978-3-86676-597-9
Felix Bode & Kai Seidensticker (Hrsg.)
Predictive Policing Eine Bestandsaufnahme für den deutschsprachigen Raum Die zunehmende Technisierung und Digitalisierung der heutigen Gesellschaft hat in den …
250 Seiten 28,90 €

Inhalt


978-3-86676-594-8
W. Nettelnstroth, A. Martens & H. Binder
Nachwuchsgewinnung in der Polizei: Das polizeiliche Anforderungsprofil für das … Die im Zuge des demografischen Wandels bereits begonnene Pensionierungswelle in den …
150 Seiten 24,90 €

Inhalt


978-3-86676-559-7
Gabriela Piontkowski, Arthur Hartmann, Sarah Holland & Trygve Ben …
Radikalisierung und Deradikalisierung in deutschen Strafvollzugsanstalten Im Rahmen eines aus Mitteln des EU-Fonds für die Innere Sicherheit (ISF-Polizei …
340 Seiten 32,90 €

Inhalt


978-3-86676-559-7
Gabriela Piontkowski, Arthur Hartmann, Sarah Holland & Trygve Ben …
Radikalisierung und Deradikalisierung in deutschen Strafvollzugsanstalten Im Rahmen eines aus Mitteln des EU-Fonds für die Innere Sicherheit (ISF-Polizei …
340 Seiten 32,90 €

Inhalt


978-3-86676-582-5
Hendrik Bachmann
Wie funktioniert Terrorismus? Über den Einfluss medialer Berichterstattung auf … Am 14. Januar 1858 verübte der Italiener Felice Orsini einen Bombenanschlag vor einem …
145 Seiten 19,80 €

Inhalt


978-3-86676-580-1
Lotte Fuhrmann
Männer als Opfer von häuslicher Gewalt Die Problematik fehlender Hilfe und … Laut dem Bundeslagebild des BKA sind ungefähr 18% aller Opfer von Beziehungstaten …
54 Seiten 9,80 €

Inhalt


978-3-86676-572-6
Serdar Can
Herausforderungen von interkulturellen polizeilichen Vernehmungen am Beispiel … Die polizeiliche Vernehmung wird im Jargon der Ermittler als „Königsdisziplin“ …
210 Seiten 24,90 €

Inhalt


978-3-86676-566-5
Sascha Opielka
Psychisches Befinden von Polizeibeamten in Abhängigkeit von Schichtarbeit Eine … Dieses Werk greift die psychischen Folgen der Schichtarbeit im Polizeidienst auf. In …
140 Seiten 22,90 €

Inhalt


Felix Bode & Kai Seidensticker (Hrsg.)

Predictive Policing Eine Bestandsaufnahme für den deutschsprachigen Raum

ISBN 978-3-86676-597-9
Die zunehmende Technisierung und Digitalisierung der heutigen Gesellschaft hat in den letzten Jahren auch im öffentlichen Sicherheitsbereich zu erheblichen Veränderungen geführt. Vor allem die datengetriebene Digitalisierung und ihre wissenschaftliche Nutzung im Rahmen von Data Science tragen hierzu bei. Polizeien und private Sicherheitsdienstleister fokussieren, im Wege einer möglicherweise effizienteren und objektiveren Sicherheitsarbeit, verstärkt auf Methoden des Predictive Policing. Auf kriminalpolitischer Ebene lassen sich zudem vermehrt Implementierungsvorstöße zu prädiktiven Kriminalitätsanalysen verzeichnen. Nordrhein-Westfalen hat beispielsweise Ende des Jahres 2017 die Einführung einer Predictive-Policing-Umsetzung in allen polizeilichen Großbehörden des Landes beschlossen und zwischenzeitlich flächendeckend umgesetzt.

Die Begriffsbestimmung von Predictive Policing ist in Wissenschaft und Praxis zwar nicht einheitlich, sie umfasst aber grundsätzlich jegliche Form vorausschauender Polizeiarbeit. Das Spektrum der inhaltlichen Ausgestaltung ist groß, zum Beispiel ob mit täterbezogenen Prognosen gearbeitet wird oder ob raumbezogenen Prognosen erstellt werden. Die Landschaft an Umsetzungsmöglichkeiten ist im deutschsprachigen Raum entsprechend vielfältig.

Neben der verstärkten Implementierung von Predictive-Policing-Umsetzungen in den Polizeien, zeigt sich auch im wissenschaftlichen Diskurs, dass zwischenzeitlich eine Vielzahl an Arbeiten, Artikeln und Untersuchungsberichten publiziert wurde. Leider sind diese Auseinandersetzungen allesamt sehr heterogen über die verschiedenen wissenschaftlichen Disziplinen verteilt.

