978-3-86676-824-6
Tim Oliver Walter
Der "elektronische Taschendiebstahl" Als recht neues Phänomen beschreibt der „elektronische Taschendiebstahl“ den Vorgang …
47 Seiten 19,80 €

Inhalt


978-3-86676-818-5
Thorsten Floren
Die Entwicklung des Polizeistudiums an den Hoch-/Fachhochschulen in Deutschland im … Die Polizei, als Teil der Exekutiven, genießt ein hohes Maß an Vertrauen in der …
828 Seiten 64,90 €

Inhalt


978-3-86676-762-1
Meike Ramon & Simon Rjosk
beSureⓇ – Berlin Test for Super-Recognizer Identification Part I: Development The present publication represents the first of an intended collection of reports …
75 Seiten 24,90 €

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978-3-86676-813-0
Trygve Ben Holland (Hrsg.)
Organisierte Kriminalität Illegaler Handel mit Kulturgütern: Projekt- und … Mit vorliegendem Buch wird im Rahmen nicht nur eines von der EU aus dem ISF geförderten …
164 Seiten 24,90 €

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978-3-86676-803-1
Dorothee Dienstbühl
Ehrgewalt und Paralleljustiz in Deutschland Zwischen Generalverdacht und Verharmlosung Meldungen über sogenannte Ehrenmorde offenbaren die Existenz von Parallelgesellschaften …
205 Seiten 24,90 €

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978-3-86676-795-9
Mascha Körner
Die Loverboy-Methode in Deutschland Erklärungsansätze emotionaler Abhängigkeit vor … Die Loverboy-Methode beschreibt eine Vorgehensweise, bei der über eine Liebesbeziehung …
271 Seiten 28,90 €

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978-3-86676-781-2
Maria Gericke
Gleichbehandlung von Polizeibeamt*innen innerhalb der Polizeibehörde Gibt es in der … Die deutsche Polizei strebt in der multikulturellen und pluralistischen Gesellschaft eine …
180 Seiten 28,90 €

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978-3-86676-773-7
Danny Wedekind
Veteranen in der deutschen Gesellschaft Die Arbeit widmet sich den Veteranen in der deutschen Gesellschaft und ihrem …
323 Seiten 32,90 €

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Tim Oliver Walter

Der "elektronische Taschendiebstahl"

ISBN 978-3-86676-824-6
Als recht neues Phänomen beschreibt der „elektronische Taschendiebstahl“ den Vorgang eines Täters, welcher heimlich ein mobiles Kartenlesegerät an die Geldkarte seines Opfers hält und so unbemerkt einen Kleinstbetrag bis 50 Euro vom Bankkonto des Opfers auf sein eigenes Bankkonto verbucht – und zwar ganz ohne PIN-Eingabe. Möglich ist dies dank der Kontaktlos-Zahlungsfunktion moderner Geldkarten, die hierzu mit einem NFC-Chip ausgestattet sind.

Im Schwerpunkt beschäftigt sich diese Arbeit mit der Frage, wie ein solcher Täter zu bestrafen ist; erste offensichtliche Strafnormen aus dem Strafgesetzbuch bleiben letztlich unerfüllt. Darüber hinaus liefert diese Arbeit Verhaltensempfehlungen für den Umgang mit elektronischen Zahlungsmitteln sowie erste Präventionsansätze für die Polizei, um „elektronische Taschendiebstähle“ nachhaltig zu bekämpfen und das Beisichführen von Geldkarten sicherer zu gestalten.
47 Seiten
19,80 €

Inhalt

Inhalt:



Vorwort des Verfassers



Vorwort der Erstbetreuerin dieser Bachelorarbeit




A. Problemanalyse


I. Technischer Ablauf des Bezahlvorgangs mittels POS - Terminal

II. Darstellung der Problemlage

III. Ziele und Forschungsfragen

IV. Methode



B. Strafbarkeiten

I. Eindeutige Straflosigkeiten

1. Ausspähen und Abfangen von Daten gemäß §§ 202a, 202b StGB

2. Diebstahl gemäß § 242 StGB

3. Betrug gemäß § 263 StGB

4. Missbrauch von Scheck- und Kreditkarten gemäß § 266b StGB

5. Ergebnis

II. Fälschung beweiserheblicher Daten gemäß §§ 269 Abs. 1, 270 StGB

1. Geschütztes Rechtsgut und objektiver Tatbestand der Norm

2. Veranschaulichung der Datenurkunde am Beispiel eines vom Berechtigten ausgelösten Zahlungsvorganges mittels PIN-Eingabe

