978-3-86676-473-6
Sigrid Kienle
Islamistische Radikalisierung in Justizvollzugsanstalten am Beispiel Bayern Ziel der Arbeit ist es, zu untersuchen, wie islamistische Radikalisierung in …
105 Seiten 19,80 €

Inhalt


978-3-86676-464-4
Bernd Körber
Expertise und aktives Sehen bei polizeilichem Einsatzverhalten Wahrnehmung und die aktive Steuerung von Aufmerksamkeit sind zentrale Bausteine zur …
203 Seiten 32,90 €

Inhalt


978-3-86676-471-2
Trygve Ben Holland & Arthur Hartmann
Private Wirtschaftskriegsführung Strategien, Maßnahmen und Instrumente Gegenstand vorliegenden Buches sind Instrumente, Maßnahmen und Strategien, die …
121 Seiten 19,80 €

Inhalt


978-3-86676-470-5
Ina Teschlade
'Ware Frau’ – Auswirkungen der Legalisierung von Prostitution Dokumentenanalyse zur … Seit Inkrafttreten des deutschen Prostitutionsgesetzes am 01.01.2002 werden die …
132 Seiten 22,80 €

Inhalt


978-3-86676-466-8
Sandra Hahn & Lisa Maldener
Neonatizid eine Einzelfallrekonstruktion zum Phänomen der Neugeborenentötung Immer mehr Taten von Neugeborenentötungen (Neonatizid) gelangen medial in den …
159 Seiten 22,90 €

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978-3-86676-467-5
Oliver Jacob
Täter-Opfer-Ausgleich und Polizei Grenzen und Perspektiven einer Zusammenarbeit im … Tataufarbeitung, Konfliktschlichtung und Wiedergutmachung sind zentrale Elemente des …
498 Seiten 34,90 €

Inhalt


978-3-86676-462-0
Maria Dzierzon
Kommunale Kriminalprävention in Theorie und Praxis Eine Bestandsaufnahme am Beispiel … Dieses Buch schließt eine Forschungslücke der „Kommunalen …
224 Seiten 29,80 €

Inhalt


978-3-86676-461-3
Denis Kipker
Die nicht-polizeiliche Gefahrenabwehr in Nordrhein-Westfalen im Kontext von … Deutschland steht im Fokus islamistischer Terroristen – zwei vollendete und mehrere …
147 Seiten 22,80 €

Inhalt


Sigrid Kienle

Islamistische Radikalisierung in Justizvollzugsanstalten am Beispiel Bayern

ISBN 978-3-86676-473-6
Ziel der Arbeit ist es, zu untersuchen, wie islamistische Radikalisierung in Justizvollzugsanstalten (JVAen) in Bayern stattfindet, mittels welcher Mechanismen dieser Prozess funktioniert und wie sich die Zusammenarbeit zwischen den JVAen, Polizei und Verfassungsschutz darstellt. Hierzu wurde eine Literaturanalyse durchgeführt, anhand derer Kriterien für den qualitativ-empirischen Teil der Untersuchung definiert wurden.
 
 
 
105 Seiten
19,80 €

Inhalt

Inhalt

1. Thematische Einführung
1.1 Einleitung
1.2 Definitionen
1.2.1 Islam
1.2.2 Islamismus
1.2.3 Salafismus
1.2.4 Radikalisierung

2. Untersuchungsziel und –methoden
2.1 Untersuchungsziel
2.1.1 Forschungsstand
2.1.2 Untersuchungsfragestellung, Hypothesen
2.2 Untersuchungsmethoden
2.2.1 Literaturanalyse
2.2.2 Experteninterviews und schriftliche Befragung

3. Literaturanalyse
3.1 Islamistische Radikalisierung
3.1.1 Ursachen der Radikalisierung – das „Warum?“ in der Literatur
3.1.2 Radikalisierungsprozesse – das „Wie?“ in der Literatur
3.1.3 Zusammenfassung
3.2 Islamistische Radikalisierung in Haftanstalten
3.2.1 Relevanz des Phänomens
3.2.2 Ursachen einer Konversion während der Haft
3.2.3 Ursachen einer Radikalisierung während der Haft
3.2.4 Das Sinai-Modell
3.2.5 Zusammenfassung
3.3 Operationalisierbare Parameter der Radikalisierung

