978-3-86676-694-5
Henning R. Hoyer
Der Begriff des „Gefährders“ Dogmatische Einordnung, rechtliche Problemstellungen … Spätestens seit dem Anschlag des Attentäters Anis Amri auf den Weihnachtsmarkt am …
257 Seiten 32,90 €

Inhalt


978-3-86676-687-7
René Geist
Diversity Management in der öffentlichen Verwaltung – Eine explorative Studie zum … Mit dem Thema Diversity Management in der öffentlichen Verwaltung greift der Autor ein …
117 Seiten 22,80 €

Inhalt


978-3-86676-684-6
Trygve Ben Holland & Sarah Holland
Antifactism Proxy Wars on the Freedom of Expression With an ever closer look at movements organised by interest groups with unclear aims and …
120 Seiten 22,90 €

Inhalt


978-3-86676-686-0
Frank-Holger Acker
Generation Z: Hat die Kriminalpolizei ein Nachwuchsproblem? Eine empirische Untersuchung … Schriftenreihe Polizei & Wissenschaft Die Polizei steht als Arbeitgeber bereits seit …
185 Seiten 24,90 €

Inhalt


978-3-86676-675-4
Eike Bone-Winkel
Predictive Policing in der Risikogesellschaft Auswirkungen auf die soziale Kontrolle und … Precobs, PredPol, PreMap, KrimPro, KLB-operativ, hessenDATA, SKALA, HunchLab, BlueCrush …
93 Seiten 19,80 €

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78-3-86676-680-8
Gerlind M. Kirchhof
Psychologische Grundlagen für das polizeiliche Einsatztraining Motivation und Befinden … Die Täter in Amok- und Terroreinsätzen wollen möglichst viele Menschen töten, um …
90 Seiten 19,80 €

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978-3-86676-596-2
Stefan Tepper
Nicht nur ein Tropfen auf den heißen Stein… Zur Entwicklung von Motiven der Abwendung … Gleichwohl in letzten gut zwei Dekaden Abwendungsverläufe im Phänomenbereich …
480 Seiten 36,90 €

Inhalt


978-3-86676-669-3
Karlhans Liebl & Eberhard Kühne (Hrsg.)
Polizeiwissenschaft Fiktion, Option oder Notwendigkeit? Die Polizeien der Länder und des Bundes werden bei der Gefahrenabwehr und der …
366 Seiten 32,90 €

Inhalt


Henning R. Hoyer

Der Begriff des „Gefährders“ Dogmatische Einordnung, rechtliche Problemstellungen sowie Analyse gesetzlicher Umschreibungen

ISBN 978-3-86676-694-5
Spätestens seit dem Anschlag des Attentäters Anis Amri auf den Weihnachtsmarkt am Berliner Breitscheidplatz im Dezember 2016 ist der Begriff des sogenannten „Gefährders“ sowohl in der medialen Berichterstattung als auch im sicherheitsrechtlichen Diskurs geradezu omnipräsent. Es wird beispielsweise über Abschiebungen von Gefährdern, die „elektronische Fußfessel“ für Gefährder oder Präventivhaft von Gefährdern berichtet beziehungsweise hierüber debattiert.


Beim Begriff des „Gefährders“ handelt es sich um einen polizeifachlichen Arbeitsbegriff. Dieser ist – nach wie vor – weder legaldefiniert noch findet er eine ausdrückliche gesetzliche Erwähnung. Ungeachtet dessen scheint es jedoch so zu sein, als sei der Gefährder in der Zwischenzeit beabsichtigter Adressat verschiedener gesetzlicher Maßnahmen geworden. Denn es waren seit dem Anschlag Amris sowohl auf Bundes- wie auch auf Länderebene zahlreiche Gesetzesnovellen zu beobachten, welche unter anderem dem deklarierten Ziel dienten, effektiver gegenüber Gefährdern vorgehen zu können. Faktisch weist der Gefährder- begriff somit gleichwohl eine gewisse rechtliche Relevanz auf. Vor diesem Hintergrund widmet sich die vorliegende Untersuchung unter anderem der Frage, inwiefern der Begriff des „Gefährders“ rechtlich überhaupt zu verorten ist.