Ziel dieses Sammelbandes soll es sein, im Rahmen einer Bestandsaufnahme zu Predictive Policing für den deutschsprachigen Raum, eine Wissensbündelung zu schaffen. In diesem Zusammenhang sollen bestehende Umsetzungen von verschiedenen Polizeien inhaltlich und methodisch dargestellt sowie aus verschiedenen Wissenschaftsdisziplinen (z. B. der Soziologie, der Geografie oder den Rechtswissenschaften) positive wie negativen Auswirkungen von Predictive Policing diskutiert werden. Die Diskussionen zu Predictive Policing sind auch in Zeiten schneller technischer Veränderungen relativ stabil und ändern sich gerade mit Blick auf bestimmte Grundsatzfragen und -probleme nicht. Im Fokus stehen beispielsweise immer wieder

• methodische Aspekte des sog. Near-Repeat-Phänomens,
• die Schwierigkeiten bei der Wirkungszumessung,
• die Veränderung polizeilichen Kontrollverhaltens,
• die mögliche Stigmatisierung des Raumes oder aber
• die rechtlichen Befugnisse.

Mit diesem Sammelband sollen die wesentlichen Grundsatzfragen und -probleme so gebündelt werden, dass für den deutschsprachigen Raum ein Werk entsteht, welches auch den Leserinnen und Lesern einen umfassenden Überblick über Predictive Policing gibt. Gleichzeitig versteht sich der Sammelband als mögliche Hilfestellung bei zukünftigen kriminalpolitischen Entscheidungen, insbesondere mit Blick auf methodische, rechtliche und ethische Grenzen von Predictive Policing.
250 Seiten
28,90 €

Inhalt



W. Nettelnstroth, A. Martens & H. Binder

Nachwuchsgewinnung in der Polizei: Das polizeiliche Anforderungsprofil für das Einstiegsamt und aussagekräftige Verfahren der Personalauswahl

ISBN 978-3-86676-594-8
Die im Zuge des demografischen Wandels bereits begonnene Pensionierungswelle in den Länderpolizeien und bei der Bundespolizei führt im Moment und noch für lange Zeit zu erhöhten Einstellungszahlen in den genannten Institutionen. Gleichzeitig stehen, ebenfalls als Folge des demografischen Wandels, auf dem Arbeitsmarkt weniger junge Bewerberinnen und Bewerber zur Verfügung, so dass hier schon von einem War for Talents gesprochen wird, womit der Kampf um qualifizierte und zur Organisation bzw. zur Stelle passende Anwärterinnen und Anwärter gemeint ist. Bei dieser Ausgangslage kommt im Rahmen der polizeilichen Nachwuchsgewinnung einzelnen Stationen der Personalauswahl eine erhöhte Bedeutung zu: Dem Anwerben und Erfassen der potenziell geeigneten Bewerberinnen und Bewerber (Rekrutierung), der Personalauswahl im engeren Sinne (Eignungsfeststellung) und dem dafür als Grundlage dienenden Anforderungsprofil (Anforderungsanalyse).

Um für die zukünftigen Aufgaben der Polizei durch einen qualifizierten Personalstamm gewappnet zu sein, werden aus polizeispezifischen empirischen Erkenntnissen heraus Empfehlungen zu folgenden Fragestellungen abgeleitet: Welche empirisch fundierten Dimensionen sollten in die Erstellung eines evidenzbasierten Anforderungsprofils für das Einstiegsamt einfließen? Welche Verfahren bzw. welche Verfahrenskombinationen prognostizieren den Ausbildungs-, Studien- und Berufserfolg am besten und welches Gewicht sollten sie im Gesamtverfahren einnehmen?
150 Seiten
24,90 €

Inhalt



Gabriela Piontkowski, Arthur Hartmann, Sarah Holland & Trygve Ben Holland

Radikalisierung und Deradikalisierung in deutschen Strafvollzugsanstalten

ISBN 978-3-86676-559-7
Im Rahmen eines aus Mitteln des EU-Fonds für die Innere Sicherheit (ISF-Polizei )finanzierten und vom Bundeskriminalamt als Zuständige Behörde vergebenen Forschungsprojektes untersuchte das Institut für Polizei- und Sicherheitsforschung (IPoS) der Hochschule für Öffentliche Verwaltung (HfÖV) Bremen die Aspekte Radikalisierung und Deradikalisierung in deutschen Strafvollzugsanstalten sowie Möglichkeiten der gesellschaftlichen (Re-)Integration von Strafgefangenen, wobei ein besonderer Bezug zu Strukturen außerhalb des Gefängnisses (Nachsorge und Bewährungshilfe, aber auch Gefangenenunterstützung aus dem radikalen Milieu) hergestellt wurde.

