978-3-86676-495-8
Clemens Lorei, Kerstin Kocab, Karoline Ellrich & Jürgen Sohnemann
Kommunikation statt Gewalt Der Polizeiberuf ist anspruchsvoll – immer wieder kommt man als Polizeibeamtin und Polizeibeamter …
100 Seiten 16,80 €

Inhalt


978-3-86676-496-5
Gerhard Schmelz
Blutspurenmusteranalyse aus (kriminal-) polizeilicher Sicht Auf Ersuchen des Hessischen Landeskriminalamtes (HLKA) startete 2010 die Hessische Hochschule für …
221 Seiten 34,90 €

Inhalt


978-3-86676-494-1
Clemens Lorei (Hrsg.)
Studien zum Schusswaffengebrauch: Neue Studien zum Schießen Lieferung nur an Polizeidienststellen (Polizei, Bundespolizei, Zoll, etc.) und Polizeiangehörige …
174 Seiten 24,90 €

Inhalt


978-3-86676-458-3
Marcel Müller
Ego-Depletion (Selbsterschöpfung) im Rahmen polizeilicher Einsätze Jeder Mensch verfügt über eine individuelle Ressource an Selbstkontrolle. Doch was geschieht, …
117 Seiten 19,80 €

Inhalt


978-3-86676-435-4
Hannes Frank
Interkulturelle Kompetenz in der Polizeiausbildung Zwischen Theorie und praktischen Möglichkeiten Polizeiwissenschaftliche Analysen, Band 29 Politik und Polizeiführung widmen sich seit …
128 Seiten 19,80 €

Inhalt


978-3-86676-451-8
Andres Wißner
Sexuelle Devianz am Beispiel von BDSM sowie Fetisch und deren Bedeutung für die polizeiliche Praxis Schriftenreihe Polizeiwissenschaftliche Analysen Diese wissenschaftliche Arbeit beleuchtet die …
267 Seiten 29,90 €

Inhalt


978-3-86676-414-9
Clemens Lorei (Hrsg.)
Studien zur Eigensicherung: Neue Studien zur Polizei im Jagdfieber Polizeiwissenschaftliche Analysen, Band 27 Immer wieder wird das so genannte …
300 Seiten 28,90 €

Inhalt


978-3-86676-366-1
Hans Schneider
Studien zum Freiwilligen Polizeidienst in Hessen 2013 im Fokus: Migrationshintergrund Rund 20 % der in Hessen im Freiwilligen Polizeidienst Aktiven haben einen Migrationshintergrund. …
61 Seiten 12,80 €

Inhalt


Clemens Lorei, Kerstin Kocab, Karoline Ellrich & Jürgen Sohnemann

Kommunikation statt Gewalt

ISBN 978-3-86676-495-8
Der Polizeiberuf ist anspruchsvoll – immer wieder kommt man als Polizeibeamtin und Polizeibeamter in Situationen, in denen das polizeiliche Ziel nicht einfach zu erreichen ist, in denen Konflikte mit dem Gegenüber ausgetragen werden müssen oder in denen man an die Grenzen seiner Möglichkeiten stößt. Erfolgreiche Polizistinnen und Polizisten zeichnen sich dadurch aus, dass sie gerade auch in solchen Situationen, die scheinbar kaum zu lösen sind, Lösungen (ver-)suchen und auch teilweise finden. In schwierigen Konfliktsituationen mit einem Gegenüber kann mitunter der Einsatz von Gewalt vermieden werden indem geschickt kommuniziert wird.



Andere schwierige Situationen existieren, in denen übliche polizeiliche Handlungen und Methoden zu Erreichung des polizeilichen Ziels nicht erfolgreich sind. Hier kann der Einsatz von ungewöhnlichen Alternativen und Strategien mitunter helfen.