Der Diskurs über die Thematik der sogenannten „Gefährder“ ist auch geprägt durch eine Vielzahl an Vorbehalten, insbesondere hinsichtlich der staatlichen Vorgehensweise gegenüber besagtem Personenkreis. Die Spannweite der Kritik erstreckt sich hier vom Vorgang der Gefährdereinstufung als solcher über Bestimmtheitsproblematiken im Zusammen-hang mit dem Gefährderbegriff bis hin zu Bedenken eines möglichen Verstoßes gegen den Gewaltenteilungsgrundsatz. Im Rahmen der vorliegenden Unter-suchung erfolgt eine umfassende Auseinandersetzung mit jenen Vorbehalten, um die bereits mehrfach in der Literatur aufgeworfene Frage zu beantworten, ob der Umgang mit Gefährdern rechtstaatlichen Anforderungen genügt.

Im Zentrum der Untersuchung steht eine rechtsvergleichende Analyse jener zahlreichen bundes- sowie landesrechtlichen Vorschriften, in welchen der Gefährder – als beabsichtigter Adressat der in Rede stehenden Maßnahme – sukzessive eine gesetzliche Umschreibung erfahren haben könnte. Neben dem Aufzeigen von Unterschieden und Gemeinsamkeiten dieser mutmaßlichen gesetzlichen Umschreibungen des Gefährderbegriffs sowie ihrer rechtlichen Auswirkungen gilt es hierbei insbesondere die Frage zu beantworten, in welchem Verhältnis diese zum polizeifachlichen Begriff des „Gefährders“ einerseits sowie einer – schon seit geraumer Zeit geforderten – (möglichen) Legaldefinition des Gefährderbegriffs andererseits stehen.
257 Seiten
32,90 €

Inhalt

Inhalt:



Vorwort



Inhaltsverzeichnis




Einführung


I. Anlass der Untersuchung

II. Forschungsgegenstand

III. Abgrenzung zu anderen Studien

IV. Gang der Untersuchung



Kapitel 1: Grundlagen 



I. Der „Gefährder“

1. Begriffsbestimmungen

2. Derzeit als Gefährder eingestufte Personen 


II. Einstufung als Gefährder

1. Zuständigkeiten

2. Informationsgewinnung im Vorfeld der Einstufung

3. Voraussetzungen für die Einstufung einer Person als Gefährder

4. Konsequenzen der Einstufung

5. Zwischenergebnis 


III. Wahrung rechtsstaatlicher Anforderungen im Umgang mit Gefährdern?

1. Vorbehalte

2. Lösungsansätze



Kapitel 2: Rechtsdogmatische Einordnung des Gefährders 


I. Einführung


II. Analyse der Gefährderdefinition i.S.d. AG Kripo

1. „Bestimmte Tatsachen die Annahme rechtfertigen“

2. „Politisch motivierte Straftaten“

3. „Straftaten von erheblicher Bedeutung“

4. „Insbesondere i.S.d. § 100a StPO

5. Vorbehalte bzgl. der Bestimmtheit der Gefährderdefinition 


III. Polizeirecht

1. Klassische Gefahrenbegriffe des Polizeirechts

2. Polizeirechtliche Verantwortlichkeit

3. Gefährderansprache

4. Zwischenergebnis 


IV. Strafrecht

1. Straftäter

2. Beschuldigter

3. Verdächtiger

4. Zwischenergebnis


V. Ergebnis



Kapitel 3: Analyse gesetzlicher Umschreibungen des Gefährderbegriffs


I. Einführung


II. Gesetzliche Umschreibungen des Gefährderbegriffs

1. Bundesgesetze

2. Landesgesetze

3. Zwischenergebnis 


III. Rechtsvergleichende Betrachtung

1. Vergleich der gesetzlichen Umschreibungen untereinander

2. Vergleich der Umschreibungen mit der Definition der AG Kripo

3. Ergebnis 


IV. Rechtspolitischer Ausblick

1. Auswirkungen der jüngsten Gesetzesnovellen

2. Problem eines rechtspolitisch nicht überzeugenden Zustandes

3. Mögliche Ausgestaltung gefährderbezogener Eingriffsbefugnisse

4. Fazit



Zusammenfassung in Thesen 

Gesetzesregister

Quellenverzeichnis

Literaturverzeichnis



René Geist

Diversity Management in der öffentlichen Verwaltung – Eine explorative Studie zum Bundeskriminalamt als Beispiel für eine international agierende Polizeibehörde

ISBN 978-3-86676-687-7
Mit dem Thema Diversity Management in der öffentlichen Verwaltung greift der Autor ein hochaktuelles und nicht nur für die Polizei bedeutsames Thema auf. Dabei konzentriert sich die explorative Untersuchung auf das Bundeskriminalamt als eine Behörde öffentlicher Sicherheit innerhalb der Bundesverwaltung. Das Ziel der Arbeit ist die Erhebung eines IST-Standes innerhalb des Bundeskriminalamts. Hierzu nutzt der Autor in methodischer Hinsicht ein qualitatives Forschungsdesign in Form von ExpertInneninterviews. Zudem konstruieren erarbeitete Hypothesen und differenzierte Handlungsempfehlungen die zukunftsorientierte Perspektive dieser Abhandlung.
117 Seiten
22,80 €

