978-3-935979-04-7
Monika Rutrecht, Reinhold Jagsch & Ilse Kryspin-Exner
Bindungsstile bei Sexualstraftätern Zusammenhang mit Aggression und ängstlichkeit Die Bindungstheorie, die ursprünglich …
166 Seiten 20,00 €

Inhalt


978-3-935979-03-0
Martina Steinbauer, Reinhold Jagsch & Ilse Kryspin-Exner
Stress im Polizeiberuf Verarbeitung belastender Ereignisse im Dienst Obwohl bekanntermaßen der Beruf des …
218 Seiten 23,00 €

Inhalt


978-3-935979-63-4
S. Müller, D. Köhler, G. Hinrichs
Täterverhalten und Persönlichkeit Eine empirische Studie zur Anwendbarkeit der Tathergangsanalyse in der Forensischen …
300 Seiten 24,90 €

Inhalt


978-3-86676-015-8
Maik Dost
Techniken der Neutralisierung Eine explorative Analyse von Werten beim Handeln unter Risiko »Die Welt wird nicht …
293 Seiten 24,90 €

Inhalt


978-3-86676-033-2
Matthias Wendtland
Polizisten und berufliche Belastungen Eine empirische Untersuchung zu Interaktionspräferenzen nach besonders belastenden …
286 Seiten 24,90 €

Inhalt


Monika Rutrecht, Reinhold Jagsch & Ilse Kryspin-Exner

Bindungsstile bei Sexualstraftätern

ISBN 978-3-935979-04-7
Zusammenhang mit Aggression und ängstlichkeit
Die Bindungstheorie, die ursprünglich zum Verständnis der Eltern-Kind-Beziehung
beitragen sollte, wurde in letzter Zeit auch durch seine Bedeutung für
die Erklärung psychopathologischer Entwicklungen bekannt. Sie gewinnt als
relativ neuer Ansatz empirisch häufig gestützt den Charakter eines
Erklärungsmodells für die Entwicklung sexuell devianter Verhaltensweisen.
Das vorliegende Buch versucht nach einem theoretischen Einblick in die Bindungstheorie
anhand einer Stichprobe von verurteilten Sexualstraftätern und anderen
Delinquenten den angenommenen Zusammenhang zwischen Bindung und Sexualdelinquenz
nachzuvollziehen. Des Weiteren wird nach einer Verbindung zwischen Bindungsstil
und Tätergruppe einerseits und der Aggressivität und ängstlichkeit
andererseits gesucht.
166 Seiten
20,00 €

Inhalt

1 Einleitung

Theoretischer Teil

2 Die Bindungstheorie
2.1 Zur Person John Bowlby und der historischen Entwicklung der Bindungstheorie
2.2 Grundlagen der Bindungstheorie
2.2.1 Biologische Funktion des Bindungsverhaltens
2.2.2 Das Bindungssystem
2.3 Die verschiedenen Bindungsstile
2.3.1 "Die Fremde Situation"
2.4 Mütterliche Feinfühligkeit und Pflegeverhalten
2.4.1 Innere Arbeitsmodelle und Bindungsrepräsentanzen
2.4.2 Hierarchien der Bindungsperson und Bindungsverhalten im Lauf des Lebens
2.4.3 Stabilität des Bindungsverhaltens
2.4.4 Tradierung von Bindung
2.5 Zusammenhänge zwischen Bindungsstilen und psychischen Auffälligkeiten

3 Bindung und Sexualdelinquenz
3.1 Sexuell deviantes Verhalten - begriffliche und rechtliche Definition
3.1.1 Problematik einer Definitionsfindung
3.1.2 Die Täter
3.1.3 Zur Häufigkeit sexuell devianten Verhaltens
3.1.4 Die Gesetzeslage in österreich
3.2 Einschlägige Forschungsergebnisse
3.2.1 Sexualverbrechen, Bindungsstile und Intimitätsdefizite - Eine Studie
von Ward et al. (1996)
3.2.2 Exkurs: Bindungstheorie von Bartholomew
3.2.3 Bindungen im Kindes- und Erwachsenenalter bei Sexualdelinquenten