Diese beiden Aspekte wie Polizei auf unterschiedlichen Wegen ihr Ziel erreicht sind wissenschaftlich noch wenig betrachtet. Die hier vorliegende Studie will deshalb dieses Einsatzhandeln in ihren Fokus stellen.
100 Seiten
16,80 €

Inhalt

Inhalt:


1 Einleitung 



2 Theoretischer Hintergrund 
2.1 Polizei & Gewalt 
2.2 Kommunikation 

2.2.1 Sender-Empfänger Modell .

2.2.2 Watzlawik 

2.2.3 Kommunikationsmodell nach Schulz von Thun

2.2.4 Gewaltfreie Kommunikation nach Marshall Rosenberg 

2.2.5 Aktives Zuhören nach Rogers 

2.3 Deeskalation 

2.3.1
Deeskalation als Anti-Aggressions-Ansatz 


2.3.2 Massenkommunikation 

2.3.3 Beziehungsarbeit 

2.3.4 Zuhören 

2.3.5 Transparenz schaffen 

2.3.6 Gesichtswahrung

2.3.7 In Entscheidungen einbeziehen 

2.3.8 Umgang mit Provokationen 

2.3.9 Nicht-kommunikative Aspekte der Deeskalation
 



3 Methode 

3.1 Befragte Personen 

3.2 Erhebung 

3.3 Auswertung

3.3.1 Zusammensetzung der Jury

3.3.2 Auswertung der Bewertungen durch die Jury 



4 Ergebnisse 

4.1 Kategorie Kommunikation 

4.1.1 Prämierung 

4.1.2 Eingesetzte Kommunikationstechniken 

4.1.3 Weitere Kommunikationstechniken und kommunikative Aspekte in den nicht prämierten Fällen

4.1.4 Fazit eingesetzte Kommunikationstechniken und kommunikative Aspekte

4.2 Kategorie Alternativen 

4.2.1 Prämierung 

4.2.2 Eingesetzte Taktiken 

4.2.3 Weitere Taktiken in den nicht prämierten Fällen 

4.3 Metaergebnisse 

4.3.1 Rücklauf 

4.3.2 Heterogenität der Bewertungen 



5 Fazit 
5.1 Polizeiliche deeskalierende Kommunikation 

5.2 Kriterien „guter polizeilicher Kommunikation“ bzw. „guter Einsatzlösungen“ 

5.3 Aus- und Fortbildung 
5.4 Methodik 



6 Literatur



7 Anhang



Gerhard Schmelz

Blutspurenmusteranalyse aus (kriminal-) polizeilicher Sicht

ISBN 978-3-86676-496-5
Auf Ersuchen des Hessischen Landeskriminalamtes (HLKA) startete 2010 die Hessische Hochschule für Polizei und Verwaltungeine Untersuchung und polizeipraktische Auswertung der BPA (Bloodstain Pattern Analysis = Blutspurenmusteranalyse). Ein wesentliches Projektziel war dabei die Entwicklung relevanter Entscheidungskriterien für Fachkommissariate, Erkennungsdienste und ggf. Staatsanwaltschaften im Hinblick auf die Durchführung organisatorischer und personeller Maßnahmen, vor allem aber auch im Zusammenhang mit einer differenzierten Beauftragung geeigneter BPA-Gutachter. Die vorliegende Arbeit stellt das Ergebnis dieses Projektes dar.
221 Seiten
34,90 €

Inhalt

Vorwort


1. Einleitung / Historie


2. Projektgegenstand/ -ziele /-verlauf (Übersicht)
2.1 Projektverlauf (Gesamtüberblick)
2.2 Projektgegenstand/ -ziele

2.2.1 Blutspurenmusteranalyse allgemein
2.2.2 Qualifizierte Spurensicherung
2.2.3 BPA-Potentiale für Ermittlung / Fahndung
2.2.4 Gutachtenkomplex
2.2.4.1 Grundsätzliche Voraussetzungen für die BPA-Beauftragung

