978-3-86676-443-9
Martin Kastner
Die Strafverfolgungsaufgabe der Bundespolizei im Spannungsfeld zwischen Bundes- und … Spätestens seit dem Inkrafttreten des novellierten Bundesgrenzschutzgesetzes (BGSG) am …
110 Seiten 12,80 €

Inhalt


978-3-86676-430-9
Martin H. W. Möllers / Robert Chr. van Ooyen
Strafrechtspolitik Zwischen Sicherheitsgesellschaft, Pragmatismus und … Jahrbuch öffentliche Sicherheit – Sonderband 13 Gegenüber den früheren …
121 Seiten 19,80 €

Inhalt


978-3-86676-509-2
Martin H. W. Möllers / Robert Chr. van Ooyen
Polizeiwissenschaft 4b Forschungsbericht Staats- und … Jahrbuch Öffentliche Sicherheit – Sonderband 7.4b Was ist Polizeiwissenschaft – …
171 Seiten 19,80 €

Inhalt


978-3-86676-420-0
Robert Chr. van Ooyen
Internationale Strafgerichtshöfe Band 2: Vom Streit um den Internationalen … Mit Rechtsquellen und Bibliographie 5. Auflage Jahrbuch öffentliche Sicherheit …
196 Seiten 24,90 €

Inhalt


978-3-86676-422-4
Möllers / van Ooyen
Rezensierte Polizeiwissenschaft 4., erweiterte Auflage JBöS - Sonderband 7.2 Was ist Polizeiwissenschaft – gibt es und braucht …
282 Seiten 26,90 €

Inhalt


978-3-86676-404-0
Martin H. W. Möllers / Robert Chr. van Ooyen
NSU-Terrorismus: Ergebnisse der parlamentarischen Untersuchungsausschüsse und … Jahrbuch öffentliche Sicherheit – Sonderband 15 Bundestag und Thüringer …
241 Seiten 24,90 €

Inhalt


978-3-86676-533-7
Robert Chr. van Ooyen
Polizei und politisches System in der Bundesrepublik Aktuelle Spannungsfelder der … Jahrbuch Öffentliche Sicherheit – Sonderband 8 Die Innere Sicherheit der …
249 Seiten 22,80 €

Inhalt


978-3-86676-338-8
Martin H. W. Möllers / Robert Chr. van Ooyen
Polizeiwissenschaft Band 1: Positionen Jahrbuch Öffentliche Sicherheit – Sonderband … Was ist Polizeiwissenschaft – gibt es und braucht „Polizei“ das …
201 Seiten 24,90 €

Inhalt


Martin Kastner

Die Strafverfolgungsaufgabe der Bundespolizei im Spannungsfeld zwischen Bundes- und Landeszuständigkeiten

ISBN 978-3-86676-443-9
Spätestens seit dem Inkrafttreten des novellierten Bundesgrenzschutzgesetzes (BGSG) am 01.11.1994, das in seinem § 12 einen – wenn auch begrenzten – originären Strafverfolgungsauftrag der Bundespolizei festlegte und zusätzlich für bestimmte Fälle zumindest eine Eilkompetenz für unaufschiebbare Erstmaßnahmen der Strafverfolgung vorsah, steht fest, dass die Bundespolizei nicht nur eine Reihe von Aufgaben im Bereich der Gefahrenabwehr zu erfüllen hat, sondern dass sie ein Stück weit auch als „Kriminalpolizei“ fungiert, also an der Strafverfolgung mitwirkt. Diese Regelungen finden sich heute im § 12 des Bundespolizeigesetzes (BPolG), das zwischenzeitlich an die Stelle des früheren BGSG getreten ist. Die vorhandenen gesetzlichen Bestimmungen lassen einige Rechtsfragen offen, was in der Literatur und auch in der Praxis Kontroversen ausgelöst hat. Insbesondere das Problem der richtigen Abgrenzung zwischen Bundes- und Landeszuständigkeiten spielt in diesem Zusammenhang eine beachtliche Rolle. Das vorliegende Buch soll einen kleinen Beitrag zur Lösung dieser zum Teil vielschichtigen Rechtsprobleme leisten.
110 Seiten
12,80 €

Inhalt

Inhalt:

1 Historischer Rückblick

2 Parallelzuständigkeit der Landespolizei im originären Verfolgungsbereich der Bundespolizei?

3 Repressive Eilzuständigkeiten der Bundespolizei

4 Repressive Eilzuständigkeiten der Landespolizei im Zuständigkeitsbereich der Bundespolizei



Martin H. W. Möllers / Robert Chr. van Ooyen

Strafrechtspolitik Zwischen Sicherheitsgesellschaft, Pragmatismus und Internationalisierung 2., überarbeitete und erweiterte Auflage

ISBN 978-3-86676-430-9
Jahrbuch öffentliche Sicherheit – Sonderband 13

Gegenüber den früheren Liberalisierungen ist der Wandel im Strafrecht durch einen Rollback in Richtung Prävention gekennzeichnet. Exemplarisch wird dies verdeutlicht an der „Sicherungsverwahrung“, der „Folterdiskussion“ und der Rückkehr einer „Freund-Feind-Dogmatik“ im strafrechtlichen und staatstheoretischen Diskurs. Zugleich zeigt sich mit dem „Deal“ im Strafverfahren ein für das deutsche Verständnis eher untypischer neuer Pragmatismus, der jüngst beim Bundesverfassungsgericht landete. Schließlich geht es um eine hiervon unabhängige, dritte Entwicklungsrichtung infolge der Internationalisierung des Rechts: der Ausbau des Völkerstrafrechts und der internationalen Strafgerichtsbarkeit.
121 Seiten
19,80 €

Inhalt

Inhalt:

E i n f ü h r u n g

Martin H. W. Möllers
30 Jahre Strafrechtsentwicklung im Spiegel der Wissenschaft

S t r a f r e c h t s p o l i t i k

Robert Chr. van Ooyen
,Freund-Feind-Recht‘? – Die Thesen des Strafrechtlers Günther Jakobs und der staatstheoretische Diskurs

Martin H. W. Möllers
Das Unrecht des Bürgers. überlegungen zu einer Strafrechtstheorie

Martin H. W. Möllers
,Täterschutz‘ vor ,Opferschutz‘ bei der nachträglichen Verlängerung der Sicherungsverwahrung? – Der Streit von EGMR gegen BVerfG und BGH und das Dilemma um eine neue Gesetzgebung für als ,gefährlich‘ geltende Straftäter

Martin H. W. Möllers
,Erhebliches Vollzugsdefizit‘ bei den Absprachen im Strafprozess – Das Bundesverfassungsgericht segnet grundsätzlich den Deal im Strafprozess ab

Martin H. W. Möllers
Pönalisierung der Folter in der rechtswissenschaftlichen Praxis Politische Bedingungen einer effektiven internationalen Strafgerichtsbarkeit

Robert Chr. van Ooyen
Völkerstrafrecht und Völkerstrafgesetzbuch im Spiegel neuerer Literatur



Martin H. W. Möllers / Robert Chr. van Ooyen

Polizeiwissenschaft 4b Forschungsbericht Staats- und Gesellschaftswissenschaften Hochschule des Bundes, Fachbereich Bundespolizei 3., überarbeitete und erweiterte Auflage

ISBN 978-3-86676-509-2
Jahrbuch Öffentliche Sicherheit – Sonderband 7.4b

Was ist Polizeiwissenschaft – gibt es und braucht „Polizei“ das überhaupt? Aus welchen Teilgebieten besteht Polizeiwissenschaft und mit welchen Methoden wird gearbeitet? Was wird im Fach aktuell „beforscht“?
In vier Teilbänden wird diesen Fragen nachgegangen:
Band 1 reflektiert den Stand des Fachs anhand der Positionen von Polizeiforschern.
Band 2 spiegelt mithilfe von Rezensionen aktuelle Forschungsfelder wider.
Band 3 thematisiert zentrale Aspekte der (Aus-)Bildung an Polizeihochschulen.
Band 4 dokumentiert in zwei Teilen die Forschungsleistung der Herausgeber.
171 Seiten
19,80 €

Inhalt

Inhalt:

1. Einleitung und Einführung

Robert Chr. van Ooyen
Anmerkung zur Definition ,Polizeiwissenschaft‘ der CEPOL-Expertenkommission

Martin H. W. Möllers
Einführung zum Begriff Polizeiwissenschaft

2. Forschungsbericht Staats- und Gesellschaftswissenschaften

Heribert Schatz / Robert Chr. van Ooyen / Sascha Werthes
Wettbewerbsföderalismus. Aufstieg und Fall eines politischen Streitbegriffs – Nomos Verlag, Baden-Baden 2000