In vorliegendem Buch wird der relevante Rechtsrahmen in Deutschland vor dem Hintergrund internationaler Bestimmungen und Praktiken analysiert. Hinzu treten Befragungen von Sachverständigen aus den Bereichen Justizvollzug, Bewährungshilfe, Ministerien (politische Ebene), Staatsanwaltschaft, Rechtsanwaltschaft, Verfassungsschutz, Polizei, Wissenschaft und Akteure der Zivilgesellschaft. Aus den Erkenntnissen werden Handlungsempfehlungen abgeleitet.
340 Seiten
32,90 €

Inhalt

Inhalt:



I Allgemeiner rechtlicher Rahmen

I-1 Ausgestaltung des Strafvollzugs

I-2 Haftarten

I-2.1 Frauenvollzug

I-2.2 Jugendstrafvollzug

I-2.3 Untersuchungshaft

I-2.4 Offener und geschlossener Vollzug



II Vollzug und Vollzugs-/Eingliederungsplanung

II-1 Planungsgrundlagen

II-2 Unterbringung

II-3 Therapie

II-4 Schulische und berufliche Qualifizierung/Ausbildung

II-5 Arbeit

II-6 Soziale Hilfen

II-7 Freizeit

II-8 Außenkontakte

II-9 Vollzugsöffnende Maßnahmen

II-10 Entlassungsvorbereitung und Nachsorge



III Erkennen von Radikalität im Strafvollzug

III-1 Untersuchungshaft

III-2 Strafhaft

III-3 VERA-2-R

III-4 RADAR-iTE

III-5 ERG 22+

III-6 MIVEA



IV Unterbringung von Gefangenen

IV-1 Offener oder geschlossener Vollzug

IV-2 Einzelunterbringung

IV-3 Wohngruppenvollzug

IV-4 Unterbringung extremistischer Gefangener



V Umgang mit extremistischen Gefangenen in JVAen

V-1 Untersuchungshaft

V-1.1 Zum Umgang mit Gefährdern

V-1.2 Zum Umgang mit Sympathisanten

V-1.3 Zum Umgang mit Gefährdeten

V-2 Strafhaft/Behandlungsvollzug

V-2.1 Therapie

V-2.2 Schulische und berufliche Qualifizierung/Ausbildung

V-2.3 Arbeit

V-2.4 Soziale Hilfen

V-2.5 Sozialtherapie als Spezialeinrichtung des Strafvollzuges

V-2.6 Freizeit

V-3 Gefangenenseelsorge

V-4 Deradikalisierungsarbeit in den Justizvollzugsanstalten

V-4.1 VPN

V-4.2 HAYAT

V-4.3 Denkzeit Gesellschaft

V-4.4 Legato KuBiBe

V-4.5 re:vision/IFAK e.V.

V-4.6 Kick-off



VI Verkehr mit der Außenwelt

VI-1 Kontaktsperre

VI-2 Besuche



VII Rechtliche Grundlagen für Sicherheitsmaßnahmen

VII-1 Besondere Sicherungsmaßnahmen

VII-2 Beschränkung des Aufenthalts in Gemeinschaft

VII-3 Disziplinarmaßnahmen

VII-4 Besonderheiten in der Untersuchungshaft

VIII Eingliederungs- und Übergangsmanagement



VIII-1 Bewährungshilfe

VIII-2 Führungsaufsicht

VIII-3 Resozialisierungsgesetze

VIII-4 Kooperationsvereinbarungen

VIII-4.1 Beispiel Hamburg

VIII-4.2 Beispiel Bremen

VIII-4.3 Beispiel Berlin



IX Grundlagen der Zusammenarbeit der Akteure/Datenschutz

IX-1 Bereichsspezifische Datenschutzregelungen

IX-2 Ausblick: Musterentwurf eines Justizvollzugsdatenschutzgesetz

IX-3 Ausblick: Entwurf Zweites Gesetz zur Anpassung des Datenschutzrechts an VO 2016/679 und zur Umsetzung RL 2016/680