3. Unterschiede zu einer Zahlungsauslösung beim „elektronischen Taschendiebstahl“ durch den Täter

4. Ergebnis

III. Urkundenunterdrückung gemäß § 274 Abs. 1 Nr. 2 StGB

1. Geschütztes Rechtsgut und objektiver Tatbestand der Norm

2. Subjektiver Tatbestand der Norm

3. Ergebnis

IV. Unberechtigtes Verarbeiten personenbezogener Daten in Bereicherungsabsicht gemäß § 42 Abs. 2 Nr. 1 BDSG

1. Geschütztes Rechtsgut und Anwendbarkeit der Norm

2. Ergebnis

V. Computerbetrug gemäß § 263a Abs. 1 Var. 3 StGB

1. Geschütztes Rechtsgut und objektiver Tatbestand der Norm

2. Subjektiver Tatbestand der Norm

3. Ergebnis



C. Prävention

I. Exkurs zur Funktionsweise von NFC-fähigen Geldkarten

II. Ansätze für die Präventionsarbeit der Polizei



D. Abschließende Beantwortung der Problemstellung und Ausblick

I. Beantwortung der einzelnen Forschungsfragen

II. Fazit



Literaturverzeichnis

Quellenverzeichnis



Thorsten Floren

Die Entwicklung des Polizeistudiums an den Hoch-/Fachhochschulen in Deutschland im Kontext mit der gesellschaftlichen Entwicklung zum Themenfeld der Fremdenfeindlichkeit

ISBN 978-3-86676-818-5
Die Polizei, als Teil der Exekutiven, genießt ein hohes Maß an Vertrauen in der Gesellschaft. Umso evidenter sind die immer wieder zu Tage tretenden Vorwürfe von fremdenfeindlichen Ressentiments innerhalb dieses zentralen Ressorts, das für die Sicherheit in Deutschland verantwortlich ist. Der Grundstein für eine verfassungstreue und rechtsstaatlich agierende Polizei wird u. a. im Rahmen des Bachelorstudienganges gelegt. Im Rahmen der wissenschaftlichen Forschungsarbeit wurden zwei west- und zwei ostdeutsche Curricula der Fach-/Hochschulen der Landespolizeien mit Blick auf deren Entwicklung im Themenfeld der Fremdenfeindlichkeit im Zeitraum von 2000 bis 2020 analysiert und ausgewertet. Der Vergleich mit den Ergebnissen der deutschlandweiten Studien zeigte in Teilen signifikante Veränderungen und Priorisierungen bei den Polizeistudiengängen und ein gleichzeitiges Absinken von fremdenfeindlichen Einstellungen in der deutschen Bevölkerung. Zudem konnten grundsätzliche Empfehlungen für die Evaluierung aller Polizeicurricula entwickelt werden, die neben der Fremdenfeindlichkeit u. a. das weite Feld der Gruppenbezogenen Menschenfeindlichkeit, der Determinanten und der psychischen Struktur in der Fremdenfeindlichkeit sowie der geschichtlichen Entwicklung der deutschen Polizei/Gesellschaft mit abbilden.
828 Seiten
64,90 €

Inhalt

Inhalt:



I Einführung

II. Radikalisierung

III. Rechtsradikalismus

IV. Rassismus

V. Extremismus

VI. Rechtsextremismus

VII. Fremdenfeindlichkeit

VIII Einordnung der Termini von Radikalisierung bis Fremdenfeindlichkeit und deren Elemente

IX Determinanten und psychische Struktur in der Fremdenfeindlichkeit

X Studien als Informationserhebung

XI Übersicht über die Studienlage

XII Studienauswahl

XIII Auswertung der Studien

XIV Zwischenfazit zu den Studien zur Fremdenfeindlichkeit

XV Curricula/Modulhandbücher der Polizeien in Deutschland

XVI Auswahl für den Vergleich der Curricula/Modulhandbücher der Polizeien in Deutschland