Robert Chr. van Ooyen
Der Staat der Moderne. Hans Kelsens Pluralismustheorie – Verlag Duncker & Humblot, Berlin 2003

Tilmann Schott / Martin H. W. Möllers
Strafrecht in der Sozialarbeit. Ein Leitfaden zur Praxis des Strafens, der Strafzumessung und des Strafverfahrens – Verlag Walhalla, Regensburg 2005

Robert Chr. van Ooyen
Der Begriff des Politischen des Bundesverfassungsgerichts – Verlag Duncker & Humblot, Berlin 2005

Martin H. W. Möllers
Business-Knigge. Internationales Lexikon des guten Benehmens – Verlag Ludwig, Kiel 2005, 2. Auflage 2005, 3. Auflage 2006

Robert Chr. van Ooyen / Martin H. W. Möllers (Hrsg.)
Handbuch Bundesverfassungsgericht im politischen System – Verlag Springer VS, Wiesbaden 2006, 2. Auflage 2015

Robert Chr. van Ooyen
Politik und Verfassung. Beiträge zu einer politikwissenschaftlichen Verfassungslehre – VS Verlag für Sozialwissenschaften, Wiesbaden 2006

Robert Chr. van Ooyen
Die Staatstheorie des Bundesverfassungsgerichts. Von Solange über Maastricht zu Lissabon und Euro-Rettung – Nomos Verlag, Baden-Baden, 3. Auflage 2010, 4. Auflage 2011, 5. Auflage 2014

Martin H. W. Möllers
Vermögensaufbau und Altersvorsorge. Lexikon zur finanziellen Freiheit – Verlag Ludwig, Kiel 2007

Martin H. W. Möllers / Hans-Thomas Spohrer
Wissenstest Staats- und Gesellschaftswissenschaften für die Polizei – LMV im Kommunal- und Schulverlag, Wiesbaden 2007, 2. Auflage 2008, 3. Auflage 2011

Robert Chr. van Ooyen (Hrsg.)
Verfassungsrealismus. Das Staatsverständnis von Karl Loewenstein – Nomos Verlag, Baden-Baden 2007

Robert Chr. van Ooyen (Hrsg.)
Hans Kelsen: Wer soll der Hüter der Verfassung sein? – Verlag Mohr Siebeck, Tübingen 2008

Robert Chr. van Ooyen / Martin H. W. Möllers (Hrsg.)
(Doppel-)Staat und Gruppeninteressen. Pluralismus – Parlamentarismus – Schmitt-Kritik bei Ernst Fraenkel – Nomos Verlag, Baden-Baden 2009

Robert Chr. van Ooyen
Hans Kelsen und die offene Gesellschaft – VS Verlag für Sozialwissenschaften, Wiesbaden 2010

Martin H. W. Möllers / Maximilian Chr. M. Möllers
Verwaltungs-Knigge. Korrektes Verhalten öffentlich Beschäftigter bei Dienstgeschäften im In- und Ausland – Verlag für Verwaltungswissenschaft, Frankfurt a. M. 2011

Robert Chr. van Ooyen / Frank Schale (Hrsg.)
Kritische Verfassungspolitologie – Das Staatsverständnis von Otto Kirchheimer – Nomos Verlag, Baden-Baden 2011

Martin H. W. Möllers
Stadtentwicklung durch die Kommunalverwaltung. Theoretische Konzepte und empirische Befunde – Verlag für Verwaltungswissenschaft, Frankfurt a. M. 2012

Martin H. W. Möllers
Ist das Ausbildungsthema ,Bürgernahe, kundenorientierte Verwaltung‘ erfolgreich? Entwurf eines Fragebogens zur Lernzielerfolgskontrolle – Verlag für Verwaltungswissenschaft, Frankfurt a. M. 2012

Konstantin Simon M. Möllers / Martin H. W. Möllers
Informatik in der Verwaltung. Bürgerservice für mehr bürgernahe Verwaltung – Verlag für Verwaltungswissenschaft, Frankfurt a. M. 2013, 2. Auflage 2016