IX-4 Stabsstelle NeDiS

IX-4.1 Identifizierung

IX-4.2 Prävention

IX-4.3 Deradikalisierung

IX-4.4 Koordinierung

IX-6 Kompetenzzentrum Deradikalisierung Bayern

IX-7 KODEX Bremen



X Mitarbeiter inner- und außerhalb JVAen

X-1 Ansprechpartnersystem

X-2 Strukturbeobachter

X-3 Rolle des Sicherheitsdienstleiters

X-4 Schulungen



XI Prävention

XI-1 EU Projekt PRALT

XI-2 Stärkung des Jugendgerichtswesens (EU Projekt Strengthening)

XI-3 Andere Projekte



XII Handlungsempfehlungen



Quellenverzeichnis



Gabriela Piontkowski, Arthur Hartmann, Sarah Holland & Trygve Ben Holland

Radikalisierung und Deradikalisierung in deutschen Strafvollzugsanstalten

ISBN 978-3-86676-559-7
Im Rahmen eines aus Mitteln des EU-Fonds für die Innere Sicherheit (ISF-Polizei )finanzierten und vom Bundeskriminalamt als Zuständige Behörde vergebenen Forschungsprojektes untersuchte das Institut für Polizei- und Sicherheitsforschung (IPoS) der Hochschule für Öffentliche Verwaltung (HfÖV) Bremen die Aspekte Radikalisierung und Deradikalisierung in deutschen Strafvollzugsanstalten sowie Möglichkeiten der gesellschaftlichen (Re-)Integration von Strafgefangenen, wobei ein besonderer Bezug zu Strukturen außerhalb des Gefängnisses (Nachsorge und Bewährungshilfe, aber auch Gefangenenunterstützung aus dem radikalen Milieu) hergestellt wurde.

In vorliegendem Buch wird der relevante Rechtsrahmen in Deutschland vor dem Hintergrund internationaler Bestimmungen und Praktiken analysiert. Hinzu treten Befragungen von Sachverständigen aus den Bereichen Justizvollzug, Bewährungshilfe, Ministerien (politische Ebene), Staatsanwaltschaft, Rechtsanwaltschaft, Verfassungsschutz, Polizei, Wissenschaft und Akteure der Zivilgesellschaft. Aus den Erkenntnissen werden Handlungsempfehlungen abgeleitet.
340 Seiten
32,90 €

Inhalt

Inhalt:



I Allgemeiner rechtlicher Rahmen

I-1 Ausgestaltung des Strafvollzugs

I-2 Haftarten

I-2.1 Frauenvollzug

I-2.2 Jugendstrafvollzug

I-2.3 Untersuchungshaft

I-2.4 Offener und geschlossener Vollzug



II Vollzug und Vollzugs-/Eingliederungsplanung

II-1 Planungsgrundlagen

II-2 Unterbringung

II-3 Therapie

II-4 Schulische und berufliche Qualifizierung/Ausbildung

II-5 Arbeit

II-6 Soziale Hilfen

II-7 Freizeit

II-8 Außenkontakte

II-9 Vollzugsöffnende Maßnahmen

II-10 Entlassungsvorbereitung und Nachsorge



III Erkennen von Radikalität im Strafvollzug

III-1 Untersuchungshaft

III-2 Strafhaft

III-3 VERA-2-R

III-4 RADAR-iTE

III-5 ERG 22+

III-6 MIVEA



IV Unterbringung von Gefangenen

IV-1 Offener oder geschlossener Vollzug

IV-2 Einzelunterbringung

IV-3 Wohngruppenvollzug

IV-4 Unterbringung extremistischer Gefangener



V Umgang mit extremistischen Gefangenen in JVAen

V-1 Untersuchungshaft

V-1.1 Zum Umgang mit Gefährdern

V-1.2 Zum Umgang mit Sympathisanten

V-1.3 Zum Umgang mit Gefährdeten

V-2 Strafhaft/Behandlungsvollzug

V-2.1 Therapie

V-2.2 Schulische und berufliche Qualifizierung/Ausbildung

V-2.3 Arbeit

V-2.4 Soziale Hilfen

V-2.5 Sozialtherapie als Spezialeinrichtung des Strafvollzuges

V-2.6 Freizeit

V-3 Gefangenenseelsorge

V-4 Deradikalisierungsarbeit in den Justizvollzugsanstalten

V-4.1 VPN

V-4.2 HAYAT

V-4.3 Denkzeit Gesellschaft

V-4.4 Legato KuBiBe

V-4.5 re:vision/IFAK e.V.

