978-3-86676-412-5
Hanna Feiser
Untersuchung auditiver und akustischer Merkmale zur Evaluation der Stimmähnlichkeit von … Die vorliegende Doktorarbeit aus der phonetischen Wissenschaft untersucht die Stimmähnlichkeit von …
220 Seiten 24,80 €

Inhalt


978-3-86676-405-7
Katja Iseli
Gewalt an Schulen Relevanz der Persönlichkeitsfaktoren von Lehrpersonen für die schulische … Das Buch beinhaltet die gleichnamige Dissertation, die sich mit Gewalt im schulischen Kontext …
221 Seiten 22,80 €

Inhalt


978-3-86676-403-3
Max Hermanutz (Hrsg.)
Gewalt gegen Polizisten – sinkender Respekt und steigende Aggression? Eine Beleuchtung der … Das Thema Gewalt gegen Polizei hat in den letzten Jahren nicht nur ein großes Medieninteresse …
98 Seiten 16,80 €

Inhalt


978-3-86676-394-4
Claus Polndorfer
Der provozierte Suizid – das Phänomen „Suicide by Cop” Die Arbeit behandelt das Phänomen „suicide by cop“ im Fokus der Entstehung des Suizids …
134 Seiten 19,80 €

Inhalt


978-3-86676-396-8
Thomas Helbing
„Landnahme von rechts!?“ Kommunale rechtsextreme Hegemonie (-bestrebungen) im ländlichen … Die Arbeit untersucht, inwieweit rechtsextreme Akteure und Strukturen im ländlichen Thüringen in …
153 Seiten 19,80 €

Inhalt


978-3-86676-392-0
Anke Gehre
Kriminalitätsfurcht von Migranten in Chemnitz Schriftenreihe Polizei & Wissenschaft Eines ist allen bisherigen Studien zur …
133 Seiten 19,80 €

Inhalt


978-3-86676-391-3
Domenico Corbo
Vorsätzliche Mehrfachtötungen durch junge Einzeltäter Eine Analyse von Fällen in Niedersachsen Schriftenreihe Polizei & Wissenschaft Tötungsdelikte durch junge Menschen sind nach den …
133 Seiten 19,80 €

Inhalt


978-3-86676-389-0
Robin Hofmann (Hrsg.)
Europas neue Grenzen Polizeiliche Herausforderungen im Zeitalter der neuen europäischen … Die fortschreitende europäische Integration hat auch das Thema europäische Sicherheit verstärkt …
188 Seiten 22,80 €

Inhalt


Hanna Feiser

Untersuchung auditiver und akustischer Merkmale zur Evaluation der Stimmähnlichkeit von Brüderpaaren unter forensischen Aspekten

ISBN 978-3-86676-412-5
Die vorliegende Doktorarbeit aus der phonetischen Wissenschaft untersucht die Stimmähnlichkeit von Brüderpaaren in Lese- und Spontansprache und vergleicht verschiedene auditive und akustische Merkmale der Geschwister.

Anhand von drei Fragestellungen werden folgende Themen untersucht:
(1) Können Brüder perzeptiv an ihren Stimmen erkannt werden?
(2) Werden die Stimmen von Brüdern perzeptiv eher verwechselt als die von Nicht-Brüdern?
(3) Unterscheiden sich Brüder in Bezug auf ausgewählte akustische Merkmale in geringerem Maße als Nicht-Brüder?

Dabei wird evaluiert, ob die Brüderstimmen in zwei Perzeptionsexperimenten perzeptiv verwechselt werden und ob dieser Effekt bei Sprachaufnahmen über Mobiltelefon bestärkt wird. Des Weiteren wird vor dem Hintergrund forensischer Fragestellungen untersucht, ob sich die akustischen Sprechermerkmale der mittlere Grundfrequenz, der Variationskoeffizient, die Vokalformanten und die Sprechgeschwindigkeit der Brüder unterscheiden oder eher ähnlicher sind im Vergleich zu nicht-verwandten Sprechern.