2.2.4.2 Konkretisierung / Durchführung der Beauftragung

2.2.4.3 Kompetenz des Gutachters

2.3 BPA-Auswirkungen auf gerichtliche Verfahren


3. Einzelprojekte

3.1 Teilprojekt I (Fallakten / Thesis)

3.1.1 Methoden

3.1.2 Ergebnisse


3.2 Teilprojekt II (Ausbildungskonzept)

3.2.1 Projektgegenstand /-ziel

3.2.2 Methoden
3.2.3 Ergebnisse

3.2.3.1 BKA / LKA
3.2.3.2 Institute für Rechtsmedizin

3.2.3.3 Blutspureninstitut Usingen
3.2.3.4 2. Fragebogenaktion IG BPA
3.2.3.5 2. Fragebogenaktion AG „Blutspuren-Verteilungsmuster“ der DGRM

3.2.3.6 2. Fragebogen BSI Usingen
3.2.3.7 Hessische Erkennungsdienste / Fachkommissariate


3.3 Teilprojekt III (Kategorisierung / Terminologie)

3.3.1 Erste Ansätze: J. Radziki 1960
Herbert L. MacDonell 1971

3.3.2 S.H. James 1999

3.3.3 Bevel / Ross / Gardner 2002

3.3.4 James / Kish / Sutton 2005

3.3.5 BSI – Brodbeck – 2009 / 2011
3.3.6 Ramsthaler et al. 2015

4 Kriminalistische Relevanz der BPA

4.1 Passive Entstehungsmuster

- Passive Tropfspuren (Drip Trail)

- Fluss-/ Abrinnspuren (Flow Pattern)

- Sättigungsbedinge Spur (Saturation)

- Blutlache / große Volumina / Pool


4.2 Transfer-/ Kontaktspuren (Transfer Stain)
 - Abdruckspur (Contact Pattern)

- Wischspur (Wipe Pattern)

- Abstreifmuster (Swipe Pattern)


4.3 Projizierte Blutspuren / Spritzfelder (Projected Pattern)

- Aktive Einwirkungs-/ Auftreff-Spritzmuster
(Impact Pattern - Area of Convergence - Area of
Origin)

- Sekundäre Entstehungsmechanismen / Satellitenspritzer (Satelite Spatter)

- Projizierte Muster (Projection Mechanism)

- Abwurfspuren (Cast-off Pattern)

- Verletzung großer Blutgefäße

- Ausatmungsmuster (Expiration Pattern)


4.4 Sonstige Spuren (Altered) 125

- Geronnenes Blut (Clot)

- Verdünntes Blut (Diluted)

- Diffusion (Diffuse)

- Insektenartefakte (Insect Stain)

- Aussparungen (Void)

- Sequenzierungen (Sequences)

- Serumspur (Serum Stain)


5 Gesamtergebnisse / Ausblick



Clemens Lorei (Hrsg.)

Studien zum Schusswaffengebrauch: Neue Studien zum Schießen

ISBN 978-3-86676-494-1
Lieferung nur an Polizeidienststellen (Polizei, Bundespolizei, Zoll,
etc.) und Polizeiangehörige mit Nachweis.


Der polizeiliche Schusswaffengebrauch stellt wahrscheinlich die gravierendste Eingriffsmaßnahme dar, die ein Polizeibeamter treffen kann. Aus diesem Grund muss er hierauf unbedingt umfassend und nach besten Möglichkeiten vorbereitet werden, um entsprechende Gefahren für sich oder andere abwehren zu können und Unbeteiligte keiner Gefährdung auszusetzen. Die in diesem Band dokumentierten Studien wollen deshalb dazu beitragen, die wissenschaftliche Diskussion um den polizeilichen Schusswaffengebrauch anzuregen und helfen, die Schießaus- und -fortbildung bzw. das gesamte Einsatztraining zu optimieren.
174 Seiten
24,90 €

Inhalt

Clemens Lorei

Mehr als eine Dekade „neue Polizeimunition“ – evaluative Überlegungen

Clemens Lorei & Rudi Heimann

Schießen auf Flüchtende - Eine Replikation

Clemens Lorei, Bernd Grünbaum, Wolfgang Spöcker & Sven Spitz
Schnell
Schießen oder genau Treffen?

