978-3-86676-526-9
Ruth Sapelza
Menschenhandel – Frauen als Täterinnen Eine qualitative Analyse von Strafverfahrensakten Studien sprechen von einer überdurchschnittlichen weiblichen Tatbeteiligung am kriminellen …
299 Seiten 26,90 €

Inhalt


978-3-86676-426-2
Benjamin Schmidt & Thomas Feltes (Hrsg.)
Policing Diversity Über den Umgang mit gesellschaftlicher Vielfalt innerhalb und außerhalb der … Die Begriffe Diversity und Diversitymanagement zählen zu den Schlagworten einer modernen …
284 Seiten 24,90 €

Inhalt


978-3-86676-207-7
Thomas Feltes (Hrsg.)
Polizei und Fußball Analysen zum rituellen Charakter von Bundesligaspielen Der Fußball erregt zunehmend Aufmerksamkeit. Vermehrt geraten Ultra-Fangruppen, Pyrotechnik in …
156 Seiten 22,80 €

Inhalt


978-3-86676-206-0
Thomas Feltes, Thomas A. Fischer (Hrsg.)
Polizeiliche Ausbildung und polizeiliches Handeln Empirische Studien und Ergebnisse Die Ausbildung der Polizei soll auf das polizeiliche Handeln vorbereiten. Dieser Aussage stimmen …
276 Seiten 24,90 €

Inhalt


978-3-86676-205-3
Jo Reichertz/Anna Schnepper (Hrsg.)
Sozialwissenschaftliche Methoden in der Polizeiwissenschaft Die lebensweltliche Verortung der … Schriftenreihe Polizieren: Polizei, Wissenschaft und Gesellschaft, Band 4 Der Polizei und …
258 Seiten 24,90 €

Inhalt


978-3-86676-204-6
Thomas Feltes (Hrsg.)
Polizeiwissenschaft: Von der Praxis zur Theorie Der Begriff der Polizeiwissenschaft hat Eingang in die wissenschaftliche Diskussion gefunden und …
268 Seiten 22,80 €

Inhalt


978-3-86676-112-4
Oliver Bossert
Die Kommunikation konkurrierender Gruppierungen der Organisierten Kriminalität Schriftenreihe Polizieren: Polizei, Wissenschaft und Gesellschaft, Band 2 Auch die Organisierte …
258 Seiten 24,90 €

Inhalt


978-3-86676-091-2
Thomas Feltes (Hrsg.)
Neue Wege, neue Ziele Polizieren und Polizeiwissenschaft im Diskurs Die Polizei wirkt auf die Gesellschaft ein, indem …
438 Seiten 24,90 €

Inhalt


Ruth Sapelza

Menschenhandel – Frauen als Täterinnen Eine qualitative Analyse von Strafverfahrensakten

ISBN 978-3-86676-526-9
Studien sprechen von einer überdurchschnittlichen weiblichen Tatbeteiligung am kriminellen Unternehmen Menschenhandel im Vergleich zur weiblichen Partizipation am kriminellen Gesamtgeschehen. Die Tatsache, dass dem Thema in Deutschland in gesellschaftlicher, medialer, politischer sowie wissenschaftlicher Hinsicht kaum Aufmerksamkeit zuteilwird, war Hauptmotivation für die Erstellung dieser soziologisch-kriminologischen Arbeit. Es wird die Frau als Täterin, Mittäterin oder Beihilfe leistende Täterin bei Straftaten im Zusammenhang mit Menschenhandel sowie der justizielle Umgang mit ihr untersucht. In die explorative, komparative Auswertung fließen die Daten von 93 in den Jahren 2009-2013 in Nordrhein-Westfalen abgeschlossenen, Menschenhandel (§§ 232, 233, 233a StGB a. F.) betreffenden Strafverfahrensakten ein. Es werden tiefere Einblicke in die Struktur und Funktionsweise der kriminellen Netzwerke erlangt: die Erkenntnisse beziehen sich auf geschlechtsspezifische Unterschiede oder Gemeinsamkeiten in den Zugangsmechanismen und Gelegenheitsstrukturen sowie der Tatbegehung. Bei Betrachtung der staatsanwaltschaftlichen und richterlichen Entscheidungen werden rollen- und geschlechtsspezifische sowie klischeehafte, moralische Bewertungen von Täter/-innen und deren Opfern ersichtlich.
299 Seiten
26,90 €