4. Empirische Untersuchung
4.1 Erläuterung zur Durchführung
4.1.1 Transkription
4.1.2 Hinweis zur Anonymisierung
4.1.3 Auswahl der Interviewpartner und Begründung der Auswahl
4.1.4 Abweichen vom geplanten Vorgehen
4.1.5 Fragenkomplexe
4.2 Analyse der Interviewinhalte
4.2.1 Anteil muslimischer Gefangener in den befragten JVAen
4.2.2 Glaubensrichtung
4.2.3 Relevanz des Phänomens
4.2.4 Informationsaustausch
4.2.5 Erkennen und Bewerten von Radikalisierungsanzeichen
4.2.6 Privater Besuch
4.2.7 Briefverkehr
4.2.8 Medien
4.2.9 Muslimische Seelsorge
4.2.10 Mitinhaftierte
4.2.11 Gefangenenbetreuungsnetzwerke
4.3 Zusammenfassung
4.4 Kritik

5. Fazit und Ausblick

6. Handlungsempfehlungen

Abkürzungsverzeichnis

Literaturverzeichnis

Anhang

 
 
 



Bernd Körber

Expertise und aktives Sehen bei polizeilichem Einsatzverhalten

ISBN 978-3-86676-464-4
Wahrnehmung und die aktive Steuerung von Aufmerksamkeit sind zentrale Bausteine zur Bewältigung polizeilicher Einsätze. Der Autor weist unter Rückgriff auf Konzepte der Einsatzkompetenz mithilfe von elf Experimenten die besondere visuelle Expertise von Polizistinnen und Polizisten bei der Bewältigung von Einsatzlagen nach. Er erörtert, wie sich diese Expertise herausbilden lässt. Die leicht nachzuvollziehende Argumentation ermöglicht Forschern und polizeilichen Anwendern in Aus- und Fortbildung zielgerichtete übungs- und Lernsequenzen über Augenbewegungsmessungen abzuleiten und diese zu evaluieren. Ausführliche methodische Darstellungen lassen dieses zentrale Werk auch für alle anderen polizeilichen Aufgabenfelder, vom Führen eines KFZ bis hin zur Bewältigung von Lagen, die eine BAO oder Spezialeinheiten notwendig machen bedeutsam werden.
203 Seiten
32,90 €

Inhalt

Inhaltsverzeichnis

1. THEORETISCHER TEIL
1.1. GEGENSTAND UND ZIELE DER VORLIEGENDEN SCHRIFT
1.2. PSYCHOLOGISCHE FORSCHUNG MIT DER UND üBER DIE POLIZEI
1.3. BLICKPFADE ALS GEGENSTAND PSYCHOLOGISCHER FORSCHUNG
1.4. VISUELLE EXPERTISE
1.5. TRAINING ALS MAßNAHME ZUM ERWERB VON EXPERTISE: SELEKTION, KOGNITIVE VERARBEITUNG, AUFMERKSAMKEIT UND BLICKVERHALTEN
1.6. PRIMING ALS EXPERIMENTELLE MANIPULATION
1.7. AUFBAU DES EXPERIMENTELLEN TEILS

2. ZEITLICHE ANALYSE VISUELLER INFORMATIONSVERARBEITUNG BEI BERUFSBEZOGENER VISUELLER SUCHE
2.1. EXPERIMENT 1: ENTWICKLUNG DES PARADIGMAS
2.2. EXPERIMENT 2: EINSATZRELEVANTE KATEGORIEN
2.3. EXPERIMENT 3: MONITORüBERWACHUNG (VISUELLES SITUATIONSPRIMING)

3. EINFLüSSE EINER HANDLUNGSVERANLASSUNG AUF DIE SUKZESSIVE ZEITLICHE ABFOLGE VISUELLER INFORMATIONSVER-ARBEITUNG BEI VISUELLER SUCHE
3.1. EXPERIMENT 4: HANDLUNGSNOTWENDIGKEIT BEI VISUELLER SUCHE IN EINSATZRELEVANTEN SZENARIEN
3.2. EXPERIMENT 5: HANDLUNGSNOTWENDIGKEIT BEI DER MONITORüBERWACHUNG

4. FöRDERUNG BERUFSBEZOGENER VISUELLER SUCHE DURCH UNMITTELBARE INDUZIERUNG BILDHAFTEN, AUFGABENSPEZIFISCHEN WISSENS
4.1. EXPERIMENT 6: PIKTORIALES OBJEKTPRIMING ZUR FöRDERUNG POLIZEILICHEN EINSATZVERHALTENS BEI EINSATZRELEVANTEN KATEGORIEN
4.2. EXPERIMENT 7: PIKTORIALES SITUATIONSPRIMING ZUR FöRDERUNG POLIZEILICHEN EINSATZVERHALTENS BEI DER MONITORüBERWACHUNG