Inhalt

Inhalt:



1 Einleitung

1.1 Paradigmenwechsel

1.2 Methodik



2 Der Neo-Institutionalismus als theoretisches Fundament

2.1 Zu neoinstitutionalistischen Organisationstheorien

2.2 Zum Institutionenmodell nach Richard Scott



3 Das Konzept des Diversity Managements

3.1 Erfassen von Vielfalt

3.2 Steuerung von Vielfalt

3.3 Begründungen für Diversity Management

3.4 Kritik am Diversity Ansatz



4 Das Bundeskriminalamt im Kontext von Diversity Management

4.1 Allgemeiner Zugang zum Bundeskriminalamt

4.2 Diversity-spezifischer Zugang zum Bundeskriminalamt



5 Zum forschungsmethodischen Vorgehen

5.1 Auswahl der Erhebungsmethode – leitfadengestütztes Interview

5.2 Auswahl der Stichprobe

5.3 Auswertung der erhobenen Daten

5.4 Gütekriterien der qualitativen Forschung

5.5 Limitationen bei dem gewählten methodischen Vorgehen



6 Die Untersuchungsergebnisse

6.1 Beruflicher Hintergrund und Motivation der InterviewpartnerInnen

6.2 Verständnis von Vielfalt und ihrer Steuerung

6.3 Umsetzung von Diversity Management im Bundeskriminalamt

6.4 Relevanz der Steuerung von Vielfalt in der Organisation

6.5 Ableitung der Folgen für die Organisation



7 Zusammenführung der Forschungsergebnisse

7.1 Diskussion der Ergebnisse der explorativen Studie

7.2 Einordnung der Ergebnisse in organisationstheoretische Überlegungen

7.3 Zusammenführung der Ergebnisse zu Handlungsempfehlungen



8 Schlussbetrachtung



9 Verzeichnis der benutzten Literatur, Abbildungen und Tabellen

9.1 Literaturverzeichnis

9.2 Abbildungs- und Tabellenverzeichnis



10 Anhang



Trygve Ben Holland & Sarah Holland

Antifactism Proxy Wars on the Freedom of Expression

ISBN 978-3-86676-684-6
With an ever closer look at movements organised by interest groups with unclear aims and non-transparent agendas, the democracies’ acceptance of deviating (and not necessarily fact-based) world views is challenged. Extra-parliamentary oppositions are democratically not legitimised but claim to speak on behalf of “the people” for the purpose of “revealing the truth”. Consequently, there is serious mal-advocacy in the name of the people. By making use of disinformation, propaganda, lies (fake news), and violence, these nevertheless civic movements are capitalising on the freedom of expression guaranteed by Human and Fundamental Rights.
Against the background of numerous researches published in the recent years, present book is presenting a use-case (“The Galactic Federation of the Light”) to illustrate the threats to free and open societies deriving from such movements. The authors argue in the light of Human and Fundamental Rights that the freedom of expression as such is well-fortified to stand in against conspiracies and anti-democratic ideas.
120 Seiten
22,90 €

Inhalt

Inhalt:



An Intro to Duction



1 The Cons’ Piracy


1.1 For Starters

1.2 Elements

1.2.1 Denialism

1.2.2 Secret Societies

1.2.3 Imperium in Imperio

1.2.4 Flat Earthers

1.2.5 Hollow Earth

1.2.6 New World Order

1.2.7 Spectres

1.3 tin© and the Common Sense

1.4 Fakes News as a derivative Instrument

1.5 Conspiracy Theory, Ideology?

1.6 Whom it May Concern



2 Rule of Democracy

2.1 Fact and F(r)iction

2.2 A Universal Human and Fundamental Right

2.2.1 United Nations

2.2.2 European Convention on Human Rights

2.2.3 Freedom of Expression in the European Union

2.2.4 Freedom of Expression in Germany

2.3 Opinio, Ratio, and Imaginatio



3 Errorist Attack!

3.1 Issues

3.1.1 Negativity

3.1.2 Aggression

3.1.3 Escaping Inwards

3.1.4 Brave New Neurosis, charged

3.1.5 Education

3.1.6 Inability

3.2 A Theory about Theory



4 Straight into the Light

4.1 Preliminary Remarks

4.2 Zooming-in

4.3 Background Checks

4.4 The Constitution

4.4.1 Annotations

4.4.2 Disenchanted

4.5 An Absolute Theory about Absolutely Nothing?



5 Policy and Policing

5.1 Related Crimes

5.2 Antifactic Conspiracy

5.3 Absolute Limitations



Sum (R) , Other (S)