Zur Abhängigkeit von Schießgeschwindigkeit und Treffgenauigkeit



Marcel Müller

Ego-Depletion (Selbsterschöpfung) im Rahmen polizeilicher Einsätze

ISBN 978-3-86676-458-3
Jeder Mensch verfügt über eine individuelle Ressource an Selbstkontrolle. Doch was geschieht, wenn diese infolge von Selbsterschöpfung aufgebraucht ist? Welche Faktoren begünstigen Ego-Depletion und welche Maßnahmen können dazu beitragen, einer Erschöpfung der eigenen Psyche vorzubeugen? Diese und weitere Fragen werden in der vorliegenden Studie durch den Autor aufgenommen und diskutiert. Darüber hinaus überträgt der Verfasser die Kernaussagen aus der Ego-Depletion-Forschung auf den Polizeiberuf und wendet sie ferner auf verschiedene, vermeintlich triviale wie auch alltägliche, polizeiliche Aufgabenfelder an. Anhand einer empirischen Untersuchung mit 200 Polizeikommissar-Anwärter/innen zeigt der Autor auf, wie sich die erschöpfte Selbstkontrollkapazität von Polizeibeamt/innen auf die Impuls- und Emotionskontrolle im Einsatzgeschehen auswirken kann. Gerade im Bereich der Polizeiarbeit spielt das professionelle Handeln – insbesondere in Stresssituationen – eine entscheidende Rolle. Die aus dieser Studie gewonnen Erkenntnisse sollen neue Präventionsansätze fördern und nachhaltig zu einer Eindämmung von Ego-Depletion im polizeilichen Arbeitsalltag führen.
117 Seiten
19,80 €

Inhalt

Inhalt:

1. Einleitung

2. Aktueller Forschungsstand

2.1 Grundannahmen der Ego-Depletion-Theorie
2.2 Zentrale empirische Studien
2.3 Zwischen-Resümee

3. Relevanz von Ego-Depletion für die polizeiliche Arbeit
3.1 Selbstkontrollanforderungen bei der Arbeit
3.1.1 Impuls- und Gefühlskontrolle
3.1.2 Ablenkungen Widerstehen
3.1.3 überwinden innerer Widerstände
3.2 überlegtes Treffen von Entscheidungen
3.3 Vorurteile und Labeling Approach
3.4 Risikoverhalten unter Ego-Depletion
3.5 Wechselwirkungen von Stress und Ego-Depletion
3.5.1 Hohe Arbeitsbelastung und geringe Erholungsphasen
3.5.2 Mangelnde Motivation
3.5.3 Crowding
3.6 Soziale Interaktion und Aggressionstendenzen
3.7 Zwischen-Resümee

4. Erläuterung der eigenen Studie (Methodik)
4.1 Untersuchungsdesign und Durchführung
4.1.1 Messung von Ego-Depletion und Dispositionen
4.1.2 Induktion von Ego-Depletion
4.1.3 Reaktionszeit als abhängige Variable
4.2 Hypothesen
4.2.1 Hypothese I
4.2.2 Hypothese II

5. Darstellung der Ergebnisse
5.1 Beschreibung der Stichprobe
5.2 Disposition zu Ego-Depletion
5.3 Zeitspanne bis zum Einschreiten
5.4 Kritische Reflexion
5.4.1 Stichprobe
5.4.2 Durchführung und Untersuchungsdesign
5.4.3 Testgütekriterien

6. Schlussfolgerungen und Ansätze für die Polizei

7. Abschließende Bemerkungen und Fazit

8. Abbildungs-, Tabellen- und übersichtsverzeichnis

9. Literatur- und Quellenverzeichnis

10. Anhang



Hannes Frank

Interkulturelle Kompetenz in der Polizeiausbildung Zwischen Theorie und praktischen Möglichkeiten