5. RäUMLICHE ANALYSE BERUFSBEZOGENER, BILDHAFTER SZENARIEN BEI VISUELLER SUCHE
5.1. EXPERIMENT 8: RäUMLICHE EFFIZIENZ VON SUCHVERHALTEN BEI POLIZEIRELEVANTEN EINSATZKATEGORIEN
5.2. EXPERIMENT 9: EFFIZIENZ RäUMLICHER DURCHMUSTERUNGEN BEI POLIZEILICHER MONITORüBERWACHUNG
5.3. REANALYSE DER EXPERIMENTE MIT POLIZEILICHEN EXPERTEN ALS UNTERSUCHUNGSGRUPPEN

6. EINFLüSSE POLIZEILICHER EXPERTISE AUF BERUFSBEZOGENE VISUELLE AUFMERKSAMKEITSLEISTUNGEN UND BLICKSTRATEGISCHES VERHALTEN üBER DIE ZEIT
6.1. EXPERIMENT 10: BILDGESTEUERTE AUFMERKSAMKEITSBINDUNG IN REAL-WORLD-SZENARIEN
6.2. EXPERIMENT 11: EINFLUSS POLIZEILICHER VISUELLER EXPERTISE BEI OBSERVATIONSAUFGABEN

7. ABSCHLUSSDISKUSSION
7.1. ZUSAMMENFASSUNG DER ERGEBNISSE
7.2. EIN ARBEITSMODELL FüR UNTERSUCHUNGEN ZUR VISUELLEN EXPERTISE
7.3. VISUELLE EXPERTISE BEI OPERATIVER POLIZEILICHER TäTIGKEIT – ERKENNTNISGEWINN UND SICHERHEIT AUF DEM WEG ZU ANGEWANDTER WISSENSCHAFT
7.4. IMPLEMENTIERUNG NEUROPSYCHOLOGISCHER ERKENNTNISGEWINNUNG IN DIE ORGANISATION POLIZEI – EIN AUSBLICK

8. LITERATUR



Trygve Ben Holland & Arthur Hartmann

Private Wirtschaftskriegsführung Strategien, Maßnahmen und Instrumente

ISBN 978-3-86676-471-2
Gegenstand vorliegenden Buches sind Instrumente, Maßnahmen und Strategien, die Unternehmen zur Verfügung stehen, um sich im Wettbewerb durchzusetzen, um Regelungslücken und -schwächen sowie die zweifelhafte oder verbotene und dennoch realisierbare Nutzung gegebener tatsächlicher Möglichkeiten, Wettbewerber schwerwiegend zu stören, Märkte zu erschließen oder Marktpositionen auszubauen.

Das Buch verfolgt die Absicht, die wesentlichen Aspekte privater Wirtschaftskriegsführung in ihrem jeweiligen rechtlichem Kontext darzustellen und somit dazu beizutragen, diese frühzeitig erkennen und abwehrende Maßnahmen entweder einleiten zu können oder eine grundsätzliche Verteidigungsstrategie ‚für den Fall der Fälle’ zu entwickeln.
121 Seiten
19,80 €

Inhalt

Inhalt:

1 Definition des Begriffes
1.1 Prämissen
1.1.1 Unternehmen
1.1.2 Wettbewerbssituation
1.2 Ziele
1.3 Definition

2 Abgrenzung der Sachverhalte
2.1 Das Wesen öffentlicher Wirtschaftskriegsführung
2.1.1 Staaten
2.1.2 Vereinte Nationen
2.1.3 Welthandelsorganisation
2.1.4 Europäische Union
2.1.5 Bilaterale Verträge
2.2 Mittel und Instrumente
2.2.1 Zölle und andere Abgaben
2.2.2 Im- und Exportquoten
2.2.3 Dumping und Subventionen
2.2.4 Sanktionen, Embargos und Blockaden
2.2.5 Verbraucherschutz und Ordre Public
2.2.6 Finanzielle Maßnahmen
2.3 Abgrenzung

3 Strategien, Maßnahmen und Instrumente
3.1 Strategische Ansätze
3.2 Maßnahmen und Instrumente
3.2.1 Wirtschaftsspionage
3.2.2 Piraterie
3.2.3 Sabotage und Sachbeschädigung
3.2.4 Vom Nutzen ausländischer Dokumente im Inland
3.2.4.1 Ungerechtfertigte Insolvenzverfahrenseinleitung
3.2.4.2 Schiedssprüche
3.2.4.3 Forderungsverkauf
3.2.5 Rufschädigung
3.2.6 Dumping
3.2.7 Korruption
3.2.7.1 Diebstahl Unbeweglichen / Geistigen Eigentums
3.2.7.2 öffentliches Vergabewesen
3.2.8 Marktzutrittsbarrieren
3.2.9 Monopolstellungen durch Patente
3.2.10 Zusammenschlüsse
3.2.10.1 Fusion
3.2.10.2 übernahme
3.2.11 Kartellabsprachen
3.2.12 Private Equity
3.2.13 Spekulationen gegen Währungen und Ressourcen
3.2.14 Einflussnahme auf Staaten

