978-3-86676-130-8
Beatrice Weber
Die soziale Wirklichkeitskonstruktion von Vergewaltigungs-mythen und der Realitätsbezug Die Vergewaltigungssituation unterliegt Interpretationen einer sozialen …
166 Seiten 18,90 €

Inhalt


978-3-86676-125-4
Ira Lippelt
Innenansichten und Wirkungsforschung zum Täter-Opfer-Ausgleich im Jugendstrafrecht Die Zufriedenheit von Opfern und Tätern mit „ihrer“ Mediation der Jugend- und …
110 Seiten 16,00 €

Inhalt


978-3-86676-119-3
Carola Alexandra Scheer
Hält die Polizei, was sich Polizisten von ihr versprochen haben? Schriftenreihe Polizei & Wissenschaft Aus welchen Gründen brechen angehende …
317 Seiten 32,90 €

Inhalt


978-3-86676-110-0
Nadin Kastirke
Prävention Wirkungsevaluation einer Verhaltensprävention von Vandalismus durch Graffiti und …
167 Seiten 19,80 €

Inhalt


978-3-86676-104-9
Matthias Prange
Einsatz im Kamerafokus - Die Darstellung der Polizei in TV-Dokumentationen Viele Polizeibehörden haben in der zweiten Hälfte der 90’er Jahre einen …
189 Seiten 19,80 €

Inhalt


978-3-86676-088-2
Christopher Heim
Wann schießen Polizisten? Auswirkungen verschiedener Reizsituationen in Einsatzlagen Die Abgabe eines nicht beabsichtigten Schusses gehört sicherlich zu den traumatischsten …
230 Seiten 24,90 €

Inhalt


978-3-86676-070-7
Hanna Feiser
Evaluierung von gemeinsamen und unterschiedlichen Stimm- und Sprechmerkmalen von … Die vorliegende Arbeit aus dem Wissenschaftsgebiet der Phonetik geht der Frage nach, …
172 Seiten 19,80 €

Inhalt


978-3-86676-067-7
Christian Zimmermann
Psychologische Wirksamkeitsanalyse zur Optimierung polizeilicher Kontrollstrategien - … Die Europäische Charta für Straßenverkehrssicherheit hat als Ziel formuliert, 25.000 …
235 Seiten 24,90 €

Inhalt


Beatrice Weber

Die soziale Wirklichkeitskonstruktion von Vergewaltigungs-mythen und der Realitätsbezug

ISBN 978-3-86676-130-8
Die Vergewaltigungssituation unterliegt Interpretationen einer sozialen Wirklichkeitskon-struktion der sozialen Akteure (Bevölkerung, Staatsanwaltschaft, Gerichte, Polizei usw.). Denn das differente Vorverständnis einer gemeinsam geteilten Lebenswelt führt nicht zu einer einheitlichen Definition, sondern evoziert mythische Konstruktionen über einen fehlenden Wissensbereich. Die Opferattraktivität, der Trieb und der weibliche Masochismus sind als mythische Konstruktionen zu nennen. Wobei deren ursächliche Rekonstruktion wesentlich von Bedeutung ist, um ein einheitliches Verständnis innerhalb der Wirklichkeit über eine Vergewaltigungssituation herzustellen.
166 Seiten
18,90 €