Martina Steinbauer, Reinhold Jagsch & Ilse Kryspin-Exner

Stress im Polizeiberuf

ISBN 978-3-935979-03-0
Verarbeitung belastender Ereignisse im Dienst
Obwohl bekanntermaßen der Beruf des Polizeibeamten einer der subjektiv
belastendsten und stressigsten ist, existieren insbesondere im deutschsprachigen
Raum nur wenige wissenschaftliche Untersuchungen, die sich mit diesem Thema
befassen und die Frage
untersuchen, wie Polizisten auf belastende Ereignisse im Dienst reagieren. Diese
Studie soll dazu beitragen, diese Lücke zu schließen und geht u.a.
den Fragen nach, welche Situationen und Ereignisse von Beamten der österreichischen
Bundespolizei als Stress empfunden werden und wie belastend diese sind, welche
Auswirkungen die Stressoren auf
das dienstliche und private Leben haben und welche Wege der Verarbeitung eingeschlagen
werden. Weiterhin wird die Wahrscheinlichkeit des Auftretens von Akuten und
Posttraumatischen Belastungsstörungen nach dem Erleben von sehr belastenden
Ereignissen im Dienst erforscht. Die Fragen werden hinsichtlich Unterschieden
auf Grund des Geschlechtes, der Diensterfahrung und des Verwendungszweiges (Sicherheitswache
und Kriminalpolizei) untersucht.
218 Seiten
23,00 €

Inhalt

EINLEITUNG

I. THEORETISCHER TEIL

1 STRESS
1.1 Begriffsdefinitionen und geschichtliche Entwicklung
1.2 Die Reaktion des Körpers auf Streß
1.3 Psychologischer Streß und psychologische Streßtheorien
1.4 Streß und Angst

2 DIE  POLIZEI
2.1 Historisches
2.2 Organisation
2.3 Zahlen, Fakten und Aufgaben der Beamten
2.4 Die Ausbildungen

3 DER  POLIZEIBEAMTE'

4 STRESS  IM  POLIZEIBERUF4.1 Auswirkungen auf das Individuum und
das Problembewußtsein des einzelnen
4.2 Die Entstehung von psychischen Traumen
4.3 Der individuelle Umgang mit traumatisierenden Situationen
4.4 Spezifischer bisheriger Forschungsstand

5 STRESSVERARBEITUNG
5.1 Prävention von PTSD
5.2 Die Verarbeitung von besonderen Belastungen im Polizeiberuf
5.3 Traumatherapie (am Beispiel des Instituts für Psychotrauma in Utrecht)
5.4 Möglichkeiten der Verarbeitung von Belastungen bei der österreichischen
Bundespolizei

II. EMPIRISCHER  TEIL

1 PROBLEMDARSTELLUNG  UND  FORSCHUNGSHYPOTHESEN

2 UNTERSUCHUNGSTEILNEHMER
2.1 Die erste Erhebung im März 2001
2.2 Die zweite Erhebung im Juli/August 2001

3 UNTERSUCHUNGSPLAN
3.1 Die erste Erhebung im März 2001
3.2 Die zweite Erhebung im Juli/August 2001

4 UNTERSUCHUNGSMATERIALIEN
4.1 Die erste Erhebung im März 2001
4.2 Die zweite Erhebung im Juli/August 2001

5 ELEKTRONISCHES INSTRUMENTARIUM

III. ERGEBNISSE

DARLEGUNG  DER  DESKRIPTIVEN  STATISTIK  SOWIE DER STATISTISCHEN 
HYPOTHESENPRüFUNG

1 DIE  ERSTE  ERHEBUNG  IM  MäRZ  2001
1.1 Fragestellung 1: Welche beruflichen Situationen und Ereignisse werden von
den Beamten der österreichischen Bundespolizei als "Streß"
empfunden, und wie stark sind diese für die Polizisten belastend?
1.2 Fragestellung 2: Welche Auswirkungen haben die Stressoren auf das dienstliche
und private Leben der Beamten?
1.3 Fragestellung 3: Welche Wege der Streßverarbeitung werden von den
Polizisten eingeschlagen?