Inhalt

Inhalt:



Vorwort  


1 Einleitung  


2 Begrifflichkeiten und rechtliche Regelungen 

2.1 Begrifflichkeiten 

2.1.1 Menschenhandel 

2.1.2 Menschenhandel und Prostitution 

2.1.3 Menschenhandel und Organisierte Kriminalität 

2.2 Internationale und nationale Rechtsakte 

2.2.1 Zusatzprotokoll der Vereinten Nationen vom 15. November 2000 

2.2.2 Rahmenbeschluss 2002/629/JI vom 19. Juli 2002 

2.2.3 37. Strafrechtsänderungsgesetz vom 11. Februar 2005 

2.2.4 Richtlinie 2011/36/EU vom 15. April 2011 

2.3 Zusammenfassung 



3 Statistische Befunde und empirische Erkenntnisse 

3.1 Menschenhandel im Spiegel von polizeilicher und justizieller Statistik 

3.1.1 Polizeiliche Kriminalstatistik 

3.1.2 Zweiter Periodischer Sicherheitsbericht 

3.1.3 Bundeslagebild Menschenhandel 

3.1.4 Strafverfolgungsstatistik

3.1.5 Strafvollzugsstatistik 

3.2 Ausgewählte Studien Deutschland 

3.2.1 Herz & Minthe (2006) 

3.2.2 Kallinger (2007) 

3.2.3 Helfferich, Kavemann & Rabe (2010) 

3.2.4 BMAS & KOK e. V. (2011) 

3.3 Ausgewählte Studien International

3.3.1 Denisova (Ukraine, 2001) Menschenhandel 

3.3.2 Zhang et al. (China/ USA, 2007) Menschenschmuggel 

3.3.3 Siegel & de Blank (Niederlande, 2010) Menschenhandel 

3.3.4 Beare (Kanada, 2010) Organisierte Kriminalität 

3.3.5 Van San (Curaçao / Niederlande, 2011) Drogenhandel 

3.3.6 Bailey (Barbados / Niederlande, 2013) Drogenhandel 

3.3.7 Dino (Italien, 2013) Mafia 

3.3.8 Kleemans et al. (Niederlande, 2014) Transnationale Organisierte Kriminalität 

3.3.9 Siegel (Niederlande, 2014) Transnationale Organisierte Kriminalität 

3.4 Zusammenfassung 



4 Eigene empirische Untersuchung 

4.1 Datenerhebung 

4.1.1 Das Strafverfahren und die Verfahrensakten 

4.1.2 Feldzugang, Sampling und Erhebung 

4.1.3 Forschungsinteresse und Zielsetzung der Untersuchung 

4.2 Datenauswertung 

4.3 Darstellung der Ergebnisse

4.3.1 Merkmale der Tatverdächtigen und der verfolgten Straftaten 

4.3.2 Staatsanwaltschaftliche Entscheidungen 

4.3.3 Richterliche Entscheidungen 

4.4 Zusammenfassung 



5 Theoretische Einordnung der Befunde 

5.1 Strukturelle Bedingungen, Handlungen und Zugangsmechanismen 

5.1.1 Intersektionalität sozialer Strukturkategorien 

5.1.2 Ökonomische Marginalisierung und Viktimisierung 

5.1.3 Gelegenheitsstruktur, Vermittlung und soziale Einbettung 

5.1.4 Entscheidungsprozesse und Motive 

5.2 Rollen- und geschlechterstereotype richterliche Bewertung 

5.3 Zusammenfassung 



6 Fazit und Empfehlungen, kritische Betrachtung, Ausblick 

6.1 Fazit und Empfehlungen 

6.2 Kritische Betrachtung der Untersuchung 

6.3 Ausblick 



Anhang



Benjamin Schmidt & Thomas Feltes (Hrsg.)