Die Ergebnisse zeigen, dass sich die auditive ähnlichkeit von Brüdern sehr gut perzeptiv nachweisen lässt. Diese ähnlichkeit ist jedoch bis auf eine Ausnahme beim Variationskoeffizienten nicht in den hier untersuchten vier akustischen Sprechermerkmalen begründet. Dies bedeutet, dass die Stimmen der Brüder anhand dieser akustischen Merkmale voneinander unterschieden werden können. Dieses Ergebnis stellt einen sehr wichtigen Beitrag für die forensische Fallarbeit dar.
220 Seiten
24,80 €

Inhalt

Inhalt:

DANKSAGUNG
ZUSAMMENFASSUNG
PHONETISCHE SCHRIFT FüR DIE DEUTSCHE SPRACHE

1 EINLEITUNG

1.1 Phonetik und Forensische Phonetik
1.1.1 Forensische Stimmenanalysen
1.1.2 Forensische Stimmenvergleiche
1.2 Untersuchungsgegenstand

2 FORSCHUNGSSTAND
2.1 übersicht anderer Studien
2.2 Studien zur Stimmähnlichkeit
2.3 Studien mit verwandten Sprechern
2.3.1 Untersuchungen mit Zwillingsstimmen
2.3.2 Untersuchungen mit Geschwisterstimmen
2.4 Sonstige Studien

3 HYPOTHESEN
3.1 Perzeption I: Fragestellung und Hypothese
3.2 Perzeption II: Fragestellung und Hypothesen
3.3 Akustik: Fragestellung und Hypothesen

4 SPRACHMATERIAL
4.1 Sprecher
4.2 Sprachmaterial
4.2.1 Gelesene Sprache
4.2.1.1 Berliner Sätze
4.2.1.2 Minimalpaare
4.2.2 Spontane Sprache

5 METHODE
5.1 Experimentaufbau
5.1.1 Sprachaufnahme-Set-Up
5.1.2 Aufgabenstellung
5.2 Vorverarbeitung
5.2.1 WebMaus
5.2.2 Praat
5.2.3 Emu, R und Emu-R
5.3 Auditive Analysen
5.3.1 Perzeption I
5.3.2 Perzeption II
5.4 Akustische Analysen
5.4.1 Mittlere Grundfrequenz (f0)
5.4.2 Variationskoeffizient (VarKo)
5.4.3 Vokalformanten
5.4.4 Sprechgeschwindigkeit

6 ERGEBNISSE
6.1 Auditive Analysen
6.1.1 Perzeptionsexperiment I
6.1.2 Perzeptionsexperiment II
6.2 Akustische Analysen
6.2.1 Mittlere Grundfrequenz
6.2.2 Variationskoeffizient
6.2.3 Vokalformanten
6.2.4 Sprechgeschwindigkeit

7 SCHLUSSFOLGERUNGEN UND DISKUSSION
7.1 Schlussfolgerungen zu den empirischen Ergebnissen
7.1.1 Auditive Ergebnisse
7.1.2 Akustische Ergebnisse
7.2 Diskussion und Einordnung der Ergebnisse
7.2.1 Vergleiche zu den auditiven Analysen
7.2.2 Vergleiche zu den akustischen Analysen
7.2.3 Erkenntnisse aus den Ergebnissen

8 ZUSAMMENFASSUNG UND AUSBLICK
8.1 Zusammenfassender Rückblick
8.2 Offene Fragestellungen für zukünftige Forschungsarbeiten
8.2.1 Zukünftige auditive Untersuchungen
8.2.2 Zukünftige akustische Untersuchungen

LITERATURVERZEICHNIS



Katja Iseli

Gewalt an Schulen Relevanz der Persönlichkeitsfaktoren von Lehrpersonen für die schulische Gewaltprävention

ISBN 978-3-86676-405-7
Das Buch beinhaltet die gleichnamige Dissertation, die sich mit Gewalt im schulischen Kontext auseinander setzt. Ziel der Arbeit ist es, unter Berücksichtigung der Persönlichkeitsfaktoren von Lehrpersonen Ansätze für Präventionsmassnahmen zur Verhinderung von Gewalt an Schulen aufzuzeigen. Mittels Online-Fragebogen wurden insgesamt 1’220 Personen aus der Schweiz, Deutschland, österreich und dem Fürstentum Lichtenstein befragt. Die Datenerhebung bei den Schülerinnen und Schülern lässt Rückschlüsse auf das Gewaltaufkommen in den Schulen aus deren Sicht zu und zeigt diesbezüglich ein weniger dramatisches Bild, als es gemäss einschlägigen Medienberichten anzunehmen wäre. Die Angaben der Erziehungsberechtigten sowie Fachpersonen ohne pädagogische Ausbildung ermöglichen es, zusätzliche wichtige Aspekte in Bezug auf die schulische Gewaltprävention zu beleuchten.