Sources




Annex



Frank-Holger Acker

Generation Z: Hat die Kriminalpolizei ein Nachwuchsproblem? Eine empirische Untersuchung im ZKD Hannover

ISBN 978-3-86676-686-0
Schriftenreihe Polizei & Wissenschaft

Die Polizei steht als Arbeitgeber bereits seit einigen Jahren in direkter Konkurrenz zur freien Wirtschaft. Die Tatsache, dass in den meisten Bundesländern das Abitur eine Zugangsvoraussetzung ist, verengt den Kreis möglicher Bewerberinnen und Bewerber weiter.

Gleichzeitig veränderten sich Selbstverständnis und Anspruch der Menschen, die neu in den Arbeitsmarkt eintreten. Gemäß dem Generationenkonzept sind junge Männer und Frauen heutzutage nicht nur als Digital Natives mit den technologischen Veränderungen der letzten Jahre aufgewachsen und sozialisiert, sondern haben auch andere Vorstellungen von Berufs- und Lebensplanung als ältere Generationen.

Innerhalb der Organisation konkurrieren verschiedene Verwendungsbereiche um den polizeilichen Nachwuchs. Wer in Niedersachsen den Beruf der Polizeibeamtin bzw. des Polizeibeamten ergreift, kann nach dem Studium ebenso in der Bereitschaftspolizei wie dem Einsatz- und Streifendienst oder der Kriminalpolizei Verwendung finden.

Die vorliegende Monografie dokumentiert einen mehr als sechsmonatigen Forschungsprozess. Mit Hilfe von quantitativen und qualitativen Methoden wurde untersucht, wie Studierende den Ermittlungsbereich wahrnehmen und ob die Kriminalpolizei unter Berücksichtigung der sich verändernden Umstände ein Nachwuchsproblem hat.
185 Seiten
24,90 €

Inhalt

Inhalt:



1. Einleitung



2. Auftrag und Forschungseinstieg


2.1 Übersicht zum bisherigen Kenntnisstand

2.2 Forschungseinstieg in Feldphase I:

2.3 Forschungseinstieg in Feldphase I: Ergebnisse

2.4 Forschungseinstieg in Feldphase I: Ergebnisse SB-

2.5 Befragung Studierende PA und weitere Schritte



3. Feldphase II: Fragebogenerstellung

3.1 Verteilung der Generationen im ZKD Hannover Stand Juli 2020

3.2 Interviewleitfaden Kommissariatsebene und

3.3 Fragebogenerstellung Befragung Mitarbeiterebene ZKD

3.4 Fragebogenerstellung Befragung Studierende Polizeiakademie



4. Feldphase II: Ergebnisse Interviews K-Ebene

4.1 Themenblock I: Das Kommissariat ist attraktiv

4.2 Themenblock II: Die neue Generation ist anders

4.3 Themenblock III: Wechsel in den Ermittlungsdienst

4.4 Zusammenfassung Auswertung Interviews K-Leitungsebene



5. Feldphase II: Auswertung Mitarbeiterebene ZKD

5.1 Beschreibung der Daten

5.2 Auswertung Themenblock I

5.3 Auswertung Themenblock II

5.4 Auswertung Themenblock III

5.5 Zusammenfassung Auswertung Befragung Mitarbeiterebene ZKD



6. Feldphase II: Auswertung Befragung Studierende

6.1 Beschreibung der Daten

6.2 Auswertung Themenblock I

6.3 Auswertung Themenblock II

6.4 Auswertung Themenblock III

6.5 Zusammenfassung Auswertung Befragung Studierende



7. Resümee und Ausblick



Literatur


Abkürzungsverzeichnis



Eike Bone-Winkel

Predictive Policing in der Risikogesellschaft Auswirkungen auf die soziale Kontrolle und die Gesellschaft

ISBN 978-3-86676-675-4
Precobs, PredPol, PreMap, KrimPro, KLB-operativ, hessenDATA, SKALA, HunchLab, BlueCrush – Diese und viele andere Namen stehen für verschiedene Softwarelösungen aus dem Bereich des Predictive Policing, eine Technologie, die seit dem letzten Jahrzehnt zahlreiche Interessen auf medialer, politischer und polizeilicher Seite hervorgerufen hat. Dabei ist die Vorverlagerung staatlicher Eingriffsmaßnahmen, Begrifflichkeiten wie „Gefährder“ oder „Terrorismus“ sowie eine dauerhaft latente und durch lobbyistische Interessen aufrecht erhaltene Gefahr und die gleichzeitige Ressourcenknappheit in den Sicherheitsbehörden Grund genug, dass vorrangig kommerzielle Softwareanbieter ihre Angebote mit Verlockungen zur Kriminalitätsreduktion und Prävention erfolgreich den staatlichen Institutionen anbieten können.