V-4.6 Kick-off



VI Verkehr mit der Außenwelt

VI-1 Kontaktsperre

VI-2 Besuche



VII Rechtliche Grundlagen für Sicherheitsmaßnahmen

VII-1 Besondere Sicherungsmaßnahmen

VII-2 Beschränkung des Aufenthalts in Gemeinschaft

VII-3 Disziplinarmaßnahmen

VII-4 Besonderheiten in der Untersuchungshaft

VIII Eingliederungs- und Übergangsmanagement



VIII-1 Bewährungshilfe

VIII-2 Führungsaufsicht

VIII-3 Resozialisierungsgesetze

VIII-4 Kooperationsvereinbarungen

VIII-4.1 Beispiel Hamburg

VIII-4.2 Beispiel Bremen

VIII-4.3 Beispiel Berlin



IX Grundlagen der Zusammenarbeit der Akteure/Datenschutz

IX-1 Bereichsspezifische Datenschutzregelungen

IX-2 Ausblick: Musterentwurf eines Justizvollzugsdatenschutzgesetz

IX-3 Ausblick: Entwurf Zweites Gesetz zur Anpassung des Datenschutzrechts an VO 2016/679 und zur Umsetzung RL 2016/680

IX-4 Stabsstelle NeDiS

IX-4.1 Identifizierung

IX-4.2 Prävention

IX-4.3 Deradikalisierung

IX-4.4 Koordinierung

IX-6 Kompetenzzentrum Deradikalisierung Bayern

IX-7 KODEX Bremen



X Mitarbeiter inner- und außerhalb JVAen

X-1 Ansprechpartnersystem

X-2 Strukturbeobachter

X-3 Rolle des Sicherheitsdienstleiters

X-4 Schulungen



XI Prävention

XI-1 EU Projekt PRALT

XI-2 Stärkung des Jugendgerichtswesens (EU Projekt Strengthening)

XI-3 Andere Projekte



XII Handlungsempfehlungen



Quellenverzeichnis



Hendrik Bachmann

Wie funktioniert Terrorismus? Über den Einfluss medialer Berichterstattung auf Terrorismus und Gesellschaft

ISBN 978-3-86676-582-5
Am 14. Januar 1858 verübte der Italiener Felice Orsini einen Bombenanschlag vor einem Pariser Opernhaus, bei dem 156 Menschen verletzt und mindestens acht getötet wurden. Das Ziel war der französische Kaiser Napoleon III. Es war der erste Terroranschlag der Geschichte.

Weltweit werden seit Jahrzehnten Terroranschläge geplant und durchgeführt. Die Nachricht über einen Terroranschlag verbreitet sich innerhalb von wenigen Minuten über die ganze Welt. Terrorismus bzw. Terrorismusbekämpfung ist mittlerweile ein fester Bestandteil nicht nur deutscher Politik geworden. Die Angst vor Terrorismus ist in den westlichen Gesellschaften mittlerweile fest etabliert.

Bei der Verbreitung von Botschaften und Bildern des Terrorismus spielt die mediale Berichterstattung oft eine entscheidende Rolle. Hat diese mediale Berichterstattung einen Einfluss darauf, wie „erfolgreich“ Terrorismus ist? Wie hängen mediale Berichterstattung und Terrorismus wirklich zusammen? Wie funktioniert Terrorismus und was hat mediale Berichterstattung mit dieser Funktionalität zu tun?
145 Seiten
19,80 €

Inhalt

Inhalt:



1. Vorüberlegungen

1.1 Methodik und Aufbau

1.2 Die freiheitlich-demokratische Grundordnung als Angriffsziel des Terrorismus

1.3 Definitionen

1.3.1 Terrorismus

1.3.2 Medien



2. Medien und Terrorismus – eine Verbindung von Anfang an?

2.1 Mediengeschichte

2.1.1 Printmedien

2.1.2 Hörfunk und Fernsehen

2.1.3 Neue Medien (bzw. Online-Medien)

2.2 Terrorismusgeschichte

2.2.1 Die Erfindung des Terrorismus in den Jahren 1858-1866

2.2.2 Die Weiterentwicklung des Terrorismus im 19./20. Jahrhundert

2.2.3 Die neue (religiöse) Welle des Terrorismus

2.3 Zwischenergebnis

2.3.1 Auswirkungen der jüngsten Medienrevolution auf Terrorismus

2.3.2 Terrorismus in den Medien – Einflussfaktor BKA?



3. Medien als Rekrutierungshelfer für den Terrorismus?

3.1 Die fünf Schritte des Terrorismus

3.2 Empirische Studien

3.2.1 „The effect of media attention on terrorism“

3.2.2 „The Effect of US Television Coverage on Al-Qaeda Attacks“

3.3 Nachahmungstaten auf Grund medialer Berichterstattung?

3.3.1 Suizide und School Shootings

3.3.2 Contagion-Theorie

3.4 Ergebnis



4. Schlussüberlegungen

4.1 Nationaler und internationaler Diskurs

4.2 Fazit



Literaturverzeichnis



Lotte Fuhrmann

Männer als Opfer von häuslicher Gewalt Die Problematik fehlender Hilfe und Sensibilisierung in der Gesellschaft