Martin H. W. Möllers
Die Verwaltung der öffentlichen Sicherheit. Organisation und Vernetzung – Verlag für Verwaltungswissenschaft, Frankfurt a. M. 2013, 2. Auflage 2016

Martin H. W. Möllers
Vorsorge im Öffentlichen Dienst. Frühzeitige Vorbereitung für den Ruhestand durch Vermögensaufbau – Verlag für Verwaltungswissenschaft, Frankfurt a. M. 2013

Martin H. W. Möllers
Wörterbuch Karriere. Lexikon zur Wahl und Optimierung der akademischen Aus- und Fortbildung an Berufsakademien, Fachhochschulen und Universitäten – Verlag für Verwaltungswissenschaft, Frankfurt a. M. 2013

Robert Chr. van Ooyen
Internationale Strafgerichtsbarkeit, Völkerstrafrecht und Politische Justiz. Berliner Schriften zur Rechts- und Verfassungspolitologie, Band 1 – Verlag für Verwaltungswissenschaft, Frankfurt a. M. 2014

Robert Chr. van Ooyen
Das Bundesverfassungsgericht und der Einsatz der Bundeswehr. Berliner Schriften zur Rechts- und Verfassungspolitologie, Band 2 – Verlag für Verwaltungswissenschaft, Frankfurt a. M. 2014, 2. Auflage 2017

Robert Chr. van Ooyen
Rechts- und Verfassungspolitologie bei Ernst Fraenkel und Otto Kirchheimer. Kritik und Rezeption des Rechtspositivismus von Hans Kelsen und der politischen ,Freund-Feind-Theologie‘ von Carl Schmitt. Berliner Schriften zur Rechts- und Verfassungspolitologie, Band 3 – Verlag für Verwaltungswissenschaft, Frankfurt a. M. 2014

Robert Chr. van Ooyen
Integration. Die antidemokratische Staatstheorie von Rudolf Smend im politischen System der Bundesrepublik – Verlag Springer VS, Wiesbaden 2014

Robert Chr. van Ooyen
Bundesverfassungsgericht und politische Theorie. Ein Forschungsansatz zur Politologie der
erfassungsgerichtsbarkeit – Verlag Springer VS, Wiesbaden 2015

Robert Chr. van Ooyen
Das Amt des Bundespräsidenten. Fehldeutungen im parlamentarischen Regierungssystem – Verlag Springer VS, Wiesbaden 2015



Robert Chr. van Ooyen

Internationale Strafgerichtshöfe Band 2: Vom Streit um den Internationalen Strafgerichtshof zur Kampala-Konferenz

ISBN 978-3-86676-420-0
Mit Rechtsquellen und Bibliographie
5. Auflage
Jahrbuch öffentliche Sicherheit – Sonderband 4.2


Die Einrichtung internationaler Strafgerichtshöfe zählt zu den wichtigsten institutionellen Neuerungen in Völkerrecht und internationaler Politik. Es haben sich bisher vier Typen herausgebildet:

• interalliierte Gerichte
• Ad-hoc-Gerichte der UN
• Internationaler Strafgerichtshof (IStGH bzw. ICC)
• internationalisierte Gerichte

In zwei selbständigen Teilbänden werden diese in einer Kombination von Texten und Dokumenten vorgestellt. Aus rechtspolitologischer Sicht ergibt sich die These, dass das den Gerichtshöfen innewohnende politische Moment kein Makel, sondern Voraussetzung einer internationalen Strafgerichtsbarkeit ist, die nicht bloß „idealistisches“ Weltgericht, sondern effektiv sein will.

Band 1 reflektiert die politischen Bedingungen und Formen internationaler Strafgerichtsbarkeit.
Band 2 behandelt den IStGH
196 Seiten
24,90 €

Inhalt

Inhalt:

Erster Teil
Die USA und der Streit um den Internationalen Strafgerichtshof

I. Der Internationale Strafgerichtshof zwischen Normativität, Machtpolitik und Symbolik
1. Streit um den Strafgerichtshof
2. Machtpolitische Bedingungen internationaler Strafgerichtsbarkeit
3. Der Beschluss des Sicherheitsrats – ein fauler Kompromiss?