Aber können die versprochenen Effekte der Softwarelösungen überhaupt erzielt werden und wie werden sie gemessen? Welche kriminologischen Theorien sind Grundlage für die Entwicklung einzelner Softwareangebote? Was bedeutet der Einsatz für den polizeilichen Alltag? Welche Auswirkungen hat die Anwendung von Predictive-Policing-Programmen auf die Gesellschaft? Wie objektiv und frei von Diskriminierung operieren die Algorithmen, wenn sie auf einer polizeilichen Datengrundlage aus der Vergangenheit aufbauen, um daraus die Zukunft zu berechnen? Was hat gerade jetzt und in den vergangenen Jahren die Diskussion zum Einsatz von Predictive-Policing-Software beschleunigt?

Diesen und weiteren Fragen versucht dieses Buch aus dem Blickwinkel der Risikogesellschaft nachzugehen, um die bestehenden Diskussionen zum Einsatz von Predictive-Policing-Software fortzuführen und zu ergänzen.
93 Seiten
19,80 €

Inhalt

Inhalt:



Vorwort



1 Einleitung


1.1 Zielrichtung

1.2 Aufbau der Arbeit



2 Die Risikogesellschaft und ihre Auswirkung auf soziale Kontrolle

2.1 Welches Risiko?

2.1.1 Soziale Kontrolle im geschichtlichen Kontext

2.1.2 Zusammenfassung der sozialen Kontrolle in der Risikogesellschaft

2.2 Die Entwicklung des Straf- und Gefahrenabwehrrechts in der Risikogesellschaft

2.2.1 Veränderungen des Gefahrenabwehrrechts

2.2.2 Veränderungen des Strafrechts

2.3 Kriminalprognostische Forderungen an die Risikogesellschaft

2.4 Der Fokus auf den Wohnungseinbruchsdiebstahl

2.4.1 Die Gefahrenlage

2.4.2 Die Zahlen

2.4.3 Der Täter

2.4.4 Die Opfer



3 Predictive Policing – Mittel und Zweck sozialer Kontrolle?

3.1 Definition von Predictive Policing im geschichtlichen Kontext

3.2 Big Data und vorausschauende Polizeiarbeit

3.3 Kriminologische Theorien mit Bezug zu Predictive Policing

3.3.1 Rational-Choice-Theorie

3.3.2 Routine-Activity-Approach

3.3.3 Kriminologie des Alltags

3.3.4 Lifestyle-Approach

3.3.5 Repeat-Victimisation

3.3.6 Near-Repeat-Victimisation

3.3.7 Boost- und Flag-Hypothese

3.4 Welche Variablen spielen in der Berechnung eine Rolle?

3.5 Theoretische Ziele bereits genutzter Softwarelösungen in Deutschland

3.5.1 SKALA – System zur Kriminalitätsauswertung und Lageantizipation .

3.5.2 PRECOBS – Pre Crime Observation System

3.5.3 PreMAP – Predictive Mobile Analytics for the Police

3.6 Auswirkungen von Predictive Policing auf die formelle soziale Kontrolle

3.7 Auswirkungen von Predictive Policing auf die Gesellschaft



4 Fazit und Ausblick



Literaturverzeichnis



Gerlind M. Kirchhof

Psychologische Grundlagen für das polizeiliche Einsatztraining Motivation und Befinden von Einsatzkräften in Amok- und Terroreinsätzen Ergebnisse einer Studie aus der Polizei Niedersachsen

ISBN 78-3-86676-680-8
Die Täter in Amok- und Terroreinsätzen wollen möglichst viele Menschen töten, um maximale Angst und größtmöglichen Schaden zu erzeugen. Der eigene Tod wird von den Tätern einkalkuliert oder stellt sogar das geplante Finale dar. Amok- und Terror-einsätze sind der Krieg im eigenen Land und stellen qualitativ andere Situationen dar als alltägliche Polizeieinsätze.

Es sind keine Spezialkräfte, sondern Polizeibeamte und Polizeibeamtinnen aus dem polizeilichen Streifendienst, die heute wieder mit Maschinenpistolen trainieren, um Amok- und Terrorsituationen im ersten Angriff zu begegnen.