XVII Auswertung der Curricula des Landes NRW der Jahre 2000 bis 2020

XVIII. Aufbau des Studienplans und der Curricula des Landes RLP

XIX Auswertung der Curricula des Landes BB der Jahre 1998 bis 2020

XX Auswertung der Curricula des Landes MV der Jahre 2001 bis 2020

XXI Abgleich der Modulhandbücher der Bundesländer

XXII Methodenkritik zur Auswertung der Modulhandbücher

XXIII Zusammenfassung

XXIV Literaturverzeichnis

XXV Anlagen



Meike Ramon & Simon Rjosk

beSureⓇ – Berlin Test for Super-Recognizer Identification Part I: Development

ISBN 978-3-86676-762-1
The present publication represents the first of an intended collection of reports documenting
the registered trademark beSureⓇ and the experience gained in its context. The present
report describes the context in which beSureⓇ emerged, as well as its development - from
ideation to technical design, up to experimental implementation. On the one hand, this
report aims to provide interested practitioners and researchers with information, which is
both exhaustive and understandable for readers from all backgrounds. On the other hand,
this report also provides methodological documentation required for reproduction and
replication of the procedures of beSureⓇ.
75 Seiten
24,90 €

Inhalt

Inhalt:



Prologue

Acknowledgements


Author Biographies




1. Introduction

1.1. Background

1.1.1. What is Face Identity Processing?

1.1.2. Super-Recognizers: Individuals Originally Discovered in the Lab

1.1.3. Super-Recognizers for Policing?

1.2. Assignment LKA Berlin: (How) can we detect Super-Recognizers within the Berlin Police?



2. Description of the Development of beSureⓇ

2.1. Task Analysis via Expert interviews

2.1.1. Interviewed Expert Units

2.1.2. Outcome of the Task Analysis

2.1.3. Implications of the Task Analysis for beSureⓇ

2.2. Material preparation

2.2.1. Source databases (LVD, Fahndungsbilder, Videos von LKA 645)

2.2.2. Challenges

2.2.3. Stimulus selection



3. beSureⓇ

3.1. Subtests of beSureⓇ

3.1.1 Constrained Static Material: Mugshot Images

3.1.2. Unconstrained Static Material: Wild Images

3.1.3. Unconstrained Dynamic Material: Wild Videos

3.2. Technical Implementation of beSureⓇ



4. Legal Considerations Specific to the Initial beSureⓇ Roll-Out and Implications for Future Deployment

4.1. Berlin Data Protection Office Requirements



Trygve Ben Holland (Hrsg.)

Organisierte Kriminalität Illegaler Handel mit Kulturgütern: Projekt- und Ermittlungsergebnisse zum Westlichen Balkan

ISBN 978-3-86676-813-0
Mit vorliegendem Buch wird im Rahmen nicht nur eines von der EU aus dem ISF geförderten Projektes ein polykriminelles Konglomerat adressiert, das sich zuvörderst auf illegale Ausgrabungen, den Handel mit diesen Kulturgütern sowie insbesondere auf Fälschungen von Artefakten – Originalfälschungen – bezieht.

Dass illegale Ausgrabungen und vor allem transnationaler Handel mit derart erlangten Objekten nicht einhergehen mit geltendem Recht, ist unzweifelhaft. Zugleich kann dies, ebenso wie die Anfertigung vermeintlicher originaler Kulturgüter, Gegenstand des Gewinnstrebens – mittels Geldwäsche – krimineller Netzwerke und/oder terroristischer Gruppierungen sein, mag jedoch in Teilen politische Hintergründe haben.

Insbesondere wird auf den westlichen Balkan eingegangen, namentlich Albanien, basierend auf projekt- und ermittlungsbezogenen Erkenntnissen aus den Jahren 2013-2023.