Inhalt

Einleitung: Wirklichkeitskonstruktion und Realität – wie wirklich ist die Wirklichkeit?
I. Vergewaltigungsmythen (Realität sui generis I.) und die eigentliche Vergewaltigungs-situation (Realität sui generis II.) – im besonderen Hinblick auf eine Vergewaltigungssituation
1.1 Die Relevanz der Attraktivität bezüglich der Opferdegradierung
1.1.1 Attraktivität und Schönheitsideale
1.1.2 Der Prozess der Statusinkorporation
1.1.3 Opferattraktivität - gesellschaftliche Wahrnehmung und Realitätsbezug
1.1.4 Gegenüberstellung der Realität sui generis I. (Vergewaltigungsmythos) und der Realität sui generis II. (eigentliche Vergewaltigungssituation) als Zusammenfassung der Relevanz der Attraktivität bezüglich der Opferdegradierung
1.1.5 Exkurs: Die mediale Opferinszenierung
1.1.6 Gegenüberstellung der Realität sui generis I. (Vergewaltigungsmythos) und der Realität sui generis II. (eigentliche Vergewaltigungssituation) als Zusammenfassung der medialen Opferinszenierung
1.2 Die riskante und gefährliche Handlungswahl
1.2.1 Handlungswahl und Verhalten
1.2.2 Der Aspekt des Risikos und der Gefahr in Bezug auf die Handlungswahl – unter der Perspektive der Umgebung
1.2.3 Gegenüberstellung der Realität sui generis I. (Vergewaltigungsmythos) und der Realität sui generis II. (eigentliche Vergewaltigungssituation) als Zusammenfassung der riskanten und gefährlichen Handlungswahl
1.3 Das Triebkonzept
1.3.1 Sigmund Freud und die Konzipierung des Triebes
1.3.2 Sexualtäter – Triebtäter! Der sexuelle Trieb als universeller Erklärungsansatz bei Vergewaltigungen?
1.3.3 Der strafrechtliche Etikettierungsprozess eines Sexualstraftäters
1.3.4 Gegenüberstellung der Realität sui generis I. (Vergewaltigungsmythos) und der Realität sui generis II. (eigentliche Vergewaltigungssituation) als Zusammenfassung des Triebkonzeptes
1.3.5 Exkurs: Die Vergewaltigung als mögliche Folge einer sexuellen Erregung?
1.3.6 Gegenüberstellung der Realität sui generis I. (Vergewaltigungsmythos) und der Realität sui generis II. (eigentliche Vergewaltigungssituation) als Zusammenfassung der Vergewaltigung als mögliche Folge einer sexuellen Erregung
1.4 Weiblicher Masochismus – eine mögliche Grundlage?
1.4.1 Die Begriffskonzeptualisierung des weiblichen Masochismus nach Sigmund Freud, Helene Deutsch & Karen Horney
1.4.2 Der weibliche Masochismus als Ergebnis einer sozialen Wirklichkeitskonstruktion?
1.4.3 Exkurs: Pornographische Darstellung, Vergewaltigungsfantasien und masochistische Vorstellungen
1.5 Der gesellschaftliche Antagonismus im konstruierten Bild des Mannes und der Frau
1.5.1 Die bildliche Wirklichkeitskonstruktion
1.5.2 Die theoretischen Grundlagen: Biologismus, Gender & Sex, Sozialisation
1.5.3 Zwischenbemerkung
1.5.4 Die gesellschaftliche Konstruktion der weiblichen Opfer und männlichen Täter
1.6 Die Vergewaltigung – eine Fehlinterpretation der sexuell- erotisierten Handlung
1.7 Die Tat - zentrale Faktoren- Gewalt und Macht
Schluss: Wirklichkeitskonstruktion und Realität – wie realistisch ist die Wirklichkeit?



Ira Lippelt

Innenansichten und Wirkungsforschung zum Täter-Opfer-Ausgleich im Jugendstrafrecht

ISBN 978-3-86676-125-4
Die Zufriedenheit von Opfern und Tätern mit „ihrer“ Mediation der Jugend- und Konflikthilfe der Landeshauptstadt Hannover
Der Täter-Opfer-Ausgleich wird seit je her mit den traditionellen Maßnahmen der Strafrechtspflege verglichen. Dabei wird immer wieder die Frage nach seiner Wirksamkeit gestellt. Der Täter-Opfer-Ausgleich verfolgt das Ziel, einen Konflikt zu schlichten und eine Wiedergutmachung zu vereinbaren. Das gemeinsame Gespräch und die Bearbeitung des persönlichen Konflikts stehen dabei besonders im Fokus und bilden das Kernstück des Settings. Wie aber lässt sich die Wirksamkeit dieser komplexen Maßnahme belegen?
Eine Möglichkeit, sich einer Antwort zu nähern, bietet die Beteiligtenbefragung. Sie gibt den Parteien die Gelegenheit, „ihren“ Täter-Opfer-Ausgleich zu bewerten und ermöglicht dem Vermittler ein Feedback zu seinem Vorgehen. Wie zufrieden sind die Beteiligten eines Täter–Opfer-Ausgleichs mit ihrem Ausgleich? Gibt es Unterschiede zwischen Geschädigten und Täter? Würden die Beteiligten erneut an einem Täter-Opfer-Ausgleich teilnehmen?
Der vorliegende Band bietet im ersten Teil einen Überblick über das Arbeitsfeld des Täter-Opfer-Ausgleichs im Allgemeinen und der Wirksamkeitsforschung. Im zweiten Teil des Buches wird am Beispiel einer Beteiligtenbefragung des Täter-Opfer-Ausgleichs der Jugend- und Konflikthilfe der Landeshauptstadt Hannover der Frage nachgegangen, welche Chancen und Schwierigkeiten diese Herangehensweise birgt und wie die Zufriedenheit die Beteiligten mit der Maßnahme ausfällt.
110 Seiten
16,00 €