ISBN 978-3-86676-435-4
Polizeiwissenschaftliche Analysen, Band 29

Politik und Polizeiführung widmen sich seit geraumer Zeit verstärkt den Folgen zunehmender Globalisierung, internationaler Mobilität, Migration und anwachsender kultureller Diversität sowie ihrer Bewältigung. Interkulturelle Kompetenz ist als Herausforderung sowie Chance für die Verbesserung moderner Polizeiarbeit bei den Aus- und Fortbildungseinrichtungen der Polizei angekommen. Im Buch werden aktuelle Kulturkonzepte und Ansätze interkultureller Kompetenz vorgestellt sowie die gängigen Konzepte interkultureller Trainings erläutert. Im Kontext der Polizei werden Schwierigkeiten im Umgang mit anderen Kulturen im Lichte der Eigenheiten interkultureller Kommunikation veranschaulicht. Interviews mit zehn Experten der Hochschule für Polizei und Verwaltung bieten die Grundlage für ein umfassendes Bild des Status Quo der Vermittlung interkultureller Kompetenz in der Polizeiausbildung. Das Buch ist das Ergebnis einer wissenschaftlichen Studie, das Ansätze im Umgang mit dem Thema ‚interkulturelle Kompetenz‘ für die Praxis darlegt. Es richtet sich an alle, die sich theoretisch oder praktisch mit anderen Kulturen und interkultureller Kompetenz im polizeilichen oder verwaltungsbehördlichen Kontext beschäftigen.
128 Seiten
19,80 €

Inhalt

Inhalt:

1 Einleitung

2 Zum Kulturbegriff

2.1 Der enge Kulturbegriff
2.2 Der erweiterte Kulturbegriff
2.3 Funktionalistische Kulturansätze
2.4 Kulturrelativistische Ansätze
2.5 Multi- und Transkulturalität moderner Gesellschaften und Individuen
2.6 Konstruktivistische und poststrukturalistische Kulturansätze
2.7 Kulturelle Sozialisation
2.8 Interkulturelle Kommunikationsforschung
2.9 Interkulturelle Kommunikation

3 Interkulturelle Kompetenz
3.1 Listenmodelle interkultureller Kompetenz
3.2 Strukturmodelle interkultureller Kompetenz
3.3 Stufen- und Phasenmodelle interkultureller Kompetenz
3.4 Prozessmodelle interkultureller Kompetenz
3.5 Grundlagen interkulturellen Lernens
3.6 Interkulturelle Trainings
3.7 Zusammenfassung

4 Interkulturelle Kompetenz bei der Polizei
4.1 Forschung zum Thema
4.2 Interkulturelle Qualifizierungsansätze bei der Polizei
4.3 Die Relevanz interkultureller Kompetenz für die Polizei
4.4 Kulturelle überschneidungssituationen bei der Polizei
4.5 Erklärungsansätze für Defizite im Umgang mit fremden Kulturen bei der Polizei
4.6 Besonderheiten und Schwierigkeiten polizeilicher Kommunikation
4.7 Die polizeiliche interkulturelle Kompetenz
4.8 Die HfPV als polizeiliche Ausbildungsstätte
4.9 Zusammenfassung

5 Empirischer Teil
5.1 Experteninterviews
5.2 Forschungsfragen
5.3 Interviewaufbau
5.4 Interviewauswertung
5.5 Ergebnisse

6 Fazit



Andres Wißner

Sexuelle Devianz am Beispiel von BDSM sowie Fetisch und deren Bedeutung für die polizeiliche Praxis

ISBN 978-3-86676-451-8
Schriftenreihe Polizeiwissenschaftliche Analysen

Diese wissenschaftliche Arbeit beleuchtet die Grenzen zwischen sexueller Devianz und Kriminalität innerhalb der BDSM/Fetisch Szene und in diesem Zusammenhang ob diese Grenze überschritten wird. Ebenso wird sich mit dem Informationsstand der hessischen Polizeibeamten_innen bzgl. BDSM/Fetisch beschäftigt. Sind die Polizeibeamten_innen des Landes Hessen in Bezug auf BDSM/Fetisch ausreichend aus- und fortgebildet?