• Wie stehen die Einsatzkräfte selbst zu den neuen lebensbedrohlichen Einsatzsituationen?
• Was sind die zentralen Problematiken für die Einsatzkräfte im Amok- oder Terroreinsatz?
• Welche psychologischen Voraussetzungen und Trainings werden benötigt, um lebens-bedrohliche Einsatzlagen möglichst gut bewältigen zu können?

Das vorliegende Buch basiert auf einer qualitativen Interviewstudie zum Befinden und der Motivation niedersächsischer Einsatzkräfte für lebensbedrohliche Einsatz-lagen (Amok und Terror). Die befragten Polizeibeamten und Polizeibeamtinnen, kommen selbst zu Wort. Sie äußern angesichts der unter Umständen sehr komplexen und gefährlichen Situationen Verunsicherungen, Unterlegenheitsgefühle sowie Zweifel und Kritik, signalisieren aber ebenso ein hohes Pflichtbewusstsein, Verantwortungs-gefühl und Entschlossenheit für den Einsatz.

Die Vorschläge für psychologische Trainingselemente entstanden insbesondere anhand von Trainingsbeobachtungen und den Diskussionen einer Landesarbeitsgruppe, welche aus Einsatztrainern und -trainerinnen sowie Experten des Spezialeinsatzkommandos, des Mobilen Einsatzkommandos, der Bereitschafts- und Festnahmeeinheit, dem Medizinischen und Sozialwissenschaftlichen Dienst der Polizei Niedersachsen bestand.
90 Seiten
19,80 €

Inhalt

Inhalt:



1 Einleitung



2 Der Auftrag




3 Die Studie


3.1 Die Stichprobe

3.2 Das methodisches Vorgehen

3.3 Der halbstrukturierte Interviewleitfaden



4 Ergebnisse

4.1 Motivation der Einsatzkräfte

4.2 Hochstresssituationen

4.3 Empfundene Vorbereitung auf lebensbedrohliche Einsatzlagen

4.4 Erwartete negative Beeinträchtigungen in Hochstresssituationen

4.5 Befinden: Potenzieller eigener Tod

4.6 Der Tod von KollegInnen

4.7 Schusswaffeneinsatz

4.8 Nachbereitung

4.9. Verbesserung der Vorbereitung



5 Zusammenfassung zentraler Ergebnisse der Studie



6 Die praktische psychologische Vorbereitung von Einsatzkräften


6.1 Grundsätze und Methoden für das Einsatztraining LebEl

6.2 Übungsvorschläge



7 Diskussion

8 Schlusswort

Literaturverzeichnis



Stefan Tepper

Nicht nur ein Tropfen auf den heißen Stein… Zur Entwicklung von Motiven der Abwendung von rechtsextrem orientierten Szene- und Haltungszusammenhängen

ISBN 978-3-86676-596-2
Gleichwohl in letzten gut zwei Dekaden Abwendungsverläufe im Phänomenbereich Rechtsextremismus studiert und sukzessive Abwendungsanlässe identifiziert und diese eingehender Analysen unterzogen wurden, ist nach wie vor nicht schlüssig erklärt, wie, unter welchen Bedingungen und warum sich individuelle Motivlagen Angehöriger rechtsextrem orientierter Szenekontexte so entwickeln, dass sie schlussendlich in Richtung Abwendung wirksam werden.
Dieses Buch will einen Beitrag dazu leisten, diesen in der Forschung noch unterrepräsentierten Teil von Abwendungsprozessen besser auszuleuchten. Es werden gezielt Bedingungsfaktoren identifiziert und analysiert, die im Verlauf der Entstehung von Motiven der Abwendung von rechtsextrem orientierten Szene- und Haltungszusammenhängen von Bedeutung sind. Dabei wird immer auch deutlich, welche Rolle in diesem Kontext sowohl die rechtsextremen Szeneangehörigen selbst und entsprechend auch ihre individuellen Motivlagen, aber auch ihre szenischen und außerszenischen Umfelder und Kontaktpersonen spielen.
Dieses Buch ist nicht allein für Ausstiegshelferinnen und Ausstiegshelfer interessant, die die Prozesse und Einflussfaktoren zu verstehen suchen, die im Kontext der Entwicklung von Abwendungsmotiven von Relevanz sind und diese Aspekte in ihrer professionellen Arbeit zu berücksichtigen wünschen. Es bietet auch all denjenigen wertvolle Informationen, die sich nicht originär mit der Ausstiegsbegleitung beschäftigen, sondern in anderen Zusammenhängen wie beispielsweise Sozialer Arbeit, Jugendhilfe, Schule, Polizei oder Justiz mit Angehörigen rechtsextremer Szenezusammenhänge in Berührung kommen. Auch in diesen Kontexten und in ihren jeweiligen sozialen wie auch professionellen Rollen vermögen sie grundsätzlich konstruktiv auf die Entwicklung von Abwendungsmotiven einwirken zu können.