Policing Diversity Über den Umgang mit gesellschaftlicher Vielfalt innerhalb und außerhalb der Polizei

ISBN 978-3-86676-426-2
Die Begriffe Diversity und Diversitymanagement zählen zu den Schlagworten einer modernen Gesellschafts- und Personalpolitik. Diversität bezieht sich innerhalb dieses Sammelbandes auf Debatten rund um den Umgang mit Kategorien wie Geschlecht, Migration, Alter, Personen mit psychischen Störungen, Fan- und Ultragruppen. Der Band fokussiert dabei nicht nur den polizeilichen beziehungsweise staatlichen Umgang mit Teilgruppen der Gesellschaft, sondern stellt unter anderem auch auf den innerorganisationellen Umgang mit Vielfalt ab. Neben einem grundlegenden Beitrag zur Bestimmung der Polizeiwissenschaft auf Basis der Begrifflichkeit des Polizierens, setzen sich die Autoren in ihren Beiträgen unter anderem mit der Chancengleichheit von Frauen und Männern in der Polizei sowie dem Umgang strafrechtlicher Kontrollinstanzen mit abweichendem Verhalten von Mädchen und Frauen auseinander. Weitere Beiträge beschäftigen sich mit den Themen „Ethnic Profiling“, aus dem Blickfeld der Forschung und den Schwierigkeiten rund um die kommunale Integrationspolitik in Zeiten zunehmender Einwanderung. Die Auswirkungen einer alternden Gesellschaft auf die Polizei und das Polizieren, als auch der erforderliche spezielle Umgang mit Kindern in polizeilichen Vernehmungen, werden im vorliegenden Band ebenso thematisiert, wie der polizeiliche Umgang mit psychisch auffälligen Personen. Zudem wird ein analytischer Vergleich zwischen Fan- und Ultragruppen sowie Hooligans im Fußball unternommen.
284 Seiten
24,90 €

Inhalt

Inhalt:

Vorwort

Jo Reichertz und Thomas Feltes
Polizieren und Polizeiwissenschaft Die Herstellung und Gewährleistung innerer Sicherheit

Umgang mit geschlechtsspezifischen Aspekten

Debora Gillessen
Chancengleichheit von Frauen und Männern in der Polizei Pilotierung eines Gendertrainings mit Polizeinachwuchskräften

Ruth Sapelza
Frauenbonus? Frauenmalus?
Der Gender-Gap und der Umgang strafrechtlicher Kontrollinstanzen mit abweichendem Verhalten von Mädchen und Frauen

Umgang mit Migration und ethnischen Minderheiten

Benjamin Schmidt
„Ethnic Profiling“ in Deutschland – Eine (vermeintliche) polizeiliche Praxis im Blickfeld der Forschung
More Research is needed!

Karl Kipping
Kommunale Integrationspolitik Neue interkulturelle Semantik oder strategische Orientierung

Umgang mit altersspezifischen Aspekten

Kevin Komolka
Auswirkungen demographischer Bevölkerungsentwicklung auf die Arbeit der Polizei

Lena Jordan
Strukturierte Anhörung von Kindergartenkindern im polizeilichen Kontext
Ergebnisse einer empirischen Untersuchung zur Evaluation der Anwendbarkeit einer kindgerechten Version der Karten zur strukturierten Vernehmung

Umgang mit psychisch auffälligen Personen

Martin Thüne
Zum polizeilichen Umgang mit psychisch gestörten Personen

Umgang mit Fan- und Ultrakultur

Kirsten Höpfner
Der Weg des Andersseins
Eine komparative Analyse zwischen Hooligans, Ultras und Fans



Thomas Feltes (Hrsg.)