Eine weitere Themenstellung dieser Arbeit ist die Frage, ob sich BDSMler_innen/Fetischisten_innen in der heutigen Gesellschaft benachteiligt fühlen bzw. sich Benachteiligungen ausgesetzt sehen. Inwiefern werden solche sexuellen Präferenzen vom Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz geschützt?

Ergänzend dazu werden theoretische Grundlagen dargestellt, um beim interessierten Leser_in die Basis zum Verständnis der Erkenntnisse herzustellen. Als Methodik für die Erlangung neuer Erkenntnisse wurde die Empirie in Form von zwei Befragungen innerhalb der BDSM/Fetisch-Szene sowie der hessischen Polizei gewählt. Es konnten über 2.000 Interviews generiert und ausgewertet werden.
267 Seiten
29,90 €

Inhalt

Inhalt:

1 Einleitung

2 Fachlich-definitorische und rechtliche Grundlagen

2.1 Paraphilien
2.1.1 Diagnosemanuale
2.1.2 Unproblematische und eher problematische/gefahrvolle Paraphilien
2.2 Die BDSM/Fetisch-Szene
2.2.1 Organisationsplattformen
2.2.2 Vereine, Stammtische, Partys
2.2.3 Sicherheitsmechanismen, Verhaltensmodelle
2.2.4 Outing
2.2.5 Abgrenzung der professionellen von der privaten Szene
2.3 Rechtliche Grundlagen
2.3.1 Allgemeines Gleichbehandlungsgesetz
2.3.2 Relevante Straftatbestände
2.3.3 Einwilligung
2.3.4 Sittenwidrige Körperverletzungen
2.3.5 Verstoß gegen die Grundrechte?
2.3.6 Mittelbare Täterschaft des Bottom beim inklinierenden BDSM/Fetisch

3 Untersuchungsgegenstand (wissenschaftliche Fragestellungen und Hypothesen)
3.1 Benachteiligungen und Anzeigeverhalten
3.2 Aufklärung innerhalb der Polizei und der BDSM/Fetisch-Szene
3.2.1 Problematik der Grenze zwischen Devianz und Kriminalität bei inklinierendem BDSM/Fetisch
3.2.2 Fehlende Verstandsreife und Urteilsfähigkeit
3.2.3 Verstoß gegen die guten Sitten bei einer Körperverletzung
3.2.4 Fortbestehen der Einwilligungserklärung bei der Tatausführung
3.2.5 Risiko-Einwilligung
3.2.6 Grenzüberschreitungen/ Tabubrüche bei inklinierendem BDSM/Fetisch
3.2.7 Unerlaubtes Mitmachen Dritter

4 Untersuchungsmethode
4.1 Studienablauf
4.2 Vorstellung der Fragebögen
4.2.1 Fragebogen der Polizei
4.2.2 Fragebogen der BDSM/Fetisch-Szene

5 Untersuchungsergebnisse
5.1 Fragebogen der Polizei
5.2 Fragebogen der BDSM/Fetisch-Szene
5.3 Gegenüberstellung der Ergebnisse beider Fragebögen

6 Diskussion
6.1 Fragebogen der Polizei
6.2 Fragebogen der BDSM/Fetisch-Szene
6.3 Reflexion

7 Zusammenfassung der wichtigsten gewonnenen Erkenntnisse
7.1 Benachteiligungen und Anzeigeverhalten
7.2 Aufklärung innerhalb der Polizei und der BDSM/Fetisch-Szene
7.3 Problematik der Grenze zwischen Devianz und Kriminalität bei inklinierendem BDSM/Fetisch

8 Fazit und Handlungsempfehlung

9 Weitere Forschungsansätze

10 Anhang

Literatur- und Quellenverzeichnis



Clemens Lorei (Hrsg.)