ISBN 978-3-86676-580-1
Laut dem Bundeslagebild des BKA sind ungefähr 18% aller Opfer von Beziehungstaten männlich. Dunkelfeldstudien aus Deutschland und im Ausland ergaben einen weitaus höheren, wenn auch unterschiedlich groß ausfallenden männlichen Opferanteil. Diese Gewalt gegen Männer wird von Frauen häufig in psychischer Form angewendet. Dabei ist die Form des häuslichen Terrors sehr verbreitet. In der Arbeit wird vor allem der gesellschaftliche Umgang mit dieser Opfergruppe herausgearbeitet und wie dieser entstanden ist. Außerdem wird die aktuelle Hilfssituation für betroffene Männer aufgezeigt und auf Lücken in der Präventionsarbeit
hingewiesen.
54 Seiten
9,80 €

Inhalt

Inhalt:



1. Einleitung

1.1 Fragestellung und Aufbau

1.2 Methode



2. Die historische und gesellschaftliche Einordnung häuslicher Gewalt

2.1 Der historische Kontext zur Paargewalt

2.2 Wahrnehmung der Paargewalt mit der Frauenbewegung

2.3 Die gesellschaftliche Stellung der Frau



3. Das Phänomen Paargewalt mit männlichen Opfern

3.1 Gewaltformen in Paarbeziehungen

3.1.1 Situative Paargewalt und häuslicher Terror

3.1.2 Beiderseitige Paargewalt

3.1.3 Weibliche Gewalt

3.2 Hellfelddaten – Lagebilder der Polizeien

3.2.1 Lagebild zur häuslicher Gewalt in Hessen (2017)

3.2.2 Bundeslagebild – Partnerschaftsgewalt

3.3 Erkenntnisse aus Dunkelfeldstudien



4. Der gesellschaftliche Umgang mit männlichen Opfern häuslicher Gewalt

4.1 Das Schweigen der Männer

4.2 (Fehlende) Prävention und Hilfsangebote

4.3 Der heutige Mythos: häusliche Gewalt ist Männergewalt



5. Fazit



6. Literaturverzeichnis



Serdar Can

Herausforderungen von interkulturellen polizeilichen Vernehmungen am Beispiel türkeistämmiger Auskunftspersonen

ISBN 978-3-86676-572-6
Die polizeiliche Vernehmung wird im Jargon der Ermittler als „Königsdisziplin“ bezeichnet. So müssen die von ihrem Berufsethos geleiteten Ermittlungsbeamten mit einem kommunikativ-taktischen Geschick insbesondere ein günstiges Kommunikationsklima schaffen, dass die Auskunftspersonen zu einer gerichtsverwertbaren Aussage veranlasst. Denn Vernehmungsarbeit ist Beziehungsarbeit wie die Autoren Mohr, Schimpel und Schröer in einem veröffentlichten Lehr- und Studienbrief illustrieren. Demgegenüber sind vor allem beschuldigte Auskunftspersonen im Strafverfahren mit zahlreichen Rechten ausgestattet, die ihnen gegenüber den vernehmenden Polizeibeamten eine strukturelle Aushandlungsdominanz erlaubt. In einer multikulturell zusammengesetzten Gesellschaft wie in Deutschland stehen Polizeibeamte in diesem Zusammenhang vor einer noch herausfordernden Ausgangslage. Sie begegnen bei ihren Ermittlungen nicht selten potenziellen Auskunftspersonen mit den unterschiedlichsten herkunftskulturellen Orientierungen, die sie zu einer Aussage bewegen wollen. Hierbei erschweren gegenseitige negative Stereotypen und Erwartungshaltungen sowie divergierende herkunftskulturelle Kommunikationsstile die Ermittlungsarbeit. Herr Kriminaldirektor Maerkert vom Bund Deutscher Kriminalbeamter verdeutlicht diese Herausforderung mit dem Hinweis, dass eine kooperationshemmende Grundhaltung von nichtdeutschen Auskunftspersonen in ein mutmaßlich geringeres Anklage- oder Verurteilungsrisiko münden kann.