Inhalt

Inhalt:

I DerTäter-Opfer-Ausgleich
1 Phänomen Jugenddelinquenz
1.1 Kriminalitätsbelastung Jugendlicher
1.2 Axiome der Jugenddelinquenz
1.3 Delinquenzbegünstigende Faktoren

2 Das Konzept des Täter-Opfer-Ausgleichs
2.1 Der Wiedergutmachungsgedanke
2.2 Zielsetzungen des Täter-Opfer-Ausgleichs
2.3 Kriterien zur Durchführung eines Täter-Opfer-Ausgleichs

3 Täter-Opfer-Ausgleich im Jugendstrafrecht
3.1 Grundlagen des Jugendstrafrechts
3.2 Rechtliche Einbindung des Täter-Opfer-Ausgleichs
3.3 Konkreter Ablauf eines Ausgleichsverfahrens
3.4 Kritik an der rechtlichen Verankerung
3.5 Grenzen eines Täter-Opfer-Ausgleichs

4 Täter-Opfer-Ausgleich im Spiegel der Forschung
4.1 Rückfallforschung
4.2 Studien hiesiger Rückfallforschung
4.3 Wirksamkeit aus ökonomischer Sicht
4.4 Zufriedenheit der Beteiligten

II Der Täter-Opfer-Ausgleich der Jugend- und Konflikthilfe der Landeshauptstadt Hannover

5 Das Arbeitsfeld „Täter-Opfer-Ausgleich“ der Landeshauptstadt Hannover
5.1 Institutionelle Verortung
5.2 Geschichtlicher Hintergrund
5.3 Personal
5.4 Arbeitsschwerpunkte im Täter-Opfer-Ausgleich
5.4.1 Klientenbezogene Tätigkeiten
5.4.2 Täter-Opfer-Ausgleichs-bezogene Tätigkeiten
5.4.3 TOA–übergreifende Tätigkeiten
5.4.4 Gewichtungen der Täter-Opfer-Ausgleichs-Tätigkeiten
5.5 Qualitätssicherung durch das Täter-Opfer-Ausgleichs-Gütesiegel
5.6 Externe Evaluation

6 Die empirische Untersuchung
6.1 Auftrag und Fragestellung
6.2 Methodischer Ansatz
6.3 Fragebogenerstellung
6.3.1 Entwicklung
6.3.2 Umsetzung
6.4 Fallaufkommen und Stichprobenermittlung
6.4.1 Grundsätzliches Fallaufkommen
6.4.2 Grundgesamtheit und Stichprobe
6.4.3 Bereinigte Grundgesamtheit
6.4.4 Rücklauf

7 Auswertung: Ergebnisse und Tendenzen

8 Fazit

9 Ausblick

10 Literaturverzeichnis



Carola Alexandra Scheer

Hält die Polizei, was sich Polizisten von ihr versprochen haben?

ISBN 978-3-86676-119-3
Schriftenreihe Polizei & Wissenschaft

Aus welchen Gründen brechen angehende Polizeikommissare ihr Studium ab? Das war die Ausgangsfrage für diese Untersuchung. Starten sie mit falschen und unrealistischen Vorstellungen in den Polizeiberuf und beenden aufgrund von Desillusionierung ihr Studium?
Welche Berufsmerkmale halten Polizisten zum Zeitpunkt ihrer Einstellung und heute für kennzeichnend? Und wie angenehm oder unangenehm sind diese Merkmale im Berufsalltag? Wie unterscheidet sich die Einschätzung von zufriedenen und unzufriedenen Polizisten? Hält die Polizei, was sich Polizisten von ihr versprochen haben?
Die Ergebnisse liefern Hinweise für die Personalwerbung der Polizei – und auch für die Polizei als Arbeitgeber. Was ist bei der Gewinnung geeigneter zukünftiger Polizeibeamter auf dem hart umkämpften Markt potenzieller Bewerber zu beachten? Was macht Polizisten zu zufriedenen Mitarbeitern?
317 Seiten
32,90 €

