammelband: Polizeiliches Wissen
(Jonas Grutzpalk)

Die Erforschung des Wissensmanagements in Sicherheitsbehörden mit Hilfe der Akteurs-Netzwerk-Theorie
(Jonas Grutzpalk)

Raumwissen: Die Produktion von Raum bei der Polizei
(Daniela Hunold)

Im Bild(e) sein - Polizeiliche Arbeit im Sozialraum
(Christiane Howe)

über Datenbanken und Datenanalysetools: Die polizeiliche Konstruktion von Wissen und Verdacht in soziotechnischen Netzwerken
(Niklas Creemers)

Eins Zwei Polizei, Drei Vier Offizier. Was wissen Polizei und Bundeswehr voneinander?
(Lena Lehmann)

Autorität. Das implizite Wissen von Vorgesetzten und Nachgeordneten um den Führungserfolg
(Christian Barthel und Dirk Heidemann)

Situationen, Erfahrungen und Gewalt. Gewalt- und emotionssoziologische Forschungsperspektiven
(Rainer Schützeichel)

Autorinnen und Autoren



Christian Pundt

Die Bewältigung von polizeilichen Einsatzlagen unter Hochstress Untersuchung eines Trainings der niedersächsischen Polizei aus psychologischer Sicht

ISBN 978-3-86676-456-9
"Wenn nicht die Polizei, wer dann", so kann auch das Verhältnis zwischen Polizei und Sicherheitsbehörden und Amokläufen umschrieben werden. Während nach dem Amoklauf im Jahre 1999 die Polizei in den USA ihr Vorgehen ("...") auf derartige Einsatzlagen veränderte, begann dies in Deutschland erst nach dem Amoklauf von Erfurt im Jahre 2002. Das Vorgehen zielte nun auf die schnellstmögliche Intervention gegen mögliche Täter ab. In dieser Phase entstehen Höchstbelastungen, die unter dem Begriff "Hochstressphasen" fallen. Hat das Training der niedersächsischen Polizei (seit 2005) den gewünschten Lerneffekt, um eine hochbelastende Einsatzlage bewältigen zu können? Um diese Frage beantworten zu können, wurde in der vorliegenden Untersuchung ein multimethodaler Ansatz gewählt. Subjektive Selbsteinschätzungen,objektiv beobachtbare Verhaltensparameter und objektiv physiologische Parameter wurden miteinander verglichen und analysiert, um eine ganzheitliche Einschätzung zum Erfolg oder Misserfolg eines ganzheitlichen Trainings geben zu können.
190 Seiten
24,90 €

Inhalt

Inhalt:

1. Einleitung

2. Zentrale Fragestellungen

3. Theoretische Grundlagen

3.1 Stressbelastungen innerhalb der Polizei
3.2 Stress
3.3 Stressmodelle
3.4 Akuter und chronischer Stress
3.5 Polizeitypische Stressbelastungen
3.6 Der polizeiliche Hochstress
3.7 Traumatischer Stress
3.8 Posttraumatische Belastungsstörungen

4. Folgen von Stress
4.1 Gesundheitliche Folgen
4.2 Leistungsfolgen durch Stressbelastungen

5. Methodik / Konzept
5.1 Versuchspersonen
5.2 Versuchsaufbau und Struktur
5.3 Versuchsobjekt
5.4 Versuchsablauf
5.5 Rater
5.6 Täter- und Opferdarstellung

6. Ergebnis
6.1 Subjektive Befragungen
6.2 Ergebnisse der subjektiven Befragungen
6.3 Geschlechtervergleiche in relevanten Bereichen
6.4 Auswertungen der Freitextantworten
6.5 Objektive Bewertungen
6.6 Ergebnisse objektive Merkmale
6.7 Herzfrequenz

7. Diskussion

8. Trainingsmodell und Tipps für die Praxis

8.1 Grundlagentraining ohne Einsatz von Stressoren
8.2 Vertiefungsstufe
8.3 Komplexe Trainingsinhalte

9. Literatur

10. Anhänge



Jens Zander

Body-Cams im Polizeieinsatz

ISBN 978-3-86676-450-7
In Deutschland wird aktuell in mehreren Bundesländern die Einführung von Body-Cams bei der Polizei diskutiert. In drei Bundesländern werden bereits Pilotprojekte durchgeführt. Das Buch gibt einen überblick über die Grundlagen von Body-Cams im Polizeieinsatz und den Stand der Forschung. Es wird eine externe Meta-Evaluation von acht internationalen Studien durchgeführt. Diese werden nach den Gütekriterien der Maryland Scientific Method Scale eingeordnet.