2 DIE  ZWEITE  ERHEBUNG  IM  JULI/AUGUST  2001

IV. INTERPRETATION  UND  DISKUSSION  DER 
ERGEBNISSE
EINLEITUNG

1 DIE  ERSTE  UNTERSUCHUNG  IM  MäRZ  2001

2 DIE  ZWEITE  UNTERSUCHUNG  IM JULI/AUGUST  2001

3 GESAMTZUSAMMENFASSUNG

V. ABSTRACT

VI. LITERATURVERZEICHNIS

VII. ANHANG

FRAGEBOGEN  "STRESS  IM  POLIZEIBERUF"

FRAGEBOGEN  "VERARBEITUNG  BELASTENDER  EREIGNISSE 
IM  POLIZEIDIENST



S. Müller, D. Köhler, G. Hinrichs

Täterverhalten und Persönlichkeit

ISBN 978-3-935979-63-4
Eine empirische Studie zur Anwendbarkeit der Tathergangsanalyse in der Forensischen Psychologie und Psychiatrie
Die kriminalpsychologische Methode der Tathergangsanalyse wurde bislang vorwiegend
im Bereich der Polizeiarbeit angewendet. Seit Ende der 1990er Jahre findet
sie nun auch zunehmend im forensisch psychologischen und psychiatrischen Bereich
Verwendung, eine empirische überprüfung fand bisher jedoch kaum
statt.
In der vorliegenden Untersuchung werden diese vernachlässigten Forschungslücken
aufgegriffen und die Grundannahmen der Tathergangsanalyse erstmalig wissenschaftlich
überprüft. Der Beitrag bietet zugleich einen umfangreichen überblick
über den Gegenstand der Tathergangsanalyse, der sowohl den theoretischen
Hintergrund als auch die Methodik selber in einen historischen Zusammenhang
stellt. Hierbei legen die Autoren den Fokus besonders auf die interdisziplinären
Zugänge zur Thematik und arbeiten den primären Nutzen für die
forensische Psychologie und Psychiatrie heraus.
In einer Pilot- und einer Hauptstudie wurden schwere Gewalt- und Sexualverbrecher
hinsichtlich der Persönlichkeit und des Täterverhaltens untersucht.
Wichtige Variablen bildeten dabei neben den Persönlichkeitseigenschaften
und den Persönlichkeitsstörungen, Psychopathy und Planungsgrad,
Kontaktaufnahmestrategien sowie Personifizierungsformen.
Zum ersten Mal wurde damit eine empirische Arbeit vorgelegt, die hypothesengeleitet
die Grundannahmen der Tathergangsanalyse untersucht und die Ergebnisse in
Bezug zur forensischen Psychologie und Psychiatrie setzt. Abschließend
gehen die Autoren auf die Anwendbarkeit der Tathergangsanalyse in der forensischen
Psychotherapie ein und hinterfragen ihren Einsatz in der forensischen Begutachtung
von Schulfähigkeit und Prognose.
300 Seiten
24,90 €

Inhalt



Maik Dost

Techniken der Neutralisierung

ISBN 978-3-86676-015-8
Eine explorative Analyse von Werten beim Handeln unter Risiko
»Die Welt wird nicht bedroht von den Menschen,
die böse sind, sondern von denen, die das Böse zulassen«.
Dieser Satz Albert EINSTEINs bildet die zentrale Intention vorliegender Arbeit,
die die Rationalisierungsmittel zur Verweigerung der Kenntnisnahme von Menschenfeindlichkeit
untersucht. Die ursprünglich auf die Theorie zur Erklärung abweichenden
Verhaltens von Gresham M. SYKES und David MATZA (1957) zurückzuführenden
»Techniken der Neutralisierung«, wurden vom deutschen Kriminologen
Herbert JäGER (1989) erweitert und als Erklärungsansatz für
eben jene Formen der Makrokriminalität adaptiert. Die empirische überprüfung
der Theorie, die auch im Zusammenhang mit Phänomenen wie sozialer Distanz,
Autoritarismus und Anomie angesiedelt ist, stand bis jetzt jedoch noch aus.
In einem Feldversuch wurden deshalb fremdenfeindliche Situationen gespielt,
die rassistische und sexistische Stereotype zur Sprache brachten, um hierdurch
Licht auf die Mittel zur Verweigerung von Hilfeleistung zu werfen. Die vorwiegend
qualitativ gestaltete Analyse dieser Versuche führte zu Ergebnissen,
die die Grundlage für weitere empirische Untersuchungen sein können
und die die terra incognita des zivilgesellschaftlichen Handelns etwas erhellen
sollten.
293 Seiten
24,90 €

Inhalt

Inhalt:

Vorwort

I. Einleitung
I.1. Warum dieses Thema?
I.2. Forschungsziel und Beitrag zur Wissenschaft
I.3. Zur Erfassung des Forschungsgegenstands und zum Aufbau der Arbeit