Inhalt

Inhalt

A. Theoretischer Teil
1. Das Thema
1.1. Anlass für eine wissenschaftliche Untersuchung
Exkurs 1: Ausbildungsabbruch
Exkurs 2: Untersuchung zur Personalwerbung der Polizei
1.2. Theoretischer Hintergrund der Arbeit
1.3. Begriffsklärungen
1.4. Berufswahltheorien
1.5. Arbeitszufriedenheit/Berufszufriedenheit – Annäherung
1.6. Arbeitszufriedenheit – Ausgewählte theoretische Modelle
1.7. Verwandte Konstrukte

2. Die Polizei
2.1. Definition
2.2. Aufgaben
Exkurs 5: Effektivität und Effizienz der Polizeiarbeit
2.3. Struktur und Organisationsspezifika
2.4. Personal
Exkurs 7: Personalmarketing
2.5. Untersuchungsrelevante Forschungsergebnisse

B. Empirischer Teil
3. Die Befragung
3.1 Ziel der Studie
3.2 Befragungsinstrument
3.3 Ableitung von Vorhersagen – Hypothesen
3.4 Gütekriterien
3.5 Befragungsdurchführung

4. Die Ergebnisse
4.1. Demografische Daten
4.2. Berufsmerkmale kennzeichnend
4.3. Berufsmerkmale angenehm
4.4. Berufszufriedenheit
4.5. Ergebnisse der Unzufriedenen
Exkurs 9: Studienabbrecher

5. Die Diskussion
5.1. Berufsmerkmale kennzeichnend
5.2. Berufsmerkmale angenehm
5.3. Weitere Merkmale
5.4. Berufszufriedenheit
5.5. Die Unzufriedenen
5.6. Diskussion der einzelnen Merkmale
5.7. Konsequenzen
5.8. Ausblick

6. Zusammenfassung



Nadin Kastirke

Prävention

ISBN 978-3-86676-110-0
Wirkungsevaluation einer Verhaltensprävention von Vandalismus durch Graffiti und kulturverwandte Produkte abweichenden Verhaltens im öffentlichen Raum
167 Seiten
19,80 €

Inhalt

Inhalt
 
Vorwort

Einführung

Theorie
Wem gehört die Stadt?
Verhaltens  und Verhältnisprävention: Causes of Criminality and Context of Crime
Ein jugendsoziologischer Ansatz der Verhaltensprävention von Vandalismus
Sozialkapital in der (Institutionalisierten) Kommunalen Kriminalprävention

Beschreibung
Praxisbeispiele der Prävention von Vandalismus durch Graffiti
Das Graffitiprojekt der Polizei Halle

Methoden
Wirkungsevaluation
Heuristisches Untersuchungsmodell und Hypothesen
Stichprobe und Datenerhebung
Erhebungsinstrumente

Ergebnisse
Soziodemographie
Vandalismus
Abweichende Einstellungsmuster
Straf  und zivilrechtliches Wissen
Präventionsbereich Familie, Gleichaltrige und Schule
Sozialkapital

Diskussion
Ergebnisreflexion
Methodenreflexion

Fazit und Ausblick

Literatur

Anhang



Matthias Prange

Einsatz im Kamerafokus - Die Darstellung der Polizei in TV-Dokumentationen

ISBN 978-3-86676-104-9
Viele Polizeibehörden haben in der zweiten Hälfte der 90’er Jahre einen Strategiewechsel in der Presse- und öffentlichkeitsarbeit vollzogen und sich in unterschiedlichem Ausmaß für die Begleitung von Einsätzen durch Fernsehteams geöffnet. Polizeidokumentationen im TV erschienen als geeignetes Instrument, um sich vor einem Massenpublikum als moderner Dienstleister zu profilieren, das Vertrauen der Bürger zu gewinnen und sich als kompetenter Partner in gesamtgesellschaftlichen Präventionsnetzwerken zu präsentieren.

Durch die Konkurrenz um Einschaltquoten zwischen privaten und öffentlich-rechtlichen Sendern hat sich die Struktur des dokumentarischen Fernsehens jedoch deutlich verändert. Zu beobachten ist ein Prozess der Formatierung. Die Zeit, in der Dokumentationen die individuelle Handschrift eines Autors trugen und in erster Linie den Anspruch hatten, Informationen zu vermitteln, sind vorbei. Stattdessen werden die Beiträge in Sendereihen mit einem bestimmten Profil eingebettet.