Die heraufordernde Thematik der interkulturellen polizeilichen Vernehmung hat der Autor, selbst Polizeibeamter, als Studierender im berufsbegleitenden Masterstudiengang „Kriminologie, Kriminalistik und Polizeiwissenschaft“ an der juristischen Fakultät der Ruhruniversität Bochum im Rahmen seiner Masterarbeit (am Beispiel der Türkeistämmigen Untersuchungsgruppe) aufgegriffen und mit einer eigenen empirischen Erhebung wissenschaftlich beleuchtet. Neben der Darstellung des Phänomens einer zur Bezugsgruppe der Deutschstämmigen Auskunftspersonen vergleichsweise geringeren Kommunikations- und Kooperationsbereitschaft der Türkeistämmigen werden mögliche das Phänomen begünstigende Ursachen vorgestellt. Anschließend sind in der Arbeit praktische Handlungsempfehlungen für die interkulturelle polizeiliche Vernehmungskommunikation formuliert.
210 Seiten
24,90 €

Inhalt

Inhalt:



1 Einleitung

1.1 Untersuchungsgegenstand und Zielsetzung

1.2 Aufbau und Methodik der Arbeit



2 Die polizeiliche Vernehmung

2.1 Kommunikationstheoretische Aspekte

2.2 Begriffsbestimmung und Aufbau einer Vernehmung

2.3 Rechtliche Grundlagen

2.4 (Sozial)psychologische Grundlagen

2.5 Der Einfluss von Kultur



3 Die T̈ürkeistämmigen in Deutschland

3.1 Vom „Gastarbeiter“ zu Migranten

3.2 Heterogenität und sozialstrukturelle Merkmale

3.3 Herkunftskulturelle Orientierungen

3.3.1 Wertesystem und Normen

3.3.2 Ausprägung nach Hofstedes Kulturdimensionen

3.3.3 Verbale und nonverbale Kommunikation



4 Die fragile Interaktion mit dem „Fremden“

4.1 Das Verhältnis zwischen Polizei und „Fremden“

4.1.1 Kriminologisch-kriminalistische Diskurse

4.2 Bisherige Forschungen zum Untersuchungsgegenstand

4.2.1 Der interkulturelle Kommunikationskonflikt

4.2.2 Andere wissenschaftliche Arbeiten

4.3 Kursorischer Überblick über Ursachenfaktoren



5 Forschungsmethode

5.1 Vorüberlegungen

5.2 Experteninterviews als Erhebungsinstrument

5.2.1 Die befragten Experten

5.2.2 Problemzentriertes, (leitfadengestütztes) Interview

5.2.3 Transkription der Interviews

5.3 Datenauswertung mittels qualitativer Inhaltsanalyse

5.4 Gütekriterien



6 Darstellung der Ergebnisse

6.1 Das Phänomen der fragilen Vernehmungskommunikation

6.1.1 Die Kommunikationsmuster des Phänomens

6.2 Ursachenfaktoren und Erklärungsansätze

6.2.1 Sozialpsychologische Faktoren

6.2.1.1 Divergierender Habitus als Beziehungsblockade

6.2.1.2 Gegenseitige Vorbehalte und negative Stereotypen

6.2.2 Subkulturelle Faktoren

6.2.2.1 Polizeikultur bzw. „Cop Culture“

6.2.2.2 Die Figur des „marginal man“

6.2.3 Migrationsspezifische Faktoren

6.2.3.1 Geringere Loyalitätsbindung zur fremden Polizei

6.2.3.2 Hybride Identitätsform

6.2.3.3 Randständigkeit und Ausgrenzungserfahrungen

6.2.4 Kultur- und erziehungsspezifische Faktoren

6.2.4.1 Tradiertes Polizeibild und Erziehung im Widerspruch

6.2.4.2 Das christliche Schuld- und Vergebungsdispositiv

6.2.4.3 Gesichtswahrung und Kommunikationsstil

6.2.4.4 Polizei als Konfliktstörer

6.2.4.5 Geringere Autoritätshörigkeit gegenüber der Polizei

6.2.4.6 Kollektivkultur begünstigt Konfliktfähigkeit

6.3 Kritische Bewertung und Diskussion der Ergebnisse

6.3.1 Das Phänomen und seine Kommunikationsmuster

6.3.2 Ursachenfaktoren

6.3.2.1 Sozialpsychologische Faktoren

6.3.2.2 Kultur- und erziehungsspezifische Faktoren

6.3.2.3 Subkulturelle Faktoren

6.3.2.4 Migrationsspezifische Faktoren

6.4 Handlungsempfehlungen für Vernehmer

6.4.1 Vorbereitung

6.4.2 Kontaktphase

6.4.3 Belehrung

6.4.4 Vernehmung zur Sache



7 Fazit und Ausblick



Sascha Opielka

Psychisches Befinden von Polizeibeamten in Abhängigkeit von Schichtarbeit Eine Untersuchung am Beispiel der Polizei NRW