II. Theorie
II.1. Politische Kultur
II.2. Werte
II.3. Techniken der Neutralisierung

III. Methode
III.1. Grundlegende Forschungsergebnisse und ihre Methoden
III.2. Methodische Vorüberlegungen
III.3. Untersuchungsdesign

IV. Analyse
IV.1. Versuchsanalyse
IV.2. Beobachtungsergebnisse
IV.3. Deskriptive Ergebnisse
IV.4. Interpretative Ergebnisse
IV.5. Zusammenfassung der Ergebnisse

V. Schlussbetrachtungen und Ausblicke
V.1. Hypothesenprüfung und Aussagekraft der Ergebnisse
V.2. Vergleich und Schlussfolgerungen
V.3. Anknüpfungspunkte für Prävention und Forschung

Literatur

Anhänge



Matthias Wendtland

Polizisten und berufliche Belastungen

ISBN 978-3-86676-033-2
Eine empirische Untersuchung zu Interaktionspräferenzen nach besonders belastenden Ereignissen im PolizeidienstIn 31 narrativ angelegten Interviews erzählen Polizeibeamte des Landes
Nordrhein-Westfalen von außergewöhnlichen Situationen ihres Berufes,
die sie spürbar belastet haben. Die Auswertung der Interviews konzentriert
sich vor allem auf die Frage, mit welchen Personen anschließend über
diese Erlebnisse gesprochen werden konnte. Während einige Polizisten
diese Erfahrungen grundsätzlich mit niemandem teilen, wählen andere
gezielt Kollegen oder Ansprechpartner aus ihrem privaten Umfeld aus. Etliche
Beamte sprechen mit mehreren Personen aus unterschiedlichen Interaktionsfeldern
über ihre Erlebnisse.

Neben dem wissenschaftlichen Erkenntnisinteresse verfolgt die Studie auch
das Ziel, durch die spannenden biographischen Geschichten Berufspraktikern
einen überblick über mögliche berufliche Belastungsszenarien
zu geben, um zu überlegen, wie man selbst in vergleichbaren Situationen
handeln würde und wer anschließend als Ansprechpartner in Frage
käme.
286 Seiten
24,90 €

Inhalt

Inhalt:

1 Einleitung
1.1 Belastungen im Polizeidienst aus der wissenschaftlichen Perspektive
1.1.1 Begriffsdefinitionen
1.1.2 Erkenntnisse zu Belastungen im Polizeidienst
1.1.3 Stressbewältigungs- und Verhaltenstrainings bei der Polizei in
Nordrhein-Westfalen
1.1.4 Umgang mit posttraumatischen Belastungsstörungen bei der Polizei
in Nordrhein-Westfalen
1.1.5 Berufssoziologische Perspektive
1.2 Methode
1.2.1 Ziel der Untersuchung
1.2.2 Angewandte Untersuchungsmethoden
1.3 Durchführung der Untersuchung

2. Interviewauswertungsergebnisse
2.1 Typologieentwicklung
2.1.1 Interaktionspartner im überblick
2.1.2 Konstruktion der Typologie 54
2.2 Vorstellung der Typen 58
2.2.1 Allein
2.2.2 Partner 108
2.2.3 Kollegen 130
2.2.4 Besondere Interaktionspartner 166
2.2.5 Plural angelegte Interaktionsstruktur 217
2.3 Grundsatzüberlegungen zum Interviewmaterial
2.3.1 Nicht erreichte Polizeibeamte
2.3.2 Auswirkungen auf die Konstruktion der Typologie
2.3.3 Sättigung des Samples
2.3.4 Zusammenfassender überblick über nicht ausgewertete Interviews
2.4 Vergleich der Typen
2.4.1 Gemeinsamkeiten
2.4.2 Prüfung der weiterführenden überlegungen
2.4.3 Zwischenfazit
2.4.4 Unterschiede
2.4.5 Wanderbewegungen

3. Zusammenfassung
3.1 Belastungen aus der Sicht von Polizeibeamten
3.2 Wahl der Interaktionspartner
3.3 Belastungen im Zusammenhang mit innerdienstlichen Problemen
3.4 Bewältigungshilfen

4. Empfehlungen
4.1 Trainingsinhalte
4.2 Adressaten

5. Eigene Stellungnahme

Literaturverzeichnis