Dieses „Format“ umfasst einen festen, für den Zuschauer leicht wiedererkennbaren Sendeplatz, eine bestimmte Länge und vor allem einen quotenoptimierten Inhalt. D.h., das dokumentarische Material wird im Hinblick auf den Unterhaltungswert ausgewählt und gestaltet. Der Siegeszug des „Infotainment“ macht den kritischen, informationsorientierten Fernseh-Dokumentarismus zu einem Auslaufmodell. Vor diesem Hintergrund wird in der vorliegenden Untersuchung gefragt, ob Polizeidokumentationen noch geeignet sind, die Arbeit der Polizei authentisch darzustellen.

Mithilfe der wissenssoziologischen Bildhermeneutik wird untersucht, inwieweit besonders quotenträchtige Formate auf den privaten bzw. öffentlich-rechtlichen Sendern durch unterhaltende Gestaltungsmittel in das dokumentarische Material eingreifen und welche Wirkung damit erzielt wird. Im Ergebnis lässt sich beurteilen, ob sich die Polizei auch in Zukunft am „Infotainment“ beteiligen sollte und welche Gefahren und Chancen damit verbunden sind.
189 Seiten
19,80 €

Inhalt

1. Einleitung – TV-Dokumentationen: ein zentrales Strategieelement polizeilicher öffentlichkeitsarbeit im Wandel

2. Die Entwicklung des Fernseh-Dokumentarismus
2.1 Was ist dokumentarisch? oder: die subjektive Authentizität des filmenden Beobachters
2.2 Die journalistischen Genres des Dokumentarischen
2.3 Von der Information zum „Infotainment“: Formatierung und neue „Hybride“

3. Polizeiliche Programmstatistik – Zahlen, Daten, Fakten
3.1 Methodik / Untersuchungsraster
3.2 Programmanalyse – Das Erscheinungsbild der Polizeidokumentationen
3.3. Zusammenfassung

4. Die audiovisuelle Vermittlung der Polizeiarbeit im formatierten Fernsehen
4.1 Die Methode der Video-Hermeneutik
4.2 „Toto & Harry“
4.3 „Achtung Kontrolle – Einsatz für die Ordnungshüter“
4.4. „Spiegel TV Reportage“
4.5 „ZDF.reportage“
5. Fazit – Perspektiven des dokumentarischen Fernsehens für die polizeiliche öffentlichkeitsarbeit

6. Anhang
6.1 Programmanalyse Polizeidokumentationen vom März 2009
6.2 Zuschauerquoten und Marktanteile gemäß TV-Ratings
6.3 Sendeminuten dokumentarischer Programme vom März 2009

7. Glossar: Definition der Einstellungsgrößen

8. Literaturliste



Christopher Heim

Wann schießen Polizisten? Auswirkungen verschiedener Reizsituationen in Einsatzlagen

ISBN 978-3-86676-088-2
Die Abgabe eines nicht beabsichtigten Schusses gehört sicherlich zu den traumatischsten Ereignissen, die eine Beamtin oder ein Beamter im Laufe seines Dienstes ereilen kann - vor allem, wenn hierdurch Menschen schwer verletzt oder gar getötet werden. Dieses Buch gibt eine übersicht über den aktuellen Forschungsstand und legt Ausbildungs- und Trainingsansätze nahe, die dazu beitragen können, der Gefahr nicht beabsichtigter Schussabgaben in Einsatzsituationen entgegen zu wirken.
230 Seiten
24,90 €

Inhalt

1 Einleitung

2 Eingrenzung des Forschungsgegenstandes

3 Polizeilicher Schusswaffeneinsatz in Deutschland
3.1 Vorbemerkung
3.2 Rechtliche Grundlagen
3.3 Zur Häufigkeit polizeilichen Schusswaffeneinsatzes
3.4 Zur Häufigkeit polizeilichen Schusswaffengebrauchs

4 Mögliche Ursachen nicht beabsichtigter Schussabgaben
4.1 Reflexphysiologische Erklärungsansätze
4.2 Erklärungsansätze aus der Wahrnehmungs- und Bewusstseinsforschung