„Die Analyse kann als ein Gewinn für die Ausstiegsforschung gewertet werden. Sie kann weiterführende Ansätze für die praktische Präventions- und Interventionsarbeit anregen“ (Prof. Dr. Wilhelm Heitmeyer, aus dem Gutachten zur Dissertationsschrift, 06.08.2020, Bielefeld).

„Ein solches Modell zur Erklärung von Abwendungsmotiven existiert bislang nicht, erscheint als Produkt eines sehr eigenständigen und systematisierenden Denkens und Erforschens und dürfte geeignet sein, Abwendungshilfen grundlegende Fundamentierung und wichtige Orientierungen zu liefern“ (Prof. Dr. Kurt Möller, aus dem Gutachten zur Dissertationsschrift, 03.08.2020, Esslingen).
480 Seiten
36,90 €

Inhalt

Inhalt:



Zusammenfassung



Abkürzungsverzeichnis




Einleitung




1. Begriffsbestimmungen


1.1. Zum Begriff ‚Rechtsextremismus’

1.2. Zum Begriff ‚rechtsextrem orientierte Szene’

1.3. Zu den im Kontext der Abkehr von rechtsextrem orientierten Szene- und Haltungszusammenhängen verwendeten Ausstiegsbegriffen



2. Zum Stand der Forschung zu Abwendungen von rechtsextrem orientierten Szene- und Haltungszusammenhängen

2.1. Abwendungen von rechtsextrem orientierten Szene- und Haltungszusammenhängen im Fokus von Wissenschaft

2.2. Zur Einordnung von Abwendungen von rechtsextrem orientierten Szene- und Haltungszusammenhängen in den wissenschaftlichen Diskurs



3. Leitfrage und methodische Grundlagen der eigenen Studie

3.1. Bestimmung des Ausgangsmaterials

3.2. Fragestellung der Analyse

3.3. Ablauf der Analyse

3.4. Fallskizzen



4. Ergebnisse der eigenen Studie

4.1. Einleitung

4.2. Skizzen der an der Untersuchung beteiligten Personen und Institutionen

4.3. Zur Bedeutung von Veränderungsdruck für die Genese von Motiven der Abwendung von rechtsextrem orientierten Szene- und Haltungszusammenhängen

4.4. Zur Bedeutung persönlicher Gewinnpotenziale im Kontext von Assoziationen mit rechtsextrem orientierten Szene und Haltungszusammenhängen für die Genese von Abwendungsmotiven

4.5. Zur Bedeutung außerszenischer Beziehungsangebote im Kontext der Genese von Motiven der Abwendung von rechtsextrem orientierten Szene- und Haltungszusammenhängen

4.6. Zum Einfluss von individualisierten Biographieenteürfen auf die Genese von Motiven der Abwendung von rechtsextrem orientierten Szene- und Haltungszusammenhängen

4.7. Zur Bedeutung der Absicherung der individuellen Integrität im Kontext der Entwicklung von Motiven der Abwendung von rechtsextrem orientierten Szene- und Haltungszusammenhängen

4.8. Genderspezifische Aspekte der Entwicklung von Motiven der Abwendung von rechtsextrem orientierten Szene- und Haltungszusammenhängen

4.9. Der sprichwörtliche Tropfen: Die Transformation von Motiven der Abwendung von rechtsextrem orientierten Szene- und Haltungszusammenhängen zu Abwendungsvorhaben



5. Fazit

5.1. Ist der Begriff ‚rechtsextrem orientierte Szene‘ angemessen?

5.2. Vorschlag eines Verlaufsmodells der Entwicklung von Motiven der Abwendung von rechtsextrem orientierten Szene und Haltungszusammenhängen

5.3. Theoretische Einordnung der Befunde

5.4. Schlussfolgerungen für die Förderung von Abwendungen von rechtsextrem orientierten Szene- und Haltungszusammenhängen

5.5. Schlussfolgerungen für die Erforschung von Abwendungen von rechtsextrem orientierten Szene- und Haltungszusammenhängen



6. Literaturverzeichnis



Anhang



Karlhans Liebl & Eberhard Kühne (Hrsg.)