Auf Grund der Online-Umfrage sowie der entsprechenden Fachliteratur konnten allgemeingültige schulspezifische Massnahmen für Interventions- und Präventionsmassnahmen zur Gewaltreduktion entwickelt werden. Da die Lehrpersonen diesbezüglich eine bedeutende Funktion innehaben, wurde erarbeitet, wie diese unterstützt werden müssten, damit sie diese durchaus anspruchsvolle Funktion entsprechend ausüben können.

Das Buch ist mit Praxistipps bei schulischem Gewaltaufkommen für Erziehungsberechtigte, Lehrpersonen und Schulleitungen sowie Fachpersonen, die beruflich mit Schülerinnen und Schülern zu tun haben, ergänzt.
221 Seiten
22,80 €

Inhalt

Inhalt:

Einleitung

I. Theoretische Grundlagen

1. Definition des Begriff Gewalt unter Schülerinnen und Schüler
1.1. Aggressives Verhalten
1.2. Deviantes Verhalten und Delinquenz
1.3. Gewalt
2. Formen der Gewalt
2.1. Mobbing
2.2. Bullying
2.3. Cybermobbing und Cyberbullying
2.4. Happy Slapping
2.5. School Shooting
2.6. Vandalismus
2.7. Sexuelle Gewalt
2.8. Erpressung und Raub
2.9. Spotten, Hänseln, Foppen
3. Das Schweizer Bildungssystem

II. Forschungslage

4. Aktuelle Forschungsergebnisse
5. Wandel der Forschungsergebnisse
6. Häufigkeit der Vorfälle an Schulen
7. Präventions- und Interventionsmodelle
8. Subjektive Wahrnehmung
9. Persönlichkeitsfaktoren
9.1. Selbstwert
9.2. Selbstwirksamkeit
9.3. Burnout
9.4. Soziale Verantwortung
9.5. Handlungs- und Lageorientierung

III. Empirische Untersuchung

10. Datenerhebung
11. Beschreibung der Untersuchungsgruppen
11.1. Schülerinnen und Schüler
11.2. Eltern und Erziehungsberechtigte
11.3. Lehrpersonen
11.4. Fachpersonen
12. Gewaltdefinitionen der Studienteilnehmenden
13. Häufigkeit der Gewalterfahrungen
14. Erlebte Gewalt
15. Ausgeübte Gewalt
16. Theorien zur Entstehung von Gewalt
17. Gewaltzunahme
18. Bei wem Hilfe holen
19. Hilfe geholt
20. Als hilfreich erlebte Massnahmen
21. Hilfreiche Interventionen
22. Thematisierung
23. Persönlichkeitsfaktoren
24. Einfluss der Persönlichkeitsfaktoren auf die Gewalterfahrungen
25. Einfluss der Persönlichkeitsfaktoren aufs Unterstützung holen

IV. Gesamtergebnisse und Thesen

26. Hypothesen
27. Diskussion
27.1. Forschungsdesign
27.2. Datenerhebung
27.3. Exkurs: Gesetzlicher Auftrag der Lehrpersonen
27.4. Interventions- und Präventionsmöglichkeiten
27.5. Fazit

V. Praxistipps

28. Kurz und bündig: Was können Erziehungsberechtigte tun?
29. Kurz und bündig: Was kann die Schule tun?
29.1. Lehrpersonen
29.2. Schulleitung
29.3. Schülerinnen und Schüler
30. Kurz und bündig: Was können weitere Fachpersonen tun?
31. Schlussbemerkungen

Abstract
Literaturverzeichnis
Bibliographie



Max Hermanutz (Hrsg.)

Gewalt gegen Polizisten – sinkender Respekt und steigende Aggression? Eine Beleuchtung der Gesamtumstände

ISBN 978-3-86676-403-3
Das Thema Gewalt gegen Polizei hat in den letzten Jahren nicht nur ein großes Medieninteresse erzeugt, sondern auch einige Forschungsvorhaben angeregt. In der Polizei selbst wird das Thema emotional diskutiert.