5 Zielsetzungen, Fragestellungen und Hypothesen
5.1 Zielsetzungen der Arbeit
5.2 Fragestellungen und Hypothesen

6 Methodik
6.1 Versuchsplan
6.2 Versuchsaufbau
6.3 Messverfahren
6.4 Personenstichprobe
6.5 Aufteilung auf die Versuchsbedingungen
6.6 Versuchsdurchführung
6.7 Auswertung
6.8 Fehlerbetrachtung

7 Darstellung der Ergebnisse
7.1 Auswertbarkeit der erhobenen Daten
7.2 Deskriptive Ergebnisdarstellung
7.3 Hypothesenentscheidungen
7.4 Auswertung der Angaben der Versuchsteilnehmer im Fragebogen
7.5 Ergebnisse der fertig ausgebildeten Polizeibeamten und Vergleich mit denen der Polizeikommissaranwärter

8 Diskussion
8.1 Allgemeine Diskussion der Untersuchungsergebnisse
8.2 Möglichkeiten der Vermeidung nicht beabsichtigter Schussabgaben
8.3 Kritische Betrachtung der Studie und Forschungskonsequenzen

9 Zusammenfassung

10 Anhang



Hanna Feiser

Evaluierung von gemeinsamen und unterschiedlichen Stimm- und Sprechmerkmalen von gleichgeschlechtlichen Geschwisterpaaren

ISBN 978-3-86676-070-7
Die vorliegende Arbeit aus dem Wissenschaftsgebiet der Phonetik geht der Frage nach, warum gleichgeschlechtliche Geschwister häufig am Telefon verwechselt werden – und dies nicht nur von Bekannten, sondern auch von Freunden und sogar Eltern.

Ausgangspunkt der Untersuchung sind akustische Eigenheiten der menschlichen Stimme, wobei der Schwerpunkt auf der forensischen Erkennung von individuellen Sprecher- und Stimmeigenschaften liegt. Evaluiert wurden Aufzeichnungen von zehn Geschwisterpaaren in Bezug auf ihre Merkmale der Grundfrequenz F0, der Formantenfrequenzen F1 bis F4 ausgewählter Vokale, der Langzeitspektren LTAS sowie unter Zuhilfenahme einer Telefonstimmen-Simulation.

Das Ergebnis zeigt eine erhöhte Ähnlichkeit zwischen den untersuchten Geschwisterstimmen im Vergleich zur Kontrollgruppe über alle untersuchten Merkmale auf. Der Effekt der Ähnlichkeit wird durch die Filterung bestimmter Frequenzbereiche in Telefonstimmen verstärkt. Gerade diese Frequenzbereiche nämlich repräsentieren individuelle Sprechereigenschaften, z.B. in Bereichen der höheren Formantenwerte F3 und F4. Um die vorhandenen Ergebnisse schlüssig zu interpretieren, wird nicht zuletzt auch möglichen genetischen und umweltbedingten Ursachen nachgegangen.

Die Studie untersucht und erklärt wissenschaftlich fundiert die Verwechslung von Geschwisterpaaren. Auf der Basis phonetischer Analysemethoden werden Antworten für dieses bekannte Phänomen erarbeitet, welches bislang in wissenschaftlicher Forschung keine Berücksichtigung fand.
172 Seiten
19,80 €

Inhalt

Inhalt:

Vorwort

Zusammenfassung

Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung
1.1. Einzigartigkeit der menschlichen Stimme
1.2. Forschungshintergrund
1.2.1. Literatur
1.2.2. Forschungsgebiete der Nachbardisziplinen
1.3. Ziel der Studie
1.3.1. Gemeinsamkeiten der Geschwisterstimmen
1.3.2. Inhaltliche Fragen
1.3.3. Akustische Merkmale und deren Auswertung

2. Material und Methode
2.1. Material
2.1.1. Versuchsaufbau
2.1.2. Geräte
2.1.3. Versuchspersonen
2.1.4. Texte
2.2. Methode
2.2.1. Aufnahmen
2.2.2. Parameter mit Messwerten
2.2.3. Inhaltliche Fragen

3. Ergebnisse
3.1. Auswertung der Daten
3.2. Auswertung der Fragen
3.2.1. übersicht
3.2.2. Auswertung und Ergebnisse

4. Schlussfolgerungen und Diskussion
4.1. Schlussfolgerungen
4.1.1. Zusammenfassung der Ergebnisse
4.1.2. Einordnen der Ergebnisse
4.2. Diskussion
4.2.1. Stellungnahme zu den Ergebnissen
4.2.2. Fortschritt und Kritik
4.2.3. Ausblick