4 Der Staat als wirtschaftlicher Akteur
4.1 Der Staat als Unternehmen
4.2 Staatliche Instrumente privater Wirtschaftskriegsführung

Schlussbemerkungen
Literaturverzeichnis



Ina Teschlade

'Ware Frau’ – Auswirkungen der Legalisierung von Prostitution Dokumentenanalyse zur Reform des Prostitutionsgesetzes zur Unterbindung von Zwangsprostitution

ISBN 978-3-86676-470-5
Seit Inkrafttreten des deutschen Prostitutionsgesetzes am 01.01.2002 werden die Auswirkungen der Legalisierung der Prostitution kontrovers diskutiert. Kriminalpolitische Auseinandersetzungen beklagen unter anderem, dass mit der Einführung des Gesetzes der Frauenhandel und die damit in Zusammenhang stehende Zwangsprostitution erst ermöglicht bzw. vereinfacht worden seien. Um der Kriminalität im Bereich der Prostitution entgegenzuwirken, haben sich Politik und Wissenschaft nach der Einführung des Prostitutionsgesetzes mit dessen Reform auseinandergesetzt.
In diesem Buch werden Dokumente wie Drucksachen des Deutschen Bundestages und Bundesrates sowie die Positionspapiere von ausgewählten Nichtregierungsorganisationen dahingehend analysiert, welche Vorschläge zur Reform des Prostitutionsgesetzes gemacht werden, um Zwangsprostitution als Form des Frauenhandels zu unterbinden. Die Drucksachen und die Positionspapiere „Appell für Prostitution“ sowie der „Appell gegen Prostitution“ werden ausgewertet und in ihren Gemeinsamkeiten und Unterschieden gegenübergestellt.
 
132 Seiten
22,80 €

Inhalt

Inhaltsverzeichnis:

I. Einleitung

II. Theorieteil: überblick zu Prostitution und dem Prostitutionsgesetz


1. Kriminologisch-soziologische Begriffsgeschichte und unterschiedliche Erscheinungsformen der Prostitution
1.1 Prostitution
1.1.1 Prostitution als sexuelle Dienstleistung – ein historischer überblick
1.1.2 Prostitution in der Frauen- und Geschlechterforschung
1.1.3 Prostitution aus kriminologischer Perspektive
1.1.4 Erscheinungsformen der Prostitution
1.2 Zwangsprostitution und Frauenhandel
1.2.1 Begriffliche Differenzierung: Prostitution und Zwangsprostitution
1.2.2 Juristische Begriffsbestimmung: Zwangsprostitution und Frauenhandel
1.2.3 Erscheinungsformen der Zwangsprostitution

2. Das Prostitutionsgesetz vom 01.01.2002: Rechtliche Veränderungen und Auswirkungen in der Praxis
2.1 Das Gesetz zur Regelung der Rechtsverhältnisse der Prostituierten (ProstG)
2.1.1 Die Vorgeschichte des Prostitutionsgesetzes
2.1.2 Der Gesetzestext des Prostitutionsgesetzes und sein Regelungsgehalt
2.1.3 Der Normzweck und eine kritische Betrachtung des Prostitutionsgesetzes
2.2 Die änderungen strafrechtlicher Vorschriften im Zuge des Prostitutionsgesetzes
2.2.1 Die strafrechtliche änderung des § 180a Abs.1 StGB: Ausbeutung von Prostituierten
2.2.2 Die strafrechtliche änderung des § 181a Abs.2 StGB: Gewerbsmäßig fördernde Zuhälterei
2.3 Auswirkungen des Prostitutionsgesetzes in der Praxis
2.3.1 Auswirkungen auf die Strafverfolgung
2.3.2 Auswirkungen auf die Beratungsstellen
2.4 Reformvorschläge zum Prostitutionsgesetz
2.4.1 Aufhebung des „Vermieterprivilegs“ (§ 180a Abs.2 Nr.2)
2.4.2 Bestrafung der Freier
2.4.3 Aufenthaltsstatus
2.4.4 Kontrolle der Prostitution
2.5 Zwischenfazit