Polizei und Fußball Analysen zum rituellen Charakter von Bundesligaspielen

ISBN 978-3-86676-207-7
Der Fußball erregt zunehmend Aufmerksamkeit. Vermehrt geraten Ultra-Fangruppen, Pyrotechnik in Stadien, Wettbetrug und polizeiliche Auseinandersetzungen rund um Fußballspiele in den Fokus der öffentlichkeit. Die Beiträge in diesem Band zeichnen aktuelle überlegungen nach. So wird der Kampf deutscher Ultra-Fangruppen um Anerkennung dargestellt und es wird analysiert, weshalb Ultra-Gruppierungen an Attraktivität gewinnen. In einem weiteren Beitrag werden die Einsätze von Pyrotechnik in deutschen Fußballstadien untersucht. Darüber hinaus werden Fußballbundesligaspiele als besondere polizeiliche Einsatzlagen mit der Notwendigkeit taktischer Kommunikation beschrieben und analysiert. Weitere Beiträge beschäftigen sich mit dem Einsatz der Polizei bei Fußballspielen im europäischen Ausland: Hier wird anhand eines konkreten Beispiels der Umgang der spanischen Polizei mit deutschen Fußballfans untersucht und in weiteren Beiträgen wird der Frage nachgegangen, wie der Einsatz deutscher Bereitschaftspolizei im europäischen Ausland zu bewerten ist und wie die Polizei der Ukraine mit der Herausforderung der EM 2012 umgegangen ist. Schließlich wird auch die zunehmende Kommerzialisierung des Fußballs betrachtet.
156 Seiten
22,80 €

Inhalt

Inhalt:

Vorwort

Feltes, Thomas
Sicherheit in deutschen Fußballstadien

Linkelmann, Jannis
„Feindbild Polizei“ – Das zerrüttete Verhältnis zwischen Fans und Staatsmacht am Beispiel der „Ultras Nürnberg 1994“

Buchta, Katharina
Stress und Stressbewältigung in der polizeilichen Wirklichkeit am Beispiel besonderer Einsatzlagen - Eine Analyse am Fallbeispiel: Aufeinandertreffen einer Einsatzhundertschaft mit Hooligans im Rahmen eines Fußballbundesligaspiels

Morawski, Stephan
We don’t respect police – Die Polizei als Feindbild der Ultras

Adam, Steven
Der Kampf deutscher Ultra-Fußballfans um Anerkennung

Brunsch, Daniel
Taktische Kommunikation der deutschen Polizei bei Fußballevents: Konzepte und Ausbildungsstandards

Liessem, Verena
Einsatz von Pyrotechnik

Schröder, Alexandra
Zu Risiken und Nebenwirkungen bei Fußballspielen in Spanien

Bürger, Bernd
Der Einsatz Deutscher Bereitschaftspolizeieinheiten im Europäischen Ausland – ein Erfolgsmodell?

Moschak, Grygorii
Die Fußball Europameisterschaft (EM 2012) als Herausforderung für die ukrainische Justiz und Miliz

Wahnschaffe, Kathrin
Die Gefährdung der Mimesis im Freiraum Stadion durch zunehmende Kommerzialisierung

Zick, Andreas & Winands, Martin
Fußball, Menschenfeindlichkeit und Diskriminierung

Autorenverzeichnis



Thomas Feltes, Thomas A. Fischer (Hrsg.)

Polizeiliche Ausbildung und polizeiliches Handeln Empirische Studien und Ergebnisse

ISBN 978-3-86676-206-0
Die Ausbildung der Polizei soll auf das polizeiliche Handeln vorbereiten. Dieser Aussage stimmen sicherlich sowohl Lehrende als auch Studierende und auch Polizeiführungskräfte sowie Politiker zu. Doch was genau ist „polizeiliches Handeln“ und kann die polizeiliche Fachhochschulausbildung auf alle Bereiche dieses Handelns, die jetzt und in Zukunft abzusehen sind, vorbereiten? Um die sich verändernden gesellschaftlichen Rahmenbedingungen angemessen zu berücksichtigen, ist es notwendig, empirische Ergebnisse sowohl in die Ausbildung mit einzubauen als auch das Studium und die Fachhochschulen dazu zu benutzen, entsprechende Studien durchzuführen. Der vorliegende Sammelband bündelt Beiträge zu empirischen Untersuchungen, die auf Abschlussarbeiten des Bochumer Masterstudiengangs „Kriminologie und Polizeiwissenschaft“ basieren, und sich im Rahmen der Themen „Polizeiliche Aus- und Fortbildung“ und „Polizeiliches Handeln“ bewegen. Die vorliegenden Erkenntnisse können hierbei die polizeiliche Ausbildung nicht nur mit Fakten, sondern auch mit Anregungen versorgen, um diese zu optimieren.
276 Seiten
24,90 €

Inhalt

Inhalt:

Vorwort

Teil 1: Polizeiliche Aus- und Fortbildung

Birgit Rauber
Beruf Polizist – Motive zur Berufswahl zwischen Kindheitstraum und Sicherheitsdenken – Eine empirische Untersuchung zur Motivation junger Menschen bei der Wahl des Polizeiberufs

Frank Seidler
Entstehen einer institutionellen Verbundenheit in der polizeilichen Ausbildung – Eine qualitative Untersuchung zum Transformationsprozess von Berufsanfängern durch Vermittlung von Polizeikultur im aktuellen Bachelorstudiengang "Polizeivollzugsdienst" in Nordrhein-Westfalen

Oliver Schemmer
Personalentwicklung der Polizei vor dem Hintergrund der Globalisierung und der Vermischung von Kulturen

Christian Riedel
Interkulturelle Kompetenz in der Polizei – Eine empirische Studie zur Betrachtung interkultureller Situationen durch Polizeibeamtinnen und Polizeibeamte

Teil 2: Polizeiliches Handeln

Holger Klein
Interaktionsmuster im Rahmen von Gewalthandlungen gegen und durch Polizeibeamte

Denise Wesel-Therhorn
Polizeiliche Alltagstheorien zu Eskalation und Deeskalation in Geiselnahmen und Bedrohungslagen

Heike Beyer
Belastende Faktoren im täglichen Polizeidienst – Gesundheitsmanagement als Lösungsansatz

Diana Liebers
Gewalt gegen Polizeibeamte aus Täterperspektive – Eine qualitative Täterbefragung mit unterstützender Aktenanalyse

Markus Pfau
Polizeiliche Interventionsstrategien gegen die Schleusungskriminalität – Phänomenologische Entwicklungstendenzen und sich daraus ergebende kriminalstrategische Herausforderungen für die Polizeien des Bundes

Rita Bley
Pionierinnen in der Polizei – Empirische Untersuchung zur Situation der Frauen in der Schutzpolizei Niedersachsens. Ein Beitrag zur geschlechtsspezifischen Polizeiforschung

Autorenverzeichnis



Jo Reichertz/Anna Schnepper (Hrsg.)

Sozialwissenschaftliche Methoden in der Polizeiwissenschaft Die lebensweltliche Verortung der Kontrolle von Kriminalität

ISBN 978-3-86676-205-3
Schriftenreihe Polizieren: Polizei, Wissenschaft und Gesellschaft, Band 4

Der Polizei und ihren Mitgliedern wird oftmals vorgehalten, dass sie ihre Arbeit unreflektiert und unkritisch verrichten und es sich quasi in ihrer Nische, fern und abseits jeder gesellschaftlichen oder gar wissenschaftlichen Realität bequem gemacht haben. Die Herausgeber wollen mit diesem Band deutlich machen, welches Potenzial innerhalb der Institution Polizei vorhanden ist und dass die Polizeiwissenschaft (leider oftmals zu wenig beachtete) interessante und wichtige empirische wie theoretische Ergebnisse produziert. Die Beiträge, die auf Abschlussarbeiten des Bochumer Masterstudiengangs „Kriminologie und Polizeiwissenschaft“ basieren, beschäftigen sich im Einzelnen mit der Wahrnehmung von schwerer Kriminalität in den Medien, dem Phänomen der Partnertötung aus Sicht polizeilicher Experten, der Prävention von Folter und Misshandlung in staatlichen Exekutivorganen, anzeigehemmenden und anzeigefördernden Faktoren in den Realitätskonstruktionen männlicher Opfer häuslicher Gewalt sowie der Veränderung regionaler Kontrollkulturen.
 
258 Seiten
24,90 €

Inhalt

Inhalt

Vorwort

Stephan Altrogge
Die Wahrnehmung von schwerer Kriminalität im öffentlichen Diskurs am Beispiel von Schulamokläufen in Deutschland

Simon Bildstein
Partnertötung – Phänomen und Präventionspotenzial aus der Sicht polizeilicher Experten

Marcel Häßler
Zur Prävention von Folter und Misshandlung in staatlichen Exekutivorganen

Marco Hein
Anzeigehemmende und anzeigefördernde Faktoren in den Realitätskonstruktionen männlicher Opfer häuslicher Gewalt

Holger Plank
Die Veränderung regionaler Kontrollkulturen – Eine Betrachtung unter kriminologischen, rechts- und polizeiwissenschaftlichen Aspekten
 



Thomas Feltes (Hrsg.)