5. Literaturverzeichnis

6. Anhang



Christian Zimmermann

Psychologische Wirksamkeitsanalyse zur Optimierung polizeilicher Kontrollstrategien - Eine empirische Feldstudie

ISBN 978-3-86676-067-7
Die Europäische Charta für Straßenverkehrssicherheit hat als Ziel formuliert, 25.000 Leben jedes Jahr zu retten, und damit die Zahl der im Straßenverkehr verletzten und getöteten Personen bis zum Jahr 2010 zu halbieren. Andere Länder, wie z. B. Schweden gehen in ihrer Zielsetzung noch weiter und haben als Vision für die Verkehrssicherheit das Ziel, dass kein Mensch im Straßenverkehr mehr getötet wird (Vision Zero). Die vorliegende Studie liefert psychologische Ansätze für die Praxis der Verkehrssicherheitsarbeit zur Optimierung polizeilicher Kontrolleneinsätze, und zeigt Wege auf, wie einer der Hauptunfallursachen, der nicht angepassten Geschwindigkeit, effektiv entgegengewirkt werden kann.
235 Seiten
24,90 €

Inhalt

Inhalt:

Danksagung

Zusammenfassung

1 Einleitung

2 Theoretischer Teil

2.1 Verkehrssicherheit in Deutschland und der Europäischen Union
2.1.1 Historischer Abriss der Verkehrssicherheitsentwicklung und der Geschwindigkeitsbegrenzung in Deutschland
2.1.2 Aktueller Stand und zukünftige Entwicklung der Verkehrssicherheit in der EU
2.1.3 Verkehrssicherheitsentwicklung in den SUN-Staaten
2.1.4 Zusammenfassung
2.2 Verkehrsüberwachung und Sanktionen in Deutschland
2.2.1 Methoden polizeilicher und kommunaler Verkehrsüberwachung
2.2.2 Juristische Rahmenbedingungen
2.3.3 Zusammenfassung
2.3 Verhalten im Straßenverkehr aus sozialwissenschaftlicher Sicht
2.3.1 Spezifische Risikogruppen im Straßenverkehr
2.3.2 Grundlagen der Geschwindigkeitswahrnehmung
2.3.3 Emotionen im Straßenverkehr
2.3.4 Normtreue und Gesetzesbefolgung
2.3.5 Verkehrspsychologische Fahrerverhaltensmodelle
2.4 Wissenschaftlicher Forschungsstand
2.4.1 Wissenschaftliche Standards für Evaluationsstudien polizeilicher Verkehrsüberwachung
2.4.2 Das Projekt „ Junge Fahrer“ im Kreis Heinsberg 2001
2.4.3 Ergebnisse ausgewählter Studien zur Beeinflussung des Geschwindigkeitsverhaltens durch Verkehrsüberwachung
2.4.4 Ergebnisse von Metaanalysen
2.4.5 Zusammenfassung

3 Empirischer Teil
3.1 Das Forschungsprojekt PopKo
3.2 Zielsetzung
3.3 Hypothesen
3.4 Untersuchungsdesign und –methoden
3.5 Umsetzung des Forschungsprojekts
3.5.1 Charakterisierung der Untersuchungsgebiete
3.5.2 Messstellenauswahl
3.5.3.1 Exkurs: Entwicklung des Abstandsmesssystems RadarBridge
3.5.4 Organisationsstrukturen der polizeilichen Verkehrsüberwachung
3.5.5 übersicht zu den Interventionsphasen
3.6 Ergebnisse
3.6.1 Sanktionsmessungen
3.6.2 Verdeckte Wirkungsmessung
3.6.3 Ergebnisse der Befragung der Verkehrsteilnehmer vor, während und nach der 3. Interventionsphase
3.6.4 Entwicklung der Unfallzahlen
3.6.5 Regressions- und Zeitreihenanalyen
3.6.6 Lkw-Abstandsverhalten
3.7 Hypothesenprüfung
3.8 Zusammenfassung und Diskussion der Ergebnisse

Literaturverzeichnis

Verzeichnis der Abkürzungen

Anhang A

Anhang B