Studien zur Eigensicherung: Neue Studien zur Polizei im Jagdfieber

ISBN 978-3-86676-414-9
Polizeiwissenschaftliche Analysen, Band 27

Immer wieder wird das so genannte „Jagdfieber“, der „Jagdtrieb“ oder auch der „Jagdinstinkt“ als Erklärung herangezogen, wenn polizeiliches Handeln übertrieben oder unverhältnismäßig erscheint und zu Schäden und Unfällen führt. Damit ist jedoch nichts erklärt. Es wird höchstens ein Phänomen benannt, welches tödliche Konsequenzen haben kann: Verfolgungsfahrten enden in schweren Verkehrsunfällen mit Verletzten oder sogar Toten, Festnahmen in Gewaltexzessen oder Verfolgungen zu Fuß in der Tötung von Polizisten enden. Um Erklärungen zu finden und Gegenmaßnahmen zu erarbeiten, wurde bereits eine Forschungsreihe durchgeführt. Durch Rückmeldungen dazu wurde das Forschungsinteresse weiter verstärkt und die Motivation intensiviert, noch mehr über das spezielle polizeiliche Einsatzverhalten zu erfahren. Entsprechend wurden dann in Ansätzen bereits behandelte Aspekte wiederholt oder modifiziert betrachtet und neue Perspektiven in den Forschungsfokus genommen. Diese Studien werden im hier vorliegenden Sammelband vorgestellt und der fachlichen Diskussion angeboten.
300 Seiten
28,90 €

Inhalt

Inhalt:

Vorwort

Clemens Lorei, Heinz Walter Müller & Peter Faesel
Polizeiliche Verhaltensunterschiede zwischen Auftrags- und Befehlstaktik
Eine erste empirische Annäherung


Clemens Lorei & Peter Faesel
Der Einfluss der Auftrags- und Befehlstaktik auf das polizeiliche Jagdfieber – Ergebnisse einer Replikation

Clemens Lorei
Der Effekt von vor dem Einsatz formulierten Abbruchkriterien auf das polizeiliche Jagdfieber – Wiederholung eines Ansatzes zur überwindung des Jagdfiebers

Clemens Lorei
Reanalyse einer Jagdfieberstudie hinsichtlich eines möglichen Einsatzabbruches bzw. Rückzuges

Clemens Lorei & Wolfgang Spöcker
Der Einfluss von Distanz auf das polizeiliche Jagdfieber

Josephine Jellen & Clemens Lorei
Reanalyse von Jagdfieberstudien - Nachträgliche Bewertung des Einsatzverlaufs und deren Begründungsstruktur

Clemens Lorei, Rudi Heimann & Josephine Jellen
Einsatzbewertung in Abhängigkeit des Ausganges oder der Handlungen

Clemens Lorei, Max Hermanutz, Wolfgang Spöcker & Sven Litzcke
Cop-Culture und Jagdfieber

Clemens Lorei, Sven Litzcke, Max Hermanutz & Wolfgang Spöcker
Jagdfieber – Ein Vergleich von Polizisten mit Nicht-Polizisten

Clemens Lorei & Julia Hartmann
Der Einfluss von ‚Ego-Depletion’ auf das Einsatzverhalten

Clemens Lorei & Peter Faesel
Der Einfluss von versunkenen Kosten (‚Sunk Costs’) auf das polizeiliche Jagdfieber

Clemens Lorei & Peter Faesel
Zielerreichungsnähe und Jagdfieber

Clemens Lorei
Zusammenfassung und Fazit



Hans Schneider

Studien zum Freiwilligen Polizeidienst in Hessen 2013 im Fokus: Migrationshintergrund