Durch diese thematische Mehrschichtigkeit sowie Auswirkungen auf die geschichtlich-gesellschaftlichen Dimensionen der Ausbeutung und Verfälschung von Kulturgütern wird ein (nicht nur strafvollzugsbezogenes) Tätigkeitsfeld definiert, auf das die EU aus einer Vielzahl darzulegender Gründe verstärktes Augenmerk legt.
164 Seiten
24,90 €

Inhalt

Inhalt:



Vorbemerkung



Einleitung




1 Zum rechtlichen und kommerziellen Begriff des Kulturgutes


1.1 Ausgangssituation

1.2 Kunst und Kulturgüter

1.2.1 Kursorischer historischer Überblick

1.2.2 Europäische Dimension

1.3 Kategorisierung des Anwendungsbereichs

1.3.1 Kategorien

1.3.2 Worum geht es im Grunde?

1.3.3 Ein kritischer Blick

1.4 Zur kommerziellen Dimension

1.4.1 Die befangene öffentliche Hand

1.4.2 Privater Handel



2 Politiken und Polizeiarbeit in der EU

2.1 Relevanz

2.2 RFSR Dimension

2.2.1 Grenzübergreifende Zusammenarbeit

2.2.2 Fortbildungen

2.3 Kunst und Menschenrechte

2.3.1 Geltungsbereich des Schutzes

2.3.2 Kulturelle Rechte und Schutz kulturellen Erbes

2.4 EU-Mitgliedstaaten

2.4.1 Spezialisierte Strafverfolgungseinheiten

2.4.2 Zusammenarbeit im Zollwesen

2.4.3 Gegenwärtige Entwicklungen

2.5 EU-Erweiterung: Staaten des Westlichen Balkans

2.5.1 Rechtlicher Rahmen

2.5.2 Albanien



3 Sachverhalte Albanien

3.1 Hintergrund

3.1.1 Aufgaben und Zielsetzungen

3.1.2 Erste Indizien und Verbindungen

3.2 Erkenntnisse aus dem Westlichen Balkan

3.2.1 Pseudo-Judaika

3.2.2 Die falscheste Fälschung aller Fälschungen – aber welche?

3.2.3 Wem die Stunde schlägt

3.2.4 My Precious!

3.2.5 Illegal ausgegrabene Originale (?)



Zusammenfassende Handlungsempfehlungen



Quellenverzeichnis



Dorothee Dienstbühl

Ehrgewalt und Paralleljustiz in Deutschland Zwischen Generalverdacht und Verharmlosung

ISBN 978-3-86676-803-1
Meldungen über sogenannte Ehrenmorde offenbaren die Existenz von Parallelgesellschaften in Deutschland und Europa. Sie erscheinen in westlichen Demokratien fremd und nicht nachvollziehbar, zudem dokumentieren sie das Scheitern einer Integration. Dabei sind sie nicht als religiöses Element des Islam zu verstehen, sondern basieren vielmehr auf tradierten Vorstellungen. Ehre als Begriff steht in streng patriarchalischen Strukturen über den Grundrechten eines Menschen und wird in besonderer Weise ausgelegt. Dabei sind Taten und Hintergründe nicht monokausal zu erklären. Während wir nach wie vor nur wenig über die Häufigkeit solcher Gewalttaten sagen können, gerät das Phänomen in politischen Debatten schnell zum Spielball von extremistischen Interessen. Gewalt im Namen der Ehre kennt viele Facetten. Mit der überarbeiteten Neuauflage werden noch mehr die Opfer dieses Ehrverständnisses in den Fokus gerückt, um ihre Situation und sich daraus ergebende Bedrohungspotentiale besser nachvollziehen zu können.
205 Seiten
24,90 €

Inhalt

Inhalt:



Vorwort



Inhaltsverzeichnis




1. Einleitung


1.1 Kulturelle Prägung

1.2 Tradiertes Familienbild

1.3 Vorislamische Zeit

1.4 Tatsächlicher Bezug zur islamischen Religion

1.5 Fazit: Ehre als teil-sakrale Tradition



2. Formen der Ehrgewalt

2.1 Ehrenmord

2.1.1 Der Fall Marget (†32) und Kathrin (†33)

2.1.2 Der Fall Lareeb K. (†19)

2.1.3 Der Fall Maria P. (†19)

2.1.4 Der Fall Maryam H. (†34)

2.1.5 Der Fall Büsra G. (†26)

2.1.6 Ehrenmorde und Beziehungstaten

2.2 Blutrache

2.3 Suizid

2.4 Die Rolle der Paralleljustiz für das Aufkommen von Ehrgewalt in Deutschland



3. Zwangsheirat, Polygamie und Kinderehen

3.1 Häusliche und alltägliche Gewalt

3.2 Ehrverbrechen zwischen Alltag und Einzelfall



4. Ehrverbrechen in der polizeilichen Ermittlung

4.1 Aufklärung von Ehrenmorden

4.2 Aufklärung von Gewalttaten der Blutrache

4.3 Zwangsverheiratungen und Zwangsehen

4.4 Ermittlungen und Opferschutz bei ehrmotivierter häuslicher Gewalt

4.5 Gefährdungseinschätzung und Erkennen von Hochrisikofällen



5. Berücksichtigung des Motivs der Ehre im Strafrecht



6. Umgang mit den Betroffenen von Ehrgewalt im Opferschutz und in der Beratung




7. Fazit: Politischer und gesellschaftlicher Auftrag




Anhang


1 Interview mit Sabatina James

2 Interview mit Ninve Ermagan

3 Interview Ahmad A. Omeirate

Stichwortverzeichnis

Quellenverzeichnis

Beratung, Hilfe und Adressen

Glossar



Mascha Körner

Die Loverboy-Methode in Deutschland Erklärungsansätze emotionaler Abhängigkeit vor dem Hintergrund von Vulnerabilität und Täterstrategien im Deliktsfeld Zwangsprostitution

ISBN 978-3-86676-795-9
Die Loverboy-Methode beschreibt eine Vorgehensweise, bei der über eine Liebesbeziehung und die damit einhergehende starke emotionale Bindung der Prostitution zugeführt und durch verschiedene Zwangsmomente aufrechterhalten wird. Es handelt sich um einen Modus Operandi aus dem Deliktsfeld Zwangsprostitution/ Menschenhandel gem. § 232a StGB. Diese Menschenrechtsverletzung geht nicht nur mit einem immensen wirtschaftlichen Schaden einher, auch sind schwerwiegende und nachhaltige Beeinträchtigungen der körperlichen wie psychischen Integrität der Betroffenen wahrscheinlich.

Dem gegenüber steht eine einseitige und oberflächliche Wissenslandschaft in Form von kleineren Randbefunden oder exemplarischen Einzelfalldarstellungen, die nicht immer auf empirischen Befunden fußen. Einseitige Darstellungen von Fallmerkmalen erwecken durch Reproduktion den Eindruck von Repräsentativität, wodurch wiederum die Gefahr besteht, dass keine facettenreichen und auch kontrastiven Erkenntnisse zu Fallverläufen, Täterstrategien oder Dynamiken der emotionalen Abhängigkeit in fachliche bzw. politische Diskurse und in strategische Konzepte bzw. Handlungsempfehlungen einfließen. Es bedarf einer dezidierten wissenschaftlichen Auseinandersetzung, die das Loverboy-Phänomen in seiner Breite betrachtet, Erkenntnisse systematisiert und theoretisch fundiert.

Das vorliegende Promotionsprojekt setzt an dieser Forschungslücke an. Basierend auf Fallrekonstruktionen wurden drei typische Fallverlaufsmuster identifiziert, die sich in der Gestaltung der Prostitutionszuführung sowie des Zwangsmitteleinsatzes differenzieren. Über die theoriebasierte Analyse des Zusammenspiels von Vulnerabilität und Täterstrategien werden Ent-stehung, Aufrechterhaltung und auch Beständigkeit emotionaler Abhängigkeit erklärt, wodurch unter anderem die oft angenommene Freiwilligkeit der Prostitutionstätigkeit – als eine der zentralen Herausforderung im Strafverfahren – negiert werden kann.
271 Seiten
28,90 €

Inhalt

Inhalt:



1. Einleitung: gesellschaftliche Relevanz, Zielsetzung und Aufbau



2. Das Loverboy-Phänomen: Begriff, Problemfeld und bisherige Erkenntnisse


2.1 Begriffliche Klärung

2.2 Einführung in das Problemfeld

2.3 Der Forschungsstand zum Loverboy-Phänomen



3. Theoretischer Bezugsrahmen

3.1 Herleitung der Auswahl relevanter theoretischer Ansätze

3.2 Vulnerabilität aus lern- und entwicklungspsychologischer Perspektive

3.3 Sozialpsychologische Betrachtung der Beziehungsebene



4. Forschungsparadigma und Untersuchungsdesign

4.1 Forschungsparadigma der Untersuchung

4.2 Beschreibung der Vorstudie

4.3 Beschreibung der Hauptuntersuchung



5. Ergebnisse zu Vulnerabilität, Täterstrategien und emotionaler Abhängigkeit

5.1 Die Anbahnungsphase: Emotionale Abhängigkeit als Ausgangspunkt

5.2 Fallverlauf: Typisierung und Einzelfallbeschreibungen

5.3 Untypische Elemente im Fallverlauf

5.4 Zusammenfassung zentraler Ergebnisse



6. Diskussion und Bewertung der Ergebnisse

6.1 Entstehung emotionaler Abhängigkeit durch Instrumentalisierung von Vulnerabilität

6.2 Täterstrategien und abhängigkeitsfördernde Dynamiken im Loverboy-Fallverlauf

6.3 Bewertung und Ausblick



7. Verzeichnisse



Maria Gericke

Gleichbehandlung von Polizeibeamt*innen innerhalb der Polizeibehörde Gibt es in der Polizeiinstitution eine rassistische Realität, welche die Relevanz einer Rassismusstudie begründet?

ISBN 978-3-86676-781-2
Die deutsche Polizei strebt in der multikulturellen und pluralistischen Gesellschaft eine vielfältige und mit transkulturellen Fähigkeiten ausgestattete Belegschaft an. Während Polizist*innen mit Migrationsgeschichte eine Identifizierung mit der Organisation und der beruflichen Rolle gelingt, ergeben sich dennoch Diskriminierungswahrscheinlichkeiten hinsichtlich ihrer ethnischen und herkunftsspezifischen Merkmale und Kompetenzen, welche mit stereotypischen Fremdheitskonstruktionen einhergehen.

Die Arbeit widmet sich vor dem Hintergrund der aktuellen Debatte um die Polizeistudie sowie den Verschließungstendenzen der Polizeiinstitution gegenüber empirischer Forschung der Frage, ob in der Polizeiinstitution rassistische Realitäten vorliegen, welche die Relevanz einer Rassismusstudie begründen. Der Fokus liegt hierbei auf den Polizist*innen mit Einwanderungsgeschichte bzw. Vielfältigkeitsmerkmalen und deren Akzeptanz innerhalb ihres herkunftsdeutschen Kolleg*innenkreises. Die Erforschung erfolgt entlang des seitens der Institution artikulierten Gleichbehandlungsgrundsatzes und geht der Überlegung nach, ob es sich bei dem arbeitsrechtlichen Grundsatz um ein der Diversität zuträgliches Anliegen handelt.
180 Seiten
28,90 €

Inhalt

Inhalt:



1 Einleitung

1.1 Problemstellung

1.2 Forschungsfrage / Zielsetzung der Arbeit

1.3 Methodik

1.4 Aufbau der Arbeit; Literatur- und Kapitelübersicht



2 Grundlagen und theoretischer Hintergrund

2.1 Über Rassismen als Ideologie

2.2 Rassismen und ihre Erscheinungsformen



3 Migration, Integration und die zweite Generation

3.1 Interkulturalität und Transkulturalität

3.2 Integration durch Teilhabeberechtigung

3.3 Die ‚nationale Identität‘: Konservatismus und Traditionalismus

3.4 Interkulturelle Kompetenz als soziales Vermögen im Polizeiberuf



4 Forschungszugang und Polizei

4.1 Ein Blick in die Geschichte ab 1990

4.2 Die Relevanz von Forschung zu innerpolizeilichen Einstellungsmustern

4.3 Studienlage und Forschungsstand

4.4 Institutionalisierte Diskriminierung

4.5 Abgelehnte Rassismusstudien / Polizeistudie

4.6 Die Stimme der Polizeigewerkschaften



5 Die Polizeiinstitution: Strukturen und Kulturen

5.1 Die Polizeiorganisation: Eine Institution

5.2 Kulturen in der Polizei

5.3 Cop Culture und die Anfälligkeit für diskriminierende Strukturen

5.4 Polizeiinterne Bekenntnisse und Loyalitätsbindung

5.5 Soziale Dominanzorientierung



6 Gleichbehandlung oder Gerechtigkeit

6.1 Das dringliche dienstliche Interesse an Polizist*innen mit Migrationsgeschichte

6.2 Einstellung von Personen mit Migrationsgeschichte in den Polizeidienst

6.3 Motive für Personen mit Migrationsgeschichte den Polizeiberuf zu ergreifen

6.4 Gleichbehandlung vs. Diversität

6.5 Gleichberechtigung anstelle von Gleichbehandlung



7 Kreieren des „Anderen“: Sozial-psychologische Theorieansätze

7.1 Aktivierung von Frames über Sprache

7.2 Soziale Identitätstheorie

7.3 Othering

7.4 „Triple Jeopardy“

7.5 Umgang mit „fremd“ gelesenen Menschen als polizeiliches Gegenüber und Umgang mit „ausländisch“ gelesenen Menschen als Kolleg*innen