ISBN 978-3-86676-566-5
Dieses Werk greift die psychischen Folgen der Schichtarbeit im Polizeidienst auf. In junger Vergangenheit sind Arbeitszeiten an Wochenenden und in der Nacht sehr in das Blickfeld von Arbeitsmedizin und Sozialwissenschaften gerückt. Das Gleiche gilt für die psychischen Folgen der Arbeitstätigkeit. Neben körperlichen Belastungen können psychische Fehlbeanspruchungen hohe Kosten für Arbeitende und Organisationen mit sich bringen.

Die hier enthaltene Untersuchung setzt sich kritisch mit der Frage auseinander, ob die geglaubten Zusammenhänge von Schichtarbeit und verschlechterter Psyche tatsächlich existieren und welche Rolle in diesem Zusammenhang berufsspezifische Tätigkeiten spielen. Abschließend sind erste Handlungsempfehlungen für die Ansätze des Gesundheitsmanagements der Polizeibehörden formuliert.
140 Seiten
22,90 €

Inhalt

Inhalt:



1 Einleitung



2 Theoretischer Hintergrund


2.1 Normalarbeitszeit und atypische Arbeitszeit

2.2 Psychisches Befinden

2.3 Psychische Belastungen und deren Auswirkungen auf die Gesundheit

2.4 Psychische Belastungen und Gesundheit im Polizeivollzugsdienst

2.4.1 Intensität und Häufigkeit belastender Ereignisse

2.4.2 Operative und organisationale Stressoren

2.5 Der Zusammenhang von Schichtarbeit und psychischem Befinden

2.6 Berufsspezifische Befunde zu Schichtarbeit und psychischem Befinden

2.7 Psychosoziale Arbeitsbelastungen in polizeilichem Tages- und Schichtdienst

2.7.1 Zeitliche Überforderung, Handlungsspielräume und soziale Unterstützung

2.7.2 Arbeitszeitautonomie

2.7.3 Die Möglichkeit, Arbeitstätigkeiten arbeitstäglich abschließen zu können

2.7.4 Emotionale Belastungen durch polizeidienstspezifische Tätigkeiten

2.8 Das Konzept des Sense of Coherence und dessen Bedeutung für den Polizeidienst

2.8.1 Historischer Überblick zum Kohärenzsinn

2.8.2 Zusammenhänge von Kohärenzsinn und Gesundheit, Stressempfinden und Arbeitszufriedenheit

2.9 Exkurs: Gesundheitsmanagement der Polizei NRW und besondere Bedingungen der Forschung im Polizeiberuf

2.10 Zusammenfassung der leitenden Fragen und Hypothesen



3 Methodenteil

3.1 Bescheibung des Vorgehens

3.2 Untersuchungsfeld und Stichprobenauswahl – Organisationsstruktur und Arbeitszeitmodelle im Polizeipräsidium Aachen

3.3 Fragebogen

3.3.1 Erfassung der psychosozialen Arbeitsbelastungen

3.3.2 Erfassung der Arbeitszeitmerkmale

3.3.3 Erfassung des psychischen Befindens

3.3.4 Erfassung soziodemographischer Variablen

3.3.5 Pretest

3.3.6 Reliabilität der Skalen



4 Ergebnisse

4.1 Deskriptive Statistik

4.2 Vergleichbarkeit von Stichprobe und Grundgesamtheit

4.3 Merkmalsunterschiede der Arbeitszeitmodelle

4.4 Zu den Fragestellungen

4.4.1 Arbeitszeit und allgemeines psychisches Befindens

4.4.2 Arbeitszeit und psychisches Befinden im Zusammenhang mit der Arbeit

4.4.3 Arbeitszeit und Kohärenzerleben

4.4.4 Arbeitszeit und psychosoziale Arbeitsbelastungen

4.4.5 Effekte psychosozialer Arbeitsbelastungen auf psychisches Befinden



5 Diskussion

5.1 Bewertung der Ergebnisse der Untersuchung

5.1.1 Zusammenhang von Arbeitszeitmodell und psychischem Befinden

5.1.2 Zusammenhang von Arbeitszeitmodell und psychosozialen Arbeitsbelastungen

5.1.4 Zusammenfassende Bewertung der Ergebnisse zu den leitenden Fragestellungen

5.2 Limitationen

5.3 Praktische Empfehlungen

5.4 Allgemeine Schlussfolgerungen



6 Literatur



7 Anlagen