Im Buch werden zentrale Erkenntnisse der letzten 30 Jahre heraus gearbeitet, die sich in erster Linie mit dem Täterverhalten und den gewalttätigen Begleitumständen von Gewalt gegen Polizeibeamte befasst haben. Weiterhin werden diese Erkenntnisse mit den Erfahrungen von Beamtinnen und Beamten abgeglichen, die im Dienst verletzt wurden. Thematisiert werden insbesondere auch Aspekte des Verhaltens und die persönlichen Meinungen der Betroffenen in Bezug auf die gegen sie gerichtete Gewalt. Anschließend werden gewaltreduzierende Empfehlungen abgeleitet.

In diesem Buch werden bisherige Erklärungsansätze zum Thema Gewalt gegen Polizeibeamte und Polizeibeamtinnen kritisch hinterfragt. Darüber hinaus werden Defizite angesprochen, die von Polizeivollzugsbeamten selbst und von politischen Entscheidungsträgern oft nicht wahrgenommen werden (wollen).
98 Seiten
16,80 €

Inhalt

Inhalt:

1 Statistische Erhebungen – Status quo
1.1 Ziele dieses Beitrags
1.2 Exkurs: Gewaltbegriff
1.3 Einleitung
1.3.1 PKS Daten 1971 – 2013
1.3.2 Sachstand

2 Befragung von betroffenen Beamten nach einem Angriff
2.1 Ziele dieses Beitrags
2.2 Einleitung
2.3 Methode
2.4 Ergebnisse

3 Fragen und Antworten zur anhaltenden Gewalt gegen Polizeibeamte
3.1 Ziele dieses Beitrags
3.2 Erklärungsversuche zur Gewalt gegen Polizeibeamte
3.3 Training verbessern

4 Literatur

5 Autoren



Claus Polndorfer

Der provozierte Suizid – das Phänomen „Suicide by Cop”

ISBN 978-3-86676-394-4
Die Arbeit behandelt das Phänomen „suicide by cop“ im Fokus der Entstehung des Suizids im Allgemeinen, als auch dessen Auftreten in Form des „provozierten Suizids“ gegenüber der Polizei im Besonderen. Dabei wird auf die Phänomenologie des Suizids und unterschiedliche Modelle verwiesen. Die Arbeit inkludiert eine breite Prüfung möglicher Ursachen suizidaler Handlungen und geht auf die psychischen Folgen eines „provozierten Suizids“ seitens Polizeibeamter und Polizeibeamtinnen ein. Besondere Beachtung finden die Interventionsschritte potentiell traumatischer Reaktionen, die im Zuge eines „suicide by cop“ auftreten können. Die wissenschaftliche Arbeit begründet, warum man sich in der Fachsprache von dem Begriff „suicide by cop“ lösen und zu dem Begriff „provozierter Suizid“ wechseln sollte. Der Autor führt eine Definition des Begriffs „provozierter Suizid“ ein und geht dabei auf die fachpsychologischen Hintergründe dieser Handlung ein. Die Arbeit wird durch eine umfangreiche Auseinandersetzung mit wissenschaftlichen Veröffentlichungen zum Themenbereich „Suizid“ abgerundet und vertieft anhand fundierter analytischer Herangehensweise den wissenschaftlichen Diskurs zum ggst. Thema inkl. Seiner Randdisziplinen.
134 Seiten
19,80 €

Inhalt

Inhalt:

1. Präambel

2. Einleitung

3. Wissenschaftlicher Hintergrund suizidaler Handlungen

3.1. VORBEMERKUNGEN
3.2. DER SUIZID: EINE URSACHENFORSCHUNG
3.2.1. VORBEMERKUNGEN
3.2.2. WISSENSCHAFTLICHE ERKENNTNISSE IM üBERBLICK (AUSZUG)
3.3. SUIZIDMODELLE UND DEREN DEFINITIONEN
3.4. DEMOGRAFIE DER SUIZIDALITäT
3.4.1. VORBEMERKUNGEN
3.4.2. AUSGESUCHTE RISIKOFAKTOREN DER SUIZIDALITäT
3.5. SONSTIGE RISIKOFAKTOREN DER SUIZIDALITäT
3.5.1. EXKURS: SUIZIDALITäT IM JUGENDALTER
3.6. DIE SPEZIALFORM DES SUIZIDS: „SUICIDE BY COP“
3.6.1. VORBEMERKUNGEN
3.6.2. BEGRüNDUNG FüR DIE DISTANZIERUNG ZUM BEGRIFF „SUICIDE BY COP“ IM BLICKWINKEL PROFESSIONELLER PSYCHOLOGISCHER AUFARBEITUNG
3.6.3. EXKURS: ZUM BEGRIFF „VERTEIDIGTER SUIZID“
3.6.4. EXKURS: „TöTUNG AUF VERLANGEN“ VS. „PROVOZIERTER SUIZID“
3.6.5. PRüFUNG DER BEZEICHNUNG `SUIZID´ IM SPEZIALFALL DES „SUICIDE BY COP“
3.6.6. EMPIRISCHE ERHEBUNGEN ZUM PHäNOMEN „SUICIDE BY COP“
3.6.7. KENNZEICHEN DES „PROVOZIERTEN SUIZIDS“
3.6.8. DEFINITIONSVERSUCH „PROVOZIERTER SUIZID“
3.6.8.1. EINSCHäTZUNG DES „PROVOZIERTEN SUIZID“ (KERNAUSZüGE)