7.6 Die innerpolizeiliche, einheimische Akzeptanz von „Anders-Sein“

7.7 Wir- / Sie-Gruppen und die Reduzierung von Animositäten

7.8 Die Kontakthypothese nach Allport



8 Kritikkultur und Ausblick

8.1 Abwehrverhalten und Bagatellisierung

8.2 Verzahnung von Reformansätzen



9 Schlussdiskussion: (Feld)Forschung als zielführendes, umsetzbares und legitimes Mittel zur Gestaltung einer interkulturell kompetenten und vorurteilsfreieren Polizei



Literaturverzeichnis




Anhang



Danny Wedekind

Veteranen in der deutschen Gesellschaft

ISBN 978-3-86676-773-7
Die Arbeit widmet sich den Veteranen in der deutschen Gesellschaft und ihrem Geltungsanspruch in einer Gesellschaft, die den Militärdienst in der Nachkriegszeit mehr mit freundlichem Desinteresse hingenommen als wertschätzend betrachtet hat. Sie versucht mit Interviews von Veteranen herauszufinden, ob und wie sich die Veteraninnen und Veteranen in der deutschen Gesellschaft gewürdigt fühlen und welche Folgen die Erfahrungen für sie, ihr Selbstgefühl und ihre Lebensführung hat.

Der Forschungsgegenstand wird als biographische Bearbeitung einer Einsatzrealität konzeptualisiert, die einen Bruch zwischen den Normalitätsvorstellung der Heimgesellschaft und den Erfahrungen einer Soldatenwirklichkeit postuliert. Diese Annahmen erfolgen vor dem Hintergrund, dass sich der Bruch für die Einsatzrückkehrer der Bundeswehr schärfer darstellt, da es sich ebenso um einen Bruch mit dem Selbstverständnis einer zuvorderst auf Landesverteidigung ausgerichteten Armee handelt.

Aus diesem Grund werden zunächst die Verwendungsweise des Veteranenbegriffes in der politischen Kultur und die Entstehungsgeschichte und die Entwicklung eines Selbstverständnisses der Bundeswehr nach ihrer Gründung beleuchtet. Im Folgenden wird der Afghanistaneinsatz als ein Wendepunkt deutscher Nachkriegsgeschichte in den Fokus gerückt. Das Zentrum der Arbeit bilden drei ausführliche Rekonstruktionen sich gegenseitig ergänzender Fälle mit der Absicht, verschiedene Typen der Verarbeitung und der Renormalisierung zu kennzeichnen.
323 Seiten
32,90 €

Inhalt

Inhalt:



Danksagung



Inhaltsverzeichnis




Stand der Dinge




2. Einleitung – Veteranen in der deutschen Gesellschaft




3. Entstehungsgeschichte und Selbstverständnis der Bundeswehr


3.1. Die Gründungsgeschichte der Bundeswehr

3.2. Entwicklung eines Selbstverständnisses im Nachkriegsdeutschland

3.3. Die Rolle der Bundeswehr während und nach dem Kalten Krieg



4. Erste Einsätze – erste Veteranen – Wendepunkt Afghanistan

4.1. Die ersten Einsätze der Bundeswehr

4.2. Wendepunkt Afghanistan

4.3. Post-ISAF und neue Herausforderungen



5. Biographischer Bruch Bundeswehr



6. Datenaufnahme




7. Deutsche Veteranen – eine soziologische Reformulierung




8. Zur weiteren Kontextualisierung




9. Drei Porträts

9.1. Der biographische Ausbruch des Hans Jäger

9.2. Kein Weg zurück oder „wer reist schon nach Afghanistan“?

9.3. „Drei Minuten, die sie wahrscheinlich nie wieder vergessen werden“



10. Die Porträts im Deutungszusammenhang



11. Ausblick



Literaturverzeichnis