Polizeiwissenschaft: Von der Praxis zur Theorie

ISBN 978-3-86676-204-6
Der Begriff der Polizeiwissenschaft hat Eingang in die wissenschaftliche Diskussion gefunden und wird zunehmend auch innerhalb der Polizei akzeptiert. Es liegt nunmehr an den Polizeiwissenschaftlern und Polizeiforschern, ihre Wissenschaft weiter voranzutreiben. Die Beiträge in diesem Band geben aktuelle überlegungen dazu wieder. So stellt u. a. Jo Reichertz, einer der führenden deutschen Polizeiforscher, seine Perspektive von Polizeiwissenschaft und Polizeiforschung und die Rolle der Praxis dabei dar. Weitere Beiträge beschäftigen sich mit der Zukunft der Polizeiforschung, der Frage, ob Frauen die besseren Forscher im Forschungsfeld Polizei sind sowie internationalen Trends und Perspektiven. Vorurteile und Stereotypisierungen im polizeilichen Alltagshandeln werden ebenso thematisiert wie die Frage, welche Auswirkungen psychische Störungen bei Polizeibeamten auf ihre Arbeit haben. Schließlich haben drei Beiträge polizeiliche (Reform-)Arbeit im Ausland (Afghanistan, Bosnien-Herzegowina und Russland) zum Thema. Weitere beschäftigen sich mit aktuellen kriminologischen Fragen wie der Dunkelfeldforschung im Internet und der kriminologische Relevanz von Spielhallen.
268 Seiten
22,80 €

Inhalt

Inhalt

Vorwort

Reichertz Jo/Broderius, Jens
Polizeiwissenschaft, Polizeiforschung und Polizeipraxis. Auf die Perspektive kommt es an.

Heidorn, Julia
„Wenn ich einmal groß bin, werde ich Polizeiforscher.“ Ein Blick in die Zukunft der Polizeiforschung

Steiner, Angela
Sind PolizistInnen die besseren Forscher im Forschungsfeld „Polizei“?

Reuther, Sabine
Gleichstellung von Frauen und Männern in der Polizei – Internationale Trends und Perspektiven

Gabriel, Maria Friederike
Vorurteile und Stereotypisierungen im polizeilichen Alltagshandeln

Senuysal, Larissa
Psychische Störungen bei Polizeibeamten

Machlitt, Christopher
Der Partnerschaftsansatz in der Thüringer Polizei. Entstehungszusammenhänge, Entwicklungen und Perspektiven

Stoiber, Christina
Die neuen Steuerungselemente in den Polizeien von Bund und Ländern – Polizeiarbeit im Spannungsfeld zwischen Recht und Reform

Domaschke, Mirko
Aspekte der afghanischen Rechtsprechung und Polizeiarbeit – Das Dilemma zwischen traditioneller Handlungsweise und internationaler Auffassung von Recht und Ordnung

Böcking, Matthias
Die Miliz am Scheideweg – die aktuelle Reform des Polizeiwesens in Russland

Covic, Tomislav
Die Polizeireform in Bosnien-Herzegowina – Bilanz eines Scheiterns

Ruch, Andreas
Sexuelle Gewalt oder strafrechtlich relevante sexuelle Nötigung? Ergebnisse einer Opferbefragung unter Studentinnen

Eilers, Franziska
Dunkelfeldforschung im Internet – am Beispiel einer deutschen Großstadt (Bochum)

Feltes, Thomas
Zur kriminologischen Bedeutung von Spielhallen

Autorenverzeichnis



Oliver Bossert

Die Kommunikation konkurrierender Gruppierungen der Organisierten Kriminalität

ISBN 978-3-86676-112-4
Schriftenreihe Polizieren: Polizei, Wissenschaft und Gesellschaft, Band 2

Auch die Organisierte Kriminalität kommuniziert: mit der Polizei, den Medien und untereinander. Oft kommunizieren aber auch konkurrierende Gruppen der Organisierten Kriminalität miteinander. über das ‚Wie’ und ‚warum’ dieser Kommunikation ist meist wenig zu erfahren.