II. Dokumentation
Q 1 Statut IStGH (1998)
Q 2 Art. 16 Abs. 2 GG – Verfassungsänderung (2000)

Zweiter Teil
Die Kampala-Konferenz 2010

I. IStGH, UN-Sicherheitsrat und die "Aggression"
1. Das Verbrechen der Aggression im Römischen Statut
2. Die Kompromisse der Kampala-Revisionskonferenz

II. Dokumentation
Q 1 UN: Generalversammlung Resolution 3314 –Definition der Aggression (1974)
Q 2 IStGH Revisionskonferenz Kampala: Resolution 6 – The crime of aggression (2010)
Q 3 IStGH Revisionskonferenz Kampala: Resolution 5 – Amendments to art. 8 of the Rome Statut (2010)

Dritter Teil
Der Vorwurf der "Politischen Justiz"?

I. "Politische Justiz"? Die Kritik afrikanischer Staaten am IStGH und die "Nichtanwendung" des deutschen VStGB
1. Jede Justiz ist "politisch" - Formen politischer Justiz
2. "Idealismus" vs. "Realismus"
3. Die Kritik afrikanischer Staaten
4. Der IStGH ist genauso "politisch" wie "Nürnberg" oder "Ruanda"
5. "Die Nichtanwendung" des VStGB
6. Der Mythos von der dt. "Völkerrechtsfreundlichkeit"
7. Die "defensive" Strategie der Bundesanwaltschaft
8. Reform: "Entpolitisierung" der Justiz durch offene Politisierung

II. Dokumentation
Q 1 African Union: Decision on Africa's Relationship with the ICC (2013)
Q 2 Völkerstrafgesetzbuch (2002)

Vierter Teil
Politische Bedingungen internationaler Strafgerichtsbarkeit im Spiegel der Literatur

Fünfter Teil
Auswahlbibliographie

I. Internationale Strafgerichtsbarkeit und Völkerstrafrecht
II. Einzelne Gerichtshöfe und Formen der Gerichtsbarkeit
1. Militärtribunale: Nürnberg / Tokio / Post-Nürnberg
2. Ad-hoc-Gerichte der UN: Jugoslawien / Ruanda
3. IStGH
4. Internationalisierte Gerichte: Kosovo / Sierra Leone / Ost-Timor / Kambodscha / Libanon
5. Völkerstrafrecht und deutsches Recht – aktuelle Fälle



Möllers / van Ooyen

Rezensierte Polizeiwissenschaft 4., erweiterte Auflage

ISBN 978-3-86676-422-4
JBöS - Sonderband 7.2

Was ist Polizeiwissenschaft – gibt es und braucht „Polizei“ das überhaupt? Aus welchen Teilgebieten besteht Polizeiwissenschaft und mit welchen Methoden wird gearbeitet? Was wird im Fach aktuell „beforscht“?

In vier Teilbänden wird diesen Fragen nachgegangen:
Band 1 reflektiert den Stand des Fachs anhand der Positionen von Polizeiforschern.
Band 2 spiegelt mithilfe von Rezensionen aktuelle Forschungsfelder wider.
Band 3 thematisiert zentrale Aspekte der (Aus-)Bildung an Polizeihochschulen.
Band 4 dokumentiert in zwei Teilen die Forschungsleistung der Herausgeber.
282 Seiten
26,90 €

Inhalt



Martin H. W. Möllers / Robert Chr. van Ooyen

NSU-Terrorismus: Ergebnisse der parlamentarischen Untersuchungsausschüsse und Empfehlungen für die Sicherheitsbehörden

ISBN 978-3-86676-404-0
Jahrbuch öffentliche Sicherheit – Sonderband 15

Bundestag und Thüringer Landtag haben Untersuchungsausschüsse zur Aufklärung der Pannen und strukturellen Mängel in Polizei und Verfassungsschutz bei der NSU-Mordserie eingesetzt. In Form einer Dokumentation werden in Teil 1 des Bands die wichtigsten Ergebnisse wiedergegeben. Im Teil 2 werden zwei Vorschläge formuliert, die unmittelbar an die parlamentarischen Forderungen zur Reform der Sicherheitsbehörden anknüpfen: ein tiefgreifender Wandel in der „Behördenkultur“ von Polizei und Verfassungsschutz sowie die Schaffung eines neuen „Bundesgenehmigungsamts“, das ggü. dem bisherigen Verfahren des bloß „juristischen“ Richtervorbehalts bei Maßnahmen der Sicherheitsbehörden interdisziplinären Sachverstand mobilisiert.
241 Seiten
24,90 €