Es wird der Frage nachgegangen, welche wissenschaftlich gesicherten Erkenntnisse zur Wirksamkeit von Body-Cams im Polizeieinsatz bereits vorliegen. Des Weiteren werden zwei Thesen untersucht:
· Body-Cams reduzieren Angriffe auf Polizisten
· Body-Cams reduzieren die Beschwerden über Polizisten
89 Seiten
19,80 €

Inhalt

Inhalt:

1. Einleitung

2. Grundlagen zur Body-Cam

2.1 Begriff
2.2 Arten der Body-Cam
2.3 Historie
2.4 Verbreitung von Body-Cams
2.5 Rechtliche Aspekte
2.6 Akzeptanz von Body-Cams

3. Methode
3.1 Begründung der Methodenwahl
3.2 Begriff der Meta-Evaluation
3.3 Zur Auswahl der Studien
3.4 Maryland Scientific Method Scale
3.5 Allgemeine Hinweise zur Verwendbarkeit von Kriminalitätsdaten

4. Meta-Evaluation
4.1 Plymouth 2007
4.2 Paisley & Aberdeen 2011
4.3 Rialto 2013
4.4 Mesa 2013
4.5 Essex 2014
4.6 Frankfurt am Main 2014
4.7 Phoenix 2014
4.8 Isle of Wight 2015
4.9 Aktuelle/geplante Studien

5. Ergebnis
5.1 Reduzierung von Zwangsmaßnahmen durch die Polizei
5.2 Gesteigerte Arbeitsintensität der Polizei
5.3 Beweisfunktion
5.4 These 1 – Reduzierung von Angriffen auf Polizisten
5.5 These 2 – Reduzierung von Beschwerden über Polizisten

6. Diskussion
6.1 Zur Reduzierung von Zwangsmaßnahmen durch die Polizei
6.2 Zur gesteigerten Arbeitsintensität der Polizei
6.3 Zur Beweisfunktion
6.4 Zur These 1 - Reduzierung von Angriffen auf Polizisten
6.5 Zur These 2 – Reduzierung von Beschwerden über Polizisten

7. Fazit
7.1 Ausblick
7.2 Schlusswort

Literatur



Esther Hornung

Frauen die töten Eine empirische Untersuchung zur Phänomenologie weiblicher Tötungsdelinquenz in Hamburg: Polizeilich ermittelter Täterinnen im Zeitraum von 1990-2005

ISBN 978-3-86676-446-0
Die Geschichte der Thematik „die Frau als „Mörderin“ reicht weit zurück. Seit Menschen-gedenken sind Tötungsdelikte durch Frauen bekannt. Bereits in der griechischen Mythologie werden Frauen beschrieben, die aus Rache, Habgier, Eifersucht oder Machtverlangen sich unliebsamer Nebenbuhlerinnen oder Nebenbuhlern entledigten sowie Tötungsdelikte zum Nachteil des eigenen Kindes begingen. Die vorliegende Arbeit unternimmt den Versuch einer umfassenden Betrachtung der weiblichen Tötungskriminalität in Hamburg. Neben Intimiziden, Infantiziden oder Neonatiziden wurden auch Tötungsdelikte zum Nachteil eines anderen nahen Verwandten, einer bekannten oder unbekannten anderen Frau sowie die Tötung eines Mannes, ohne das es sich hierbei um eine intime Partnerschaft handelt, näher beleuchtet.
496 Seiten
39,80 €

Inhalt

Inhalt:

I. EINLEITUNG
1. ZUM STAND DER EMPIRISCHEN FORSCHUNG VON FRAUEN ALS TäTERINNEN VON TöTUNGSDELIKTEN
2. FORSCHUNGSLEITENDE FRAGEN

II. ANNAHME UND ERKLäRUNGSANSäTZE ZUR FRAUENKRIMINALITäT: KRIMINOLOGISCHE THEORIEN–FRAGMENTE
1. BIOLOGISCH-ANTHROPOLOGISCHE ERKLäRUNGSANSäTZE
2. NEUERE BIOLOGISCHE ERKLäRUNGSANSäTZE
3. ROLLENTHEORIE
4. FEMINISTISCHE ANSäTZE
5. PSYCHOANALYTISCHER ANSATZ
6. THEORIE DER DIFFERENTIELLEN ASSOZIATION
7. MEHR-FAKTOREN-ANSäTZE
8. ZUSAMMENFASSENDE EINSCHäTZUNG DER ERKLäRUNGSANSäTZE ZUR FRAUENKRIMINALITäT

III. HELLFELDDATEN INTERNATIONAL ZUR ALLG. FRAUENKRIMINALITäT UND ZUR TöTUNGSKRIMINALITäT
1. USA
2. AUSTRALIEN
3. SCHWEIZ
4. RUSSLAND
5. WELT
6. ZUSAMMENFASSUNG

IV. HELLFELDDATEN NATIONAL UND REGIONAL ZUR ALLG. FRAUEN–KRIMINALITäT UND ZUR TöTUNGS–KRIMINALITäT
1. DIE AMTLICHEN STATISTIKEN
2. ENTWICKLUNG DER POLIZEILICH REGISTRIERTEN FRAUENKRIMINALITäT UND DER WEIBLICHEN TöTUNGSKRIMINALITäT AUF BUNDESEBENE, 1984-2013
3. ENTWICKLUNG DER FRAUENKRIMINALITäT UND WEIBLICHEN TöTUNGSKRIMINALITäT IN HAMBURG, 1984-2013

V. DETAILS DER PHäNOMENOLOGIE DER REGISTRIERTEN VORSäTZLICHEN TöTUNGSKRIMINALITäT HERANWACHSENDER UND ERWACHSENER TäTERINNEN IN HAMBURG IM ZEITRAUM VON 1990-2005
1. GEGENSTAND DER DATENERHEBUNG
2. DATENMATERIAL UND VORGEHENSWEISE
3. BESCHREIBUNG DES ERFASSTEN DATENMATERIALS

VI. SCHLUSSFOLGERUNG ZUR VORSäTZLICHEN TöTUNGSKRIMINALITäT VON FRAUEN UND AUSBLICK