Das vorliegende Buch schließt hier eine Lücke. Aufgrund mehrerer klassischer wie aktueller Einzelfallanalysen wird ausführlich gezeigt, wie konkurrierende Gruppen der Organisierten Kriminalität miteinander kommunizieren, wann sie das tun und was der Zweck dieser Kommunikation ist.

Dabei zeigt sich, dass die Kommunikation der Organisierten Kriminalität sich nicht mit den vorliegenden Modellen der Kommunikationswissenschaft hinreichend erfassen lässt, sondern dass neue entwickelt werden müssen. Ein solches Modell wird vorgestellt und begründet.
258 Seiten
24,90 €

Inhalt

Inhalt:

Vorwort: A Few Words on Organized Crime

1 Einleitung
1.1 Kommunikationswissenschaftliche Problemstellung
1.2 Zielsetzung
1.3 Vorgehensweise
1.4 Forschungsmethoden

2 Die Organisierte Kriminalität als wissenschaftliches Forschungsfeld
2.1 Einführung
2.2 Rechtswissenschaftliche Forschungen
2.3 Sozialwissenschaftliche Forschungen
2.4 Resümee

3 Begriffsbestimmung Kommunikation

4 Kommunikation als Konfliktlösung
4.1 Begriffsbestimmung Konflikt
4.2 Kommunikative Konfliktlösungsmodelle

5 Gruppierungen der Organisierten Kriminalität als besondere Interaktions- und Sprachgemeinschaften
5.1 Begriffsbestimmung Gruppe/Gruppierung
5.2 Das Phänomen der Organisierten Kriminalität
5.3 Die Organisierte Kriminalität als besondere Sprach- und Interaktionsgemeinschaft
5.4 Bewertung

6 Kommunikatives Handeln konkurrierender Gruppierungen der Organisierten Kriminalität am Beispiel konkreter Konfliktformen
6.1 Vorbemerkungen
6.2 Verteilungskonflikte in Chicago in den Jahren 1919 bis 1933
6.3 Verteilungskonflikte auf den Kölner Ringen in den Jahren 1996 bis 2004
6.4 Die Verteilungskonflikte zwischen den US-amerikanischen Strassengruppierungen Crips und Bloods
6.5 Exkurs: Rockergruppierungen als Sonderform der Organisierten Kriminalität

7 Zusammenführende Analyse des kommunikativen Handelns konkurrierender Gruppierungen der Organisierten Kriminalität zur Konfliktlösung
7.1 Konfliktursache/Konfliktverlauf
7.2 Kommunikationsformen zur Konfliktlösung
7.3 Der Kommunikationsprozess konkurrierender Gruppierungen der Organisierten Kriminalität als Ausdruck einer gemeinsamen Kommunikationskultur
7.4 Kernaussagen über das kommunikative Handeln von konkurrierenden OK-Gruppierungen in Konfliktfällen

8 Der Kommunikationsprozess konkurrierender OK-Gruppierungen zur Konfliktlösung im Spiegel theoretischer Kommunikationsmodelle

9 Schlussbemerkungen

Literaturverzeichnis



Thomas Feltes (Hrsg.)

Neue Wege, neue Ziele

ISBN 978-3-86676-091-2
Polizieren und Polizeiwissenschaft im Diskurs

Die Polizei wirkt auf die Gesellschaft ein, indem sie versucht, deren Sicherheit und Fortbestand zu gewährleisten. Verändert sich Gesellschaft, dann verändert sich auch das Verhältnis zwischen Polizei, Gesellschaft und Wissenschaft. Die neu gegründete Reihe soll sich aktiv an der Debatte um die Gestaltung der Polizeiwissenschaft beteiligen und die unterschiedlichen Möglichkeiten der Herstellung innerer Sicherheit thematisieren. Die Beiträge des ersten Bandes beschäftigen sich kritisch mit unterschiedlichen Facetten des Polizierens und beleuchten aus unterschiedlichen Perspektiven aktuelle Probleme.
438 Seiten
24,90 €

Inhalt