Inhalt

Inhalt:

Editorial
Dokumentation
Deutscher Bundestag, 17. Wahlperiode (Hrsg.)
Beschlussempfehlung und Bericht des 2. Untersuchungsausschusses nach Artikel 44 des Grundgesetzes

Thüringer Landtag, 5. Wahlperiode (Hrsg.)
Bericht des Untersuchungsausschusses 5/1 ,Rechtsterrorismus und Behördenhandeln‘

Kommentare
Robert Chr. van Ooyen
Sicherheitskultur und Behördenversagen – die Empfehlungen des NSU-Untersuchungsausschusses für eine ,Kulturrevolution‘ bei Verfassungsschutz und Polizei
1 Einsetzung und Untersuchungsauftrag des NSU-Ausschusses
2 BKA-Papier und Aktenvernichtung zur ,Operation Rennsteig‘
3 Einhelliges Ergebnis: umfassendes Versagen der Sicherheitsbehörden
4 Versäumnisse politischer Kultur: Gleichgültigkeit seit den 1990er Jahren und Ausländerstereotype
5 Zentrale Empfehlung für den Verfassungsschutz: Neue Sicherheitskultur
6 Zentrale Empfehlung für die Polizei: Neue Sicherheitskultur

Martin H. W. Möllers
Das neue Bundesgenehmigungsamt: Zur Frage einer effektiven Kontrolle der Sicherheitsbehörden zur Verhinderung ihrer stellenweisen Verwahrlosung
1 Einleitung zur Frage der Verwahrlosung der Sicherheitsbehörden
2 Neuorganisation von Verfassungsschutz und Polizei?
3 Zur Diskussion: Die Errichtung eines ,Bundesgenehmigungsamts‘ als Kontrollstelle für Polizei und Verfassungsschutz
3.1 überblick über die aktuelle rechtliche Kontrollsituation der Aufgabenwahrnehmung von Polizei und Verfassungsschutz
3.2 Vorschlag zur Verbesserung der Kontrollsituation bei der Aufgabenwahrnehmung von Polizei und Verfassungsschutz
3.2.1 Die Organisation des Bundesgenehmigungsamts
3.2.2 Die Struktur des Bundesgenehmigungsamts und Kritik am Richtervorbehalt
4 Zusammenfassung

Autorenhinweise



Robert Chr. van Ooyen

Polizei und politisches System in der Bundesrepublik Aktuelle Spannungsfelder der Inneren Sicherheit einer liberalen Demokratie 5., erweiterte und überarbeitete Auflage

ISBN 978-3-86676-533-7
Jahrbuch Öffentliche Sicherheit – Sonderband 8

Die Innere Sicherheit der Bundesrepublik befindet sich seit Jahren in einem rasanten Wandel – und mit ihr die Polizei. In der Neuauflage werden die folgenden Entwicklungen, Kontroversen und Begriffe thematisiert:

• Machtzuwachs von BPOL und BKA im föderalen System seit 9/11
• Vom paramilitärischen BGS zur BPOL
• Parlamentarische Kontrolle bei Unterstützungseinsätzen
• Empfehlungen des NSU-Ausschusses für die Polizei
• Werthebach-Kommission zur Polizeifusion
• Erweiterter Sicherheitsbegriff und neue Sicherheitsarchitektur
• Vom Grundrecht auf Sicherheit zum Freund-Feind-Recht
• Trennungsgebot I: Polizei und Militär – G 8-Gipfel und Luftsicherheit
• Trennungsgebot II: Verfassungsschutz und OK
• Polizei und Fremde – Racial Profiling
• Kopftuch im Polizeidienst
• Community Policing
• Demokratische Kontrolle europäisierter Sicherheit
• Neue Polizeiwissenschaften
249 Seiten
22,80 €

Inhalt

Inhalt 


Vorwort 

A (Bundes-)Polizeien, Machtzuwachs und föderales System 

BKA und BPOL seit den 1990er Jahren und 9/11 
1 Die Sonderpolizeien des Bundes 
2 Neue Herausforderungen der ,erweiterten‘ Sicherheit 
3 Steuerungsfunktion des BMI 
4 Personalentwicklung bei BKA und BPOL seit 1990 
5 Entwicklungen bei BKA und BPOL seit 9/11 
5.1 Erweiterungen von Vorfeldmaßnahmen 
5.2 Ausbau der Vernetzung 
6 Ergebnis und Ausblick 

Vom paramilitärischen BGS zur BPOL 
1 Bundes(grenzschutz)polizei als Terra incognita 
2 Historische Phasen der BPOL 
3 Vom Bundespolizeikonzept zum Grenzschutz und über den (RAF-)Terrorismus wieder zurück 
4 Ausufernde Unterstützungseinsätze als ,Bundesuntreue‘? 