4. Belastungen bei Auftreten von Amtshandlungen im Hochstressbereich
4.1. VORBEMERKUNGEN
4.2. STRESS UND TRAUMA
4.2.1. STRESS
4.2.2. TRAUMA
4.2.3. ALLGEMEINE SCHLUSSFOLGERUNGEN

5. Psychologische Versorgungsangebote für die österreichische Bundespolizei
5.1. DER PSYCHOLOGISCHE DIENST DES BM.I – KERNAUFGABEN (AUSZUG)
5.1.1. PERSONALRECRUITING
5.1.2. AUS- UND FORTBILDUNGSMAßNAHMEN
5.1.3.BETREUUNG UND BERATUNG
5.1.4. PROJEKTARBEITEN UND SONSTIGE ARBEITSAUFGABEN:
5.2. AUßENSTELLEN ‘WEST’ UND ‘SüD’ DES PSYCHOLOGOISCHEN DIENSTES
5.3. FACHPSYCHOLOGISCHE VERSORGUNGSSTRUKTUR
5.3.1. PEER-SUPPORT – PROFESSIONELLE AUFARBEITUNG VON DIENSTLICH BELASTENDEN EREIGNISSEN
5.3.2. SUPERVISION

6. Diskussion

Literaturverzeichnis

Anhang



Thomas Helbing

„Landnahme von rechts!?“ Kommunale rechtsextreme Hegemonie (-bestrebungen) im ländlichen Thüringen

ISBN 978-3-86676-396-8
Die Arbeit untersucht, inwieweit rechtsextreme Akteure und Strukturen im ländlichen Thüringen in den öffentlichen Raum vordringen, diesen einnehmen und sich profilieren. Durch die Gegenüberstellung rechtsextremer Einflusssphären in anderen ländlichen Räumen Ostdeutschlands mit ländlichen Räumen in Thüringen erfolgte der Vergleich rechtsextremer kultureller Deutungshoheiten und deren Auswirkungen. Konkret betrachtet die Arbeit erstens das soziale Engagement und die Vereins- und Initiativenarbeit rechtsextremer Akteure und Strukturen. Weiterhin werden die Punkte rechtsextreme Gewalt und die Nutzung von Immobilien durch Rechtsextreme analysiert. Vereinzelt und fortlaufend treten Hegemoniebestrebungen einzelner rechtsextremer Akteure und Strukturen im ländlichen Raum in Thüringen auf. Der Vergleich mit anderen ostdeutschen ländlichen Räumen außerhalb Thüringens zeigt, dass dort Rechtsextreme einen größeren Einfluss auf die ländliche Kultur erreichen. Dennoch beeinträchtigen rechtsextreme Akteure das Sicherheitsgefühl und die Lebensqualität in ländlichen Kommunen Thüringens.
153 Seiten
19,80 €

Inhalt

Inhalt:

Abkürzungsverzeichnis

1. Einleitung


2. Konzeptioneller Rahmen
2.1 Gegenstand und Erkenntnisinteresse
2.2 Forschungsstand
2.3 Eigener Ansatz
2.4 Quellen und Methoden der Datenerhebung
2.5 Interviewleitfaden
2.6 Datenauswertung