III. Empirische Untersuchung zur Reform des Prostitutionsgesetzes

3. Statistischer überblick: Zwangsprostitution vor und nach der Einführung des Prostitutionsgesetzes

4. Qualitative Inhaltsanalyse: Reformvorschläge zum Prostitutionsgesetz
4.1 Die qualitative Inhaltsanalyse als mehrstufiges Auswertungsverfahren
4.1.1 Zusammenfassende Darstellung
4.1.2 Vorstellung des entwickelten Kategoriensystems zur Analyse des Materials
4.2 Auswertung und Analyse der Drucksachen
4.3 Auswertung der Positionspapiere („Appell für Prostitution“)
4.3.1 Auswertung der Positionspapiere / Stellungnahmen „Doña Carmen e.V.“
4.3.2 Auswertung der Positionspapiere / Stellungnahmen „Hydra e.V.“
4.4 Auswertung der Positionspapiere („Appell gegen Prostitution“)
4.4.1 Auswertung der Positionspapiere / Stellungnahmen „Terre des Femme e.V.“
4.4.2 Auswertung der Positionspapiere / Stellungnahmen „Solwodi Deutschland e.V.“

5. Fazit

IV. Resümee
 



Sandra Hahn & Lisa Maldener

Neonatizid eine Einzelfallrekonstruktion zum Phänomen der Neugeborenentötung

ISBN 978-3-86676-466-8
Immer mehr Taten von Neugeborenentötungen (Neonatizid) gelangen medial in den Blickpunkt, sodass der Eindruck entstehen kann, dass diese Delikte einen Anstieg verzeichnen. Dies kann statistisch allerdings nicht belegt werden. Auffällig ist jedoch die Besonderheit, dass bei dem Phänomen des Neonatizides fast ausschließlich Frauen als Täter festgestellt werden. Doch was muss passieren, dass eine Mutter in der Lage ist und keinen anderen Ausweg sieht, als ihr eigenes ›Fleisch und Blut‹ unmittelbar nach der Geburt zu töten?
Um diese Frage zu beantworten wurde von den Autorinnen innerhalb einer qualitativen Arbeit ein Einzelfall rekonstruiert. Die Kindsmutter hat ihr Neugeborenes unmittelbar nach der Geburt im Schnee ausgesetzt, was den Tod des unbekleideten Säuglings zur Folge hatte. Anschließende Gutachten und Vernehmungen, wie z.B. die der Eltern der Kindsmutter sowie ihres Freundes, welche die Schwangerschaft nicht bemerkt haben wollen, wurden hierfür analysiert.
Daraus resultierende Ergebnisse können sowohl im Kontext (kriminal)polizeilicher Ermittlungsarbeit herangezogen werden als auch zur Erkenntnisgewinnung in Bezug auf Fragen von sozialwissenschaftlicher Relevanz beitragen. Mittels der Analyse unterschiedlicher Vernehmungen und Gutachten kann das Tathandeln in Bezug auf die Abgrenzung einer negierten oder nicht bemerkten Schwangerschaft herausgestellt werden, was nicht nur für die polizeilichen Ermittlungen von Interesse ist. Auch können diese Aspekte im Vorhinein einer derartigen Tat von Nutzen sein, wenn die negierte Schwangerschaft als Risikofaktor in der Gesellschaft bekannt und wahrgenommen wird.
159 Seiten
22,90 €

Inhalt

Inhalt

VORWORT

EINFüHRUNG – ZUM ANLIEGEN DER STUDIE

1. PHäNOMENOLOGIE

1.1 Eine Begriffsdiskussion
1.2 Erscheinungsformen des Neonatizids
1.2.1 Zur aktiven Form der Tatbegehung
1.2.2 Zur passiven Form der Tatbegehung
1.2.3 Die Abgrenzung zur Aussetzung eines Säuglings
1.2.4 Die Angaben der Kindsmutter und die objektiven Daten der rechtsmedizinischen Gutachten – ein Vergleich
1.2.5 Zur Auffindesituation der Neugeborenen

2. ZUR MOTIV- UND URSACHENFORSCHUNG: NEGIERTE SCHWANGERSCHAFT
2.1 Entstehung und Verlauf einer negierten Schwangerschaft
2.2 Zur Differenzierung zwischen Verdrängung und Verheimlichung

3. DIE GELTENDE RECHTSLAGE IN DEUTSCHLAND
3.1 Zum strafrechtlichen Beginn des ›Menschseins‹ – eine Abgrenzung zu den Vorschriften des Schwangerschaftsabbruchs gemäß §§ 218 ff. StGB
3.2 Zur Abschaffung des Sondertatbestands der Kindstötung gem. § 217 StGB
3.3 Gegenwärtige Rechtslage und Strafmaß
3.4 Rechtsmedizinische Erkenntnisse und Vorgehen bei Verdacht auf Neonatizid
3.4.1 Feststellung des Neugeborenseins
3.4.2 Feststellung der Reife und der Lebensfähigkeit des Säuglings
3.4.3 Feststellung des Gelebthabens des Neugeborenen
3.4.4 Feststellung der Todesursache des Kindes