Parlamentarische Kontrolle der Unterstützungseinsätze der BPOL im Verbundsystem der Inneren Sicherheit 
Politik- und Realitätsferne im ,halbierten‘ Föderalismus der Entscheidung des BVerfG zu ,Dresden‘ und ,1. Mai‘ in Berlin 
1 Hintergrund 
2 ,Sonderpolizei‘ des Bundes in einem ,Trennsystem‘ des deutschen Föderalismus? 
3 Kaum parlamentarische Kontrollrechte des Bundestags 

B Polizei und Reform 

Sicherheitskultur und Behördenversagen: Die Empfehlungen des NSU-Ausschusses des Bundestags für eine ,Kulturrevolution' bei Verfassungsschutz und Polizei 
1 Einsetzung und Untersuchungsauftrag 
2 BKA-Papier und Aktenvernichtung ,Operation-Rennsteig' 
3 Einhelliges Ergebnis: Umfassendes Versagen der Sicherheitsbehörden 
4 Versäumnisse politischer Kultur: Gleichgültigkeit seit den 1990er Jahren und Ausländerstereotype 
5 Zentrale Empfehlung für den Verfassungsschutz: Neue Sicherheitskultur 
6 Zentrale Empfehlung für die Polizei: Neue Sicherheitskultur 

(Un-)Kooperative Sicherheit: Empfehlungen der ,Werthebach-Kommission‘ zu den Polizeien des Bundes und ihre Verpuffungen 
1 Die Ausgangssituation 
2 Die beteiligten Personen der Werthebach-Kommission 
3 Die öffentliche Diskussion vor Ausgabe des Berichts 
4 Die wesentlichen Ergebnisse aus dem Bericht 
5 Die öffentliche Diskussion nach Ausgabe des Berichts 
5.1 Berichte der Presse 
5.2 Stellungnahme der Polizei und Gewerkschaften 
5.3 Stellungnahme aus den Ländern 
5.4 Stellungnahme aus der Politik 
6 Entwicklungen nach der ,Kabinettsrochade‘ 

C Polizei, Staatstheorie und neue Sicherheitsarchitektur 

Die neue Sicherheit des erweiterten Sicherheitsbegriffs 
1 Das Konzept erweiterter Sicherheit und die BAKS 
2 Erweiterte Sicherheit nach 9/11 

Bundesregierung, Staatstheorie und Verfassungsgericht im Streit um die neue Sicherheit 
1 Grundpositionen in der deutschen Sicherheitsdebatte 
2 Das neue ,Freund-Feind-Recht‘ und der staatstheoretische Diskurs 
3 Sicherheitspolitische Grundlinien des BVerfG 
4 Der Streit um den ,Einsatz‘ der Bundeswehr beim G8-Gipfel 

Polizei und Miliär: Tabubruch beim Einsatz der Bundeswehr in polizeilichen Lagen: Die Luftsicherheit II-Entscheidung 
1 Rückblick: Die ,Out-of-Area-Entscheidung‘ 
2 Vorspiel: Die ,G8 Gipfel-Entscheidung‘ 
3 ,Kalte‘ Verfassungsänderung 
4 Dokumentation: Abweichende Meinung Richter Gaier 

Polizei und Verfassungsschutz: Das Trennungsgebot im Lichte von alliiertem Polizeibrief und Parlamentarischem Rat 
1 Aktuelle Entscheidung des Verfassungsgerichtshofs Sachsen um Trennungsgebot 
2 Wortlaut des Polizeibriefs 
3 Das Trennungsgebot in verfassungshistorischer Perspektive 

D Polizei, Demokratie und pluralistische Gesellschaft 

Polizei und ,Fremde' - zu einem (ver)störenden Thema 
1 Empfehlungen der NSU-Untersuchungsausschüsse 
2 Racial Profiling? 
3 Cop Culture 