3. Begriffe
3.1 Rechtsextremismus
3.2 Zivilgesellschaft und kulturelle Hegemonie
3.3 Ländlicher Raum

4. Der „weiche“ Weg – subversives und sozial-engagiertes Handeln rechtsextremer Akteure und Strukturen zur Raumgewinnung im ländlichen Raum Thüringens im Vergleich
4.1 Rechtsextremes soziales Engagement
4.2 Rechtsextremes soziales Engagement im ländlichen Raum außerhalb Thüringens
4.3 Soziales Engagement Rechtsextremer im ländlichen Raum in Thüringen
4.4 Zwischenergebnis
4.5 Rechtsextreme in Vereinen und Initiativen
4.6 Rechtsextreme in Vereinen und Initiativen außerhalb Thüringens
4.7 Rechtsextreme in Vereinen und Initiativen in Thüringen
4.8 Zwischenergebnis

5. Der „harte“ Weg – offensichtliches Handeln rechtsextremer Akteure und Strukturen zur Raumgewinnung im ländlichen Raum
5.1 Rechtsextreme Gewalt
5.2 Rechtsextreme Gewalt im ländlichen Raum außerhalb Thüringens
5.3 Rechtsextreme Gewalt im ländlichen Raum in Thüringen
5.4 Zwischenergebnis
5.5 Rechtsextreme Nutzung von Immobilien
5.6 Rechtsextreme Nutzung von Immobilien außerhalb Thüringens
5.7 Rechtsextreme Nutzung von Immobilien im ländlichen Thüringen
5.8 Zwischenergebnis

6. Gesamtergebnis

Literaturverzeichnis



Anke Gehre

Kriminalitätsfurcht von Migranten in Chemnitz

ISBN 978-3-86676-392-0
Schriftenreihe Polizei & Wissenschaft

Eines ist allen bisherigen Studien zur Kriminalitätsfurcht gemein: Ausländer werden häug ausschließlich als Negativfaktor behandelt. Bisher wurde jedoch nicht hinterfragt, wie sich die Kriminalitätsfurcht bei dieser Personengruppe darstellt. Die Autorin widmet sich in sechs Kapiteln genau dieser Frage und hinterfragt anhand von Interviews die Kriminalitätsfurcht speziell von Migranten. Ebenso wird deren Vertrauen und die Einstellung zur Institution Polizei beleuchtet. Bei der eingangs durchgeführten kritischen Betrachtung des Begriffs Kriminalitätsfurcht sowie dessen bisheriger Verwendung und Untersuchung, zeigt die Autorin methodische Besonderheiten auf, welche im Hinblick auf die zu untersuchende Zielgruppe bedeutsam sind. Im Ergebnis verdeutlicht die Untersuchung zwei Punkte: Einerseits die Bedeutung kultureller Spezifika für die Wertung getroffener Aussagen sowie das Forschungsdesign überhaupt. Und andererseits, dass Migranten nicht automatisch einer höheren Kriminalitätsfurcht bzw. einem geringen Systemvertrauen unterliegen, obwohl die aktuellen gesellschaftlichen Ereignisse den Schluss durchaus nahelegen.
 
133 Seiten
19,80 €

Inhalt

Inhalt:

1 Einleitung und Ziel der Arbeit

2 Die Stadt Chemnitz

2.1 Stadtportrait
2.2 Menschen mit Migrationshintergrund in Chemnitz
2.3 Kriminalität in Chemnitz

3 Kriminalitätsfurcht
3.1 Definition
3.2 Entstehung der Kriminalitätsfurchtforschung
3.3 Erklärung der Kriminalitätsfurcht
3.3.1 Viktimisierungsperspektive
3.3.2 Disorder-Modell
3.3.3 Modell sozialer Integration oder des lokalen Sozialkapitals
3.3.4 Soziale-Problem-Perspektive oder die Rolle der Medien

4 Kriminalitätsfurcht von Ausländern
4.1 Allgemeine Aussagen
4.2 Stand der Forschung
4.3 Methodische Probleme und Kritik
4.3.1 Allgemeine Probleme
4.3.2 Zielgruppe Menschen ethnisch anderen Ursprungs

5 Eigene Untersuchung
5.1 Zielgruppe und Feldzugang
5.2 Untersuchungsform und Durchführung
5.3 Aufbau des Interviewleitfadens
5.4 Auswertung
5.4.1 Komplex I - allgemeine Angaben und Einleitungsfragen
5.4.2 Komplex II - subjektives Sicherheitsempfinden
5.4.3 Komplex III - individuelles Viktimisierungsrisiko
5.4.4 Komplex IV - Systemvertrauen
5.4.5 Komplex V - Schutzmechanismen / Coping-Strategien
5.5 Hypothesenabgleich