4. HANDLUNGSALTERNATIVEN – EINE WIRKSAME OPTION ODER DIE ERöFFNUNG EINER GESETZESWIDRIGEN HANDLUNG?
4.1 Die anonyme Geburt
4.2 Die vertrauliche Geburt
4.3 Babyklappen
4.3 Rechtliche Bewertung der Handlungsalternativen Babyklappen und anonymen Geburten
4.4 Bilanzierung vorliegender Erkenntnisse im Kontext von Handlungsalternativen

5. ZUM DELIKT DES NEONATIZIDS IN DER PRAXIS – EINE EINZELFALLSTUDIE

6. DATENSCHUTZ

7. FORSCHUNGSDESIGN – ZUR LOGIK DER METHODISCHEN VORGEHENSWEISE

8. ANALYSE DES AUSDRUCKSMATERIALS

8.1 Ereignisschilderung
8.2 Analyse der objektiven Daten
8.3 Analyse des transkribierten Notrufs
8.4 Analyse der Vernehmung des Kindsvaters sowie Freund der Kindsmutter
8.5 Analyse der Vernehmung des Vaters der Kindsmutter
8.6 Analyse der Vernehmung der Mutter der Kindsmutter
8.7 Analyse des Gutachtens der Kindsmutter
8.8 Informationen zum Obduktionsbericht des toten Säuglings

9. REKONSTRUKTIONSLOGISCHE GESAMTINTERPRETATION – ZUSAMMENFASSUNG DER EMPIRISCHEN ERGEBNISSE

10. FAZIT

QUELLENVERZEICHNIS



Oliver Jacob

Täter-Opfer-Ausgleich und Polizei Grenzen und Perspektiven einer Zusammenarbeit im Ermittlungsverfahren

ISBN 978-3-86676-467-5
Tataufarbeitung, Konfliktschlichtung und Wiedergutmachung sind zentrale Elemente des Täter-Opfer-Ausgleichs (TOA), mit dem man positive Effekte für Geschädigte wie Beschuldigte gleicher­maßen verbindet. Die Polizei macht den Täter-Opfer-Ausgleich nicht selbst, sie kann ihn jedoch in geeigneten Fällen mit den betroffenen Parteien thematisieren und gegenüber der Staatsanwaltschaft vorschlagen.

Bisher nahezu nicht beforscht ist die Haltung von Polizisten zum Thema Täter-Opfer-Ausgleich. Der erste empirische Teil der Arbeit zeigt kollektive Orientierungen und Handlungsmuster auf, quasi das polizeiliche Bauchgefühl, wenn es um das Thema Täter-Opfer-Ausgleich geht, wie auch der Wunsch nach effektiven und wirksamen Interventionsformen. Im zweiten empirischen Teil werden TOA-Vermittler aus mehreren Bundesländern zu ihren Erfahrungen, konzeptionellen überlegungen und Wünschen im Hinblick auf eine Zusammenarbeit mit der Polizei befragt – die nach wie vor stark ausbaufähig ist.

Die Forschungsteile werden eingeleitet und gerahmt durch viel Wissenswertes zum Thema Täter-Opfer-Ausgleich im Jugendstrafverfahren. Die vorliegende Arbeit ist ein Buch aus der Praxis, für die Praxis. Der Autor arbeitet seit fast zwei Jahrzehnten als Vermittler im Täter-Opfer-Ausgleich im Jugendstrafverfahren, gibt Informationsveranstaltungen und hält Vorträge zum Thema und ist dabei ein beständiger Ansprechpartner für die Polizei des Landes Berlin. Das Buch wendet sich an Jugendsachbearbeiter und Jugendsachbearbeiterinnen der Polizei, Präventionsbeauftragte, Opferschutzbeauftragte, Stabsmitarbeiter, Polizeischüler und Polizeischülerinnen, Polizeiforscher und Polizeiforscherinnen, Kriminologen und Kriminologinnen sowie die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen aus den TOA-Fachstellen.
498 Seiten
34,90 €

Inhalt

Inhalt

I. Ein Wort vorweg

II. Zielsetzung und Aufbau der Arbeit

1 Der Täter-Opfer-Ausgleich im (Jugend)Strafverfahren

1.1 Anliegen und Ziele eines Täter-Opfer-Ausgleichs (TOA)
1.2 Der Täter-Opfer-Ausgleich in Deutschland
1.3 Wegmarken in der Entwicklung des Täter-Opfer-Ausgleichs
1.4 Die Effizienz des Täter-Opfer-Ausgleichs