 Die Problematik von Racial Profiling bei der BPOL 
1 Einleitung 
2 Einordnung und Definition von Racial Profiling 
3 Personenkontrollen nach § 22 Abs 1a BPolG 
4 Entscheidungen der Verwaltungsgerichte 
5 Ansicht und Reaktion der Bundesregierung 
6 Zusammenfassung 

(K)ein Kopftuch für Polizistinnen? Die Entscheidung des BVerfG aus pluralismustheoretischer Sicht 
1 Fraenkels Neo-Pluralismus 
2 ,Kopftuch-Entscheidung‘ und Polizeiuniform 

Bürger und Community Policing 
1 Landespolizei und ,Community Policing‘? 
2 ,Hilfspolizei‘ 
3 Präventionsräte 
4 Polizeibeiräte und Hamburger Polizeikommission 
5 Professionelle Polizei und demokratische Partizipation – die Trennung von Vollzug und Bürgerbeteiligung 
6 Defizite der KKP im Spiegel neuerer Literatur 

Demokratie und Polizei: Europäisierte Sicherheit im Mehrebenensystem aus politikwissenschaftlicher Sicht 
1 Das Politikfeld Innere Sicherheit 
2 Innere Sicherheit als Gemeinschaftsaufgabe der EU 2 
3 Innere Sicherheit im Politischen System der Bundesrepublik 

E Polizei und Wissenschaft 

Auf der Suche nach den Polizeiwissenschaften 
1 Zum Begriff Polizeiwissenschaft - historische Entwicklung 
2 Polizeiwissenschaft als eigenständige Disziplin 
3 Anmerkung zur Definition ,Polizeiwissenschaft' der CEPOLExpertenkommission 

Resolution: Polizei und Forschung des Arbeitskreises Empirische Polizeiforschung 
1 Polizei braucht Forschung 
2 Die akademische Ausbildung der Polizei braucht Forschung 
3 Die Unterzeichner

Polizeihandbücher in der Forschungslandschaft ,Innere Sicherheit‘



Martin H. W. Möllers / Robert Chr. van Ooyen

Polizeiwissenschaft Band 1: Positionen Jahrbuch Öffentliche Sicherheit – Sonderband 7.1 2., erweiterte Auflage

ISBN 978-3-86676-338-8
Was ist Polizeiwissenschaft – gibt es und braucht „Polizei“ das überhaupt? Aus welchen Teilgebieten besteht Polizeiwissenschaft und mit welchen Methoden wird gearbeitet? Was wird im Fach aktuell „beforscht“? In vier Teilbänden wird diesen Fragen nachgegangen: Band 1 reflektiert den Stand des Fachs anhand der Positionen von Polizeiforschern. Band 2 spiegelt mithilfe von Rezensionen aktuelle Forschungsfelder wider. Band 3 thematisiert zentrale Aspekte der (Aus-)Bildung an Polizeihochschulen. Band 4 dokumentiert in zwei Teilen die Forschungsleistung der Herausgeber
201 Seiten
24,90 €

Inhalt

Inhalt:

1. Einleitung und Einführung

Robert Chr. van Ooyen
Anmerkung zur Definition ,Polizeiwissenschaft‘ der CEPOLExpertenkommission

Martin H. W. Möllers
Einführung zum Begriff Polizeiwissenschaft

2. Auf der Suche nach den Polizeiwissenschaften:
Positionen


Hans-Jürgen Lange
Polizeiforschung, Polizeiwissenschaft oder Forschung zur Inneren Sicherheit? – über die Etablierung eines schwierigen Gegenstandes als Wissenschaftsdisziplin

Cordula von Denkowski/Charles A. von Denkowski
Plädoyer für eine Polizeiwissenschaft auch außerhalb polizeilicher Hochschulen

Jo Reichertz
Hermeneutische Polizeiforschung

Hans-Gerd Jaschke
Polizeiwissenschaft – Ein europäischer Ansatz

Thomas Feltes
Polizeiwissenschaft in Deutschland. überlegungen zum Profil einer (neuen) Wissenschaftsdisziplin

Rafael Behr
Polizeikulturforschung und die Entwicklung einer Theorie der Praxis der Polizei

Samuel Salzborn
Demokratische Polizei(wissenschaft). Thesen zur Rolle und Funktion der Polizei

Hinweise zu den Autoren