Polizeiwissenschaft Fiktion, Option oder Notwendigkeit?

ISBN 978-3-86676-669-3
Die Polizeien der Länder und des Bundes werden bei der Gefahrenabwehr und der Strafverfolgung ständig vor neue und größere Herausforderungen gestellt. Stichworte sind terroristische Bedrohungen, politischer Extremismus, Cybercrime und zunehmende Gewaltbereitschaft in der Gesellschaft. Diesem Umstand tragen die Gesetzgeber mit neuen Befugnissen für die Polizei Rechnung. Als Stichworte seien die Vorratsdaten-speicherung, online-Durchsuchungen, der Begriff der „drohenden Gefahr“, das BKA- Gesetz sowie Landes- Polizeigesetze genannt.

Daraus erwachsen Befürchtungen und Bedenken, dass diese erweiterten Befugnisse nicht vollständig grundrechtskonform sind. In diesem Kontext zeigten das Bundes-verfassungsgericht und die Verfassungsgerichte der Länder zum wiederholten Male die Grenzen gesetzgeberischen Handelns auf.

Welche Bedeutung kommt der Polizeiwissenschaft zu, um diese Entwicklungen erfolg- reich zu gestalten? Fünfzehn Autorinnen und Autoren liefern mit ihren Aufsätzen in diesem Buch Antworten auf diese Frage und kommen zu einem klaren Fazit:

Polizei und Gesellschaft brauchen eine beobachtende, gestaltende und kritisch reflektierende Polizeiwissenschaft, die die Aufgaben der Polizei in der Gesellschaft und die dazu erforderlichen Befugnisse bestimmt.

Die Polizei braucht eine Polizeiwissenschaft, die ihre Kompetenzen stärkt und ihren Ressourcenbedarf begründet.

Die Gesellschaft braucht eine Polizeiwissenschaft, die Effizienz und Angemessenheit polizeilichen Handelns bei Gefahrenabwehr und Strafverfolgung auf wissenschaftlicher Grundlage dem politischen Diskurs zugänglich macht.

Mit diesem Buch wird der aktuelle Stand der Polizeiwissenschaft kritisch reflektiert und es werden die Konturen der zu etablierenden Polizeiwissenschaft her-ausgearbeitet.
366 Seiten
32,90 €

Inhalt

Inhalt:



Vorwort

Eberhard Kühne & Karlhans Liebl



Der Stellenwert von Theorien in Zeiten der Digitalisierung und künstlichen Intelligenz – mit Ausblicken auf die Polizeiwissenschaften und Polizeiausbildung

Anton Sterbling



„Polizeiwissenschaft“ als eigenständige Disziplin – historische Entwicklung und Bedeutung

Martin H. W. Möllers



Polizeiwissenschaft als Ermessens- und Führungslehre.

Skizze eines Kontext-Vergleichs

Rainer Prätorius



Forschung für und bei der Polizei – Vermittlungsoption zwischen Notwendigkeit und Fiktion

Esther Jarchow



Über die Polizei forschen oder mit Polizist*innen reden?

Zwei Perspektiven der Polizeiforschung: Möglichkeiten und Konsequenzen.

Nils Zurawski



Digitale und gesellschaftliche Transformationen.

Polizeiwissenschaft mit Norbert Elias

Oliver Bidlo & Julia Katherina Mahnken



Polizeiwissenschaft als ganzheitliche Sicht auf die Polizei in der demokratischen Gesellschaft

Eberhard Kühne



Polizei - eine Verwaltungsbehörde? Zur Tragikomödie „Darum brauchen wir keine Polizeiwissenschaft“

Karlhans Liebl



Wissen als Herausforderung – Polizeiliches Einsatztraining in systemsicher Perspektive

Swen Körner & Mario S. Staller



Polizeiliches Einsatztraining als Herausforderung für die Wissenschaft – Kommunikative und inhaltliche Aspekte

Mario S. Staller & Swen Körner



Erwartungen eines Praktikers an die Polizeiwissenschaft

Horst Brandt



„Neues“ Polizei- bzw. „Sicherheitsrecht“ in Deutschland - Sicherheitspolitischer „Paradigmenwechsel“ oder gebotene Anpassung an eine elementar veränderte Sicherheitslage?

Holger Plank



Wissensmanagement aus kriminalistischer Perspektive

Ralph Berthel



Wissen, Wissenschaft, Polizeiwissenschaft - eine Betrachtung aktueller Aspekte

Clauss-Siegfried Grommek



Über Normativität und Notwendigkeit - Zur Bedeutung einer ethisch reflektierten Polizeiwissenschaft

Marco Krüger