6 Fazit und Ausblick

Anhang

Literaturverzeichnis

 



Domenico Corbo

Vorsätzliche Mehrfachtötungen durch junge Einzeltäter Eine Analyse von Fällen in Niedersachsen

ISBN 978-3-86676-391-3
Schriftenreihe Polizei & Wissenschaft

Tötungsdelikte durch junge Menschen sind nach den aufsehenerregenden Taten an der US-amerikanischen Columbine High School (20.04.1999) oder am Gutenberg-Gymnasium in Erfurt (26.04.2002) zunehmend in den Fokus der öffentlichkeit gerückt. Doch auch außerhalb des schulischen Kontextes wurden bereits mehrere Personen durch junge Täter angegriffen oder getötet. Zu diesem speziellen Feld multipler Tötungsdelinquenz existieren nahezu keine wissenschaftlichen Studien.

Diese Arbeit befasst sich mit (versuchten) Mehrfachtötungen durch Einzeltäter bis zum Alter von 30 Jahren im Land Niedersachsen. Der Untersuchungszeitraum umschließt die Jahre 2000 bis 2012. Bei den elf untersuchten Fällen handelt es sich um Delikte, bei denen eine rechtskräftige Verurteilung wegen mind. zweifachen (versuchten) Mordes oder Totschlags vorlag. Klassische Amoktaten bzw. school shootings waren nicht Bestandteil dieser Untersuchung.

Im Ergebnis stellt die Masterarbeit die Phänomenologie und Typologie der untersuchten Taten dar.
133 Seiten
19,80 €

Inhalt

Inhalt:

1. Thematische Einführung

2. Terminologie / Abgrenzung der Arbeit

2.1 Junge Einzeltäter
2.2 Mehrfachtötung
2.2.1 Serienmord
2.2.2 Massenmord/ spree murder
2.2.3 Terroristischer Anschlag
2.2.4 Amok/ school shooting
2.2.5 Definition des Arbeitsbegriffes „Mehrfachtötung“

3. Forschungsstand
3.1 Internationale Studien
3.1.1 Internationale forensisch-psychiatrische Studien
3.1.2 Internationale kriminologische Studien
3.2 Nationale Studien
3.2.1 Nationale forensisch-psychiatrische Studien
3.2.2 Nationale kriminologische Studien

4. Fragestellung und Ziele der Studie

5. Untersuchungsmethode

5.1 Allgemeines zum Forschungsdesign
5.2 Identifizierung der für die Studie einschlägigen Fälle
5.2.1 Einschlusskriterien
5.2.2 Fallrecherche
5.2.3 Aktenanforderung und -einsichtnahme
5.3 Erstellung und Nutzung des Aktenanalysebogens
5.4 Freitextliche Fallzusammenfassung
5.5 Phänomenologische Inhaltsanalyse
5.6 Typologische Inhaltsanalyse
5.7 Darstellung der einzelnen Fälle

6. Phänomenologische Erkenntnisse aus der Inhaltsanalyse
6.1 Allgemeine Angaben
6.2 Opfermerkmale
6.2.1 Allgemeine Opfermerkmale
6.2.2 Tatfolgen für die Opfer