2 Der Täter-Opfer-Ausgleich in Theorie und Praxis
2.1 Methodenvielfalt im Täter-Opfer-Ausgleich: Konstrukt eines Handlungsmodells
2.2 Ansätze und Haltungen in der Vermittlertätigkeit
2.3 Hürden und Etappen der Konfliktschlichtung
2.4 Rolle und Aufgaben der Vermittler
2.5 Täter-Opfer-Ausgleich: Zwischen Anspruch und Wirklichkeit – Versuch einer Standortbestimmung
2.6 Anwendungsbereiche und (neues) Fallpotenzial für den TOA

3 Polizei und Täter-Opfer-Ausgleich
3.1 Die Polizei in Deutschland
3.2 Polizei und Kriminalprävention
3.3 Die Rolle der Polizei im Jugendstrafverfahren
3.4 Polizeiliche Jugendarbeit
3.5 Die Beteiligung der Polizei am Prozess eines Täter-Opfer-Ausgleichs
3.6 Die Möglichkeiten der Polizei, einen Täter-Opfer-Ausgleich „anzuregen“
3.7 Polizei im Focus der Wissenschaften: Annäherung an ein Forschungsfeld

4 Empirische Analyse Teil I: Rekonstruktion kollektiver Orientierungen und Handlungspraktiken von Polizeibeamten
4.1 Forschungsinteresse, Fragestellung und Ziel der Untersuchung
4.2 Planung und Durchführung der Gruppendiskussionen
4.3 Transkription, Interpretation und Typenbildung
4.4 Rekonstruktion von konjunktiv geteilten Orientierungen und Handlungspraktiken in Bezug auf den Täter-Opfer-Ausgleich in der polizeilichen Fallpraxis

5 Empirische Analyse Teil II: Rekonstruktion von Handlungpraktiken von Täter-Opfer-Ausgleichs Vermittlern
5.1 Forschungsinteresse, Fragestellung und Ziel der Untersuchung
5.2 Vorüberlegungen und Stand der Erkenntnis
5.3 Das Experteninterview als geeignete Methode der Rekonstruktion von Handlungsorientierungen
5.4 Erfahrungen und Handlungsorientierungen von TOA-Vermittlern in der Zusammenarbeit mit der Polizei

6 Täter-Opfer-Ausgleich und Polizei: Ergebnisse und Ausblick
6.1 Warum die Zusammenarbeit mit der Polizei wichtig für die Weiterentwicklung des TOA in Deutschland ist
6.2 Welche Rolle der Täter-Opfer-Ausgleich für die Arbeit der Polizei spielen kann
6.3 Faktoren für eine funktionierende Kooperation, Hürden und Grundlagen
6.4 Anreize für einen kriminalpolitischen Diskurs

Anhang



Maria Dzierzon

Kommunale Kriminalprävention in Theorie und Praxis Eine Bestandsaufnahme am Beispiel des Landes Brandenburg

ISBN 978-3-86676-462-0
Dieses Buch schließt eine Forschungslücke der „Kommunalen Kriminalprävention“: Die vorhandenen Standpunkte und konzeptionellen Ansätze der Theorie werden mit der Praxis des Landes Brandenburg verglichen. Dabei ist die zentrale Fragestellung, ob die bestehenden Präventionsgremien dem entsprechen, was seit den 1990er Jahren in der vorherrschenden Literatur diskutiert wird. Wie bildet sich die aktuelle Präventionslandschaft in der Realität ab? Gibt es Querverbindungen zur fachlichen Auseinandersetzung sowohl der Befürworter als auch der Kritiker? Die Untersuchung bringt zwei Phänomene hervor: Zum einen die „symbolische“ Kriminalprävention, zum anderen drei Grundtypen der aktiven Netzwerke. Es zeigt sich, dass die praktische Ausgestaltung den theoretischen Ansprüchen nur eingeschränkt gerecht werden kann. Daraus ableitend erfolgen Empfehlungen für die Präventionsarbeit.
224 Seiten
29,80 €

Inhalt

Inhalt:

1. Einleitung

2. Kommunale Kriminalprävention in der Theorie

2.1 Allgemeine und Brandenburg-spezifische überlegungen
2.2 Forschungsstand
2.3 Begriffsbestimmung und Präventionsansätze
2.3.1 Der Präventionsbegriff
2.3.2 Präventionsansätze
2.4 Das Konzept der institutionalisierten Kommunalen Kriminalprävention
2.4.1 Kriminalität und Kriminalitätsfurcht als kommunales Problem
2.4.2 Konzeptionelle Grundannahmen und Leitbilder
2.4.3 Diagnostizierte Probleme in der Umsetzung – Gremienkritik
2.5 Kontrolltheoretische Reflexion
2.5.1 Kontrollstrategische und kriminalpolitische Hintergründe
2.5.2 Kontrolltheoretisch-kritische Reflexion
2.6 Kommunale Kriminalprävention im Kontext internationaler Sicherheitspolitik
2.6.1 USA und Großbritannien als Vorreiter
2.6.2 Beschreibung ausgewählter kriminalpolitischer Konzepte
2.6.2.1 Community Policing – Sicherheit durch gemeindebezogene Polizeiarbeit
2.6.2.2 Broken-Windows – Sicherheit durch Ordnung
2.6.2.3 Defensible Space – Sicherheit durch Raumgestaltung
2.7 Kommunale Kriminalprävention in Deutschland
2.8 Zwischenfazit

3. Kommunale Kriminalprävention in der Praxis (Empirischer Teil)
3.1 Brandenburg – Daten und Fakten
3.2 Exkurs – Kommunale Kriminalprävention in Brandenburg
3.2.1 Historie und überblick
3.2.2 Konzeptionelle Vorstellung der Kooperationsformen
3.3 Daten und Methodik
3.3.1 Forschungsgegenstand und Fragestellung/Ziel
3.3.2 Forschungsdesign
3.3.3 Forschungsverlauf
3.3.4 Datenbasis der Auswertung
3.4 Ausgewählte Ergebnisse
3.4.1 Allgemeine Angaben
3.4.2 Aufgelöste und ruhende Präventionsgremien
3.4.3 Aktive Präventionsgremien

4. Diskussion
4.1 Zusammenfassung und Bewertung von Befunden zur Präventionslandschaft
4.2 Vergleich mit Forschungsstand und konzeptionellenVorstellungen
4.3 Vergleich mit kontrolltheoretischen überlegungen sowie Community Policing-Ansatz

5. Fazit – Schlussfolgerungen und Empfehlungen zur Prävention

Literatur- und Quellenverzeichnis 



Denis Kipker

Die nicht-polizeiliche Gefahrenabwehr in Nordrhein-Westfalen im Kontext von Anschlagsszenarien Durchdachtes Gesamtkonzept oder solides Grundgerüst mit Optimierungspotenzial?

ISBN 978-3-86676-461-3
Deutschland steht im Fokus islamistischer Terroristen – zwei vollendete und mehrere vereitelte Versuche zeigen die hohe Gefahr zukünftiger Anschläge. Abweichend zu anderen Einsätzen stellen Anschlagsszenarien besondere Ansprüche an Fortbildung, Einsatztaktik und Eigen­sicherung der eingesetzten Kräfte. Dieses Buch beinhaltet eine Untersuchung der Ausstattung sowie Aus- und Fortbildung von Führungskräften der nicht-polizeilichen Gefahrenabwehr in NRW (bis auf Zugführer-Ebene) mit Hilfe einer empirischen Erhebung. Am Ende steht eine Handlungsempfehlung und soll Führungskräften sowie Ausbildungseinrichtungen der nicht-polizeilichen Gefahrenabwehr als Grundlage für ein Ausbildungs- und Ausstattungskonzept dienen.
 
147 Seiten
22,80 €

Inhalt

Inhalt:

Zusammenfassung

1 Einführung

1.1 Motivation und Fragestellung
1.2 Aufbau und Methodik

2 Terrorismus als globales Phänomen
2.1 Einführung in die Thematik
2.2 Gefahrenlage/Risikobewertung

3 Der Anschlag – und dann?
3.1 Die unkonventionelle Spreng- und Brandvorrichtung
3.2 Alarmierung
3.3 Probleme für die ersteintreffenden Kräfte
3.4 Bereitstellungsräume
3.5 Taktische Aspekte
3.6 Zusammenarbeit zwischen Polizei, Rettungsdienst und Betreuungsdienst
3.7 Verletzungsmuster bei Explosionsgeschehen
3.8 (Vor-)Sichtung
3.9 Medizinische Aspekte
3.10 Nadelöhr Krankenhaus

4 Konzepte des Landes NRW
4.1 Einsatzeinheit NRW
4.2 Behandlungsplatz-Bereitschaft 50 NRW
4.3 Patiententransportzug 10 NRW

5 Empirische Analyse des Aus-/Fortbildungsstandes von Führungskräften und der Ausstattung der nicht-polizeilichen Gefahrenabwehr in NRW
5.1 Studiendesign und Datenerhebung
5.2 Ergebnisse
5.3 Diskussion

6 Fazit – Maßnahmenkatalog zur besseren Vorbereitung auf Anschlagsszenarien
6.1 Ausbildung der Helfer
6.2 Ausstattung

7 Ausblick