ISBN 978-3-86676-366-1
Rund 20 % der in Hessen im Freiwilligen Polizeidienst Aktiven haben einen Migrationshintergrund. Die sprachlichen und kulturellen Kompetenzen, die im Rahmen des Dienstes in der Begegnung mit Mitbürgerinnen und Mitbürgern gleichen Migrationshintergrundes bzw. dem verbindenden Element „Migrationshintergrund zu haben“, zur Verfügung stehen und abgerufen werden können, sind der Projektphilosophie „Präsenz zeigen – mit Bürgern sprechen – Beobachten – Melden“ besonders dienlich. Viele Fallschilderungen – von Koordinatoren und Polizeihelfern – konnten von Situationen berichten, in denen Sprachkenntnisse, Wissen um Einstellungen, Mentalitäten genutzt werden konnten, um diese Situationen zu entspannen, Missverständnisse aufzulösen, Zugänge für Lösungen zu öffnen und als Mittler zur hessischen Polizei zu dienen; dies vor allem auch deshalb, weil das Bild von Polizei bei Personen mit Migrationshintergrund und Ausländern herkunftslandbedingt oftmals negativ besetzt ist. So das Ergebnis einer empirischen Untersuchung, die im Sommer 2013 im Auftrag des Landespolizeipräsidiums durchgeführt und bei der 27 (von 32) Koordinatoren des Freiwilligen Polizeidienstes in den Polizeipräsidien und den Polizeidirektionen befragt und Gruppendiskussionen mit 29 der insgesamt 102 Helferinnen und Helfern mit Migrationshintergrund ausgewertet wurden. Und noch etwas anderes ist deutlich geworden: Die institutionalisierte Form der Mitarbeit von Bürgerinnen und Bürgern in der Polizeiarbeit in Gestalt des Freiwilligen Polizeidienstes mit der gezielten Einbeziehung von Polizeihelfern mit Migrationshintergrund ist ein gelungenes Beispiel und Symbol für Integration. Im FPolD wird die Mitarbeit in der öffentlichen Verwaltung und hier insbesondere im Bereich der inneren Sicherheit als Kernbestandteil staatlichen hoheitlichen Handelns sowie soziales Engagement, beides unbestritten wichtige Elemente einer Integration, ermöglicht. Es dürfte nur wenige Bereiche geben, in denen der prozentuale Anteil der Beteiligten mit Migrationshintergrund sich in ähnlicher Weise dem Bevölkerungsanteil annähert – so wie dies für den FPolD in Hessen der Fall ist. Insofern erscheint es nicht übertrieben, von einem Leuchtturmprojekt der Integration zu sprechen. Leuchtturmprojekt aber auch deshalb, weil Vollzugsbeamte, Polizeihelfer und die den Freiwilligen Polizeidienst in Anspruch nehmende Bevölkerung ohne Migrationsuntergrund gehalten sind, sich mit Fragen der Migration und Integration zu befassen, eigene, durchaus existente Vorurteile auf den Prüfstand zu stellen und eigene interkulturelle Kompetenz zu entwickeln.
 
61 Seiten
12,80 €

Inhalt

Inhalt:

Vorbemerkung

1. Der Hessische Freiwillige Polizeidienst als Gegenstand wissenschaftlicher Betrachtung

1.1 Studie aus 2000
1.2 Studie aus 2001
1.3 Studie aus 2007
1.4 Studie aus 2011
1.5 Studie aus 2012

2. Im Fokus 2013: Angehörige des Freiwilligen Polizeidienstes mit Migrationshintergrund
2.1 Forschungshypothesen
2.1.1 Besonderer polizeilicher Einsatzwert
2.1.2 Dienst im FPolD und Migrationshintergrund: Nullhypothese
2.1.3 Leuchtturmprojekt der Integration

3. Methodik
3.1 Zielgruppe Koordinatoren
3.2 Zielgruppe Angehörige des FPolD mit Migrationshintergrund
3.3 Länderabfrage
3.4 Methodische Einschränkungen

4. Ergebnisse
4.1 Besonderer polizeilicher Einsatzwert
4.2 Dienst im FPolD und Migrationshintergrund: Nullhypothese
4.3 Leuchtturmprojekt der Integration

5. Zusammenfassung und Folgerungen

6. Offene Fragen

Literatur- und Quellenverzeichnis