6.3 Tätermerkmale
6.3.1 Alter, Geschlecht, Nationalität
6.3.2 Familiäre Verhältnisse
6.3.3 Partnerschaft und Wohnsituation
6.3.4 Bildungs- und Ausbildungsstand
6.3.5 Rauschmittelabhängigkeit
6.3.6 Vorstrafen und bisherige gerichtliche Sanktionen
6.4 Prädeliktische Beziehung zwischen Täter und Opfern
6.4.1 Soziale Beziehung zwischen Täter und Opfern
6.4.2 Emotionale Beziehung zwischen Täter und Opfern
6.4.3 Konfliktsituation zwischen Täter und Opfern
6.4.4 Vorangegangene Gewalttaten zw. Täter und Opfern
6.5 Tatgeschehen
6.5.1 Art des Deliktes
6.5.2 Täterschaft und Teilnahme
6.5.3 Tatzeit
6.5.4 Tatort
6.5.5 Bewaffnung des Täters
6.5.6 Begehungsweise
6.6 Tatumstände
6.6.1 Androhung der Tötung und Bedrohung der Opfer
6.6.2 Tatplanung
6.6.3 Gezielte Opferauswahl des Täters
6.6.4 Gezielte Tatortauswahl des Täters
6.6.5 Tatmotiv
6.6.6 Rauschmitteleinfluss zum Tatzeitpunkt
6.6.7 Psychische Erkrankungen beim Täter
6.7 Nachtatphase und Tatentdeckung
6.7.1 Verhalten der Täter nach der Tat
6.7.2 Staatliche Kenntnisnahme
6.7.3 Festnahme der Täter
6.7.4 Untersuchungshaft
6.7.5 Einlassungen der Täter
6.8 Verhandlung und Urteil
6.8.1 Strafrechtliche Einordnung in der Hauptverhandlung
6.8.2 Beweisaufnahme
6.8.3 Schuldfähigkeit der Täter
6.8.4 Sanktionen

7. Zusammenfassung
7.1 Phänomenologie
7.2 Typologie
7.2.1 Beziehungsfemizid
7.2.2 Langandauernder innerfamiliärer Konflikt
7.2.3 Wahntat
7.2.4 Sexualmord
7.3 Schlussbetrachtung

Literaturverzeichnis

Rechtsquellenverzeichnis

Anhang



Robin Hofmann (Hrsg.)

Europas neue Grenzen Polizeiliche Herausforderungen im Zeitalter der neuen europäischen Sicherheitsarchitektur

ISBN 978-3-86676-389-0
Die fortschreitende europäische Integration hat auch das Thema europäische Sicherheit verstärkt in den Fokus von Politik und Wissenschaft gerückt. Die europäische Polizei sieht sich dabei mit einer Reihe neuer Herausforderungen konfrontiert, deren Bewältigung neue Strategien erfordert. Polizeiliche Aufgaben sind vielseitiger und komplexer geworden. Neben der Bekämpfung grenzüberschreitender Kriminalität sind die europäische Grenzsicherung und polizeiliche Auslandseinsätze im Rahmen von internationalen Friedensmissionen heute fester Bestandteil eines polizeilichen Anforderungsprofils. Die Beiträge in diesem Band geben aktuelle überlegungen zu Entwicklungen und Herausforderungen der neuen europäischen Sicherheitsarchitektur wider. Im ersten Teil des Bandes wird von den Autoren polizeiliches Grenzmanagement und Terrorismusbekämpfung thematisiert. Der zweite Teil beschäftigt sich mit neuen Herausforderungen an eine europäische Polizei, etwa im Rahmen von Auslandseinsätzen und Ausbildungsangelegenheiten. Im Letzten Teil wird sodann ein Schlaglicht auf die zivilgesellschaftliche Dimension von Polizeiarbeit in Zeiten der neuen europäischen Sicherheitsarchitektur geworfen.
 
188 Seiten
22,80 €

Inhalt

Inhalt:

Teil 1: Neue Grenzen in Europa

Wiechmann, Martin
Europäische Grenzsicherung und Etikettierungsansatz – Entsteht illegale Migration durch Gesetzgebung?

Weitkunat, Gerhardt
Grenzpolizei mit globalisiertem Lagebild – Ursächliche Strategien gegen irreguläre Migration

Dienstbühl, Dorothe
Europäische Bekämpfungsstrategien gegen Terrorismusfinanzierung und Organisierte Kriminalität auf dem Prüfstand

Teil 2: Neue Entgrenzung von Polizeiaufgaben

Weber, Aleta
Polizeiaufbau in der Islamischen Republik Afghanistan: Welchen Herausforderungen müssen sich externe Akteure beim Export exekutiver Strukturen stellen?

Tiefenbach, Bernd
Policing Cross Border Crime in Europe – A comparative study on Transnational Policing and Inter-EU Law enforcement corporation

Ruhland, Bernhard
Entwicklungslinien und Zukunftsperspektiven der mitteleuropäischen Polizeiakademie MEPA

Teil 3: Neue polizeiliche und gesellschaftliche Herausforderungen

Feltes, Thomas
Community Policing – ein Modell für Länder im oder nach einem gesellschaftlichen Umbruch?

Feltes, Tilmann
Jugend und Sicherheit in Countries in Transition. Das Beispiel Kosovo